DE613168C - Zweiteiliges, nachgiebiges Grubenausbauelement - Google Patents
Zweiteiliges, nachgiebiges GrubenausbauelementInfo
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- DE613168C DE613168C DEM122006D DEM0122006D DE613168C DE 613168 C DE613168 C DE 613168C DE M122006 D DEM122006 D DE M122006D DE M0122006 D DEM0122006 D DE M0122006D DE 613168 C DE613168 C DE 613168C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
- E21D11/183—Supporting means for arch members, not provided for in E21D11/22
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/14—Telescopic props
- E21D15/28—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
- E21D15/38—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping with longitudinally-divided upper or lower prop parts, e.g. interfitting laminations
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Description
- Zweiteiliges, nachgiebiges Grubenausbauelement Es sind zweiteilige, nachgiebige Grubenausbauelemente für den Vieleck- oder Bogenausbau bekannt, bei denen die Kürzung gegen einen wachsenden Widerstand dadurch erreicht wird, daß der eine Teil (Oberteil) in ein Schloß, das vom andern Teil (Unterteil) getragen wird, eindringt und durch seine keilartige Ausbildung das nachgiebige Futter im Schloß verquetscht. Es ist auch bekannt, solche Ausbauelemente aus Profileisen, U-Eisen, Doppel-T-Eisen, Schienen o. dgl. herzustellen. Die keilartige Ausgestaltung des einen (Ober-) Teiles erfordert dabei eine erhebliche Bearbeitung. Auch steigt der Widerstand des Schloßfutters schnell an, so daß der Kürzungsweg eng begrenzt ist oder durch besondere Maßnahmen auf die erforderliche Länge gebracht werden muß.
- Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß der in das Schloß eindringende, aus Profileisen hergestellte Teil des Ausbauelements da eine Ausprägung besitzt, wo es mit seiner Fläche gegen das Schloßfutter unter steigender Anpressung zur Wirkung gelangt, und daß diese Ausprägüng keilartig gestaltet und so angeordnet ist, daß die Keilspitze dem Schloß zugerichtet ist.-Ein solcher Keil ist durch Prägung aus der Wandung schnell herzustellen, und er greift das Futter so an, daß zunächst der Quetschwiderstand gering ist und daß er sich nur langsam steigert, daß also der Kürzungsweg entsprechend groß bemessen werden kann.
- Solche keilartigen Ausprägungen bei Grubenausbauelementen sind zwar an sieh nicht neu, jedoch sind sie nur insoweit bekannt, als sie beim Eindringen in ein Schloß des andern Teiles in die Grundform des Elements zurückgepreßt werden, als es sich also nicht um ein elastisch ausgefüttertes Schloß, sondern um ein starres Schloß handelt, dessen Widerstand die Rückformung bewirkt. Beider Erfindung hingegen ist die Voraussetzung die, daß der ausgeprägte Keil mit einem nachgiebigen Futter zusammenwirkt.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in drei Figuren an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Fig. i zeigt eine Vorderansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt und Fig. 3 einen Querschnitt. Der Stempelunterteils, der aus einer abgelegten Grubenschiene hergestellt ist, trägt durch Gegenlage gegen seine obere Stirnfläche das Schloß h. Dieses Schloß besitzt zwei Einlagen! und il aus Holz, die beim Eindringen des Stempeloberteiles in den Unterteil den erforderlichen Quetschwiderstand bieten. Der Stempeloberteil wird aus den beiden U-Eisen e, e1 gebildet, die die aus zwei Teilen b und b1 gebildete Schale tragen, und zwar dadurch, daß die Flanschen c und Cl der Schale zwischen den beiden Teilen e und e1 des Oberteiles zu liegen kommen. Der Stempel kürzt sich, indem der Oberteil gegen den Unterteil niedergeht, wobei der Steg des Unterteiles in den Spalt/ des Oberteiles eindringt (s. Fig.2).
- Die beiden U-Eisen e und e1 des Oberteiles sind parallel zueinander gerichtet. Um aber die Keilform zu gewinnen, zeigt jedes der beiden U-Eisen eine Ausprägung k im Steg, derart, daß die Keilspitze dem Schloßh zugewandt ist. Zweckmäßig ist diese Ausprägung fischrückenartig gestaltet, so daß die Quetschhölzer i, il nicht nur unter einseitiger Druckzunahme stehen, sondern daß die Druckkräfte von der Keilachse aus radial ausstrahlen. Dies ist aus Fig.2 erkennbar, indem der Keil h das Holz nicht nur in Gemäßheit seiner Höhenansteigung, sondern auch in Gemäßheit seiner Ansteigung der Breite nach verquetscht hat.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteiliges, nachgiebiges Grubenausbauelement für den Vieleck- oder Bogenausbau, dessen aus Profileisen gebildeter Teil in ein vom andern Teil getragenes, mit nachgiebigem Stoff (Holz) ausgefüttertes Schloß unter Formänderung des Futters eindringt, dadurch gekennzeichnet, daß das Profileisen des eindringenden Teiles zu einem Keil ausgeprägt ist, dessen Spitze der Schloßausfütterung zugewandt ist.
- 2. Grubenausbauelement nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilausprägung (k.) fischrückenartig gestaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM122006D DE613168C (de) | Zweiteiliges, nachgiebiges Grubenausbauelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM122006D DE613168C (de) | Zweiteiliges, nachgiebiges Grubenausbauelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613168C true DE613168C (de) | 1935-05-13 |
Family
ID=7329956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM122006D Expired DE613168C (de) | Zweiteiliges, nachgiebiges Grubenausbauelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613168C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925161C (de) * | 1948-10-02 | 1955-03-14 | Elke Lorenz | Staehlerner Polygon- oder Bogenausbau mit starren Gelenken |
| DE1112479B (de) * | 1957-03-04 | 1961-08-10 | Alexander Schmidt Dr Ing | Senkfuss fuer den Bergbau |
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- DE DEM122006D patent/DE613168C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925161C (de) * | 1948-10-02 | 1955-03-14 | Elke Lorenz | Staehlerner Polygon- oder Bogenausbau mit starren Gelenken |
| DE1112479B (de) * | 1957-03-04 | 1961-08-10 | Alexander Schmidt Dr Ing | Senkfuss fuer den Bergbau |
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