DE614144C - Vorrichtung zum Schaelen von Getreide und anderem Koernergut - Google Patents

Vorrichtung zum Schaelen von Getreide und anderem Koernergut

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DE614144C
DE614144C DEST52657D DEST052657D DE614144C DE 614144 C DE614144 C DE 614144C DE ST52657 D DEST52657 D DE ST52657D DE ST052657 D DEST052657 D DE ST052657D DE 614144 C DE614144 C DE 614144C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/04Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers

Landscapes

  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schälen von Getreide und anderem Körnergut Um Getreide und anderes Körnergut von Schalen und Fasern zu befreien; verwendet man eine fortlaufend mit Körnergut beschickte Trommel, in der von einer Welle getragene Rührarme umlaufen, die das Körnergut kräftig durchmischen, um die Körner infolge ihrer Reibung aneinander, an der Wandung und an den Flügeln auf ihrem ganzen Umfang abzuscheuern und zu entfasern.
  • Da die Getreidearten verschieden hart sind, die Oberfläche eine verschiedene Zähigkeit aufweist und die Schalen mehr oder weniger mit den Körnern verwachsen sind, ist es erwünscht, die Vorrichtung so auszubilden, daß die Schälwirkung dem jeweiligen 'Getreide-oder Körnergut genau angepaßt werden kann, insbesondere durch Verstellung der Arme .in radialer Richtung.
  • Bei Schälmaschinen, die das Körnergut nicht mit Rührfingern bearbeiten, sondern mit Schlagleisten versehen sind, die die einzelnen Körner für sich erfassen und an der Schmirgelverkleidung der Trommel entlang führen, ist es bekannt, die-Tragarme für die Schlagleisten in radialer Richtung verstellbar zu machen, um den Abstand .der Schlagleisten von der Trommelwandung der Körnerstärke anpassen zu können. Die zahlreichen Rührfinger einer nach Art eines Rührwerks arbeitenden Schälmaschine so zu führen wie die Schlagleistenarme jener bekannten Maschine, wäre aber nicht möglich.
  • Erfindungsgemäß werden daher die Arme von mehreren an einer Stirnlangseite je mit einer Reihe von Rührfingern versehenen Platten gebildet, die auf den Flächen der im Querschnitt polygonalen Rührwelle senkrecht zur Welle verschiebbar befestigt sind. Dieser Anordnung zufolge können die mit den Rührfingern versehenen Platten unabhängig voneinander so eingestellt werden, daß ein Teil der Rührfinger mehr, ein anderer etwas weniger von dem Mantel der Trommel absteht.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung üst in den Zeichnungen veranschaulicht. In diesen zedgt Fig. i einen senkrechten Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i, Fig. 3 die Förderschnecke für sich allein herausgezeichnet, teilweise in einem der Fig. i entsprechenden Schnitt, Fig. q. einen Schnitt nach der Linie q.-q, der Fig. 1, Fig. 5 einen Rührflügel für sich allein herausgezeichnet in vergrößertem Maßstab in einer der Fig. i entsprechenden Ansicht und Fig. 6 den Schnitt 6-6 der Fig. 5.
  • Ein Gestell io trägt Lager i i für die waagerechte Rührflügelwelle 12, die mit ziemlich hoher Geschwindigkeit umläuft und an ihrem einen Ende eine Antriebsriemenscheibe 13 und an ihrem anderen Ende Gebläseflügel 14 trägt. Zwischen den Lagern ii verläuft die Welle durch ein trommelförmiges Gehäuse, das in waagerechter Richtung geteilt ist und dessen Hälften durch ein Scharnier 28 einerseits und durch lösbare Klemmschrauben 29 andererseits aneinander befestigt sind, so daß die obere Hälfte aufgeklappt werden kann. Innen ist die obere Hälfte 15 mit Schmirgelflächen 17 oder einem andelen geeigneten Stoff bekleidet. Die untere Hälfte 3o des Gehäuses trägt ein Einlegesieb 16 von halbkreisförmigem Querschnitt und ist nach unten hin offen und durch einen Trichter 31 ergänzt, aus dem die abgeriebenen Schalenteilchen sowie der anhaftende Staub und Schmutz herausfallen, der durch Glas Sieb 16 hindurch abgeschieden wird.
  • Innerhalb des Gehäuses sind an der Welle die Rührflügel befestigt, welche sich durch die Getreideschicht winden.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Welle zu diesem Zweck vierkantig ausgebildet, und an jeder Vierkantfläche ist ein Rührflügel 18 aufgeschraubt, dessen Gestalt aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich ist. Der Rührflügel 18 hat einzelne Arme z2, die in der Achsenrichtung des Rührwerks in einigem Abstand nebeneinander liegen und abwechselnd gegeneinander versetzt sind. Die einzelnen Arme 22 sind mit schraubenartig verlaufenden Flächen versehen, so daß sie ähnlich wie eine Förderschnecke wirken und daher das Körnergut, während es durchrührt wird, nach rechts drücken. BefestigUngsschrauben 23 verlaufen durch Langlöcher 24. des Flügels z8 hindurch, so .daß dieser nach Lösen der Schrauben verstellt werden kann, um den Abstand der Arme 22 von der Gehäuseinnenfläahe zu verändern.
  • Auf (dem linken Ende der Welle ist innerhalb des Gehäuses unter dem Einfülltrichter 25 eine Förderschnecke z9 mit schraubenförmig verlaufenden Rippen 26 befestigt, die das Körnergut empfangen und zwangsläufig den Rührflügeln 18 zuführen. Die Einfüllöffnung unterhalb des Trichters 25 kann durch einen verstellbaren Schieber 27 eingestellt werden. In der rechten Seitenwand der unteren Gehäusehälfte 30 ist über dem Sieb 16 die Austrittsöffnung 32 vorgesehen, an die sich ein abwärts führender Kanal 33 anschließt. Um den.durch das Rührwerk hindurchgeführten Getreidestrom mehr oder weniger stark zu stauen, kann die Öffnung 32 durch Auslaßschieber 2o mehr oder weniger geschlossen werden (vgl. Fig. 4).
  • Der Kanal 33 führt in eine Saugkammer z1, aus der unten das gereinigte Körnergut herausfällt. Durch Iden Schacht 21 wird mittels der Gebläseflügel 1q. ein Luftstrom hindurchgesaugt, der das Körnergut von dem Staub und den Schalenteilchen befreit, die etwa durch das Sieb 16 nicht hindurchgefallen sein sollten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Schälen von Getreide und anderem Körnergut, bestehend aus einer fortlaufend mit Körnergut beschickten Trommel, in der in etwa radialer Richtung verstellbare, von einer Welle getragene Arme umlaufen, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Arme von mehreren an einer Stirnlangseite je mit einer Reihe von Rührfingern versehenen Platten gebildet werden, die auf den Flächen der im Querschnitt polygonalen Rührwelle senkrecht zur Welle verschiebbar befestigt sind.
DEST52657D 1934-10-04 1934-10-04 Vorrichtung zum Schaelen von Getreide und anderem Koernergut Expired DE614144C (de)

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DE (1) DE614144C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2404467A1 (fr) * 1977-09-30 1979-04-27 Buehler Ag Geb Procede de degermination du mais et dispositif pour sa mise en oeuvre

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