DE2116604B2 - Vorschubeinrichtung an Kaltpilgermaschinen - Google Patents
Vorschubeinrichtung an KaltpilgermaschinenInfo
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Description
2 I 16
Um die Grolle des Hubes am I'tiukt 12 und damit die
(iiolk des von den Vorschuhschluien 14 und 15 vermnielien
Wal/gutvorschube.s bei gleichbleibender Kur
»enseheibe 9 veränderbar zu machen, ist der Drehpunkt
Il des zweiarmigen Hebels IO in einem Gleitsiein 16 gelagert Lind in seiner Lage einstellbar Fur den
/wischen der Abi.isirolle 17 des zweiarmigen Hebels
JO und der Kurvenscheibe 9 erforderlichen Kraft- und l'urmschluü sorg! i;i dem dargestellten Beispiel eine
l'eder 18 Diese Aufgabe kann natürlich auch auf andere
Weise, etwa durch eine /weite Kurvenscheibe, erfüllt
werden.
Der bei jeder Umdrehung der Kurvenscheibe 9 über einen bestimmten Drehwinkel, dem sogenannten
Schaltwinkel, am Punkt 12 eingeleiteten Hubbewegung tst eine ständige Drehung der Vorschubspindel 13 über
lagert. Diese wird durch ein Zahnrad 19 ebenfalls von tier Antriebswelle 4 abgenommen und geht zunächst
über ein Zahnrad 20 auf ein stufenlos einstellbares Geliiehe
21. V'di! hier ,üis λ 1 rc! Jjs DrehmonuTu in die '.-■'■■
V» i'iidestufe, bestehend .u:s Zahnradern 22. 21. 24. 2i
und 2b sii'A ie einer Sll··;111klif>ρiuη.^ 27 eingelciie'. je
Mich Scrultstellung tier Schaltkupplung 2Ί ν. ird Jas
\ι·ίΐ"ΐ stnk-nlosen Getriebe 2i abgegebene Drehmoment
«■η ι v. ed c r über die Zahnräder 22. 23 Lind 24 uder u'.-er ■·'
«lh- Zai.nradci 25 uns! 2(S .111 das Zahnrad 28 wei'.cr.eej/eben,
-.eiches die Dreiibewegung seinerseits über
Zahnra-, τ 2S und .'<■) aiii die Vorschubspindel 13 über-Iraci.
Di.ich die mit der .Schaltkupplung 27 geschaffene
I 'imchaltinogliehkeii
<ier Drehmomentiibertravuinj;; ic
iiber die Zahnräder 2') und 2b oder 22. 23 und 24 - - die
jeweils ausgeschalteten Zahnräder laufen leer mit
rrhaitcn Jas Zahnrad 28 und damit die Vorsidiubspin- <!el Ii iinterschiediiche Drel'.richiungen.
rrhaitcn Jas Zahnrad 28 und damit die Vorsidiubspin- <!el Ii iinterschiediiche Drel'.richiungen.
Die Funktion dei oben beschriebener- [ innchhin^: im
<< f.;!i;i:ndc:
D.is v<ii! den Walzen 3 über den Dorn 31 auszuwalzende
Wal/gut 1 wird wechselweise von einem dei
Viirschiibschütten 14 oder 15 um ein bestimmtes MaLi.
das in dcf vorstehend beschriebenen Schaltgetriebe 4"
171 it Wendestnfe einstellbar ist. ruckweise vorgeschoben.
In der Zeichnung ist die Spannvorrichtung 32 des Vorscliubschliiten.s 14 geschlossen, der im übrigen ein».·
fest mit ihm verbundene Gewindemutter 33 aufweist, die die Verbindung mit der Vorschubspindel 13 her- 4s
Stellt. Heim /weiten Vorsehubschht'cn 15 ist eine weite
re Gewindemutter 35 vorgesehen, sowie eine weiter«:
Spannvorrichtung 34. die geöffnet ist.
Die Funktion der oben beschriebenen liinriehtung ist
lolgende: v>
Wegen der im Vorschubsehlitlcn !4 festsitzenden
(it -windemtitter 31 wirkt sich die durch das Zahnrad 30
Hilf die Vorschubspindel 13 wirkende Drehbewegung ek'tari aus, daü sich wahrend des Walzvorganges die
Vorschubspindel Ί 3 aus der Gewin lemutter 33 heraus
dreht, aus M'h in einer i lubbewegunt; des Punkt·.", 12
bemerkbar macht. Dieser Hdobcwcj/ung kann der
/wei.irmige I lcbel 10 dadurch geriai. iolgen. dali du:
Kurvenscheibe 9 die Abtastrolle 17 um das von der
Vorschubspindel 13 vorgegebene Mali ausweichen laßt, fio
so daß während dieser Zeit der Vorschubschlitten 14 stillsteht.
Im weiteren Verlauf der Bewegung, nämlich im Be
reich des .Schallwinkels, in welchem die Arbeitskaliber der WuI/.en 3 das Walzgut 1 freigeben, wird den" Vorichubschlitten
14 aus der Drehbewegung der Vorschubspindel 13 und aus der über die Kurvenscheibe 9
erzeugten Vorschubbewegung der Vorschubspindel 1J eine ruckartige Vorwärtsbewegung in Walzrichtung er
teilt.
Wührend der Vorschubbewegung des Vorschubschliuens 14 und der gleichzeitigen Vorschubbewegung
der Vorschubspindel 13 fuhrt der Vorschubschliuen 15 Jt nach Abstimmung der Gewindesteigung des entsprechenden
gegenläufigen Gewindeabschnittes der Vorschubspindel 13, je nach deren Drehzahl und je nach
dem Hub der Vorschubspindel 13 nur eine geringe Rückfahrbewegung aus, da die Hubbewegung der Vorschubspindel
13 der Rückfahrbewegung, die sich aus der Drehung der Vorschubspindel ergibt, entgegenge-HM/:
gerichtet ist. Wird hei der Auslegung der Kaltpi!
!.1Ci maschine lür einen bestimmen Betriebszustand iiie
Vorschubgeschwindigkci; dor Vu M.huL>spindel 13 wahrend
des ans der Kurvenscheibe 9 resultierenden Hubes
gleich der aus tier Drehung der Vorschubspindel 13 den Vorschubschliuen 14 und 15 vermittelten Fahrgeichv
indigkeiten ge.setz!, so verharr' der Vorschubschilt,on
15 während der Vorschubbewegung des Vor schubs,hlittens 14 theoretisch m Ruhe.
Sob;tlr! ijie Vorschubbewegung des Vorschubschiit
tens 14 beendet ist, dreht sich die Vorschubspindel Π
ν. 'oiler aus der Gew mdemutter 33 des nunmehr festste
her-!en Vorschuhschlittens 14 heraus und führ 1 nun cmc Bewegung aus. die der Wal/nchtung entgegengeset/'
und diiiinl in Richtung der Rückfahrbewegung des
Vorschiibsehlittens 15 ist. In diesem Falle addiert sich
dies·, i'ückfahrbcwegung mit der aus der Drehung der
Vorschubspindel 1.3 resultierenden, dem Vorschubsehlnien
15 vennittehen Bewegung, und dieser fährt nun wahrend des Stillstandes des Vorschiibsehlittens 14
mit erhöhter Geschwindigkeit zurück. Die beiden Vor- <■·<
hubschlitten 14 und 15 führen also ihre Fahrbewegungen
.:buechselnd und nicht wie bei bekannten Einrichtungen
gleichzeitig aus. Dadurch, daß der Vorschub- =, hin ten 15 auf dem Teil der Vorschubspindel 13 sitzt,
der zwar Gewinde gleicher Steigung, aber gegenteiliger
Stei.Kinigsnchtung hat, führt dieser, durch die offensichv.'ide
Spannvorrichtung 34 außer Betrieb gesetzt, eine standige Rückwärtsbewegung mit sich ändernder
Geschwindigkeit aus, die je Umdrehung der Kurvenscheibe 9 in ihrer Größe der Vorschubbewegung des
Voi'schubschlittens (4 genau entspricht. Auf diese Weise
wird erreicht, daß gleichzeitig mit dem F.rreicht-n der
F-: .!stellung durch don bis dahin den Vorschub ausführenden
Vorschubschlitten 14 auch der sich in Offcnstellung
befindliche, zurücklaufende Vorschubsch'itten 15
seine F.ndstellung erreicht hat. Nun wiul gleichzeitig
die Spannvorrichiung 34 geschlossen, während sich die
Spannvorrichtung 32 öffnet, und die Schaltkupplung 27 wird umgeschaltet, so daß der vorhin mit Offenstellung
zurückfahrende Vorschtib'.ohli.tcn nun den Vorschub
übernimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch·.Vorschubeinrichtung an Kaltpilgermaschinen mit hin- und hergehendem Walzgerüst und mindestens :. einer Vorschubspindel mit zwei gleich großen Gewindelängen entgegengeseuter Steigungsrichtun fen und /wei dadurch gegenläufig bewegbare, axial hintereinanderliegende Vorschubschlitten, mit einem an den Hauptantrieb der Kaltpilgermaschine angeschlossenen Schaltgetriebe mit Wendestufe, wobei der axialen Bewegung der Vorsehubschlitten durch eine synchron vom Hauptantrieb betätigte Kurvenscheibe und einen zweiarmigen Hebel mit Abtastrolle eine ruckweise axiale Bewegung überla gerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum ruckweisen Vorschub jeweils eines Vorschubichlittens (14,15) die Vorschubspindel (13) über den zweiarmigen Hebel (10) — wie bei diskontinuieriichert Kulrprlgerrrmchinert bekannt — axial ver- m se his.·": bar isi.Die Erfindung betrifft eine Vorschubeinrichtung an Kalipilgermaschinen mit hin und hergehendem Walzgerüst und mindestens einer Vorschubspindel mit zwei gleich großen Gew. indelängen entgegengesetzter Steifiingsrichtungen und /wei dadurch gegenläufig bewey biire. axial hinUTeinanderliegende Vorschubschlitten. mit einem an den Hjuptantrieb der Kalipilgerniaschine angeschlossenen Schaltgetriebe mit Wendestufe, wobei der axialen Bewegung der Vorsc1..abschütten durch eine synchron vom Hauptantrieb t -tätigte Kurven-Scheibe und einen zweiarmigen Hebt! mit Abtastrolle fine ruckweise axiale Bewegung überlagerbar ist.Bekanntlich haben kontinuierlich arbeitende K.altpilgcrmaschinen, um ein Stillsetzen der Anlage zu vermeiden, zwei Vorschubschlitten, die wechselweise den Wal/gut vorschub übernehmen: zum Einführen des Walzgutes (Luppen) haben sie außerdem zwei Dornwiderlager. Die Bewegung der Vorschubschlitten erfolgt ruckweise, und zwar entweder über voneinander unabhängige Antriebe mittels Schalt- und Wendegetrieben und axial hintereinander getrennten Vorschubspindeln oder über Schaltgetriebe, die zwei parallel zueinander in Walzrichtung angeordnete Vorschubspindeln antreiben, deren Gewinde mit entgegengesetzter Steigungsrichtung je einen Vorsehubschlitten ;o bewegen. Von der letztgenannten Ausfühnn g, bekannt durch die DL-PS 74 224, geht die Erfindung aus. Diese bekannte Lösung besteht im wesentlichen darin, daß einer Grunddrehzahl der Vorschubspindeln über eine im vorgeschalteten Schaltgetriebe vorgesehene Kurvenscheibe eine Zusatzdrehzahl überlagert wird. Dabei müssen selbstverständlich die Massen der zur Übertragung der Drebcwegung auf die Vorschubspindel vorgesehenen Übertragungselemente mitbeschleunigt werden. Es ist darüber hinaus /.u erkennen, daß bei Verwendung von zwei Vorschubschlitten im Sinne der DL-PS 74 224 der Rücktransport des zweiten Vorschubschlittens im Sinne der DT-AS 1 031 249, d.h. bei einer Kaltpilgermaschine mit einer axial verschiebbaren Vorschubspindel und einem separaten Rückfahrantrieb, nicht anwendbar ist, wodurch es schließlich zu der für kontinuierliche Kaltpilgermaschinen geeigneten, in der DT-PS 74 224 niedergelegten Lösung kam.Wihrend bei der Auslegung der Vorschubeinrichtung einer Kaltpilgermaschine nach der DT-AS I OJl 249 die Getriebeelemente und Übertragungsmittel lediglich auf die zu beschleunigende Masse des einzigen Vorschubschlittens und der damit verbundenen Teile abgestimmt werden mußten, war bei der Vorschubeinrichtung nach der DL PS 74 224 zusätzlich zu beachten daß mit dem Vorschub des arbeitenden Vor schubschiittens auch die Masse des mn gleicher Geschwindigkeit ruckartig zurückfahrenden Vorschub «rhlittens mitbeschleunigt werden mußte. Dies führte zu einer entsprechend stärkeren Auslegung der Vor schubeinrichtung und aller Übertragungsmittel und letztlich zu einer Erhöhung des Gewichtes und zu einem erhöhten Platzbedarf der Vorschubeinrichtung.Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorschubeinrichtung, gemäß der Gattung der Erfindung funktionsmäßig zu vereinfachen und über eine Verringerung von zu beschleunigenden Massen Gewicht und Platz einzusparen.(jclost ist diese Aufgabe dadurcn, dall zum ruckweivjη Vorschub jeweils eitles Vorschubschütiens die Vorschubspindel über den zweiarmigen Hebel - wie bei di kontinuierlichen Kalipilgernidschmcii bekannt iixiai \erschiebbar ist.Ks wird dadurch erreich!, daü die ruckanige Vorwärtsbewegung des Vorschubschlittens unmitieibar v('>n der Kurvenscheibe, die den axialen Hub der Vorschubspindel bewirkt, ,n die Vorschubspindel eingeleitet wird, und zwar nicht als eine zusätzliche Drehung der Vorschubspindel, sondern gleich als axiale Bewegung Dieser axiale:1 Bewegung überlagert sich die Vorwärtsbewegung des arbeitenden Vorschubschlitlens aus der kontinuierlichen Drehung der Vorschubspindel. Gleichzeitig, und darin liegt der entscheidende technische Fortschritt der Erfindung, dreht sich der dem zurückfahrenden Vorschubschlitten zugeordnete zweite Abschnitt der Vorschubspindel aus dem V01- -..-hubschliiten heraus, so daß dieser während des Vorschubes des arbeitenden Vorschubscb'iltens nur unwesentlich beschleunigt wird. Der zurücklaufende Vor-" hubschlitten führt somit nicht eine dem vorschiebenden Vorschubschlitten synchrone Bewegung, sondern eine taumelnde Bewegung aus. Die Beschleunigung des zurückfahrenden Vorschubschlittens verlagert sich damit im wesentlichen in die Vorschubintervalle des arbeitenden Vorschubschlittens und führt damit zu einer Vergleichmäßigung der Belastung des Hauptantriebes und der übrigen Antriebsorgane.Die Abbildung zeigt cm Ausführungsbeispiel der Erfindung.Da dem Walzgut I der Vorschub bekanntlich nur während der Zeit erteilt werden kann, während der die Arbeitskaliber der im Walzgerüst 2 sich befindlichen Walzen 3 das Walzgut freigeben, ist der Antrieb der Vorschubeinrichtung, der über die Antriebswelle 4 erfoigt, über das Kegelradpaar 5 von der über Treibstangen 6 die Hin- und Herbewegung des Walzgerüstcs 2 bewirkenden Kurbelwelle 7 abgenommen.Über ein weiteres Kegelradpaar 8 versetzt die Antriebswelle 4 die im Getriebekasten des Schaltgetriebes mit Wendestufe gelagerte Kurvenscheibe 9 in Drehung. Diese hat die Aufgabe, einem zweiarmigen Hebel 10, welcher in Il seinen Drehpunkt hat, in direkter Abhängigkeit von der Kurbelstellung der Kurbelwelle 7 seine Bewegung zu vermitteln, die sich am Punkt 12 als Hubbewegung auf die axial verschiebbar gelagerte Vorschubspindel 13 auswirkt.
Priority Applications (7)
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Family Applications (1)
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