DE61906C - Elastische Hackenunterlage für Schuhwerk - Google Patents
Elastische Hackenunterlage für SchuhwerkInfo
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- DE61906C DE61906C DENDAT61906D DE61906DA DE61906C DE 61906 C DE61906 C DE 61906C DE NDAT61906 D DENDAT61906 D DE NDAT61906D DE 61906D A DE61906D A DE 61906DA DE 61906 C DE61906 C DE 61906C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B21/00—Heels; Top-pieces or top-lifts
- A43B21/24—Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by the constructive form
- A43B21/26—Resilient heels
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Schuhen und Stiefeln der allgemein gebräuchlichen Art bietet der massive, genagelte
Absatz beim Gehen einen starren Widerstand, welcher bei jedem Schritt eine mehr oder
weniger bemerkbare Erschütterung des Körpers herbeiführt. Wenn auch die einzelnen Stöfse
an sich gering sind, so hat man doch die Erfahrung gemacht, dafs die durch die fortwährende
Wiederholung dieser Stöfse von einem Tage zum anderen dem Körper ertheilte Erschütterung den allgemeinen Gesundheitszustand
nachtheilig beeinflufst.
Man hat diese Erschütterungen durch die verschiedensten Vorrichtungen unwirksam zu
machen gesucht, so beispielsweise durch Hackenunterlagen von Gummi, die an ihrer Unterseite
mit festen Vorsprüngen versehen sind, oder durch Einlagesohlen, welche aus einer
Lage dünnen Leders nebst einer mit (Juerrippen und pyramidenförmigen Vorsprüngen
versehenen Gummilage bestehen. Von diesen Vorrichtungen besitzt aber die zuerst erwähnte
den Uebelstand, dafs Gummi den Fufs zu sehr erhitzt, während die Vorsprünge, wie
dies auch bei der zuletzt erwähnten Einlagesohle und bei allen anderen bis jetzt bekannten
ähnlichen Vorrichtungen der Fall ist, beim Auftreten mit dem Fufs als harte Stellen
empfunden werden.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Hackenunterlage, welche in den
Schuh oder Stiefel eingelegt und an der inneren Sohle mittels der Stifte 2 befestigt werden
kann, ist dagegen auf der ganzen Austrittsfläche gleichmäfsig elastisch und besteht aus
einem, der Form des' Hackens angepafsten Stück dünnen Leders oder anderen gleichwerthigen
Stoffes, an welchem eine mit vielen zellenförmigen oder ausgehöhlten Vorsprüngen
versehene Gummilage befestigt ist.
Dadurch, dafs die Vorsprünge zellenförmig gestaltet und aufserdem ihre Seitenwandungen
sehr dünn gehalten sind, bleibt an jeder Seite der Wandungen ein Hohlraum zur Aufnahme
des zusammengedrückten Materials frei, so dafs beim Auftreten keine harten Stellen fühlbar
werden.
In der Zeichnung veranschaulichen Fig. 1 und 2, erstere im Längsschnitt und letztere in
unterer Ansicht, die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Hackenunterlage, während
Fig. 3 schaubildlich einen Theil des dazu verwendeten elastischen Materials zeigt.
An der unteren Seite der aus Leder oder anderem gleich werthigen Stoff bestehenden
Lage α ist eine Gummilage b befestigt, .welche
an ihrer Unterseite mit einer Anzahl zellenförmiger oder ausgehöhlter Vorsprünge c versehen
ist, wodurch an jeder Seite der in ihrer ganzen Höhe gleichmäfsig starken und daher
überall gleichmäfsig elastischen Seitenwandungen dieser Vorsprünge Hohlräume gebildet
werden, welche grofs genug sind, um das zusammengedrückte Material aufzunehmen, während
bei Anwendung massiver Vorsprünge oder Rippen, welche an ihrer Basis breiter als am
Ende sind, oder die, wenn sie durch das Gewicht des auf ihnen lastenden Körpers zusammengedrückt
werden, im wesentlichen flach liegen, kleine harte Stellen unter dem Fufs fühlbar sein würden.
Letzterer Uebelstand besteht bei der vorliegenden Hackenunterlage nicht, da bei derselben
die dünnen, zellenförmigen Vorsprünge durch das Gewicht des Körpers flachgedrückt
werden können und dabei im wesentlichen die ganze Fläche der Gummilage einnehmen.
Die beschriebene Hackenunterlage bildet demnach ein auf seiner ganzen Fläche elastisches
Polster unter dem Hacken des Fufses, welches die beim Gehen verursachten Erschütterungen
aufnimmt und unwirksam macht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Hackenunterlage für Schuhwerk, welche aus einem dünnen Stück Leder und einer an dessen unteren Seite befestigten, unten mit zellenförmig ausgehöhlten dünnwandigen Vorsprüngen versehenen Gummilage besteht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61906C true DE61906C (de) |
Family
ID=335931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61906D Expired - Lifetime DE61906C (de) | Elastische Hackenunterlage für Schuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61906C (de) |
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| EP2399470A1 (de) * | 2010-06-28 | 2011-12-28 | Dainese S.p.A. | Schutzeinheit und Kleidungsstück mit dieser Schutzeinheit |
-
0
- DE DENDAT61906D patent/DE61906C/de not_active Expired - Lifetime
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