DE61426C - Durch Anheben der Deichsel betätigte Wagenbrerose - Google Patents

Durch Anheben der Deichsel betätigte Wagenbrerose

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DE61426C
DE61426C DENDAT61426D DE61426DA DE61426C DE 61426 C DE61426 C DE 61426C DE NDAT61426 D DENDAT61426 D DE NDAT61426D DE 61426D A DE61426D A DE 61426DA DE 61426 C DE61426 C DE 61426C
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DE
Germany
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drawbar
brake
wagon
operated
rose
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61426D
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F. G. LIST in Dresden, A. Circusstr. 28, und V. SCHIMMEL in Dresden, A. Rosenstr. 30
Publication of DE61426C publication Critical patent/DE61426C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C7/00Braking mechanisms and brake control devices specially adapted for animal-drawn vehicles
    • B62C7/04Automatic brake control devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/04Braking mechanisms; Locking devices against movement
    • B62B5/0404Braking mechanisms; Locking devices against movement automatic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/04Braking mechanisms; Locking devices against movement
    • B62B5/0485Braking mechanisms; Locking devices against movement by braking on the running surface, e.g. the tyre

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Wagenbremse besitzt die Eigenthümlichkeit, dafs sie beim Anheben der Deichsel dadurch in Thätigkeit versetzt wird, dafs die Deichsel auf ein Getriebe einwirkt, welches, die schwingende Bewegung derselben in eine geradlinige Bewegung umsetzend, das Bremsgestänge anzieht. Da hierbei die Deichsel auf ihrer ganzen Länge bis zum Drehbolzen als Kraftarm eines Hebels dient, welcher zweiarmig oder auch einarmig sein, kann, so ist man bei der neuen Einrichtung im Stande, auf die Bremsklötze eine bedeutende Bremswirkung zu übertragen. Die neue Bremse -kann sowohl bei Handwagen, als auch bei durch Zugthiere bewegten Fuhrwerken angewendet werden; am besten ist sie für die erstere Fuhrwerksgattung geeignet, besonders für bergige Gegenden. Wenn auf abschüssiger Strafse ein schwerer Handwagen abwärts gefahren wird und einmal in schnellen Lauf kommt, so ist es dem Führer nicht mehr möglich, eine durch Kurbel, Handhebel oder dergleichen zu bethätigende Bremse anzuziehen. Die Deichsel hebt er aber beim Versuch, den Wagen aufzuhalten, unwillkürlich an.
Eine Ausführungsform der neuen Bremse zeigt die beiliegende Zeichnung, in welcher Fig. ι die Seitenansicht eines Wagens mit der neuen Bremse, Fig. 2 einen theilweisen Grundrifs der Fig. 1, Fig. 3 eine theilweise Ansicht mit angezogener Bremse und Fig. 4 eine Einzelansicht darstellt.
In der gezeichneten Ausführungsform Wirkt die Deichsel A als zweiarmiger Hebel, dessen Drehpunkt der Lagerbolzen α bildet. Der an dem kürzeren Arm der Deichsel befestigte Zahnbogen B ist nach einem um α geschlagenen Kreis eingetheilt; er greift in eine am Drehschemel des Wagens gelagerte Zahnstange C ein, deren Fortsetzung an die die Bremsklötze dd tragende Querstange D angreift. Wird die Deichsel A angehoben (Pfeilrichtung der Fig. 1), so bewegt sich die Zahnstange C nach vorn und die Bremsklötze dd werden gegen den Umfang der Vorderräder angezogen (s. Fig. 3). Beim Niedergehen der Deichsel findet der umgekehrte Vorgang statt: das Segment B geht nach rückwärts und die Bremse wird gelöst. Um die Bremse in angezogenem Zustande festzuhalten, kann, wie in Fig. 4 dargestellt, der Bogen B einen Schlitz b erhalten, durch welchen ein Stift b1 hindurchgesteckt wird, der, sich an das Bügelstück c anlegend, das Zurückgehen des Segments B verhindert. Die Form des Schlitzes mufs hierbei eine derartige sein, dafs der Bolzen b1 nicht ausweichen, d. h. an der Fläche des Bügels c entlang gleiten kann. Zum gleichen Zweck könnten indessen auch in B befindliche einzelne Löcher zum Durchstecken des Bolzens b1 oder irgend einer anderen gleichartigen Vorrichtung dienen.
Der Zweck des zwischen Bremsgestänge und Deichsel eingeschalteten Getriebes ist es, die schwingende Bewegung der Deichsel in eine zum Anziehen der Bremse geeignete geradlinige Bewegung umzusetzen; die bauliche An-
Ordnung desselben kann unter Umständen eine andere sein, auch könnte dasselbe von dem vor dem Lagerbolzen α gelegenen Theil der Deichsel aus betrieben werden, in welchem Falle die Deichsel als einarmiger Hebel wirken würde. Gegebenenfalls kann die Bremse auch gegen die Hinterräder des Wagens wirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Wagenbremse, welche beim Anheben der Deichsel dadurch in Thätigkeit gesetzt wird, dafs ein mit der Deichsel verbundener Zahntrieb (B) in eine Zahnstange (C) eingreift, welche bei Aufwärtsbewegung der Deichsel das Gestänge (D) mit den Bremsklötzen (d) anzieht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61426D Durch Anheben der Deichsel betätigte Wagenbrerose Expired - Lifetime DE61426C (de)

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