DE613799C - Schiebetuer mit Gliederschutzkante - Google Patents

Schiebetuer mit Gliederschutzkante

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DE613799C
DE613799C DEK130970D DEK0130970D DE613799C DE 613799 C DE613799 C DE 613799C DE K130970 D DEK130970 D DE K130970D DE K0130970 D DEK0130970 D DE K0130970D DE 613799 C DE613799 C DE 613799C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D19/00Door arrangements specially adapted for rail vehicles
    • B61D19/003Door arrangements specially adapted for rail vehicles characterised by the movements of the door
    • B61D19/005Door arrangements specially adapted for rail vehicles characterised by the movements of the door sliding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schiebetür mit einer über die ganze Hohe der vorderen Stirnkante reichenden, mittels einer Metallschiene mit der Tür verbundenen Gliederschutzkante und einem Schloß an der oberen Türkante, das mittels tiefer liegender Handgriffe bedient wird.
Bei der Herstellung solcher Schiebetüren zeigt sich meist der Ubelstand, daß es beim Ansetzen der Beschlagteile umständlicher und zeitraubender Anpassungsarbeiten, insbesondere an dem die Verbindung zwischen den Handgriffen und dem an der oberen Türkante angebrachten Schloß herstellenden Bewegungsgestänge bedarf. Das hängt damit zusammen, daß die Türen selbst, insbesondere Holztüren, und die Türbeschläge meist aus verschiedenen voneinander unabhängigen Herstellungsstätten stammen, wodurch leicht Messungsfehler beim Anzeichnen der Stellen für das Anschlagen des Schlosses und der Gehäuse für die Handgriffe entstehen können. Werden nun die Türen mit den in anderen Betrieben hergestellten Beschlägen versehen, dann stellen sich die Meßfehler an den dann unrichtig sitzenden Ausnehmungen für die Türgriffgehäuse versetzt liegenden Bohrungen für die Handgriffachsen bei Schwenkgriffen und falschen Ansatzstellen für die senkrechte, die Gliederschutzkante aufnehmende Metallschiene heraus. Diese Ungenauigkeiten können dann nur durch entsprechende Nacharbeit beseitigt werden. Die genannten Übelstände treten auch leicht bei der Umarbeitung schon vorhandener Schiebetüren in Türen mit Gliederschutzkante und einem Schloß an der oberen Türkante ein.
Nach der Erfindung ist nun die die Gliederschutzkante haltende Metallschiene mit den . Lagern für die Handgriffe und das Schloßbewegungsgestänge und mit einem am Schloß angreifenden, an sich bekannten Paßteil vor dem Zusammenbau als Einheit ausgebildet. Das Schloß hat stets eine unverrückbare Lage an der oberen Türecke, und die Aussparungen für die Handgriffgehäuse sowie für die Vorrichtung zur Griffeststellung können mit so viel Spiel hergestellt sein, daß beim Ansetzen der aus Metallschiene mit Gliederschutzkante, Handgriffgehäusen, Handgriffen, Schloßbewegungsgestänge und Handgriffeststellvorrichtungen bestehenden Einheit mittels des in das Schloß eingreifenden Paßteiles; in der genauen, für das Zusammenarbeiten zwischen Schloß und Bewegungsgestänge erforderliehen Lage etwaige Ungenauigkeiten ohne weiteres Zutun ausgeglichen werden, das Anschlagen der Beschlagteile also vollständig mühelos und in kürzester Zeit vor sich geht und selbst von wenig geschickten Personen zwangläufig richtig ausgeführt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an einer Schiebetür aus Holz dargestellt.
Die Schiebetür 1 ist an der vorderen Stirnseite mit Aussparungen 2, 3 und 4 zur Aufnahme der in der Höhe versetzt zueinander liegenden Griffgehäuse 5 und 6 versehen, und
an ihrer oberen Vorderecke ist das Schloß 7 mit dem Tragrollenhalter 8 angebracht. Die metallene Tragschiene 9 mit !-Querschnitt für die Gliederschutzkante 14 ist mit den Griffgehäusen 5 und 6 durch Nietung fest verbunden. Für den Durchgang der Hebelarme 10 der die Zugstange n betätigenden Winkelhebel 12 sind Schlitze im Steg der Schiene9 angebracht. Die Zugstangen ist in dem von der Tragschiene 9 und der Klemmschiene 15 der Gliederschutzkante 14 gebildeten Hohlraum untergebracht. Ein weiterer Schlitz im Steg der Schiene 9 ist für den Sicherungsriegel 16 vorgesehen, mit dem von beiden Türseiten aus die Zugstangen in ihrer Schließstellung gesichert werden kann. Die Schiene 9 trägt an ihrem oberen Ende einen einwärts ragenden Stift 17, der in eine genau passende Bohrung. 18 im Schloßgehäuse 7 eingreift, wenn die Schiene samt den aufgesetzten Teilen gegen die vordere Stirnfläche der Tür gesetzt und an dieser mit Schrauben befestigt wird. Durch diesen Stift 17 wird die gegenseitige Lage des Schlosses 7 und der Griffgehäuse 5, 6 genau festgelegt.
Die Befestigung der Gliederschutzkante 14 mit ihrer Klemmschiene 15 in der Tragschiene 9 erfolgt mittels eines Bolzens o. dgl., der in einem U-förmigen, am oberen Ende des Steges der Schiene 9 befestigten Haltestuck gelagert ist. Um diesen Bolzen schwingend wird die Gliederschutzkante 14 mit ihrer Klemmleiste 15 in die Schiene 9 auf der ganzen Länge eingedrückt. Die Zugstange 11 wird etwa in gleicher Höhe mit dem Zapfen durch ein Gelenk 27 mit der Schloßfalle 28 leicht lösbar gekuppelt. Die Bedienung des im Griffgehäuse 5 verschiebbar gelagerten Sicherungsriegels 16 erfolgt mittels eines Vierkantdornes 29.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Schiebetür mit Gliederschutzkante, die mittels einer Metallschiene mit der Tür verbunden ist, und einem Schloß an der oberen Türkante, das mittels tiefer liegender Handgriffe bedienbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschiene (9) mit den Lagern (5, 6) für die Handgriffe und das Schloßbewegungsgestänge (10,11, 12) und mit einem am Schloß (7) angreifenden, an sich bekannten Paßteil (17) vor dem Zusammenbau als Einheit ausgebildet ist, so daß die für das Zusammenarbeiten erforderliche Lage zwischen Schloß (7) und Bewegung§gestänge (10, 11, 12) nach dem Ansetzen der Einheit stets ohne weiteres gewährleistet ist.
    Hierzu ι Blatt. Zeichnungen
DEK130970D 1933-07-29 1933-07-29 Schiebetuer mit Gliederschutzkante Expired DE613799C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3122144A1 (fr) * 2021-04-26 2022-10-28 Speedinnov Véhicule terrestre avec porte de circulation

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3122144A1 (fr) * 2021-04-26 2022-10-28 Speedinnov Véhicule terrestre avec porte de circulation
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