DE616753C - Fadenreiniger mit zwei aufeinandergleitenden Klingen - Google Patents

Fadenreiniger mit zwei aufeinandergleitenden Klingen

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DE616753C
DE616753C DES104229D DES0104229D DE616753C DE 616753 C DE616753 C DE 616753C DE S104229 D DES104229 D DE S104229D DE S0104229 D DES0104229 D DE S0104229D DE 616753 C DE616753 C DE 616753C
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blades
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/06Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to presence of irregularities in running material, e.g. for severing the material at irregularities ; Control of the correct working of the yarn cleaner
    • B65H63/061Mechanical slub catcher and detector
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Fadenreiniger mit zwei aufeinandergleitenden Klingen Die Erfindung betrifft einen Fadenreiniger mit zwei aufeinandergleitenden Klingen, die mit ein regelbares Durchgangsloch für .den Faden bildenden Einschnitten versehen sind.
  • Um eine einwandfreie Reinigung mit einem regelbaren Fadenreiniger zu erzielen und insbesondere um praktisch .die Verdickungen zu entfernen, :die sich aus einer ungenügenden Verdrehung oder aus einem unerwünschten Beitrag nicht verdrehter Fasern ergeben,-muß der Faden nicht nur gleichzeitig auf allen Seiten bearbeitet werden, sondern er muß auch für alle Regelungen entsprechend den verschiedenen Dicken unter absolut gleichen Verhältnissen behandelt werden, was nur dann erzielt werden kann, wenn das Durchgangsloch trotz ständiger Veränderung des Querschnittes sich selbst stets gleichbleibt. Da beim jetzigen Stand der Technik der kreisrunde Querschnitt praktisch nicht ausführbar ist, hat man das Quadrat als diejenige Figur gewählt, aus der sich der kleinste schädliche Raum ergibt.
  • Es sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen das Durchgangsloch, von vorn, also in Projektion gesehen, die Gestalt eines Quadrates besitzt und sich selbst trotz aller Anderungen des Querschnittes stets gleichbleibt. Es handelt sich aber in .diesem Falle nicht um ein Loch, dessen Kanten sich alle in einer einzigen Ebene befinden, sondern das durch zwei rechtwinklig zueinander verlaufende Schlitze gebildet ist, die in zwei in einem gewissen Abstande voneinander angeordnete Klingen vorgesehen sind. Von vorn gesehen bilden diese Schlitze ein quadratisches Loch, das der Dicke des Fadens entsprechend vergrößert oder verkleinert wenden kann.
  • Es wurde nun erkannt, .daß die Fadenreiniger dieser Art praktisch unbrauchbar sind infolge des Flachdrückens der Verdickungen, die durch nicht verdrehte Baumwollanhäufungen oder durch ungenügende Verdrehung des Fadens selbst gebildet sind. Diese Verdickungen lassen sich widerstandslos flachdrücken, denn sie bestehen aus Parallel zueinander verlaufenden Fasern. Sie haben die wohlbekannte, doppelkegelförmige Gestalt, und ihr Eindringen in den Schlitz findet ohne Widerstand statt, da sie außerordentlich weich sind. Sie werden im ersten Schlitz zusammengedrückt, nehmen dann infolge ihrer Elastizität ihre ursprüngliche Gestalt wieder an und werden im zweiten Schlitz von neuem flachgedrückt, jedoch nach einer anderen Richtung hin.
  • Schließlich ist in einem älteren Patent ein Fadenreiniger behandelt, bei welchem sich eine drehbare Klinge auf einer ortsfesten Klinge bewegt, die mit einem V-förmigen Einschnitt versehen ist; bei der Verstellung der beweglichen Klinge dieser Vorrichtung bleibt die Gestalt des Reinigungsloches sich selbst annähernd gleich. -Der Zweck der Erfindung besteht nun darin, die Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu beseitigen, indem sie die Mittel bietet, die es gestatten, ein Loch mit in einer einzigen Ebene befindlichen Kanten auszuführen,- das trotz der Änderungen des Querschnittes sich selbst stets gleichbleibt.
  • Zu diesem Zweck besteht die Erfindung in der Hauptsache darin, daß die bewegliche Klinge derart geführt ist, daß sie sich auf der ortsfesten Klinge ohne Verdrehung und in einer solchen Richtung verschiebt, ciaß die geometrische Gestalt des Loches sich selbst stets gleichbleibt, wobei die auf der Austrittsseite des Fadens befindliche Klinge dick und steif und die auf der Eintrittsseite des Fadens befindliche Klinge dünn ist und derart elastisch gegen die dicke Klinge angedrückt wird, daß sie für das Einsetzen des-Fadens abgerückt werden kann.
  • Diese Anordnung bietet noch den Vorteil, daß sie ein sehr rasches Einsetzen des Fadens gestattet. Da das Reinigungsloch durch eine dicke und steife Klinge und durch eine dürne und elastische, sich gegen die erste drückende Klinge gebildet ist, genügt es zum Einsetze. des Fadens, die dünne Klinge abzurücken und den- Faden bis in das Reinigungsloch gleiten zu lassen. Findet ein Fadenbruch statt, so kann man den Faden in gleicher Weise wieder einsetzen, ohne dadurch das Loch zu verstellen.
  • In .der Zeichnung sind-zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens dargestellt, wobei -das Durchgangsloch quadratisch at:sgebildet ist.
  • Die Fig. i bis 6 beziehen sich auf die erste Ausführung: Fig, z -zeigt eine Tragplatte, Fig. 2 eine dicke Klinge, Fig. 3 eine dünne Klinge; Fig. 4 ist eine Seitenansicht der dünnen Klinge nach Fig, 3; Fig. 5 zeigt die beiden Klingen in der Arbeitslage; Fig. 6 zeigt schaubildlich die Gesamtanordnung der Vorrichtung.
  • Die Fig. 7 bis io beziehen sich auf die zweite Ausführung: Fig.7 ist eine Vorderansicht eines Halters mit der. dünnen -Klinge; Fig. 8 ist eine ähnliche Ansicht des Halters und der dünnen Klinge zeit dem darauf gleitenden Einstellschieber; Fig. 9 ist eine ;ihnliehe Ansicht mit der dicken Klinge; Fig. io ist ein Schnitt gemäß der Linie X-X der Fig. 9, wobei auch eine Feststellvorrichtung vorgesehen ist.
  • In Fig. i bedeutet i eine Tragplatte mit einem senkrechten Schlitz :2 und einem etwas schräg verlaufenden Schlitz 3. Eine dicke und starre Klinge q. (Fig. 2) ist mit einem rechtwinkligen Einschnitt 8 versehen, der zwei Seiten des Reinigungsloches bildet. Sie trägt zwei Zapfen 5, 6, welche in den Schlitz 3 eingreifen. In dieser Klinge ist außerdem ein um q.5° geneigter Schlitz 7 vorgesehen. -Fig. q. zeigt eine Platte ii, die auf einer Seite eine dünne und elastische Klinge 9 und auf der anderen Seite zwei Zapfen 12, 13 trägt.
  • Bei zusammengebauter Vorrichtung tritt der Zapfen 12 durch den Schlitz.? hindurch und greift in den Schlitz :2 ein, in den auch der Zapfen 13 eingreift.
  • Die Klinge 9 ist mit einem rechtwinkligen Einschnitt io versehen, der mit dem Einschnitt 8 das Reinigungsloch für den Faden bildet.
  • Auf .den mit Gewinde versehenen Zapfen 12 ist eine Spannmutter 14 geschraubt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die Klinge q. legt sieh gegen die Platte i i so an, daß der Zapfen 12 in den Schlitz - 7 eingreift (Fig.5). Die Klinge.9 ist derart -gekröpft, daß sie die Wandstärke der Platte i i ausgleicht und sich flach gegen die Klinge q. legt. Das Ganze wird auf der Rückseite der Platte i derart angebracht, daß die Zapfen 5 und 6 in den Schlitz 3 und die Zapfen i.: und 13 in den Schlitz 2 eingreifen.
  • Wird der Zapfen i2 nach oben verschoben, so werden. die beiden Teile d. und i i - 9 nach oben bewegt.
  • Infolge der Neigung des Schlitzes 3 v erschiebt sich die Klinge q. nach links auf der Zeichnung, und durch den un' 45° geneigten Schlitz ? wird bei diesem Gleiten der Einschnitt 8 gegenüber dem Einschnitt 1o in Richtung.einer der Diagonalen des Quadrates verschoben, so daß dieses größer wird.
  • Wird umgelehrt der Zapfen 12 von oben nach unten bewegt, so wird .das Quadrat verkleinert.
  • Wenn die Größe des Quadrates auf das gewünschte Maß eingestellt ist, kann die Vorrichtung mit der Mutter 14 festgestellt werden.
  • Zum Einsetzen des Fadens genügt es, die elastische Klinge 9 von der Klinge d. etwas abzurücken und den Faden durch den gebildeten Spalt einzuführen.
  • Bei .der zweiten Ausführung ist im Halter 15 der Vorrichtung ein Einschnitt io vorgesehen. Dieser ist mit seitlichen Füßen -15a mit Befestigungslöchern-i5b versehen. -Auf der Vorderseite ist am unteren Erde ein schräg vorstehender Anschlag i6 und schräg darüber ein Zapfen 17 vorgesehen.
  • Die Teile 16 und 17 dienen -zur Führung eines Einstellschiebers 18, der mit einem etwas schräg verlaufenden Längsschlitz i8a versehen ist, in den die Teile 16, 17 eingreifen.
  • Der Schieber 18 besitzt einen Ring i8b für die Betätigung des Schiebers.
  • Der Einschnitt 8 ist in einer Klinge ig vorgesehen, die in der Arbeitslage gegen die Vorderfläche des Schiebers 18 anliegt und deren oberer Teil derart gebogen ist, daß er die Wandstärke des Schiebers ausgleicht und sich gegen den Halter 15 legt.
  • Die Klinge 19 ist mit seitlichen Klauen iga versehen, die die Kanten des Schiebers 18 umfassen und dadurch eine Gleitführung bilden.
  • Schließlich ist in der Klinge ig ein Schlitz igb vorgesehen, der um 450 geneigt ist und durch den der Zapfen 17 hindurchgeführt ist.
  • Wird der Schieber 18 von unten nach oben verschoben, so gleitet er gleichzeitig auf dem Halter 15 nach rechts auf der Zeichnung und nimmt die Klinge i9 mit.
  • Diese wird dabei durch den Zapfen 17 parallel zu einer Diagonale des quadratischen Loches geführt, .das allmählich kleiner wird.
  • Umgekehrt wird sich dieses Loch vergrößern, wenn der Schieber 18 nach unten verschoben wird.
  • Die Einstellung wird durch eine Skala i8c des Schiebers erleichtert, und die gewünschte Einstellung kann z. B. an der unteren Karte der Klinge i9 abgelesen werden.
  • Nach der Einstellung wird die Vorrizhtung mit Hilfe einer Spannmutter 2o festgestellt, die auf eine mit Gewinde versehene Verlängerung des Zapfens 17 geschraubt ist.
  • Diese Mutter ao stützt sich gegen eine Unterlegscheibe 2i und eine Sperrscheibe 22. Die Scheibe 21 ist mit einem zylindris-hen Rand Zia versehen, der die Mutter umgibt; diese kann nur durch einen geeigneten Schlüssel 23 betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fadenreiniger mit zwei aufeinandergleitenden Klingen, welche mit ein regelbares Durchgangsloch für den Faden bildenden Einschnitten versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Klinge derart geführt ist, daß sie sich ohne Verdrehen auf der ortsfesten Klinge in einer solchen Richtung verschiebt, c:aß die geometrische Gestalt des Loches stets gleichbleibt, wobei die auf der Austrittsseite des Fadens befindliche Klinge (4bzw. ig) steif und die auf der Eintrittsseite des Fadens vorgeseheneKlinge (gbzw. i5) dünn ausgebildet ist und sich elastisch gegen die steife Klinge derart legt, daß sie für das Einführen des Fadel)s @b gehoben werden kann. Fadenreiniger nachnspz@ durch gekennzeichnet, daß die beiden Klingen (4, g bzw. 15, 1g-) je mit einem rechtwinkligen Einschnitt (8, 10), die zusammen ein quadratisches Loch bilden, versehen sind und die bewegliche Klinge auf der anderen parallel zu sich selbst auf der Diagonale verschiebbar ist, die durch den Scheitel der beiden Einschnitte geht. 3. Fadenreiniger nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Schieber (18), der zwischen den beiden Klingen (15, 19) gleitbar geführt ist und sich in einer Richtung parallel zu sich selbst verschieben läßt, die etwas gegen die Längsachse der ortsfesten Klinge (r5) geneigt ist, wogegen die bewegliche Klinge (i9) parallel zu sich selbst auf dem Schieber (18) und auf der ortsfesten Klinge in einer stark gegen dieLängsachse dieser Klinge geneigten Richtung geführt ist, wobei die Längsachsen dieser drei Teile stets parallel zueinander bleiben. 4. Fadenreiniger nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfeste Klinge einen Anschlag (16) trägt, der in einen Führungsschlitz (18a) des Schiebers (18) derart eingreift, daß die Abmessungen des Durchgangs- bzw. Reinigungsloches sich verhältnisgleich mit der Entfernung zwischen diesem Anschlag und dem äußeren Ende des Schlitzes (i ga) ändern.
DES104229D 1931-05-01 1932-04-19 Fadenreiniger mit zwei aufeinandergleitenden Klingen Expired DE616753C (de)

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