DE618692C - Waeschestampfer - Google Patents

Waeschestampfer

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DE618692C
DE618692C DEK126797D DEK0126797D DE618692C DE 618692 C DE618692 C DE 618692C DE K126797 D DEK126797 D DE K126797D DE K0126797 D DEK0126797 D DE K0126797D DE 618692 C DE618692 C DE 618692C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F5/00Hand implements for washing purposes, e.g. sticks 
    • D06F5/02Plungers, dollies, pounders, squeezers, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

  • Wäschestampfer Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des durch das Patent 557969 geschützten Wäschestampfers. Feine Gewebe bedürfen bekanntlich bei der Wäsche einer sehr schonenden Behandlung, insbesondere ist Kunstseide im nassen Zustand sehr empfindlich. Um nun den in dem Hauptpatent geschützten Wäschestampfer auch zur Reinigung feiner Gewebe aus Kunstseide, Naturseide o. dgl. geeignet zu machen, wird der Rand der Außenglocke mit einem Luftpolster versehen, das auf seiner Unterseite radiale Wülste trägt. Ferner ist auch der Waschkörpereinsatz als Luftpolster ausgebildet, das auf seinem unteren Teil mit fingerartigen Ansätzen bekannter Art versehen ist. Weitere Erfindungsmerkmale sind aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt im Querschnitt einen Wäschestampfer, wie er insbesondere zur Behandlung von feinen Geweben geeignet ist.
  • Abb.2 zeigt einen verbesserten Stiel zur Verwendung des Wäschestampfers.
  • Abb. 3 ist eine Einzelheit zu Abb. 2.
  • Der Rand der Außenglocke i hat eine hohle Ringwulst 2', die ein Luftpolster darstellt. Dieses Luftpolster hat den Zweck, eine zu hohe Beanspruchung-feiner Gewebe durch den Rand des Stampfers zu verhindern. Im übrigen ist hierbei der untere, die Randfläche der Glocke i bildende Teil dieser Wulst 2' ebenfalls nicht als eine geschlossene Fläche ausgebildet, vielmehr ist dieser Teil mit radialen Wülsten. versehen, so daß die Luft bzw. die Waschflüssigkeit durch diese beim Aufstoßen der Glocke auf den Böden des Waschgefäßes bzw. auf die Wäsche zirkulieren kann.
  • Der innerhalb der Glocke befindliche Waschkörpereinsatz 2 ist ebenfalls als lufthaltiger Hohlkörper ausgebildet, wodurch gleichfalls eine sanfte Behandlung der Wäsche erreicht wird wie durch den mit dem Luftpolster versehenen Rand der Glocke i. An seinem Umfang ist der Waschkörpereinsatz 2 mit nach außen ragenden, an sich bekannten fingerartigen Ansätzen 3 versehen, die sich bei der Betätigung des Wäschestampfers auf die Wäsche auflegen und diese durchwalken.
  • Bei gewissen Waschmitteln, beispielsweise pulverförmigen, ist es schwierig, diese gut in Lösung zu bringen, und es war bisher erforderlich, diese Waschmittel vor dem Gebrauch sorgfältig im kalten Wasser zu verteilen, wobei auf eine Vermeidung der Klumpenbildung zu achten war, um sie klumpenfrei der Wäsche zuzuführen. Diese umständliche Arbeit nun zu vermeiden und trotzdem eine gute und gleichmäßige Verteilung des Waschmittels in der Waschlauge zu erreichen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, im - Innern der Glocke i Anordnungen zu treffen, die zur Aufnahme von auf eine Schnur als gemeinsame Achse aufgereihten Beuteln mit pulverförmigen Waschmitteln, Seifenstückchen, Bürsten o. dgl. dienen. Wie sich aus Abb. i ergibt, sind an der Innenseite der Glocke i Ösen 8 vorgesehen, und zwar in einer Entfernung von etwa 2 Zentimeter von dem unteren Rand. Durch diese Ösen 8 läßt sich eine Schnur 9 hindurchziehen, die'zweckmäßigerweise aus nachgiebigem Material besteht und an ihren Enden mit einer Kupplung versehen ist. Auf diese Schnur 9 werden zwischen den einzelnen Ösen 8 die Seifenstückchen io aufgereiht. An Stelle der Seifenstückchen io können auch auf die Schnur andere Reinigungsmittel oder Reinigungsorgane, beispielsweise Bürsten i i, auf ihrer Außenseite profilierte Rollen o. dgl. aufgereiht werden. Die auf die Schnur 9 aufzubringenden Beutel, Seifenstückchen io o. dgl. besitzen vorzugsweise an sich bekannte, runde und nach den Enden spitz zulaufende Gestalt, wie aus der Abb. i ersichtlich ist.
  • Die Wirkung dieser innerhalb der Glocke i befindlichen Waschmittel bzw. Waschorgane ist folgende: Beider Betätigung des Wäschestampfers gelangt der fingerartig ausgebildete Rand 3 des Waschkörpereinsatzes 2 dauernd in Berührung mit diesen frei drehbar aufgereihten Waschmitteln oder Waschorganen und setzt sie in Umdrehung, wodurch ein gutes Auftragen bzw. Verteilen des Waschmittels auf die Wäsche erfolgt.
  • Wenn die Wäsche genügend eingeseift ist, was sich durch die Schaumbildung der Seife bemerkbar macht, so werden die Beutel, Seifenstücke io usw. von der Schnur entfernt, und es wird u. U. mit den übrigen Reinigungsorganen i i, -,vie Bürsten o. dgl., weitergearbeitet. Durch das rechtzeitige Entfernen der Seifenstücke aus der Wasch= glocke ergibt sich eine große Seifenersparnis.
  • Bei der Verwendung des Wäschestampfers, wie er in dem Hauptpatent beschrieben ist, übt dieser eine sehr energische Wirkung auf die Wäsche aus, indem nämlich beim Aufstoßen des Wäschestampfers auf die Wäsche und der dabei erfolgenden Durchbiegung der Glocke die Luft bzw. Waschflüssigkeit an dein Rand v orbeitritt, was für empfindliche Farbe vielleicht schädlich sein kann. Um nun die Wirkungsweise des Wäschestampfers regulieren zu können, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den Kopf ja des Stämpfers zu durchbohren und auch den Stiel 12 (Abb. 3) in bekannter Weise hohl (17) auszubilden, um durch den Stiel den Wäschestampfer mit der Außenluft zu verbinden. Durch die Schaffung eines solchen Luftausgleiches im Wäschestampfer wird die Wirkung desselben verringert. Um diese regulieren zu können, sind am Ende des hohlen Stieles die Öffnungen mittels eines Ventils verschlossen. In diesem Falle müßte naturgemäß auch der Waschkörpereinsatz 2 mit einer Öffnung versehen- sein.
  • Es hat sich als besonders zweckmäßig herausgestellt, den Stiel T-förmig auszubilden und die Ventile an den beiden Enden 13 des T-Stückes anzuordnen. Diese Ventile bestehen bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in einfacher Weise aus einer Scheibe 14. (Abb.3), die mit einem Ausschnitt 15 versehen ist, welche beliebig mit Bezug auf die Öffnung 16 der Leitung 17 an den Stielenden 13 verschoben werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wäschestampfer mit Außenglocke aus Gummi nach Patent 557 969, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Außenglocke (i) mit einem Luftpolster (2') versehen ist, das auf seiner Unterseite radiale Wülste trägt.
  2. 2. Wäschestampfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Waschkörpereinsatz (2) als Luftpolster ausgebildet ist, das auf seinem unteren Teil mit fingerartigen Ansätzen (3) bekannter Art versehen ist.
  3. 3. Wäschestampfer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenglocke auf ihrer Innenseite oberhalb ihres Randes Ösen (8) o. dgl. zur Aufnahme einer entfernbaren Schnur (9) o. dgl. hat, auf die Reinigungsmittel, z. B. Seife, oder an sich bekannte Reinigungsvorrichtungen, wie Bürsten (1i) o. dgl., aufgereiht sind. 4.: Wäschestampfer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem an sich bekannten hohlen, an dem freien Ende T-förmig ausgebildeten und mit Ventilen-ausgerüsteten Stiel (12) versehen ist.
DEK126797D 1932-08-31 1932-08-31 Waeschestampfer Expired DE618692C (de)

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