DE613773C - Fluessigkeitsbremsvorrichtung mit einem Vorratsbehaelter - Google Patents
Fluessigkeitsbremsvorrichtung mit einem VorratsbehaelterInfo
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- DE613773C DE613773C DEA73097D DEA0073097D DE613773C DE 613773 C DE613773 C DE 613773C DE A73097 D DEA73097 D DE A73097D DE A0073097 D DEA0073097 D DE A0073097D DE 613773 C DE613773 C DE 613773C
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- pump
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C25/00—Alighting gear
- B64C25/32—Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface
- B64C25/42—Arrangement or adaptation of brakes
- B64C25/44—Actuating mechanisms
- B64C25/46—Brake regulators for preventing skidding or aircraft somersaulting
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung, bei welcher Druckflüssigkeit benutzt
wird, um die Bremsen zu betätigen, Mit der Bremsvorrichtung ist daher ein Flüssjgkeitsjvorratsbehälter
verbunden, aus dem die Bremsflüssigkeit einerPumpezugeführt^wird,
die dieselbe unterTJruck™ an die Bremsen
weitergibt.
Die Erfiridung betrifft dnsbesondere solche
Bremsen, die sich für Flugzeuge eignen; sie besitzt Einrichtungen, die dazu dienen, den
maximalen Bremseffekt zu begrenzen, so daß verhindert wird, daß sich das Flugzeug auf
den Kopf stellt, was leicht möglich ist, wenn übermäßige Bremskräfte ausgelöst werden.
Zu diesem Zweck ist der mit der Bremsvorrichtung verbundene Flussigkeitsyxarrats-.
behälter, aus welchem die Bremsflüssigkeit einer Pumpe und von dort aus unter Druck
den Bremsen zugeführt wird, so ausgebildet,
- veränderlichen Fassungsraum besitztj so daß in dem
Augenblick, wo der Bremsdruck in der Pumpe übermäßig hoch wird, die Flüssigkeit mittels
eines Entlastungsmechanismus, welcher zwischen Behälter und Pumpe angeordnet ist, zu
dem ersteren zurückgeführt wird.
Die Bremsvorrichtung ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch dieselbe,
Fig. 2 einen Schnitt quer zu der Darstellung nach Fig. I,
Fig. 3 einen waagerechten Schnitt durch den Unterteil.
Bei der· Durchführung der Erfindung, beispielsweise ihrer Anwendung an den Landungsrädern
von Flugzeugen, ist für jedes Rad eine ^Bremse vorgesehen, die nicht dargestellt
ist und die in üblicher Weise durch öl oder andere unter Druck stehende Bremsflüssigkeiten
betätigt'werden kann;_die Flüssigkeit wird aus dem Zylinder 1 zugeführt,
und zwar unter dem Einfluß von dem Piloten leicht und schnell erreichbarer Steuerungsmittel.
Jeder Zylinder ist mit einem Kolben 2, mit einem biegsamen Diaphragma oder anderen Mitteln versehen7jdurch_welche das
öl unter Druck gesetzt werden „kann; die
"Stangen 3 des Kolbens stehen unter dem Einfluß
eines T-förmigen Schubkopfes 4, der mit einem Hebel 5 schwingbar verbunden ist;
dieser steht unter dem Einfluß des unteren
Endes eines schwingbaren Handbremshebels 6 oder, wie gezeigt, eines damit verbundenen
Teiles 7; er trägt eine Rolle 8, welche auf einen Teil 9 drückt, der mit dem Hebel 5 beweglich
ist; das schwingbare T-Stück ist gleichzeitig an das Steuerruder oder ein anderes
geeignetes Steuerelement mittels eines Lenkers 10 oder eines anderen geeigneten
Verbindungsmittels angelenkt. to Die Ausbildung und die Bedienung der Teile 4 bis 10 sind in der Patentschrift
Jäß&JiSJi» beschrieben, so daß deren Anführung
sich hier erübrigt.
Um Ausdehnung und Zusammenziehung der Betriebsflüssigkeit zu kompensieren und'
gleichzeitig um Verluste durch Leckwerden zu ergänzen, ist mit^em Zylinder 1 ein Vorratszylinder
11 verbunden, der mit einem' ' Kolben 12, Diaphragma oder ähnlichem Mittel
Versehen" ist und zweckmäßigerweise unter dem geringen Druck einer leichten Feder 13
steht; der Vorratsbehälter ist mit den Bremszylindern durch geeignete Kanäle verbunden
und hat eine hohle Kolbenstange 14 mit einem entfernbaren Pfropfen 15, um das Nachfüllen
von Öl oder anderer Flüssigkeit zu erleichtern.
wird, so muß die,Verbindung zwischen dem 'Vorratsbehälter und dem Bremszylinder ge-"schlössen
sein; dies geschieht durch ein Hahnenluleen,
welches unter dem Einfluß der Feder 17 gewöhnlich geschlossen ist, aber mit
Hilfe einer fremde Kraft nicht benötigenden Einrichtung geöffnet werden kann, wenn
^Ih ΐ Handbremshebel 6 ausgeschaltet ist.
Bei allen Bremsvorrichtungen, die an Landungsräder von Flugzeugen verwendet sind,
ist es wünschenswert, die höchste Bremswirkung zu begrenzen, damit verhindert wird,
daß sich die Maschine auf den Kopf stellt, was leicht möglich ist, wenn allzu große
Bremskräfte ausgeübt werden.
Die Erfindung ist dazu bestimmt, dieses Problem in einfacher Weise zu lösen.
Zu diesem Zwecke sind zwischen dem Bremsbehältef 1 und dem Vorratszylinder 11
Verbindungskanäle 18 angeordnet, deren Durchgang durch Kugel- oder andere Ventile
19 geregelt wird, die durch eine einstellbare Feder 20 gesteuert werden. Wenn der
Druck in dem Bremszylinder eine bestimmte Größe überschreitet, öffnen sich die Kugelventile,
so daß die Flüssigkeit aus dem Bremszylinder in den Vorratszylinder entweichen kann.
Vorteilhaft sind die Kugelventile 18 o. dgl. von einem schwingbaren Hebel 21 getragen,
so daß ein gleicher Druck durch eine einzige Feder 20, die eine einzelne Einstellschraube
besitzt, übertragen werden kann; um zu gestatten, daß die überschüssige Flüssigkeit
zu dem Vorratszylinder 11 fließt, kann sich der Kolben 20 unter dem Einfluß einer zweiten
stärkeren Feder 23 befinden, deren Spannung so eingestellt ist, daß beim Füllen des
Vorratszylinders genügend Raum für dasjenige Öl belassen wird, welches einfließt,
wenn der Druck in dem Bremszylinder 1 so weit ansteigt, daß Sicherheitsventile 19 in
Tätigkeit treten.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Flüssigkeitsbremsvorrichtung mit einem Vorratsbehälter, aus dem das Druckmittel einer Pumpe zugeführt wird, die es zu den Bremsen befördert, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (11) mit einem beweglichen Verschlußorgan, z. B. einem Kolben (12), versehen ist, dessen das Fassungsvermögen des Behälters verändernde Bewegung beim Füllen mit dem Druckmittel so begrenzt ist, daß der Behälter beim Überschreiten eines bestimmten Druckes während des Bremsens immer noch aufnahmefähig für das Druckmittel von der Pumpe (1) bleibt.
- 2. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (12) mit zwei Federn (13, 23) verbunden ist, deren eine (13) einen leichten Druck auf den Kolben ausübt, während die zweite (23) die Bewegung des Kolbens während der Füllung des Behälters begrenzt, so daß die Flüssigkeit bei übermäßigem Druck aus der Pumpe zu dem Behälter zurückgeführt werden kann.
- 3. Bremsvorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, iOo daß die Ventilanordnung unter dem Einfluß einer einzelnen Feder (20) steht, die mit einem Einstellelement (22) verbunden istHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB613773X | 1932-01-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613773C true DE613773C (de) | 1935-05-24 |
Family
ID=10486947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA73097D Expired DE613773C (de) | 1932-01-27 | 1932-08-28 | Fluessigkeitsbremsvorrichtung mit einem Vorratsbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613773C (de) |
-
1932
- 1932-08-28 DE DEA73097D patent/DE613773C/de not_active Expired
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