DE613457C - Strangpresse fuer Seifen und plastische Massen - Google Patents

Strangpresse fuer Seifen und plastische Massen

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DE613457C
DE613457C DEW91555D DEW0091555D DE613457C DE 613457 C DE613457 C DE 613457C DE W91555 D DEW91555 D DE W91555D DE W0091555 D DEW0091555 D DE W0091555D DE 613457 C DE613457 C DE 613457C
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DE
Germany
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press
cone
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perforated
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DEW91555D
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Weber & Seelaender Maschinenfa
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Weber & Seelaender Maschinenfa
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/22Extrusion presses; Dies therefor
    • B30B11/221Extrusion presses; Dies therefor extrusion dies
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
    • C11D13/14Shaping
    • C11D13/18Shaping by extrusion or pressing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

Die im Betrieb befindlichen Strangpressen für Seifen und andere plastische Massen weisen verschiedene Mängel auf, die sich auf die Wirtschaftlichkeit der Maschine selbst wie auch auf die Qualität des mit der Maschine zu erzeugenden Materials nachteilig auswirken.
Diese Mängel bestehen einerseits darin, daß der für die Herstellung eines festen, homogenen Gefüges erforderliche Preßdruck nicht immer vor-ο handen ist. Dies ist in erster Linie auf den großen Preßkonusinhalt und die schwache, mit runden Löchern versehene Sieblochscheibe zurückzuführen. Als Folge davon werden die Stränge nach längerer Lagerung rissig und fleckig. Der Grund hierfür ist, daß die Luft nicht vollständig aus der Masse herausgepreßt worden ist. Andererseits entsteht durch den großen Preßkonusinhalt bei jeder Umstellung der Presse auf den Betrieb mit einer Masse anderer Beschaffenheit und anderem Aussehen ein verhältnismäßig großer Abfall, da der Preßkonus und die Sieblochscheibe jedesmal gereinigt werden müssen. Diese fleckigen und rissigen Stränge wie diese Abfälle gehen für die Produktion verloren.
Um diesen Übelstand zu beheben, verkleinerte man die Durchmesser der Löcher in den Sieblochscheiben. Dadurch wird der Masse ein größerer Widerstand in der Maschine entgegengesetzt. Die Maschine arbeitet aber durch den damit verbundenen erhöhten Kraftverbrauch unwirtschaftlich.
Die vorerwähnten Nachteile der Strangpressen haben schon oft Veranlassung gegeben, bauliche Änderungen an denselben vorzunehmen, um ein einwandfreies Arbeiten zu ermöglichen. Man hat daher schon Sieblochscheiben mit wabenförmigen Löchern und solche mit runden, konischen Löchern angewendet. Da aber die Achsen dieser Löcher parallel zueinander lagen, konnte der Konus nicht verkleinert und der Preßdruck infolge der schmalen Sieblochscheiben nicht erhöht werden. Weiterhin hat man zur Erhöhung des Preßdruckes in die Mitte des Konus eine zweite Sieblochscheibe eingebracht; durch diese wurde aber nur der Kraftverbrauch der Maschine erhöht. Auch hat man schon den Preßkopf vergrößert, indem der Konusanfang mit einem großen Wulst versehen wurde, in welchem sich die doppelte Menge ansammelte. Die in dem Wulst befindliche Masse erhöhte den Druck in dem Konus jedoch nicht und hat außerdem den Nachteil, daß die für die Fabrikation verlorengegangene Menge doppelt so groß ist als bei den normalen Ausführungen.
Zur Beseitigung der vorerwähnten Mängel wird gemäß vorliegender Erfindung eine Strangpresse verwendet, bei welcher die konischen, im Querschnitt als Vielecke mit unter sich parallelen Seiten ausgebildeten Öffnungen der Sieblochscheibe derart angeordnet sind, daß die Achsen dieser Öffnungen sich sämtlich auf der Achse der Preßschnecke in einem Punkt schneiden, der gleichzeitig der Schnittpunkt des kleinsten lichten Durchmessers des Preßkonus mit der Schneckenachse ist, und daß die an dem kleinsten Durchmesser des Preßkonus sich anschließende Mundlochscheibe gewölbt ausgebildet ist. Dadurch wird das Volumen des Preßkopfes über die Hälfte verringert, so daß der Abfall kleiner als bei den normalen Maschinen ist und diese somit wirtschaftlicher arbeiten. Ferner wird der Preßdruck im Konus durch die neue Ausführung der Sieblochscheibe, Mundlochscheibe und des Konus selbst ein größerer, so
daß ein dichterer und festerer Strang aus der Strangpresse-herauskommt als bei den bisherigen Bauarten. Der Kraftbedarf der Maschine ist trotzdem ein geringerer, denn die neue Sieblochscheibe besitzt infolge ihrer eigenartigen Anordnung und Form der Löcher einen größeren, freieren Durchgang, die gewölbte Mundlochscheibe verhindert ein Stauen der Masse vor dem Austritt aus dem Konus. Somit wird der ίο zu pressenden Masse ein geringerer Widerstand entgegengesetzt.
In der beiliegenden Zeichnung ist' die Erfindung dargestellt. Es zeigt
Abb. ι das Konusstück mit starker Sieblochscheibe und halbkugelförmiger Mundlochscheibe, Abb. 2 die schematische Größendarstellung
des normalen Preßkonus gegenüber dem kurzen Konus gemäß vorliegender Erfindung,
Abb. 3 den Schnitt durch die Sieblochscheibe, Abb. 4 die Ansicht und einen Teilschnitt der Sieblochscheibe mit der Lochanordnung von der Preßzylinderseite aus gesehen,
Abb. 5 die Ansicht der Sieblochscheibe mit Lochanordnung von der Preßkonusseite aus gesehen,
Abb. 6 den Schnitt durch die gewölbte Mundlochscheibe und
Abb. 7 die Ansicht der gewölbten Mundlochscheibe.
Wie aus den Abb. 1, 3, 4 und 5 ersichtlich, ist die Sieblochscheibe c etwa drei- bis fünfmal stärker als die üblichen. In der Sieblochscheibe befinden sich vieleckige konische Löcher, die derart schräg zulaufen, daß sich die Achsen der Löcher gemeinsam in einem Punkte χ schneiden, ähnlich wie bei den durch eine Linse fallenden Lichtstrahlen,1 die sich im Brennpunkt treffen (Abb. 3). Durch die Schrägstellung der Löcher wird der größere Durchmesser des Konus bedeutend kleiner, wie Abb. 1 zeigt. Der Größenunterschied zwischen einem normalen Preßkonus und einem durch Verwendung der starken Sieblochscheibe mit schrägen Löchern stark verkleinerten Konus ist schematisch in Abb. 2 dargestellt, in welcher die schraffierte Fläche den verkleinerten Konus und die gestrichelte Linie den normalen Konus darstellt. Diese Gegenüberstellung zeigt ohne weiteres die starke Verminderung des Konusinhaltes. Das Verhältnis der beiden Volumeninhalte beträgt etwa 3 : ι bis 3 : 1,2, d. h. etwa 2/3 der sonst im normalen Konus zurückgebliebenen Masse wird gemäß vorliegender Erfindung für die Fabrikation wieder zurückgewonnen, oder der Abfall wird um 2/3 verringert.
Nach der vorliegenden Erfindung sind die konischen Löcher in der Sieblochscheibe als Vielecke ausgebildet, so daß die aus der Sieblochscheibe austretenden Einzelstränge mit ihren Seiten genau aneinanderpressen (Abb. 4 und 5). Dadurch wird verhindert, daß die Stränge bei der nun im Preßkonus stattfindenden Pressung zerstört werden, wie dies bei Sieblochscheiben mit runden Löchern der Fall ist. Auch sind die'am Umfange der Scheibe gelegenen Löcher im Querschnitt größer als die gegen die Mitte der Scheibe gelegenen. Es wird somit ein Druckausgleich und eine gleichmäßige Geschwindigkeit der aus der Sieblochscheibe austretenden Einzelstränge erzielt, da bei Strangpressen durch den äußeren Teil der Sieblochscheiben bekanntlich mehr Masse gedrückt wird als durch' den inneren. Infolgedessen erhält die Masse ein viel innigeres und festeres Gefüge.
Selbstverständlich kann in bekannter Weise eine elektrische Erwärmung der Sieblochscheibe vorgesehen sein. Dies kann, wie in Abb. 3 und 4 dargestellt, mit Hilfe von Heizbändern g erfolgen, welche in einem ausgesparten, mit Zwischenklötzen h versehenen Rand der Sieblochscheibe eingesetzt und durch den Stecker f mit dem Stromnetz verbunden sind. Die Heizelemente werden dann mit einer Schutzhülse k abgedeckt.
Die sachgemäße Anordnung und Formgebung der Löcher in der Sieblochscheibe ermöglicht es, daß der freie Durchgang etwa 30 °/0 größer wird, als dieses bei Sieblochscheiben mit runden Löchern der Fall ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    τ. Strangpresse für Seifen und plastische Massen mit einer unmittelbar an das Ende der Preßschnecke sich anschließenden, mit einer Vielheit von konischen Öffnungen versehenen Scheibe, einem Preßkonus und einer Mundlochscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die konisch, im Querschnitt als Vielecke mit unter sich parallelen Seiten ausgebildeten Öffnungen der Scheibe (c) derart angeordnet sind, daß die Achsen dieser Öffnungen sich sämtlich auf der Achse der Preßschnecke in einem Punkt schneiden, der gleichzeitig der Schnittpunkt des kleinsten lichten Durchmessers des Preßkonus (d) mit der Schneckenachse ist, und daß die an den kleinsten Durchmesser des Preßkonus (d) sich anschließende Mundlochscheibe (e) gewölbt ausgebildet ist.·
  2. 2. Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der größte lichte Durchmesser des Preßkonus (d), welcher sich unmittelbar an die mit den konischen Öffnungen versehene Scheibe (c) anschließt, kleiner gehalten ist als der lichte Durchmesser des Preßzylinders der Strangpresse.
    Hierzu 1 Biatt Zeichnungen
DEW91555D 1933-04-06 1933-04-06 Strangpresse fuer Seifen und plastische Massen Expired DE613457C (de)

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DE (1) DE613457C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037942B (de) * 1955-09-09 1958-08-28 Bergwerksverband Gmbh Schneckenpresse
BE1001673A3 (fr) * 1987-02-24 1990-02-06 Ngk Insulators Ltd Procede et appareil pour l'extrusion de matieres ceramiques.
US4925380A (en) * 1986-10-20 1990-05-15 Kraft, Inc. Multicolor confection extrusion system

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4925380A (en) * 1986-10-20 1990-05-15 Kraft, Inc. Multicolor confection extrusion system
BE1001673A3 (fr) * 1987-02-24 1990-02-06 Ngk Insulators Ltd Procede et appareil pour l'extrusion de matieres ceramiques.

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