DE61890C - Bogenkante - Zudeckung - Google Patents

Bogenkante - Zudeckung

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DE61890C
DE61890C DENDAT61890D DE61890DA DE61890C DE 61890 C DE61890 C DE 61890C DE NDAT61890 D DENDAT61890 D DE NDAT61890D DE 61890D A DE61890D A DE 61890DA DE 61890 C DE61890 C DE 61890C
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DE
Germany
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rail
sheet
cylinder
rollers
roller
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DENDAT61890D
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H. KOCH in Leipzig-Konnewitz
Publication of DE61890C publication Critical patent/DE61890C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/04Grippers
    • B41F21/05In-feed grippers

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  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. August 1891 ab.
Die vorliegende ,Erfindung hat den Zweck, den hinteren Rand eines jeden an einem rotirenden Cylinder angelegten Bogens so zuzudecken, dafs ein Beschmutzen des hinteren Randes nicht stattfinden kann.
Fig. 3 und 4 zeigen den Cylinder a mit dem Zudeckmechanismus in der Stellung, in welcher die Zudeckschiene d im Begriff ist, die hintere Kante des vom Greifer b gefafsten und mitgenommenen Bogens zuzudecken.
Der Mechanismus besteht aus folgendem : Zu beiden Seiten des Cylinders α, Fig. 3 und 4, sind in den prismatischen Schlitzen e e verstellbar die beiden Schlittenträger ff angebracht. In diesen Schlittenträgern// befinden sich die Schlitten gg, welche auf ihren in Gelenken beweglichen Köpfen h h eine Schiene d tragen. Diese Schiene d geht von einer Seite des Cylinders α zur anderen und wird da von den Köpfen h h der Schlitten g g gehalten
(Kg- 4)·
An dem unteren Ende der Schlitten g g befinden sich die Federn k k, welche die Schlitten gg mit den Köpfen hh nach unten ziehen, dadurch die Schiene d fest auf den Cylinder α pressen und somit also eine sich unter der Schiene d befindende Bogenkante durch die Schiene d zudecken.
Um das Abheben der Schiene d zu ermöglichen, befinden sich an dem Schlitten g g die Rollen / /, welche bei der Umdrehung des Cylinders λ auf den feststehenden Bahnen mm und η η laufen. Dadurch werden die Schlitten gg hochgedrückt-und die Schiene d entfernt sich vom Cylinder a.
Damit nun die hintere Bogenkante unter die Schiene d gelangen kann, ist die Bewegungsrichtung der Schlitten g g nicht radial zur Cylindermitte angeordnet, sondern in der Weise, wie aus den 'Fig. 1 bis 6 zu ersehen ist; es beschreibt dadurch die Schiene d beim Abheben vom Cylinder α einen Weg nach rückwärts und legt sich dann beim Zugehen nach vorn und somit über die durch die Walze c an den Cylinder α angedrückte Bogenkante.
Die strichpunktirte Linie bedeutet in allen Figuren den angelegten Bogen.
Der Vorgang beim Zudecken der hinteren Bogenkante eines angelegten Bogens ist nun folgender:
Der Cylinder α mit dem Zudeckmechanismus befindet sich in Umlauf. Der Greifer b hat den angelegten Bogen erfafst und nimmt denselben mit. Die Schiene d befindet sich in der Entfernung der Bogenlänge des vorgelegten Bogens hinter dem Greifer b, Fig. 1.
Der Greifer b geht mit dem Bogen unter der Walze c hindurch, die Walze c hält den Bogen gegen den Cylinder a, verhindert somit ein Herabgleiten des Bogens vom Cylinder a. Ist die hintere Kante des angelegten Bogens kurz vor der Walze c angekommen (Fig. 2), so laufen die Rollen / / auf die Bahnen m m auf, die Schlitten g g heben sich und mit denselben die Schiene d, Fig. 3 ; nun wird beim Weitergang des Cylinders a die hintere Kante des Bogens, welche vorher um so viel, als sie überdeckt werden soll, auf der Schiene d lag (Fig. 2), durch die Walze c gegen den Cylinder α gedruckt.

Claims (1)

  1. In demselben Augenblick laufen die Rollen / / von den Bahnen m m herab, die Schlitten gg bewegen sich durch die Federn k k nach unten und die Schiene d legt sich auf die hintere Bogenkante, dieselbe somit zudeckend (Fig. 5).
    Nun geht die Schiene d ebenfalls unter der Walze c hindurch und hält den Bogen an dem Cylinder α bei dessen Weitergang fest.
    Wenn der Greifer b die Walze ο passirt, öffnet er sich und giebt den Bogen frei; passirt die Schiene d die Walze 0, so laufen die Rollen Il auf die Bahnen nn, heben dadurch die Schlitten gg, mit diesen die Schiene d vom Cylinder α' ab, und die Schiene d giebt den Bogen ebenfalls frei (Fig. 6).
    Die Schiene d schliefst sich dann wieder, indem die Rollen / / von den Bahnen η η hinunterlaufen, der Greifer b kommt an den Anlegetisch p, und der Vorgang wiederholt sich.
    Pate nt-Ans ρ rüch:
    Eine Bogenkante - Zudeckung, bei welcher ein Zudecken der hinteren Bogenkante eines an einem rotirenden Cylinder angelegten Bogens dadurch bewirkt wird, dafs eine Zudeckschiene d, welche auf den in Gelenken beweglichen Köpfen h h der Schlitten g g befestigt ist, sich im geeigneten Augenblick durch die Rollen 1I, Bahnen m m und Federn k k auf die durch die Walze c an den Cylinder a angedrückte Bogenkante legt und dieselbe im weiteren Verlauf der Bewegung des Cylinders α an den letzteren anpreist, während sie beim Ablegen des Bogens durch Rollen Il und Bahnen η η vom Cylinder α abgehoben wird, bei welchen Bewegungen die Schlitten gg und Köpfe hh mit Schiene d in den zu beiden Seiten des Cylinders α in prismatischen Schlitzen e e verstellbaren Schlittenträgern ff gleiten.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT61890D Bogenkante - Zudeckung Expired - Lifetime DE61890C (de)

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