DE658191C - Verfahren zum Verbinden von Rohren durch Schweissen - Google Patents
Verfahren zum Verbinden von Rohren durch SchweissenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L13/00—Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
- F16L13/02—Welded joints
- F16L13/0209—Male-female welded joints
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Description
Es ist bekannt, beim Einschweißen von Böden in Behälter, die mit einem leicht
schmelzbaren Metallüberzug· versehen sind, einen metallischen Wärmeableiter zu verwienden
und zwischen diesem Wärmeableiter und dem Behälterboden eine Isolierschicht anzuordnen,
die die Schweißwärme vion dem Innenn des Behälters fernhalten, soll. Es
sind ferner bereits Rohrverbindung«! biekanntgewoirden,
bei denen das Einsteckende um einen Winkel bis zu i8o° umgestülpt und
in das übergreifende Muffenende eingesetzt ist und die Rohrenden miteinander verschweißt
sind. Bei diesen Rohrverbdndumgen läßt sich
t5 jedoch, wie Versuche ergeben haben, eine Beschädigung
der Isolierung der Rohrwand durch die Schweißhitze nicht vermeidens, selbst
wenn zwischen dem Einsteckende tind der Rohrwand ein genügender Zwischenraum, ge-
ao wahrt bleibt. Man hat ferner auch schon
Rohre aus Blech, die mit einer Bekleidung, beispielsweise aus Beton, versehen sind, in
der Weise zusammengeschweißt, daß man an der Schweißstelle zwischen die Rohrwand und
die Bekleidung einen Ring aus Asbest oder Eisen einsetzte, der die Schweißhitze von der
Bekleidung fernhalten sollte. Auch dieses Verfahren ist jedoch beim Schweißen won
Rohren, die korrodierende Flüssigkeiten aufnehmen sollen und mit asphalt- oder bitumenhaltigen
Isolierungen versehen sind, nicht anwendbar, weil der Rohrwerkstioff die beim
Schweißen (entwickelte Wärme weiterleiten und die Isolierung- an den der Schweißstelle
benachbarten Stellen zum Erweichen und Abschmelzen bringen würde, worauf der Kjorrosiiansangriff
der in dem. Rohr fortgeleiteten
Flüssigkeiten diese Stellen alsbald zerstören würde. Auch in anderen Fällen, wurde bei der
Herstellung geschweißter Rohrverbindungien Asbest bereits als Mittel zum Abschirmen
der Schweißhitze angewendet.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren zum
Verbinden von. Rohren durch Schweißen, bei dem das Rohreinsteckende unter Belassung
eines Zwischenraumes zwischen dem Rohreinsteckende und der Rohrwandung um etwa
i8o° parallel zur Rohrwandung umgestülpt
und in das Muffenende eingesetzt wird und die Rohrenden miteinander verschweißt werden.
Erfindungsgemäß wird dieses Verfahren in der Weise ausgeübt, daß vor dem Schweißen
zwischen das Einsteckende und das übergreifende Muffenende ein verhältnismäßig dünner Ring aus wärmeisolierendem Werkstoff,
vorzugsweise Asbest, eingesetzt wird und zwischen Einsteckende und Rohrwandung'
eine dickere Platte aus wärmeisolienendem Werkstoff gelegt und letztere bis zu einer gewissen
Zeit nach dem Schweißen belassen wird.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Jakob Keulers in Hilden, Rheinl.
In der Zeichnung- ist die Erfindung an
einem Auisführungsbeispiiel erläutert.
Das Rohrende ι ist um etwa i8o° parallel
zur Rohrwaiidung 2 umgebördelt und mit denf;
Muffenende 3 verschweißt, nachdem zwischÄi/
die Rohrenden ein Asbestring 6 eingesetzt!
worden ist. In den Zwischenraum 4 zwischen·'·
Schweißstelle und Rohrwandung ist ferner vor
dem Schweißen eine Asbestplatte S eingelegt, die an dieser Stelle noch längere Zeit nach
Vollendung der Schweißnaht belassen wird. Dadurch ist die Innenisolierung in wirksamer
Weise vor den Wärmewirkungen der Schweißung geschützt. Um eine sichere Verschweißiung
der Rohrenden zu gewährleisten, ragt das Einsteckende ι über den Muffenrand 7
hinaus.
Eingehende Versuche haben ergeben, daß der zwischen die Rohrenden eingelegte Ring
ao aus wärmeisolierendem Werkstoff, insbesondere Asbest, für die Herstellung einer
Sichweißmuffenverbindung mit unversehrter Isolierung unentbehrlich ist. Versuchsweise
hergestellte M'uffenverbindungen ohne diesen
eingelegten Ring wiesen sämtlich an der Stoßsteile der Rohre Beschädigungen der Innen·
isolierung infolge der Schweißhitze auf. Der Ring 6 verhindert beim Schweißen das Durchschlagen
der Schweißflamme, die sonst eime Verbrennung der Isolierung auf der Innenseite
des aufgeweiteten Endes- und auf der Außenfläche des umgelegten Röhrendes bewirken
würde. Versuche haben gezeigt, daß ohne diesen Ring ein Verbnennen der Isolierung
auf der ganzen Oberfläche und bis in ziemlich große Tiefe erfolgt und sich bis in
,das Rohrinnere des aufgeweiteten und des ^Einsteckendes erstreckt. Der Ring 6 behindert
.!außerdem die Fortleitung der beim Schweißen
' den Schweißstellen !entstehenden Wärme,
wodurch ebenfalls Beschädigungen der Isolierung im Rohrinnern vermieden werden. Die
Asbestplatte 5 wirkt als zusätzliches Mittel ztum Schütze vor allem der äußeren. Isolierung
der Rohrwandung gegen die Wärmeübiertra- +5
gung von der Schweißstelle.
Claims (1)
- Patentanspruch :Verfahren zum Verbinden von Rohren durch Schweißen, bei dem das Rohreinsteckende unter Belassung eines Zwischenraumes zwischen dem Rohreinstecken.de und der Rohrwandung um etwa i8o° parallel zur Rohrwandung umgestülpt und in das Muffenende !eingesetzt wird und die Rohrenden miteinander verschweißt werden, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Schweißen zwischen das Einsteckende und das übergreifende Muffenende ein Ring aus wärmeisolierendem Werkstoff, vorzugsweise Asbest, eingesetzt wird und zwischen das Einsteckende und die Rohrwandung eine Platte aus wärmeisolierendem Werkstoff gelegt und bis zu 'eimer gewissen Zeit nach dem. Schweißen belassen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV27019D DE658191C (de) | 1931-07-04 | 1931-07-04 | Verfahren zum Verbinden von Rohren durch Schweissen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV27019D DE658191C (de) | 1931-07-04 | 1931-07-04 | Verfahren zum Verbinden von Rohren durch Schweissen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658191C true DE658191C (de) | 1938-03-24 |
Family
ID=7583086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV27019D Expired DE658191C (de) | 1931-07-04 | 1931-07-04 | Verfahren zum Verbinden von Rohren durch Schweissen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658191C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1923615A1 (de) * | 2006-11-10 | 2008-05-21 | Wieland-Werke AG | Metallischer Rohrverbinder |
-
1931
- 1931-07-04 DE DEV27019D patent/DE658191C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1923615A1 (de) * | 2006-11-10 | 2008-05-21 | Wieland-Werke AG | Metallischer Rohrverbinder |
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