DE618665C - Photographisches Dreifarbenverfahren - Google Patents

Photographisches Dreifarbenverfahren

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DE618665C
DE618665C DEI44204D DEI0044204D DE618665C DE 618665 C DE618665 C DE 618665C DE I44204 D DEI44204 D DE I44204D DE I0044204 D DEI0044204 D DE I0044204D DE 618665 C DE618665 C DE 618665C
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color photographic
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DEI44204D
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/14Additive processes using lenticular screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Photographisches Dreifarbenverfahren Zusatz zum Patent- 583 747 Gegenüber dem Verfahren des Hauptpatents hat es sich von Vorteil .erwiesen, daß die beiden Filterflächen nicht je die Hälfte des Spektrums; sondern nur je etwa i/3 desselben absorbieren. Diese Anordnung ergibt eine bessere Ausnutzung .des Filters, denn ges werden an jedem Punkt der Obj@ektivebene 2/g des Spektrums durchgelassen, somit also ?/3 des eingestrahlten Lichtes voll -ausgenutzt. Das Verfahren selbst entspricht in seiner weiteren Ausführung völlig dem des Hauptpatents und. besteht darin, daß man hinter einem einzigen Objektiv zwei hintereinander angeordnete lichtempfindliche Schichten belichtet, von denen die vordere mit einem Linsenraster nach B ie r t h o n verbunden ist, und daß man dabei vor, in oder hinter dem Objektiv ein Zweifarbenfilter anordnet, dessen Farbfläche je etwa i/3 des Spektrums absorbiert, während von den zwei von jeder Filterfläche durchgelassenen. Dritteln eins von beiden Filterflächen gemeinsam durchgelassen wird, die beiden anderen je von einer der Filterflächen durchgelassenen Drittel aber verschieden sind (Purpurfilter und Gelbfilter).
  • Die Farbenempfindlichkeit der photographischen Emulsionsschichten ist dabei so zu wählen, daß die Emulsion des nicht gerasterten (hinten angeordneten) Films für das von beiden Filterflächen durchgelassene Drittel des Spektrums sensibilisiert und der Linsenrasterfilm für den Rest des Spektrums @empfindlich ist.
  • Die mit dem Linsenraster verbundene Emulsionsschicht wird z. B. für Grün sensibilisiert und -zeichnet hinter jedem Linsenelement nebeneinander einen Gelbauszug und einen Blauauszug des Aufnahmegegenstandes auf. Die hinter dieser Schicht angeordnete, mit einem gewöhnlichen Schichtträger verbundene Emulsionsschicht wird für die dritte Farbe, also Rot, sensibilisiert, und in ihr,entsteht bei der Aufnahme der Rotauszug. Die so erhaltenen Teilbilder können nach einem der bekannten Verfahren zur Herstellung von Positiven benutzt werden. Besonders vorteilhaft ist es, alle drei Teilbilder zusammen auf einen Linsenrasterfilm nach B e r t h o n zu kopieren, der dann hinter jedem Linsenelement nebeneinander drei Teilbilder enthält und in Verbindung mit einem Dreifarbenfilter vorzuführ en ist.
  • Das Verfahren eignet sich in erster Linie für die Farbenkinematographie, kann aber auch für die Farbenphotographie benutzt werden. Es -ist überall da geeignet, wo unter Vermeidung allzu großer Unschärfe und bedeutender Lichtverluste Dreifarbenauszüge hergestellt werden sollen. - -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Photographisches Dreifarbenverfahren nach Patent 583747, dadurch gekennzeichnet, :daß vor, in oder hinter dem Objektiv ein Zweifarbenfilter angeordnet wird, dessen Farbenflächen je etwa 1/3 des Spektrums absorbieren, während von den zwei von jeder Filterfläche durchgelassenen Dritteln. eines von beiden Filterflächen gemeinsam durchgelassen wird; die beiden anderen je von einer der Filterflächen durchgelassenen Drittel aber verschieden sind, wobei die Emulsion des nicht gerasterten Films für das von beiden Filterhälften durchgelassene Drittel des Spektrums sensibilisiert und der Linsenrasterfilm für den Rest des Spektrums ümpfindlich ist. 2'. Photographisches Dreifarbenverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreifarbenauszüge zusammen auf einen Linsenrasterfilm kopiert und bei der Wiedergabe mit einem Dreifarbenfilter vorgeführt werden.
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