DE615446C - Behaelter mit einer mit der Unterlage verschweissten, chemisch widerstandsfaehigen Schutzverkleidung - Google Patents
Behaelter mit einer mit der Unterlage verschweissten, chemisch widerstandsfaehigen SchutzverkleidungInfo
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Description
- Behälter mit einer mit der Unterlage verschweißten, chemisch widerstandsfähigen Schutzverkleidung Den Gegenstana der Erfindung bilden mit einer Schutzverkleidung aus chemisch widerstandsfähigem Werkstoff versehene Behälter zur Aufnahmeeines festen, flüssigen oder gasförmigen Inhalts, bei denen die Verkleidung durch auf ihrer ganzen Fläche verteilte Punktschweißungen derart mit dem zu verkleidenden Gegenstand befestigt ist, daß sie nicht in ihrer ganzen Fläche mit den Grundwerkstoff verschweißt ist, sondern ein' zusammenhängender Zwischenraum zwischen Verkleidung und Grundwerkstoff vorhanden ist.
- Es ist bekannt, Behälter zur Aufnahme eines festen, flüssigen oder gasförmigen Inhalts zum Schutze gegen die chemische Einwirkung des Inhalts mit einer Verkleidung aus chemisch widerstandsfähigem Werkstoff zu versehen. Das geschieht bisher in der Weise, daß man z. B. den inneren Behälter für sich herstellt-und ihn dann in den äußeren Behälter einsetzt, nachdem man zuvor die Berührungsflächen mit Lot überzogen hat; durch Erwärmen werden dann die Behälterwandungen aneinandergelötet. Es ist auch bekannt, die Verkleidung durch. Schrauben oder Niete mit der Behälterwand zu verbinden. Ferner hat man schon vorgeschlagen, die Verkleidungsbleche durch elektrische Schmelzschweißwng in Nähten an die Behälterwand zu heften. Auch die Herstellung von Behältern aus plattierten Blechen ist bereits bekannt. Bei allen auf diese Weise hergestellten Gegenständen ist es bisher nicht möglich, die Dichtigkeit der chemisch widerstandsfähigen Verkleidung auf vollkommen sichere und einwandfreie Weise zu prüfen. Undichtigkeiten in der Verkleidung treten daher meisterst in Erscheinung, wenn der Behälterinhalt den Behältermantel schon durchfressen hat.
- Demgegenüber besteht bei Behältern nach vorliegender Erfindung die Möglichkeit, die Dichtigkeit der Verkleidung und des die Verkleidung aufnehmenden Mantels in vollkommen sicherer Weise sowohl vor der Inbetriebnahme als auch jederzeit nach längerer Benutzung zu prüfen und gegebenenfalls die Lage der undichten. Stellen genau zu bes 'tun.-men. Soll beispielsweise sein aus Flußeisen bestehender Behälter mit einer Auskleidung aus seiner chemisch. neutralen. Chrom-Nickel-Stahl-Legierung, z. B. mit q. bis 400/0 Nickel, q:5 bis 6% Chrom, versehen werden, so werdein die Chrom-Nickel-Stahl-Bleche auf der Wand des auszukleidenden Behälters durch Punkts.chweißung, z. B. nach dem Doppelpunktschweißverfahren, angeheftet und dann die Stoßkanten der Chrom-Nickel-Stahl-Bleche verschweißt.' In dem äußeren Flußeisenmantel sieht man zweckmäßig an der tiefsten Stelle eine öifnung vor, durch die man z. B. Preßluft in den Zwischenraum zwischen dem äußeren Mantel und der Auskleidung einleiten kann. Man ist dann in der Lage, durch Abpinseln der Schweißnähte, z. B. mit Sesfen-%vasser, die Dichtigkeit der Auskleidung-. zü prüfen. und ,gegebenenfalls in der Schweiß-' naht vorhandene undichte Stellen, leicht zu finden. An Stelle von Preßluft kann man für die Prüfung auch Flüssigkeiten, z. B. gefärbtes Wasser, Petroleum usw., verwenden. Behälter, bei denen die Auskleidung nicht durch 1'unktschweißung an der Behälterwand biefestigt ist, können nicht in der angegebenem Weise auf Dichtigkeit geprüft werden, weil sich bei ihnen. die Ausklieidnng von der Biehältet-wand abheben würde. Eine Prüfung der dünnwandigen Ausldeidung auf Dichtigkeit vor dem Einbringen in den Behälter bereitet wegen der geringen Festigkeit und der dabei auftretenden Verformung erhebliche Schwierigkeiten. Fernei ist auch das Einbringen der fertigen Auskleidung in den Behälter häufig nicht oder nur schwierig ausführbar. Bei den Gegenständen nach. der Erfindung kann die Wandstärke der Verkleidung kleiner gewählt werden als bisher. Nach der Prüfung des beschriebenen Behälters kann man durch die erwähnte öffnung in dem äußeren Mantel Fettoder irgendeine Isolationsmasse in den Zwischenraum pressen und gegebenenfalls durch Erwärmen verteilen, um der Gefahr der Rostbildung und der .elektrolytischen. Korrosion der beiden verschiedenen Werkstoffe, aus denen der Behälter und die Auskleidung bestehen, zu begegnen. Die in dem äußeren Mantel des Behälters angeordnete öffnung kann unverschlossen bleiben, damit man jiederzeit eine Prüfung auf Dichtigkeit vornehmen kann.
- An Stelle einer inneren Auskleidung kann auch eine äußere Verkleidung der Gegenstände mit einem chemisch widerstandsfäh;% gen Werkstoff zur Anwendung kommen. Als chemisch widerstandsfähiger Werkstraff kommt insbesondere Chrom-Nickel-Stahl mit etwa bis ¢o% Nickel und 45 bis 6% Chrom ,oder Chrom-Stahl-Legierungen in Frage.
- Brei dem Verschweißen der Stoßkanten der Üerkleidungsbleche tritt die Schwierigkeit auf, daß in dem bis dicht neben der Schweißnaht an der Unterlage durch-Punktschweißung befestigten Blech infolge der Erwärmung beim Schweißen Dehnungs- und Schrumpfspannungen auftreten, die sich ddurch Längs- und Querrisse in und neben der Schweißnaht auslösen. Diese Rißbildung kann man auch dadurch vermeiden, daß man die Verkleidungs; bleche an den zu versichweißenden Kanten leicht, z. B. unter einem Winkel von 15°, anbördelt. Die beim Schweißen auftretenden Spannungen quer zur Schweißrichtung können sich dann -durch Änderung des angebördelten Winkels ausgleichen, ohne daß die Gefahr der Rißbildu,n;g besteht. Bei absatzweisem Schweißen mit anschließendem Hämmern der Schweißnaht kann man auf diese Weise eine fast vollkommen glatte Oberfläche der Vierkleidung erzielen. Die geringen Spannungen längs zur Schweißnaht -werden durch die Streckung der Schyvelgnaht beim Hämmern ausgeglichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Behälter mit irrer mit der Unterlage versch-weißten, chemisch widerstandsfälligen Schutzverkleidung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidung durch über die ganze Fläche verteilte Punktschweißunggen an die Unterlage unter Aufrechtle2haltungeines zur Dichtigkeitsprüfun,g geeigneten zusammenhängenden Zwischenraumes geheftet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123372D DE615446C (de) | 1931-12-11 | 1931-12-11 | Behaelter mit einer mit der Unterlage verschweissten, chemisch widerstandsfaehigen Schutzverkleidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123372D DE615446C (de) | 1931-12-11 | 1931-12-11 | Behaelter mit einer mit der Unterlage verschweissten, chemisch widerstandsfaehigen Schutzverkleidung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE615446C true DE615446C (de) | 1935-07-04 |
Family
ID=7245339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK123372D Expired DE615446C (de) | 1931-12-11 | 1931-12-11 | Behaelter mit einer mit der Unterlage verschweissten, chemisch widerstandsfaehigen Schutzverkleidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE615446C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE892762C (de) * | 1940-08-22 | 1953-10-08 | Basf Ag | Waermeaustauschelement |
| DE932063C (de) * | 1949-03-28 | 1955-08-22 | Bataafsche Petroleum | Behaelter mit Auskleidung aus duennen Blechen korrosionsfester Metalle |
-
1931
- 1931-12-11 DE DEK123372D patent/DE615446C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE892762C (de) * | 1940-08-22 | 1953-10-08 | Basf Ag | Waermeaustauschelement |
| DE932063C (de) * | 1949-03-28 | 1955-08-22 | Bataafsche Petroleum | Behaelter mit Auskleidung aus duennen Blechen korrosionsfester Metalle |
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