AT140541B - Verfahren zur Herstellung von Hufeisensternstollen durch Einpressen von Stahlbacken in ein zylindrisches oder kantiges Werkstück. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hufeisensternstollen durch Einpressen von Stahlbacken in ein zylindrisches oder kantiges Werkstück.

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AT140541B
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    Verfahren zur Herstellung von Hufeisensternstollen durch Einpressen von Stahlbacken in ein zylindrisches oder kantiges Werkstück.   



   Die bisher in Verwendung befindlichen Hufeisensternstollen haben den Nachteil, dass sie infolge der vielen Arbeitsvorgänge, welche ihre Herstellung verlangt, teuer sind. 



   Die Herstellung von Stollen auf kaltem Wege war bisher nur bei runden oder bei abgeflachten   Einschlagstollen   bekannt, während die profilierten Stollen und insbesondere auch die Sternstollen - abgesehen von den Fällen, wo ein Profileisen als Ausgangswerkstoff Verwendung findet-nur auf warmem Wege erzeugt wurden. Bei diesem Verfahren nimmt das erhitzte Stahlwerkstück beim Einpressen von Stahlbacken die gewünschte Form ohne Schwierigkeiten an. 



   Bei allen bekannten Verfahren musste jedoch der Zapfenteil des Stollens durch Fräsen oder durch Einrollen erzeugt werden, was unnötige Kosten verursachte. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass die Stahlbacken in ein im kalten Zustande befindliches zylindrisches oder kantiges Werkstück von der Stärke des Gewindezapfens eingepresst werden. Auf diese Weise wird der Sternstollen bis auf den Gewindeschnitt und das vorhergehende Runddrehen im Falle der Verwendung von Kantstahl fertig gepresst. 



   Es ist hiebei kein Profileisen als Rohwerkstoff notwendig, wie bei H-Stollen, sondern nur gewöhnlicher Rund-oder Quadratstahl, dessen Preis im Verhältnis zum ersteren niedriger ist. Es entfällt die Arbeit des Ansetzens oder Anfräsens des Zapfens, weil dieser bereits den Durchmesser des Zapfenteiles besitzt. 



   Auf der Zeichnung ist das neue Verfahren näher erläutert. Fig. 1 und 2 stellen einen vierstrahligen Sternstollen in der Seitenansieht und in der Ansicht von unten dar. In Fig. 3 ist das Pressen des Stollens nach Fig. 1 und 2 schematisch dargestellt. Fig. 4 und 5 stellen einen dreistrahligen Hufstollen in der Seiten-und Unteransicht dar. Fig. 6 zeigt schematisch die Herstellung eines Stollens nach Fig. 4 und 5. 



   Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, bestehen die Sternstollen aus dem oberen mit Gewinde versehenen zylindrischen Zapfen und dem unteren Teil von sternförmigen Querschnitt, welcher gemäss Fig. 2 vier Strahlen, gemäss Fig. 5 drei Strahlen besitzt. 



   Diese Stollen werden beispielsweise wie folgt hergestellt : Der Rundstahl in der Stärke des Gewindezapfens wird in Stangen oder nach Abwicklung von einem Ringe einer Exzenter-oder Kaltsehlagpresse zugeführt und auf die nötige Länge abgeschnitten. Das abgeschnittene Werkstück wird mittels Backen A der Presse derart zusammengedrückt, dass der hiezu bestimmte Teil B Sternform erhält. Nach dem Pressvorgang ist der Stollen bis auf das Gewindeschneiden oder-walzen fertig. 



   Der Rundstahl in der Stärke des Gewindezapfens kann jedoch auch in Stangen oder Ringen einer   Exzenter-oder Kaltschlagpresse   zugeführt, auf die nötige Länge abgeschnitten werden und es wird durch die Backen der Presse nur ein Strahlenpaar ausgepresst. Dagegen wird das hiezu senkrecht stehende Strahlenpaar des Sternquerschnittes auf einer zweiten Exzenter-oder Reibungspresse im kalten Zustand ausgeschlagen. 

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Hufeisenstemstollen durch Einpressen von Stahlbacken in ein zylindrisches oder kantiges Werkstück, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlbacken (A) in ein im kalten Zustande befindliches zylindrisches oder kantiges Werkstück von der Stärke des Gewindezapfens eingepresst werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT140541D 1933-02-06 1934-01-25 Verfahren zur Herstellung von Hufeisensternstollen durch Einpressen von Stahlbacken in ein zylindrisches oder kantiges Werkstück. AT140541B (de)

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