DE613994C - Vorrichtung zur Kuehlung von Reibkegelkupplungen an Werkzeugmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Kuehlung von Reibkegelkupplungen an Werkzeugmaschinen

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DE613994C
DE613994C DEI45975D DEI0045975D DE613994C DE 613994 C DE613994 C DE 613994C DE I45975 D DEI45975 D DE I45975D DE I0045975 D DEI0045975 D DE I0045975D DE 613994 C DE613994 C DE 613994C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/005General aspects of driving arrangements in a lathe, e.g. indexing the spindle, devices for keeping the cutting speed constant, braking or reversing devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Bei Werkzeugmaschinen, insbesondere selbsttätigen Drehbänken werden Reibkegelkupplungen — hauptsächlich für die Umschaltung der Arbeitsspindeldrehrichtung beim Gewindeschneiden — verwendet, die häufig ein- und ausgeschaltet werden. Das Bestreben, die Leistung der Maschine zu erhöhen, führt, zusammen mit dem allgemeinen Fortschritt der Technik, zu immer höheren Drehzahlen und immer häufigerem Ein- und Ausrücken dieser Reibkegelkupplungen. Durch die dementsprechend größere Entwicklung von Reibungswärme ergeben sich Hitzegrade, die für den Dauerbetrieb nicht mehr zulässig sind, indem sie beispielsweise auf die verwendeten Schmiermittel der Reibkegellagerungen bzw. der benachbarten Lager nachteilig wirken oder die Genauigkeit der Arbeit der Maschine beeinträchtigen, weil sie Dehnungen und Verziehungen der Maschinenteile, insbesondere des Spindelstockes und des Maschinenbetts, infolge ungleicher Erwärmung hervorrufen. Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung an solchen Reibkegelkupplungen, die diesen Mängeln in einfacher, aber sehr wirksamer Weise und vor allem ohne Einführung neuer Störungsquellen abhilft.
Gemäß der Erfindung wird nämlich der umlaufende Hohlreibkegel der Kupplung mit Kühlrippen versehen, die nach Art von Luftschrauben ausgebildet sind und die dazu verwendet werden, nicht nur die wärmeabgebende Oberfläche der Hohlreibkegel zu vergrößern, sondern auch Kühlluft über diese Rippen und die Außenfläche des Hohlreibkegels und gegebenenfalls über noch weitere zu kühlende Teile zu bewegen.
Auf einem anderen Gebiet der Technik, nämlich bei Gaskraftmasch'inen, ist es bereits bekannt, die umlaufenden Arbeitszylinder mit Kühlrippen zu versehen, die zugleich als Leitflächen zur Kühlluftförderung dienen, um übermäßige Erhitzung zu vermeiden. Ferner ist es bekannt, rasch umlaufende Maschinenteile, z. B. die Läufer von Einbauelektromotoren oder Schleifspindeln durch Luftbeweger zu kühlen, die in achsiger Richtung neben den zu kühlenden Stellen angeordnet sind und Kühlluft über sie hinwegleiten, so daß', beispielsweise im Falle der Schleifspindellagerung, nicht bloß übermäßige Erwärmung, sondern auch Erhaltung der Genauigkeit der Lagerung erzielt wird. Diese bekannten Kühleinrichtungen lassen sich für die Kühlung von Reibkegelkupplungen an Werkzeugmaschinen, besonders an den selbsttätigen Drehbänken, jedoch kaum verwenden, weil dort sehr beschränkte Raumverhältnisse vorliegen und weder für besonders hinzuzufügende Teile, wie z. B. Luftschrauben u. dgl. Platz vorhanden ist, noch auch nur der für den Zufluß der Luft zu den besonderen Luftbewegern erforderliche Raum. Hier ist eine einfache, betriebsichere und doch ausreichende 65· Kühlung dadurch geschaffen, daß gemäß der Erfindung der Hohlreibkegel selbst, d. h. der Teil, in welchem die abzuführende Wärme
entsteht, mit jenen zugleich als Luftbeweger dienenden Kühlrippen versehen wird, die zweckmäßig zur Steigerung der Kühlwirkung von einer stillstehenden Mantelfläche umhüllt sind. Zu bemerken ist, daß auch schon die Schneidscheiben von Metalltrennfnaschinen mit seitlichen Nuten zur Förderung von Kühlluft an die Arbeitsstelle ausgerüstet wurden.
ίο Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele.
Fig. ι zeigt eine selbsttätige Drehbank mit
Reibkegelumsteuerungskupplung für zwei Drehrichtungen der Arbeitsspindel in An-. sieht, teilweise ,im Längsschnitt;
Fig. 2 zeigt eine beispielsweise für Gewindeschneiden mit Überholung gebaute selbsttätige Drehbank, deren Gewindeschneidspindel durch Reibkegelkupplungen abwechselnd mit einer ständig umlaufenden Antriebsscheibe zwecks Mitnahme gekuppelt bzw. mit einer stillstehenden Reibkegelhohlfläche zwecks Abbremsung und Stillsetzung der Gewindeschneidspindel gekuppelt wird;
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Bei der selbsttätigen Drehbank nach Fig. 1
und Fig. 3 sitzt auf der Arbeitsspindel 1 achsig verschiebbar, aber dieser gegenüber an Drehung verhindert ein Doppelreibkegel 2, der in an sich bekannter Weise mittels des zweiarmigen Hebels 3 von einer auf der Steuerwelle 4 angeordneten Mantelkurve 5 hin und her verschoben werden kann.
Ihm zugeordnet sind zwei Kupplungshohlkegel 6 und 7, von denen jeder mit einer Antriebsriemenscheibe 8 bzw. 9 verbunden ist, von denen in diesem Falle die'eine in der einen, die andere in der anderen Drehrichtung lose um die Arbeitsspindel der Maschine umläuft.
Erfindungsgemäß sind nun die Hohlkegelkörper 6 und 7 mit schraubenförmig angeordneten Rippen 10 versehen, derart, daß diese umlaufenden, Leitflächen bildenden Rippen als Luftbeweger dienen und Kühlluft in der in_ Fig. 1 durch Pfeile angedeuteten Bewegungsrichtung über die Außenfläche der Hohlreibkegel hinwegbewegen, wodurch eine kräftige Kühlwirkung hervorgerufen wird.
Die Kühlwirkung wird dadurch verstärkt,
daß die die Leitflächen aufweisenden schraubenförmigen Rippen von einem stillstehenden Mantel umschlossen werden. Dieser Mantel besteht zweckmäßig aus zwei im wesentlichen halbzylindrischen Teilen, einem am Maschinengestell befindlichen Teil 11 und einem als aufklappbaren Deckel ausgebildeten Teil 12 (Fig. 3).
Für den Auslaß der erwärmten Kühlluft sind in der Mittelzone des Deckels 12 öffnungen 13 vorgesehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind dem auf der Werkzeugspindel, beispielsweise Gewindeschneidspindel 14, verschiebbar angeordneten Doppelreibkegel 2 ein Hohlreibkegel 6 zugeordnet, der mit der ständig umlaufenden Antriebsriemenscheibe 8 verbunden ist, sowie andererseits für das Abbremsen der Spindel ein feststehender Hohlreibkegel 15.
Die auf dem umlaufenden Hohlreibkegel 6 angeordnetenLeitflächen aufweisenden schraubenförmigen Rippen 10 dienen hierbei nicht nur dazu, die Kühlluft über den Hohlreibkegel 6 hinwegzuführen, sondern auch noch dazu, die Luft Kühlkanälen 16 zuzuleiten, die in dem stillstehenden Hohlreibkegel 15 angeordnet sind, so daß dieser Hohlreibkegel ebenfalls wirksam gekühlt wird.
Die beiden gezeichneten Ausführungsbeispiele sollen die Anwendbarkeit der Erfindung nicht erschöpfend darstellen, sondern nur zeigen, daß die Erfindung der Betriebsweise der Maschinen jeweils angepaßt werden kann.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Kühlung von Reibkegelkupplungen an Werkzeugmaschinen mittels Kühlluft, welche von mitumlaufenden Fördernügem über die zu kühlenden Teile geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Hohlreibkegel (6,7) selbst mit Kühlrippen (10) versehen sind, die nach Art von Luftschrauben angebracht und verwendet sind. v
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftförderer (10) von einem stillstehenden Mantel (11, 12) umhüllt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Luftförderer (10) eines umlaufenden Hohlreibkegels (6) geförderte Luft einem stillstehenden Hohlreibkegel (15) zu dessen Kühlung zugeleitet ist (Fig. 2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI45975D 1932-12-11 1932-12-11 Vorrichtung zur Kuehlung von Reibkegelkupplungen an Werkzeugmaschinen Expired DE613994C (de)

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