DE617664C - Scheinwerfer - Google Patents

Scheinwerfer

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DE617664C
DE617664C DEG77854D DEG0077854D DE617664C DE 617664 C DE617664 C DE 617664C DE G77854 D DEG77854 D DE G77854D DE G0077854 D DEG0077854 D DE G0077854D DE 617664 C DE617664 C DE 617664C
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DE
Germany
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lens
light
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headlight
headlights
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DEG77854D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/30Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by reflectors
    • F21S41/32Optical layout thereof
    • F21S41/321Optical layout thereof the reflector being a surface of revolution or a planar surface, e.g. truncated
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/20Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by refractors, transparent cover plates, light guides or filters
    • F21S41/25Projection lenses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Scheinwerfer Die vorliegende Erfindung betrifft Scheinwerfer, insbesondere solche für Kraftfahrzeuge oder zur Ausleuchtung von Flugzeuggelände, d. h: sie ist in solchen Fällen anwendbar, wo es darauf ankommt, den Austritt blendender Strahlen nach oben zu verhindern. Der Scheinwerfer besteht im wesentlichen aus einer annähernd punktförmigen Lichtquelle, einem hinter dieser liegenden sphärischen Reflektor, einem vor die Lichtquelle vorgeschalteten System von Linsen, vorzugsweise Menisken, und seiner vor diesen Linsen liegenden, die obere Hälfte der Lichtaustrittöffnungeinnehmenden Halblinse.
  • Es sind bereits Scheinwerfer mit einem ähnlichen Aufbau bekannt, bei denen auch Halblinsen benutzt werden. Diesen gegenüber unterscheidet sich der vorliegende Scheinwerfer durch eine besondere Form der Halblinse. Diese Form ist dadurch gekennzeichnet, daß die Halblinse auf der einen Seite sphärisch, auf der anderen Seite zylindrisch gestaltet ist. Sie ist in dem Scheinwerfer so angeordnet, ;daß die Erzeugenden ihrer Zylinderfläche waagerecht verlaufen und ihr Brennpunkt in der Nähe des durch das Linsensystem geschaffenen virtuellen Bildes der Lichtquelle liegt.
  • Die Wirkung dieser sphärozylindrischen Halblinse auf die Lichtverteilung ist so, daß das gesamte aus der oberen Hälfte der Lichtaustrittöffnung des Scheinwerfers herausfallende Licht zu einem fächerförmigen Strahlenbüschel umgewandelt wird, das im wesentlichen sich nur nach beiden Seiten ausdehnt, nicht jedoch nach oben und nur zu einem sehr geringen Teil. nach unten.
  • Der Grund liegt darin, daß nur ein Teil der durch den oberen Rand der Halblinse hindurchtretenden Strahlen auf Grund der spärischen Aberration von ihrer theoretischen Richtung nach unten zu abweicht, während die etwa durch die Mitte der Scheinwerferöffnung heraustretenden Strahlen. durch die optisch günstigsten Teile der Halblinse hindurchgehen und daher keine Ablenkung nach oben erfahren können.
  • Von dem den. Scheinwerfer verlassenden Licht breitet sich der Teil, der durch die untere Hälfte, also sahne die sphärozyadrische Halblinse zu berühren, austritt, wie bei jedem gewöhnlichen Scheinwerfer nach allen Seiten zu aus. Sein Lichtwert nimmt ab mit dem Quadrat der Entfernung. Der Teil des Lichtes, der die obere Hälfte des Scheinwerfers, also durch die Halblinse hindurch, verläßt, bildet .ein schmales Lichtband in der Höhe des Scheinwerfers, das nach oben zu eine völlig scharfe Begrenzungslinie, nach unten zu auf Grund der obenerwähnten Ab- erration eine verschwommene Grenze hat. Dieser Teil des Scheinwerferlichtes wird fast ausschließlich in die Ferne geworfen. und dient dazu, beispielsweise dem Kraftwagen entgegenkommende Hindernisse scharf anzuleuchten. Eine Blendung entgegenkommender Personen oder Kraftfahrer kann nicht erfolgen, weil -die obere . Grenze des Lichtfeldes unterhalb der Augrenhöhe der Entgegenkommendenliegt.
  • Da von den beiden Hälften der den Scheinwerfer verlassenden Lichtmenge die eine im wesentlichen unmittelbar vor dem Wagen zur Wirkung kommt, die andere im wesentlichen in der Ferne, so ist mit dem Scheinwerfer eine außerordentlich gleichmäßige Ausleuchtung des Geländes erreichbar.
  • Ein Ausführungsbeispiel .des. Scheinwerfers ist in den Abbildungen dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen senkrechten Schnitt des Scheinwerfers, Abb.2 und 3 Schnitte des Lichtbündels vordem Scheinwerfer nach einer senkrechten und waagerechten Ebene und Abb. 4 eine abweichende Ausführungsform der ersten. aplanatischen Linie.
  • Innerhalb des Gehäuses r des Scheinwerfers, der vorn durch eine Scheibe 2 überdeckt ist, befinden sich eine Lichtquelle 3, und vor derselben stehen zwei sphärisch konvergente Linsen 4, 5 und eine sphärisch zylindrische Halblinse 6. Hinter der Lichtquelle liegt ein sphärischer Spiegel?. Als Lichtquelle dient der Glühdraht .einer elektrischen, Lampe, der waagerecht verläuft !und senkrecht zur Achse 8-9 des Scheinwerfers steht.
  • Die erste Linse besitzt eine konkave Fläche r o, deren Brennpunkt auf den Glühdraht 3 f ällt, und eine konvexe Fläche z i. Die - Linse ist wesentlich aplanatis.ch zum Punkt 3. Sie liefert ein Bild 3' .der Lichtquelle 3, welches hinter dieser liegt, d. h, das Lichtbündel 3-12, 3-13 der Lichtquelle trifft senkrecht auf die Fläche i o und bildet beim Austritt aus der Linse ein Lichtbündel 12-i4, 13-15, dessen scheinbarer- Ausgangspunkt 3' ist und das auf die Linse 5 auftrifft. Der Brennpunkt der konkaven Seite der Linse 5 befindet sich bei 3', zu welchem die Linse aplanatisch ist. Das Bündel 3'-14, 3'-1,5, welches `auf die Linse auftrifft, liefert beim Austritt .aus derselben ein 'Bündel 14-16, 15-z7, dessen scheinbarer Ausgangspunkt bei 3" hinter 3' liegt, also einen Strahlenkegel, dessen Spitze b,e 3" liegt und dessen Basis durch die Linie 5 gebildet wird.
  • Die sphärisch zylindrische Halblinse 6, deren Mantellinien horizontal verlaufen und senkrecht zur Achse 8-9 stehen, i$t durch eine Ebene i 8-i9 begrenzt, die in Höhe :der Scheinwerferachse steht. Die Halblinse nimmt den oberen Teil des von 3" ausgehend= Lichtkegels auf. Die EintrittS#RäChe 20 der Halblinse ist spliä.risch, und ihr Zentrum liegt bei. 3". Bei seinem Austritt wird das Bündel. 3"-16, 3"-9 in ein Bündel 16-2i, 19-9 umgewandelt von derselben waagerechten Divergenz wie der Lichtkegel, dessen senkrechte Divergenz aber, ,abgesehen von der sphärischen Aberration, gleich Null ist.
  • Die Spitze des unteren Halbkegels liegt bei 3", und seine Basis wird durch die untere Hälfte der Linse 5 gebildet. Er tritt aus dem Scheinwerfer ohne Änderung der Richtung 3"- 9. 3'r16 aus mid beleuchtet die Straße in der Nähe und in der Ferne mit wesentlich konstanter Lichtstärke, da die Lichtstrahlen sich auf den Winkel 9-3"-i7 verteilen !und deren waagerechte Divergenz genügt, um die Straße in der ganzen Breite zu beleuchten.
  • Das obere Bündel 16-21, 19-9 bildet eine waagerechte Fläche der gleichen waag erechten Divergenz wie das untere Bündel und beleuchtet die Ferne der Straße in gewünschter Breite.
  • Hinter der Lichtquelle 3 ist ein sphärischer Spiegel? angebracht, dessen Brennpunkt bei 3 liegt und dessen Öffnungsweite wesentlich der der Linse 4 entspricht. Auf den Spiegel fällt das Lichtbündel3-31, 3-3,2 und wird von demselben auf den Punkt 3 kanzentriert, von wo,es zusammen mit dein direkt austretenden Lichtbündel auf die Linse 4 fällt. Die Öffnung der Linsen 4 'und 5 ist so berechnet, daß ungefähr zwei Drittel der Lichtstrahlen der Lichtquelle 3 zur Benutzung gelangen.
  • Durch die Verwendung aplanatischer Linsen kann narr sämtliche Lichtstrahlen, die von einem Punkt ausgehen, :der mit dem ersten aplanatischen Punkt zusammenfällt, verwenden, denn wenn 30 (Ably, 4) den ersten aplanatischen Punkt einer Linse 31 darstellt, deren Fläche 32 ihren Mittelpunkt bei 3o hat, so' tritt z. B: .ein Strahl 30-33, der senkrecht zur optischen Achse verläuft, tangential zur äußeren Oberfläche 34 aus und geht durch den' zweiten aplanatischm Punkt 3 5. Die Fläche 32 sammelt auf diese Weise sämtliche Lichtstrahlen, welche von,der Lichtquelle3o in :eine Halbkugel geworfen werden. Ein sphärischer .Spiegel 36, dessen Mittelpunkt mit 3o zusammenfällt, wirft die andere Hälfte oder Lichtstrahlen :auf dieselbe Fläche 32 nach Durehtidtt durch den Punkt 3o. Spiegel 36 und Linse 3 i- wandeln somit den gesamten von 30 ausgehenden Lichtstrom in einen Lichtkegel um, dessen Scheitel bei 35 liegt. Kein einziger Strahl geht `über die waagerechte Ebene des Scheinwerfers hinaus. Der Schnitt des. Lichtbündels des Scheinwerfers in senkrechter Ebene (Abb.2) bildet einen unteren Halbkreis 23, 24, 25' und einen oberen waagerechten Streifen 23-25, 26-27. Der Schnitt des Lichtbündels in waagerechter Ebene (Abts. 3) bildet eine Parabel 28-29-3o, deren Scheitel bei 29 in geringem Abstand vor dem Scheinwerfer liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Blendungsfreier Schefinwerfer, insbesondere für Kraftwagen und Flugzeuggelände, mit sphärischem Reflektor, :einer Lichtquelle in dessen Brennpunkt, einem vor der Lichtquelle angeordneten wesentlich aplanatischen Linsensystem und davorstehender nach oben gerichteter Halblinse zur Verhinderung des Austritts von Lichtstrahlen über die durch die Oberkante der Halblinse gelegte Horizontale, dadurch gekennzeichnet, daß die Halblinse (6) die ganze obere Li:chtaustrittfläche des Scheinwerfers einnimmt und auf . ihrer Vorderseite eine zylindrische, auf ihrer der Lichtquelle (3) zugewandten Seite dagegen eine sphärische Form hat und so angeordnet ist, daß ihr Brennpunkt (3") in der Nähe des durch das Linsensystem (4-5) -geschaffenen virtuellen Bildes der Lichtquelle (3) liegt.
DEG77854D 1929-11-05 1929-11-05 Scheinwerfer Expired DE617664C (de)

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