DE615590C - Anordnung fuer Iamellierte Nebenschluss- und Reihenelektromagnetkerne von Wechselstromelektrizitaetszaehlern - Google Patents

Anordnung fuer Iamellierte Nebenschluss- und Reihenelektromagnetkerne von Wechselstromelektrizitaetszaehlern

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DE615590C
DE615590C DEF69519D DEF0069519D DE615590C DE 615590 C DE615590 C DE 615590C DE F69519 D DEF69519 D DE F69519D DE F0069519 D DEF0069519 D DE F0069519D DE 615590 C DE615590 C DE 615590C
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Ferranti PLC
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Anordnung für lamellierte Nebenschluß- und Reihenelektromagnetkerne von Wechselstromelektrizitätszählern Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für lamellierte Nebenschluß-undReihenelektromagnetkerne von Wechselstromelektrizitätszählern und besteht darin, daß ein starrer Unterrahmen aus magnetisierbarem Metall durch Zungen in Aussparungen der Lamellen beider Kerne derart eingreift, daß jede Lamelle für sich in engem magnetischem Zusammenhang mit wenigstens einer Zunge steht, wobei außerdem Deckplatten oder Tragarme mit Lochungen vorhanden sind, durch welche die Enden der Zungen hindurchgeführt und verklemmt sind, um die Lamellen an Ort und Stelle zu halten.
  • Dadurch wird eine gute Verbindung zwischen den Nebenschluß- und Reihenelektromagnetkernen auf sehr einfache und billige Weise erzielt.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung er-«reist sich infolgedessen den bekannten Anordnungen, bei denen man einen gemeinsamen N ebenschluß- und Reihenkern vorgesehen hat, weit überlegen, da bei der bekannten Anordnung beträchtliche Stanzabfälle entstehen, der Kufbau verhältnismäßig schwierig ist und somit hohe Kosten aufzuwenden sind.
  • Aber auch den bekannten Anordnungen gegenüber, bei denen eine starre Platte aus magnetisierbarern Metall vorgesehen ist und die Reihen- und NTebenschlußmagnetkern-Lamellen mit dieser Platte durch Bolzen, Nieten oder Schrauben verbunden sind, zeigt die Anordnung gemäß der Erfindung Vorteile. Zu bedenken ist, daß sich mit der vorerwähnten bekannten Anordnung eine wirksame magnetische Verbindung zwischen den einzelnen Lamellen des Nebenschlußkernes und den einzelnen Lamellen des Reihenkernes nicht erzielen läßt, da der magnetische Fluß in dem größten Teil der Lamellen durch dazwischenliegende Platten hindurchzugehen hat, um bei der gemeinsamen Platte anzukommen. Da die Kernlamellen durch eine Oberflächenschicht von wenig leitendem Material voneinander getrennt sind, hauptsächlich, um das Umlaufen von. Wirbelströmen zu unterbinden, wird in den magnetischen Fluß ein beträchtlicher magnetischer Widerstand eingeführt.
  • Bei der Anordnung gemäß der Erfindung ist ein wirksamer magnetischer Zusammenhang zwischen jeder einzelnen Lamelle und dem Unterrahmen geschaffen, ohne daß die vorerwähnten Schwierigkeiten auftreten könnten.. Ferner ist die Bildung von Löchern an den wichtigeren mittleren Teilen der Kern-Lamellen beseitigt.
  • Bei elektrischen Transformatoren hat man zum Halten der Kernlamellen metallische Klammern vorgesehen; indessen sind diese Klammern von den Lamellen isoliert, so daß von einer guten magnetischen Verbindung zwischen den Lamellen und den Klammern keineswegs gesprochen werden kann. Außerdem aber kommt für diese Transformatorenbauarten nicht in Betracht, eine gute magnetische Verbindung zwischen Nebensclluß- und Reihenelektromagnetkernen von Elektrizitätszählern zu gewährleisten.
  • Durch die Anordnung gemäß der Erfindung ergibt sich die Möglichkeit, den Rahmen erfindungsgemäß nur an drei Stellen, von denen eine vorzugsweise nachgiebig ist, durch das Zählergehäuse tragen zu lassen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigen Abö. i eine Draufsicht auf einen Zähler gemäß der Erfindung mit abgenommenem oberem Gehäuseteil, Abb. 2 die Antriebseinheit des Zählers gemäß der Erfindung in Seitenansicht, Abb. 3 eine Hinteransicht der Antriehseinheit, Abb. 4 und 5 Ansicht und Draufsicht auf die Antriebseinheit, wie sie in dem Zählergehäuse untergebracht ist.
  • Die Antriebseinheit i ist in dem Zählergehäuse 2 (wie Abb. i erkennen läßt) in einer Ecke untergebracht. 3 und q. sind die Bremsmagnete, die längs einer Seite vorgesehen sind, während mit 5 eine Anzeigeeinrichtung bezeichnet ist, die sich an der Vorderseite des Zählers befindet.
  • Die für die Erfindung wesentliche Antriebseinheit wird nun an Hand der Abb. 2 bis 5 geschildert.
  • Sie besteht aus einem Nebenschlußmagnetkern 6 und einem Reihenmaarnetkern 7, die in üblicher Weise zueinander angeordnet sind. Die Magnetkerne werden indessen jeweils auf Lagerböcken aus profiliertem Metallband 8 untergebracht, das beispielsweise durch Verschweißen oder Vernieten mit einem starren Hinterrahmen 9 verbunden ist. Der Rahmen stellt zusammen mit den Lagerböcken einen Unterrahmen dar und steht mit dem Zäh1_ergehäuse durch Dreipunktaufhängung io, ii und 12 in Zusammenhang (s. Abb. 4 und 5). Die Lagerböcke sind mit Zungen 13 (s. Abb. 2 und. 3) ausgestattet, die in geeignet geformte Nuten der Lamellen des Nebenschluß- und Reihenmagnetkernes passen. Die Zungen sind an ihren Enden gegabelt und treten in geeignete Aussparungen von Abdeckplatten 1.4, 15 (s. Abb. q. und 5) oder von Lagermitteln ein. Zwei der Abdeckplatten oder Lagerteile 1q., 15 dienen als Drehlager für die Läuferspindeln.
  • Es liegt auf der Hand, daß durch die Anbringung der Lamellen in der vorstehend beschriebenen Weise die Notwendigkeit in Fortfall kommt, diese zur Aufnahme von Nieten, Schrauben usw. zu durchbohren. Wie auch immer der magnetische Kreis durch die Zungen. und Lagermittel vervollständigt sein mag, so befinden sich diese Teile außerhalb des arbeitenden Magnetsystems. Auf .diese Weise wird ein Mindestmaß an Störung des normalen Magnetfeldverlaufes erhalten und die Quadratur zwischen Nebenscbluß- und Reihenarbeitsflüssen läßt sich leichter als bisher durchführen. Eines der Lagermittel 14 dient als Träger für die Indexeinstellvorrichtung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für lamellierte Nebenschluß- und Reihenelektromagnetkerne von Wechselstromelektrizitätszählern, dadurch gekennzeichnet, daß ein starrer Unterrahmen (9) aus magnetisierbarem Metall durch Zungen (i3) in Aussparungen der Lamellen beider Kerne (6, j) derart eingreift, daß jede Lamelle für sich in engem magnetischem Zusammenhang mit wenigstens einer Zunge steht und daß außerdem Abdeckpiatten (i¢). oder Tragarme mit Lochungen vorhanden sind, durch welche die Enden der Zungen hindurchgeführt und verklemmt sind, um die Lamellen an Ort und Stelle zu halten.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (9) nur an drei Stellen, von denen eine vorzugsweise nachgiebig ist, durch das Zählergehäuse (2) getragen wird.
DEF69519D 1928-11-15 1929-10-27 Anordnung fuer Iamellierte Nebenschluss- und Reihenelektromagnetkerne von Wechselstromelektrizitaetszaehlern Expired DE615590C (de)

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DEF69519D Expired DE615590C (de) 1928-11-15 1929-10-27 Anordnung fuer Iamellierte Nebenschluss- und Reihenelektromagnetkerne von Wechselstromelektrizitaetszaehlern

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DE (1) DE615590C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967478C (de) * 1942-11-29 1957-11-14 Westfaelische Metall Ind G M B Vorrichtung zum Paketieren von lamellierten Elektromagneten fuer elektromagnetische Signalhoerner

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967478C (de) * 1942-11-29 1957-11-14 Westfaelische Metall Ind G M B Vorrichtung zum Paketieren von lamellierten Elektromagneten fuer elektromagnetische Signalhoerner

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