DE618201C - Lautsprecherkegelmembran mit nachgiebigem Rand - Google Patents
Lautsprecherkegelmembran mit nachgiebigem RandInfo
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- DE618201C DE618201C DEI42405D DEI0042405D DE618201C DE 618201 C DE618201 C DE 618201C DE I42405 D DEI42405 D DE I42405D DE I0042405 D DEI0042405 D DE I0042405D DE 618201 C DE618201 C DE 618201C
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- Germany
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- membrane
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- flexible edge
- loudspeaker cone
- cone membrane
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
- H04R7/02—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
- H04R7/12—Non-planar diaphragms or cones
Landscapes
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- Acoustics & Sound (AREA)
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- Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. SEPTEMBER 1935
3. SEPTEMBER 1935
PATENTSCHRIFT
M 618201 KLASSE 21 a2 GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1931 ab
Zur Erzielung einer guten Wiedergabe bei Lautsprechern, ist es erforderlich, die Membran
aus besonders hierzu, geeigneten Stoffen herzustellen. Die Membran muß in sich mögliehst
steif sein, dagegen aber genügend nachgiebig aus weichem Material hergestellt sein,
damit sie durch, die elastische Aufhängung in einem Membranhalterchassis als einheitliches
Ganzes leicht und verzerrungsfrei in dem Chassis ausschwingen kann. Die bisherigen
Ausführungen der Membran, die beispielsweise aus Zelluloid hergestellt wurden, und
zwar aus einem Stück gezogen bzw. gepreßt, konnten die SchaEwellen, insbesondere die
tiefer Frequenz, nicht abstrahlen; denn das Material (Zelluloid) war zu steif und schwingungsunfähig,
um die nicht unerheblichen Schwingungen (tiefer Frequenz) zu erzeugen. Andere Membranausführungen in Konusform
aus Papier oder ähnlichen Stoffen hatten den Nachteil, daß sie entweder eine besonders
elastische Aufhängung zur Befestigung mit dem Chassis erforderten oder aber, falls diese
mit dem gewellten Rande aus einem Stück gefertigt wurden, durch, ganz außerordentlich
kostspielige Verfahren aus Fasermasse gepreßt werden mußten. Aber auch, das erstgenannte
Verfahren (elastische Aufhängung der Membran im Chassis) ist durch die erforderliehen
Arbeitsgänge sehr kostspielig und in der Wiedergabe minderwertig.
Audh Membranen aus Sparteriegeweben oder
ähnlichen Stoßen konnten keinen genügend elastischen Aufhängerand aufweisen, denn
man mußte, um die ganze Membran als ein einheitliches Gebilde herzustellen, diese durch
verschiedenartige Mittel nicht unerheblich versteifen.
Die vorliegende Erfindung beseitigt alle diese Nachteile und ermöglicht die Herstellung
von Lautsprechermembranen, die im Betrieb sicher sind, eine einwandfreie Wiedergabe
erzielen und deren Herstellungskosten auf ein Minimum herabgesetzt sind.
Gegenstand der Erfindung ist eine Lautsprecherkegelmembran
mit nachgiebigem Rand, die aus Kreppapier aus einem Stück gepreßt und mit Ausnahme der Wellung und des Befestigungsrandes
durch Anpressen oder Ankleben eines Sparteriegewebes und durch. Imprägnierung
ganz oder teilweise versteift ist. Der nicht imprägnierte Teil des Kreppapieres mit der Wellung gibt dann als Zwischenglied
zwischen dem als Membran wirkenden versteiften Kreppapierteil und dem Befestigungsrand
der Membran die Möglichkeit, einwandfrei auszuschwingen.
Natürlich kann das Sparteriegewebe auch mit anderen Mitteln, wie durch. Warmpressen
usw., an der Membran befestigt werden.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß man die ganze Membran
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hans Munsch in Berlin-Grunewald.
lackiert, um sie gegien Feuchtigkeitseinflüsse
zu schützen.. . "
In den beiliegenden Zeichnungen ist eine beispielsweise Anordnung dargestellt. Die
S Membran 3 wird zusammen mit. der biegsamen Wellung in. der Nähe des Befestigungsrandes
und mit dem befestigten Rand selbst jaus einem Stück Kreppapier gepreßt oder gezogen.
Um der Membran die nötige Steifig-
xo keit zu verschaffen, wird auf dieser ein Spar-.teriegewebe
2 befestigt. Bei Ausführungen von Membranen für elektrodynamische Lautsprecher wird die Spule 1 am oberen Teil
der Membran herangesetzt, und zwar können die Wandungen 6 der Spule durch das Sparteriegewebe mit der Membran verbunden
werden.
In Abb. 2 wird in schematischer Darstellung die Befestigung der Membran in einem
ao Chassis gezeigt. Die Membran 3 mit Sparterieversteifung
2 wird in das Chassis 4 eingesetzt, und zwar derart, daß der Rand der Membran 3
durch den Befestigungsring 5 mit dem Chassis 4 verbunden wird. Die Membran 3 kann
rlarm als einheitliches Ganzes in dem Chassis 4
ausschwingen, denn die biegsame Bef estigungswellung ist nicht versteift.
Claims (2)
1. Lautsprecherkegehxiembran mit nachgiebigem
Rand, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus Kreppapier aus einem Stück gepreßt und mit Ausnahme der WeUung
und des Befestigungsrandes durch Anpressen oder Ankleben eines Sparteriegewebes
und durch Imprägnierung ganz oder teilweise versteift ist.
2. Lautsprecherkegehnembran nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe
durch einen Lacküberzug gegen Eeuchtigkeitseinflüsse geschützt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI42405D DE618201C (de) | 1931-08-28 | 1931-08-28 | Lautsprecherkegelmembran mit nachgiebigem Rand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI42405D DE618201C (de) | 1931-08-28 | 1931-08-28 | Lautsprecherkegelmembran mit nachgiebigem Rand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618201C true DE618201C (de) | 1935-09-03 |
Family
ID=7190769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI42405D Expired DE618201C (de) | 1931-08-28 | 1931-08-28 | Lautsprecherkegelmembran mit nachgiebigem Rand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618201C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE920014C (de) * | 1948-10-02 | 1954-11-11 | Siemens Ag | Elektrodynamischer Lautsprecher |
| DE943412C (de) * | 1951-06-13 | 1956-05-17 | Elbau Elektrotechnik Aappbau | Schutzkoerper fuer Schallstrahler |
| FR2134424A1 (de) * | 1971-04-23 | 1972-12-08 | Pionner Electronic Corp |
-
1931
- 1931-08-28 DE DEI42405D patent/DE618201C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE920014C (de) * | 1948-10-02 | 1954-11-11 | Siemens Ag | Elektrodynamischer Lautsprecher |
| DE943412C (de) * | 1951-06-13 | 1956-05-17 | Elbau Elektrotechnik Aappbau | Schutzkoerper fuer Schallstrahler |
| FR2134424A1 (de) * | 1971-04-23 | 1972-12-08 | Pionner Electronic Corp |
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