DE62050C - Fräser zur Erzielung riffelfreier Bohrungen - Google Patents

Fräser zur Erzielung riffelfreier Bohrungen

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DE62050C
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Germany
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milling cutter
same
cutter
teeth
milling
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DENDAT62050D
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H. C. MC DANIEL in Nashville, Tennessee, V. St. A
Publication of DE62050C publication Critical patent/DE62050C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D77/00Reaming tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Fräser; derselbe ist auf beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet:
Fig. ι die Seitenansicht eines auf der Spindel eingespannten Fräsers,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch denselben;
Fig. 3 ist die von der Stirnseite gesehene perspectivische Ansicht des abgezogenen Fräsers;
Fig. 4 zeigt in ähnlicher Darstellung die Rückseite des Fräsers,
Fig. 5 im Diagramm, wie die Schneidzähne des Fräsers geschliffen werden, um eine geradlinige scharfe Schneide zu erzielen,
Fig. 6 in Seitenansicht einen Fräser mit verstellbaren Schneidezähnen;
Fig. 7 ist die Vorderansicht desselben.
Mit ι ist die Spindel bezeichnet, welche mit einem Bund 2 ausgestattet ist, in dessen Nuthen 5 die Ansätze 6 des Fräsers passen, welche sich von der rechten Seite 7 des mit Schneidezähnen ausgestatteten Fräsers erstrecken. Hierdurch wird der Fräser von der sich drehenden Spindel mitgenommen. Eine derartige Befestigungsweise hat gegenüber der Befestigung mit Nuth und Keil den Vortheil, dafs der durch die Bohrung schon an und für sich geschwächte Fräser einer weiteren Schwächung durch Einfräsen der Nuth nicht ausgesetzt ist und dafs derselbe auf der Welle ebenso fest sitzt, als. wäre er mit derselben aus einem Stück hergestellt. Die Zähne des Fräsers werden von einer Fläche 8 und einer schrägen Fläche 9 begrenzt, so dafs auf diese Weise eine radial verlaufende Schneide 10 gebildet wird, welche auf der Achslinie senkrecht steht.
Die Flächen 8 der Zähne verlaufen in mit der Achsrichtung paralleler Linie. Infolge der Ausstattung der Zähne mit schräg verlaufenden Flächen 9 entstehen an dem Kern des Fräsers Flächen 13, welche die Führung oder Anlegeflächen für den Schleifstein bilden, während die Flächen 14 demselben Zwecke dienen, wenn die Flächen 8 abgezogen werden sollen, um die Schneiden 10 zu schärfen.
Der cylindrische Schaft 3 der Bohrspindel ist' hinsichtlich seiner Länge derart bemessen, dafs derselbe aufser dem Fräser noch eine Führungsrolle 1 5 aufzunehmen vermag. Dieselbe tritt in die zu bearbeitende Bohrung des Gufsstückes und sichert auf diese Weise dem Fräser seine centrische Lage. Führungsrolle und Fräser können nach Belieben aus- und eingespannt werden; zur Sicherung derselben dient eine Schraubenmutter 16. Der Fräser wird in folgender Weise gehandhabt: Nachdem das zu bearbeitende Gufsstück von dem anhaftenden Formsand befreit worden ist, bringt man den Fräser bezw. die Führungsrolle 15 in die auszubohrende Oeffnung des Gufsstückes. Läfst man nun den Fräser angehen, so bohrt derselbe die Oeffnung aus, und zwar im Gegensatz zu den bisherigen Fräsapparaten, ohne irgend welche Riffelung zu hinterlassen.
Soll der Fräser geschliffen werden, so bringt man denselben mit den Flächen 8 und 9 auf die Umfiäche eines Schleifsteines, wie dies
durch die punktirten Linien (s. Fig. 5) angedeutet ist.
Man erreicht hierdurch, dafs der Fräser einen immer gleich bleibenden Durchmesser auch dann behält, wenn derselbe bei andauernder Benutzung häufig geschliffen werden mufs, und hierdurch zeichnet sich der vorliegende Fräser vortheilhaft vor den bisherigen Fräserconstructionen aus, bei welch letzteren die an den Enden der Zähne belegenen Schneiden beim Schleifen derselben nothwendigerweise eine Verminderung im Durchmesser des Fräsers herbeiführen.
In den Fig. 6 und 7 sind besondere Schneiden 17 auf der mit der Achse parallel verlaufenden Fläche 8 der Zähne verstellbar angeordnet, so dafs, wenn die Fläche 9 durch häufiges Schleifen zu stark abgetragen werden sollte, durch Verstellung der Schneiden 17 die ursprüngliche Form der Zähne wieder hergestellt werden kann.
Zu diesem Zwecke erhält jede Schneide 17 einen Längsschnitt 18, in welchen ein in die Fläche 8 eingelassener Stift 19 pafst.
Die Schneide weist eine schräge Fläche 20 auf, welche in derselben Richtung verläuft wie die schräge Fläche 9.
Das Schärfen eines derartigen Fräsers erfolgt in der beschriebenen Weise; bei entsprechender Einstellung kann derselbe zur Bearbeitung aller Materialien, auch Holz, benutzt werden.

Claims (3)

Pate nt-An sp ruche:
1. Ein Fräser zur Erzielung von riffelfreien Bohrungen, bestehend aus einem centrisch durchbohrten Kern, an dessen Umfang Zähne sitzen, deren Fläche 8 und Stirnfläche 9 die Schneide 10 bilden, welcher Fräser zum Zwecke der Erzielung eines immer gleich bleibenden Durchmessers derselben durch Abziehen der Flächen 8 und 9 unter Benutzung der. Flächen 13 bezw. 14 als Schleifsteinanlegeflächen geschärft wird.
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Fräser die auf der Fläche 8 in der Längsrichtung verschiebbaren Schneiden 17 zum Zwecke, eine Verminderung der Fräserhöhe beim Schleifen desselben zu verhüten.
3. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Fräser als Ersatz der den Fräserkern schwächenden Keilnuth die Ansätze 6 auf der Fläche 7, welche bei ihrem Eingriff in die Nuthen 5 der Spindel 2 letztere mit dem Fräser verbinden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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