DE62009C - - Google Patents

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DE62009C
DE62009C DENDAT62009D DE62009DA DE62009C DE 62009 C DE62009 C DE 62009C DE NDAT62009 D DENDAT62009 D DE NDAT62009D DE 62009D A DE62009D A DE 62009DA DE 62009 C DE62009 C DE 62009C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
Man verlangt · gewöhnlich bei Bändern nicht eine glatte, in einerlei Weise gewebte Fläche, sondern das Band soll rechts und links ein Käntchen besitzen und mehrfache, verschieden angeordnete Linien und Streifen zeigen. Dies erfördert eine grofse Anzahl Schäfte mit dem Muster entsprechenden Bewegungen und um diese Schaftbewegungen hervorzubringen, habe ich dem Bandwebstuhl folgende Einrichtung gegeben:
Fig. ι zeigt den Querschnitt und Fig. 6 die Vorderansicht mit durchschnittenen Excentern für die Schaftbewegung. Auf einer unbeweglich festliegenden Achse A stecken drehbar zwei oder mehrere Hülsen B1B2 u. s. f. (Fig. 6), welche rechts und links durch Stellringe C und C1 gehalten werden. Jede Hülse wird mit einer anderen Geschwindigkeit bewegt. Hierzu ist auf jeder derselben ein Schneckenrad D1D2 u. s. f. fest aufgeschoben, deren Durchmesser verschieden sind. Jedes- Rad wird von einer Schnecke E1E2 u. s. f. bewegt, welch letztere sämmtlich gleiche Umdrehungszahl pro Minute ausführen. Um die Schneckenräder nicht zu klein werden zu lassen, ist die Schnecke dreigängig und dreht sich bei jedem Schufs einmal um. Hat nun z. B. das Rad D1 48 Zähne, so wird sich dieses und damit die Hülse B1 bei 16 Schufs einmal umdrehen; Rad D2 könnte sich vielleicht bei 18 Schufs, Rad D3 bei 21 Schufs und so jedes nächstfolgende bei einer anderen Schufszahl einmal umdrehen.
In der Zeichnung sind nun 20 Schäfte angegeben und ebenso viele Excenter sind auf den Hülsen vertheilt, so dafs auf jede der vier Hülsen fünf davon kommen. Jedes Excenter wirkt auf einen Hebel G (in Fig. 1 und 6 sind nur diejenigen an den Enden angegeben) uhd jeder Hebel auf einen Schaft H. Hierzu hat jeder Schaft, wie Fig. 3 und 4 zeigen, abwechselnd eine Verlängerung, und auf diese wirken die Hebel durch angenietete Bolzen, wie die Ansicht Fig. 5, von unten, gesehen, angiebt. Die Hebellänge ist so bemessen, dafs der äufserste Schaft H, Fig. 1, wegen des richtigen Fachbildens sich höher hebt als der innere H1 bei gleichem Excenterhub,
Durch die Excenter der ersteh Hülse B1 läfst sich jedes Muster hervorbringen, welches in 16 Schufs aufgeht, da sich die Hülse dann einmal umgedreht . hat und sich darauf die gleiche Schaftbewegung, also dasselbe Muster wiederholt. Das in Fig. 1 gezeichnete Excenter giebt durch die kleinen Kreise die Stellungen an, während welcher der Schufs erfolgt. Es wird demnach der betreffende Schaft während fünf Schufs gehoben, zwei Schufs gesenkt, wieder fünf Schufs gehoben u. s. f. Durch die Excenter der zweiten Hülse B2 kann jedes Muster erzeugt werden, welches in 18 Schufs aufgeht, da sie dann eine Drehung vollendet haben. Jede Hülse und deren Excenter kann also ein anderes Muster hervorbringen, und je mehr Hülsen angebracht sind, desto verschiedenartiger kann die Bandfläche gewebt werden. Die Einrichtung gestattet jedoch, je zwei Hülsen oder sämmtliche gleichartig zu bewegen. Es ist dann nur nöthig, die Schneckenräder dementsprechend einzurichten bezw. aufzustecken. Damit nun aber die Schnecke sich dem Schneckenrad anpassen läfst, wird das obere
Lager der Schneckenwelle E ! oder E2 u. s. f. durch einen Arm e2, Fig. 6, drehbar mit der für den Betrieb derselben dienenden Welle L gehalten; das untere Lager e1, Fig. ι, kann durch einen verstellbaren Arm dl so verstellt werden, dafs die Schnecke zum Eingriff gelangt. Die Einrichtung gestattet natürlich auch, mit weniger als 20 Schäften zu arbeiten, doch kann auch bei einer gröfseren Anzahl Schäfte mehr als eine Achse A angewendet werden.
Der Antrieb und die übrigen Theile des Stuhles sind folgende:
Die Antrieb welle a, Fig. 1, 2 und 6, mit Stufenscheibe αΛ und Schwungrad α2 steht durch eine lösbare Frictionskupplung α 3 mit der Schnurscheibe α4 im Zusammenhang. Durch eine Schnur wird der Wirtel b mit Zahnrad b1 in Umdrehung versetzt und dieser dreht durch Zahnrad h und c die beiden Wellen L und J, welche sich bei zwei Schufs einmal umdrehen. Auf der Welle J sitzt eine Curvenscheibe f, welche den Hebel f1 und durch diesen wieder die Schiffchen oder Schützen f2 hin- und herführt. Die genannte Welle dreht mit doppelter Geschwindigkeit durch Kegelrad c2 die Curvenscheibe g für die Bewegung des Rietsg·2 und rechts durch Kegelrad c3 die Abzugsvorrichtung für das fertige Band. Hierzu bewegt ein Excenter i, Fig. ι und 6, den Hebel k mit Sperrklinke k1, welche ein Sperrrad A:4 mit Schnecke k& umdreht, und diese greift in ein Rad für die Drehung der unteren Abzugsrollen /. Die Welle L treibt durch die Kegelräder hl h2, Fig. 6, die Schneckenwellen El E% u. s, f. für die Bewegung der Hülsen B1 B2 u. s. f. bezw. die Schaftexcenter.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Bandwebstuhl, in welchem behufs Erzielung von längslaufenden Musterstreifen die vorhandenen Schäfte von Schaftexcentern (F) aus bewegt werden, die auf Hülsen (B1 B2 . . .) einer waagrechten Welle (A) zu Gruppen vereinigt und mit denselben von der Antriebwelle aus verschieden schnell angetrieben sind..
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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