DE62050C - Fräser zur Erzielung riffelfreier Bohrungen - Google Patents
Fräser zur Erzielung riffelfreier BohrungenInfo
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- DE62050C DE62050C DENDAT62050D DE62050DA DE62050C DE 62050 C DE62050 C DE 62050C DE NDAT62050 D DENDAT62050 D DE NDAT62050D DE 62050D A DE62050D A DE 62050DA DE 62050 C DE62050 C DE 62050C
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- milling cutter
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- milling
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D77/00—Reaming tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Fräser; derselbe ist auf beiliegender Zeichnung
zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet:
Fig. ι die Seitenansicht eines auf der Spindel
eingespannten Fräsers,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch denselben;
Fig. 3 ist die von der Stirnseite gesehene perspectivische Ansicht des abgezogenen Fräsers;
Fig. 4 zeigt in ähnlicher Darstellung die Rückseite des Fräsers,
Fig. 5 im Diagramm, wie die Schneidzähne des Fräsers geschliffen werden, um eine geradlinige
scharfe Schneide zu erzielen,
Fig. 6 in Seitenansicht einen Fräser mit verstellbaren Schneidezähnen;
Fig. 7 ist die Vorderansicht desselben.
Mit ι ist die Spindel bezeichnet, welche mit einem Bund 2 ausgestattet ist, in dessen
Nuthen 5 die Ansätze 6 des Fräsers passen, welche sich von der rechten Seite 7 des mit
Schneidezähnen ausgestatteten Fräsers erstrecken. Hierdurch wird der Fräser von der sich
drehenden Spindel mitgenommen. Eine derartige Befestigungsweise hat gegenüber der
Befestigung mit Nuth und Keil den Vortheil, dafs der durch die Bohrung schon an und
für sich geschwächte Fräser einer weiteren Schwächung durch Einfräsen der Nuth nicht
ausgesetzt ist und dafs derselbe auf der Welle ebenso fest sitzt, als. wäre er mit derselben
aus einem Stück hergestellt. Die Zähne des Fräsers werden von einer Fläche 8 und einer
schrägen Fläche 9 begrenzt, so dafs auf diese Weise eine radial verlaufende Schneide 10
gebildet wird, welche auf der Achslinie senkrecht steht.
Die Flächen 8 der Zähne verlaufen in mit der Achsrichtung paralleler Linie. Infolge der
Ausstattung der Zähne mit schräg verlaufenden Flächen 9 entstehen an dem Kern des Fräsers
Flächen 13, welche die Führung oder Anlegeflächen für den Schleifstein bilden, während
die Flächen 14 demselben Zwecke dienen, wenn die Flächen 8 abgezogen werden sollen,
um die Schneiden 10 zu schärfen.
Der cylindrische Schaft 3 der Bohrspindel ist' hinsichtlich seiner Länge derart bemessen,
dafs derselbe aufser dem Fräser noch eine Führungsrolle 1 5 aufzunehmen vermag. Dieselbe
tritt in die zu bearbeitende Bohrung des Gufsstückes und sichert auf diese Weise dem Fräser
seine centrische Lage. Führungsrolle und Fräser können nach Belieben aus- und eingespannt
werden; zur Sicherung derselben dient eine Schraubenmutter 16. Der Fräser wird in folgender
Weise gehandhabt: Nachdem das zu bearbeitende Gufsstück von dem anhaftenden Formsand befreit worden ist, bringt man den
Fräser bezw. die Führungsrolle 15 in die auszubohrende
Oeffnung des Gufsstückes. Läfst man nun den Fräser angehen, so bohrt derselbe die Oeffnung aus, und zwar im Gegensatz
zu den bisherigen Fräsapparaten, ohne irgend welche Riffelung zu hinterlassen.
Soll der Fräser geschliffen werden, so bringt man denselben mit den Flächen 8 und 9 auf
die Umfiäche eines Schleifsteines, wie dies
durch die punktirten Linien (s. Fig. 5) angedeutet ist.
Man erreicht hierdurch, dafs der Fräser einen immer gleich bleibenden Durchmesser auch dann
behält, wenn derselbe bei andauernder Benutzung häufig geschliffen werden mufs, und hierdurch
zeichnet sich der vorliegende Fräser vortheilhaft vor den bisherigen Fräserconstructionen
aus, bei welch letzteren die an den Enden der Zähne belegenen Schneiden beim Schleifen
derselben nothwendigerweise eine Verminderung im Durchmesser des Fräsers herbeiführen.
In den Fig. 6 und 7 sind besondere Schneiden 17 auf der mit der Achse parallel verlaufenden
Fläche 8 der Zähne verstellbar angeordnet, so dafs, wenn die Fläche 9 durch häufiges Schleifen zu stark abgetragen werden
sollte, durch Verstellung der Schneiden 17 die ursprüngliche Form der Zähne wieder hergestellt
werden kann.
Zu diesem Zwecke erhält jede Schneide 17 einen Längsschnitt 18, in welchen ein in die
Fläche 8 eingelassener Stift 19 pafst.
Die Schneide weist eine schräge Fläche 20 auf, welche in derselben Richtung verläuft
wie die schräge Fläche 9.
Das Schärfen eines derartigen Fräsers erfolgt in der beschriebenen Weise; bei entsprechender
Einstellung kann derselbe zur Bearbeitung aller Materialien, auch Holz, benutzt werden.
Claims (3)
1. Ein Fräser zur Erzielung von riffelfreien
Bohrungen, bestehend aus einem centrisch durchbohrten Kern, an dessen Umfang Zähne sitzen, deren Fläche 8 und Stirnfläche
9 die Schneide 10 bilden, welcher Fräser zum Zwecke der Erzielung eines
immer gleich bleibenden Durchmessers derselben durch Abziehen der Flächen 8 und 9
unter Benutzung der. Flächen 13 bezw. 14
als Schleifsteinanlegeflächen geschärft wird.
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Fräser die auf der Fläche 8 in der Längsrichtung
verschiebbaren Schneiden 17 zum Zwecke, eine Verminderung der Fräserhöhe beim
Schleifen desselben zu verhüten.
3. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Fräser als Ersatz der den Fräserkern schwächenden
Keilnuth die Ansätze 6 auf der Fläche 7, welche bei ihrem Eingriff in die Nuthen 5
der Spindel 2 letztere mit dem Fräser verbinden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62050C true DE62050C (de) |
Family
ID=336063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62050D Expired - Lifetime DE62050C (de) | Fräser zur Erzielung riffelfreier Bohrungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62050C (de) |
-
0
- DE DENDAT62050D patent/DE62050C/de not_active Expired - Lifetime
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