DE615333C - Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Verdunstungsgeschwindigkeit von Fluessigkeiten, insbesondere der Verfluessigungsmittel von Tiefdruckfarben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Verdunstungsgeschwindigkeit von Fluessigkeiten, insbesondere der Verfluessigungsmittel von Tiefdruckfarben

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DE615333C
DE615333C DEM123089D DEM0123089D DE615333C DE 615333 C DE615333 C DE 615333C DE M123089 D DEM123089 D DE M123089D DE M0123089 D DEM0123089 D DE M0123089D DE 615333 C DE615333 C DE 615333C
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    • G01N33/32Paints; Inks

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Verdunstungsgeschwindigkeit von Flüssigkeiten, insbesondere der Verflüssigungsmittel von Tiefdruckfarben Die Geschwindigkeit der Trocknung der Farbe und damit die Leistung einer Tiefdruckmas.chine hängt nicht allein von der Anordnung der Trockenvorrichtung, sandern in -erstes: Linie auch von der Art des angewendeten Farbverflüssigungsmitbels ab. Die Leistung einer Tiefdruckmaschine läßt sich ohne die Kenntnis der Verdunstungsgeschwindigkeit des Farbverflüssigungsmittels nicht beurteilen. Sie wird kleiner sein, wenn. man Xylol anwendet, größer bei Anwendung von Toluol, noch größer bei Anwendung von Benzol. Die Leistung zweier Tiefdruckmaschinen läßt sich nur vergleichen, wenn der Tiefdruckfarbe das gleiche Verflüssigungsmittel zugesetzt ist. Es besteht daher ein Bedürfnis nach einer Vorrichtung, die :es gestattet, die Verdunstungsgeschwindigkeit verschiedener Verflüssigungsmittel unter den Umständen miteinander zu vergleichen, wie sie im praktischen Betrieb herrschen, also die Geschwindigkeit der Verdunstung an der Oberfläche der Flüssigkeit bei bewegter Luft zu messen.
  • Erfindungsgemäß wird die zu prüfende Flüssigkeit auf der Oberfläche eines als Verdunstungskörper wirkenden porösen Körpers der Einwirkung bewegter Luft ausgesetzt und die verdunstete Flüssigkeit dauernd durch selbsttätigen Nachschub von Flüssigkeit zum Verdunstungskörper ersetzt und die dem Körper in der Zeiteinheit zugeführte Flüssigkeitsmenge gemessen. Zur Ausübung dieses Verfahreins dient eine Vorrichtung, bei der ein als Verdunstungskörper wirkender poröser Körper, auf dessen Oberfläche sich die zu prüfeä@de Flüssigkeit befindet, in einem Windkanal. angeardnet ist, in welchem er von bewegter Luft bestrichen wird; der Verdunstungs:-körper ist mit einer Meßvorrichtung verbunden, die die ihm in der Zeiteinheit zugeführte Flüssigkeitsmenge mißt. Als Verdunstungskörpier kann beispielsweise ein poröser Tonkörper dienen, dessen Innenraum die Flüssigkeit vnn einem schräg liegenden Meßrohr aus zugedrückt wird und zu dessen Oberfläche sie durch die Poren der Wände des Körpers gelangt. -Die Porosität des Körpers einerseits und die Schräglage des Meßrohres andererseits sind so zu wählen, daß die Flüssigkeit, die durch die Poren des Körpers an die Oberfläche gelangt, nicht von dieser abtropft, sondern auf der Oberfläche haftet.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. i in Seitenansicht; Abb. z zeigt den Verdunstungskörper, Abb. 3 eine E'znzelheit.
  • Der Verdunstungskörper i, der aus porösem Material, beispielsweise Ton, besteht, ist mit einem Messingrohr z fest verbunden, durch dessen Inneres die Flüssigkeit dem Innern des Tonkörpers i zugeleitet wird. Der Verdunstungskörper i befindet sich in einem Windkanal 3, durch. den die- Luft mit Hilfe eines Ventilators q. hndurchgesaugt wird. Das Messingrohr z ist außen mit sternförmigen Rippen 5 versehen, mit deren Hilfe es in dem Windkanal 3 geführt -ist. - An seinem Ende ist das Messingrohr 2 mit Gewinde versehen; auf dies Gewinde ist das Innengei#dn.de einer Muffe 6 aufgeschraubt; die mit einem gläsernen Meßrohr 7 fest verbunden ist. Das Meßrohr 7 ist mit einer Skala 8 versehen. Das Rohr 9, dessen Inneres den Windkanal 3 bildet, ist an der Seite mit Zapfen io versehen, mit deren Hilfe @es meinem Gestell drehbar gzlagert ist. Das Rdhr c9 ist durch einen Zapfen 12 mit einer Schraube 13 verbunden, die in einem Schlitz i q. gleitet. Mit Hilfe dieser Schraube, die durch :einen Hebel 15 festgezogen werden kann, kann die Schräge des Meßrohres 7 und des Messingkörpers 2 eingestellt werden.
  • Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen: Das Meßglas 7 und das Rohr 2 werden mit der zu prüfenden Flüssigkeit gefüllt, und das Rohr 9 esowie das Rohr 2 und das Meßrohr 7 werden mit Hilfe des Hebels 15, wie beschriieben, meiner geringen Schräglage gegen die Horizontale eingestellt. Die Flüssigkeit wird infolgedessen durch die Poren des Verdunstungskörpers i hindurch bis zu seiner Oberfläche gedrückt. Der Ventilator q. wird nun angelassen und saugt die Luft durch den Windkanal 3 hindurch, so daß sie über die Oberfläche des Verdunstungskörpers i hinwegstreicht. je nach der Art der Flüssigkeit wird diese rascher oder. langsamer verdunsten, und es wird infolgedessen räscher oder langsamer Flüssigkeit aus dem Meßglasrohr 7 in das Innere des Verdunstungskörpers i nachfließen. Die Menge dieser Flüssigkeit kann an der Skala 8 abgelesen werden. Es läßt sich daher genau bestimmen, welche Flüssigkeitsmenge in der Zeiteinheit verdunstet. Legt man die Verdunstungsgeschwindigkeit 'einer bestimmten Flüssigkeit als Einheit zugrunde, so läßt sich die Verdunstungsgeschwindigkeit anderer Flüssigkeiten in Zahlen angeben.
  • Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß mehrere Verdunstungskörper neben-.oder übereinander in einem Windkanal angeordnet sind.
  • Die Anwendung der beschriebenen und geschützten Vorrichtung ist natürlich nicht auf die Verflüssigungsmittel an Tiefdruckrotaiionsmaschmen beschränkt, vielmehr kann dieselbe auch für andere Flüssigkeiten benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Verfahren, zum Messen der Verdunstungsgeschwindigkeit von Flüssigkeiten, insbesondere der Verflüssigungsmittel von. Tiefdruckfarben, dadurch gekennzeichnet, daß die zu prüfende Flüssigkeit auf der Oberfläche eines als Verdunstungskörper wirkenden porösen Körpers der Einwirkung bewegter Luft ausgesetzt und daß die verdunstete Flüssigkeitsmenge dauernd durch. selbsttätigen Nachschub von Flüssigkeit zum Verdunstungskörper ersetzt und die dem Körper in der Zeiteinheit zugeführte Flüssigkeitsmenge gemessen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere als Verdunstungskörper wirkende poröse Körper, auf deren Oberfläche sich die zu prüfenden Flüssigkeiten befinden, in einem Windkanal, in dem sie von bewegter Luft bestrichen werden, angeordnet und mit Meßrohren verbunden sind, die die ihnen in der Zeiteinheit zugeführten Flüssigkeitsmengen messen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekminzeichnet durch einen Verdunstungs; körper aus porösem Material, dessen Innenrauen die Flüssigkeit zugeleitet wird. q.. Vorrichtumg nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdunstungskörper aus porösem Material mit einem Meßrohx verbunden isst, das mit einer geringen Schräge ;gegen die Horizontale leinstellbar ist, so daß die Flüssigkeit aus ihm in den Verdunstungskörper nachfließt, und das mit seiner Skala versehen ist, die ein Ablesen der verdunsteten Flüssigkeitsmenge ,gestattet.
DEM123089D 1933-03-02 1933-03-02 Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Verdunstungsgeschwindigkeit von Fluessigkeiten, insbesondere der Verfluessigungsmittel von Tiefdruckfarben Expired DE615333C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2819611A (en) * 1955-04-26 1958-01-14 Shell Dev Apparatus for testing lubricants
FR2973992A1 (fr) * 2011-04-14 2012-10-19 Sotec Medical Sommier de lit articule

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2819611A (en) * 1955-04-26 1958-01-14 Shell Dev Apparatus for testing lubricants
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