DE618043C - Von mehreren gebogenen Blattfedern getragene elektrische Maschine - Google Patents
Von mehreren gebogenen Blattfedern getragene elektrische MaschineInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K5/00—Casings; Enclosures; Supports
- H02K5/24—Casings; Enclosures; Supports specially adapted for suppression or reduction of noise or vibrations
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
- Motor Or Generator Frames (AREA)
Description
Um das Geräusch schnell laufender elektrischer Maschinen, insbesondere von Elektromotoren,
zu unterdrücken, stützt man die Maschinen bekanntlich elastisch ab. Hierfür
hat man Federn oder geräuschdämpfende Stoffe, wie Gummi, Filz, Kork usw., verwendet.
Auch ist es bekannt, Schraubenfedern in Verbindung mit Gummi oder anderen geräuschdätnpfenden
Stoffen anzuwenden, was
ίο aber bei Maschinen, auf deren Welle ein Riemenzug
ausgeübt wird, den Nachteil hat, daß sich die Schraubenfedern durch den Riemenzug
leicht durchbiegen, so daß die Maschine seitlich bzw. in Richtung des Riemenzuges
verschoben wird, was in vielen Fällen unerwünscht ist. Man hat ferner bekanntlich
kleinere Elektromotoren an bügeiförmigen Blattfedern befestigt, die am Motorgehäuse
angreifen. Die Breitseite der Blattfedern ver-
ao läuft hierbei parallel zur Motorachse, und die Blattfedern setzen infolgedessen dem Riemenzug
ihr geringstes Widerstandsmoment entgegen, so daß der Motor durch den Riemenzug ebenfalls seitlich verschoben wird.
Durch die Erfindung wird nun eine Geräuschdämpfung unter Vermeidung der vorstehend
erwähnten Nachteile dadurch erreicht, daß die die elektrische Maschine tragenden
gebogenen Blattfedern derart angeordnet werden, daß sie dem Riemenzug ihr größtes
Widerstandsmoment entgegensetzen. Infolgedessen bleibt die Lage der auf den Blattfedern
ruhenden Maschine fast unabhängig vom Riemenzug bzw. unverändert; außerdem wird durch die gebogenen Blattfedern in bekannter
Weise eine besonders gute Geräuschdämpfung
erreicht. Gegenüber den bekannten elastischen Motorlagerungen wind also ein
erheblicher Fortschritt erzielt.
Die gebogenen Blattfedern werden zweckmäßigerweise in Verbindung mit Zwischenstücken
aus geräuschdämpfendem Werkstoff, wie Gummi, Kork, Filz ο. dgl., verwendet, die
zwischen den Blattfedern und der elektrischen Maschine angeordnet werden. Hierbei muß
darauf geachtet werden, daß die den Fuß der elektrischen Maschine mit den Blattfedern
verbindenden Schrauben durch die geräuschdämpfenden Zwischenstücke vollkommen von
dem Maschinenfuß isoliert werden, damit eine schalleitende, metallische Verbindung zwischen
der Maschine und den Blattfedern vermieden wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Vorderansicht.
Der Fuß 11 der nur teilweise dargestellten
elektrischen Maschine, z. B. eines Elektromotors, wird von vier gebogenen Blattfedern
12 getragen, die aus mehreren Lagen federnden Stahlbleches bestehen und an den Ecken
des Motorfußes angebracht sind. Die Blattfedern ruhen mit ihrer unteren Hälfte 13 auf
dem Fundament, und an ihrem oberen Ende 14 sind zwei Ringe 15 aus geräuschdämpfendem
Stoff, z. B. Gummi, angebracht, die in eine Bohrung des Motorfußes 11 so eingrei- ä
fen, daß der Fuß 11 mit seiner Halteschraube
16 nicht in metallischer Berührung steht bzw. daß zwischen den Blattfedern 12 und dem
Motorfuß 11 keine schalleitende Verbindung
besteht.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, liegen die Blattfedern 12 parallel zur Motorachse
17, so daß der Riemenzug fast keine seitliche Verschiebung des Motors, sondern
nur ein geringes Verbiegen der Blattfedern 12 zur Folge hat. Bei der dargestellten Ausfüh-•
rungsform ruht der Motor auf den Blattfedern. Diese können aber auch, wie in Fig. 1
gestrichelt dargestellt ist, so angeordnet werden, daß der Motor an ihnen ".hängt. Da die
Blattfedern 12 nur durch je eine Schraube mit dem· Motorfuß und dem Fundament verbunden sind und beide Schrauben gleichachsig
zueinander liegen, ist eine gewisse Verdrehbarkeit der Blattfedern gegenüber dem Motorfuß
möglich, was Ln gewissen Fällen von Vorteil ist. Um eine solche Verdrehung der
Blattfedern zu begrenzen, können in ihrem oberen Ende Paßstifte vorgesehen werden, die
in ein entsprechendes Langloch des Motorfußes hineinragen.
Die Erfindung hat auch den Vorteil, daß die Blattfedern in Verbindung mit den Zwischenstücken
aus geräuschdämpfendem Stoff sich an normalen, lagermäßigen Motoren anbringen
lassen, ohne daß der Motorfuß einer Änderung unterworfen zu werden braucht. Femer können auf diesen, geräuschdämpfenden
Unterlagen befestigte Motoren ohne Schwierigkeiten gegen andere Motoren ausgewechselt
werden, was bei Schadhaftwerden der Motoren zur Verhütung längerer Betriebsstörungen
von Bedeutung ist.
Claims (5)
1. Von mehreren gebogenen Blattfedern getragene elektrische Maschine, auf deren
Welle ein Riemenzug ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern
derart angeordnet sind, daß sie dem Riemenzug ihr größtes Widerstandsmoment entgegensetzen.
2. Elektrische Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ebene, in der die Blattfedern liegen, parallel zur Maschinenachse verläuft.
3. Elektrische Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Blattfedern mit Zwischenstücken aus geräuschdämpfendem Werkstoff verbunden
sind,
4. Elektrische Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwischenstücke zwischen den Blattfedern und dem Fuß der elektrischen Maschine angeordnet sind. . ·
5. Elektrische Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwischenstücke die Befestigungsschrauben des Maschinenfußes von den Blattfedern isolieren.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105861D DE618043C (de) | 1932-08-16 | 1932-08-16 | Von mehreren gebogenen Blattfedern getragene elektrische Maschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105861D DE618043C (de) | 1932-08-16 | 1932-08-16 | Von mehreren gebogenen Blattfedern getragene elektrische Maschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618043C true DE618043C (de) | 1935-08-31 |
Family
ID=7526920
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES105861D Expired DE618043C (de) | 1932-08-16 | 1932-08-16 | Von mehreren gebogenen Blattfedern getragene elektrische Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618043C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740060C (de) * | 1940-04-26 | 1943-10-11 | Siemens Ag | Elastische Lagerung von Spinntopfantrieben |
| DE899829C (de) * | 1950-02-14 | 1953-12-17 | Uhr Geb | Elastische Lagerung von zum unmittelbaren Antrieb rasch umlaufender Teile dienenden Motoren |
| DE1127817B (de) * | 1955-09-30 | 1962-04-12 | Siemens Elektrogeraete Gmbh | Waeschezentrifuge mit elastischer Lagerung des Schleuderaggregats |
| US3066905A (en) * | 1960-02-26 | 1962-12-04 | Allied Res Associates Inc | Vibration isolator |
| DE3041318A1 (de) * | 1980-11-03 | 1982-05-13 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Waeschetrockner mit umlaufender trommel |
| EP0438617A1 (de) * | 1990-01-23 | 1991-07-31 | Siemens Aktiengesellschaft | Elektrische Maschine |
| DE10047014A1 (de) * | 2000-09-22 | 2002-04-25 | Aeg Hausgeraete Gmbh | Motorlagerung zum schwingungsdämpfenden Lagern eines Elektromotors |
-
1932
- 1932-08-16 DE DES105861D patent/DE618043C/de not_active Expired
Cited By (7)
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