DE613004C - Verfahren zur Herstellung von Metallresinaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallresinaten

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DE613004C DER87699D DER0087699D DE613004C DE 613004 C DE613004 C DE 613004C DE R87699 D DER87699 D DE R87699D DE R0087699 D DER0087699 D DE R0087699D DE 613004 C DE613004 C DE 613004C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09FNATURAL RESINS; FRENCH POLISH; DRYING-OILS; OIL DRYING AGENTS, i.e. SICCATIVES; TURPENTINE
    • C09F9/00Compounds to be used as driers, i.e. siccatives

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Metallresinaten Die in der Lack- und Firnisindustrie als Trockenstoffe viel verwendeten Resinate werden entweder durch Schmelzen, d. h. durch Reaktion von Metalloxyden, -hydroxyden usw. mit geschmolzenem Kolophonium hergestellt oder durch Fällung von Lösungen der Alkaliresinate mit entsprechenden Metallsalzen.
  • Bei den durch Schmelzen erhaltenen Resinaten ist der Metallgehalt dadurch eng begrenzt, daß schon zweit vor der Neutralisation der Harzsäuren eine Verdickung der Schmelze auftritt, die eine Zugabe weiterer Metallmengen nicht erlaubt. Die geschmolzenen Resinate haben daher einen geringeren Metallgehalt als die gefällten.
  • Aber auch bei den gefällten Metallresinaten entspricht die Menge des gebundenen Metalls nicht derjenigen, die man eigentlich erwarten müßte, wenn die Umsetzung als Endprodukt ein normales Metallresinat aufweisen würde.
  • Benutzt man nämlich äquivalente Mengen von Alkaliresinaten und Metallsalzen, z. B. Bleiacetat, so erhält man saure Resinate, deren Metallgehalt nur etwa 70 °1o desjenigen Gehalts entspricht, den ein neutrales Metallresinat aufweisen würde. Erst bei Benutzung eines Überschusses an Metallsalz kommt man zu Resinaten, die wenigstens annähernd einem normalen Metallresinat entsprechen, wenn auch nicht diesen Gehalt ganz erreichen. Der Überschuß an Metallsalz geht dabei entweder verloren oder muß wieder in eine zur Weiterverwendung geeignete Form übergeführt werden, so daß dadurch Kosten entstehen. Es wurde nun gefunden, daß bei Verwendung von entsprechenden basischen Metallsalzen zur Umsetzung mit äquivalenten Mengen von Alkaliresinat im Gegensatz zu den üblicherweise verwendeten neutralen Metallsalzen neutrale Resinate entstehen, so daß der gesamte Metallgehalt des zur Fällung benutzten Metallsalzes restlos für die Fällung verwendet wird und weder ein Verlust entsteht, noch Kosten für die Wiedergewinnung von Metall erwachsen.
  • Weiter wurde gefunden, daß bei einem Überschuß von basischem Metallsalz zwar nicht die gesamte angewendete Menge Metall in das Resinat übergeht, daß jedoch je nach der Menge des Überschusses bestimmte basische Metallresinate entstehen, die einen weit höheren Gehalt an Metall aufweisen, als die in den Normen der deutschen Trockenstoffabriken aufgeführten Resinate ihn haben.
  • Diese unerwartete Art der Umsetzung ist nur bei Resinaten gegeben, denn die sonst zur Trockenstoffherstellung benutzten Säurekomponenten, wie Leinölsäure, Naphthensäure u. dgl., ergeben unter normalen Fällungsbedingungen neutrale Salze.
  • Für den Erfindungsgedanken des vorliegenden Verfahrens ist es an sich gleichgültig, ob basische Salze des betreffenden Metalls zur Fällung verwendet werden oder neutrale Salze, bei denen :dann die nötige Menge an Base in Form von Lauge zugesetzt ist. Es ist aber wichtig, daß nicht beliebige Mengen von Lauge in diesem Falle zugesetzt werden, sondern im Hinblick auf den eigenartigen Reaktionsmechanismus wird' man stets diejenige Menge an Lauge verwenden, die der Bildung eines basischen Salzes entsprechen würde. Das würde also z. B. der Fall sein, wenn man zu einem neutralen Bleisalz diejenigen Mengen an Lauge oder Ammoniak zufügt, daß ein dem Bleiessig entsprechendes basisches Salz in der Lösung entsteht. Die gleichen Überlegungen gelten für Kobaltsalze. Würde man zu wenig Lauge nehmen, so würde nicht das gewünschte neutrale oder basische Resinat entstehen, sondern ein mehr oder weniger saures mit geringerem Metallgehalt. Würde man zu viel nehmen, so würde neben dem bestimmten metallreichen Resinat Metallhydroxyd ausfallen, das, abgesehen davon, daß es kaum Trocknungswirkung hat, das Fällungsprodukt schwer löslich macht oder bewirkt, daß ein Teil überhaupt ungelöst bleibt. Beispiel I roo kg Kolophonium mit einer Säurezahl 175 werden mit 12,5 kg iatriumhydroxyd enthaltender Lauge gelöst, und in .die so entstandene Natriumseifenlösung wird so viel Bleiessig eingetragen, daß in der zugesetzten Menge die den 12,5 kg Natriumhydroxyd äquivalente Menge an Blei vorhanden ist. Die Fällung wird in üblicher Weise filtriert, gewaschen und getrocknet. Das Ergebnis ist ein Bleiresinat mit einem Gehalt von etwa 23,5 °/o Blei. Das Filtrat ist praktisch bleifrei.
  • Beispiel II ioo kg Kolophonium mit einer Säurezahl 175 werden mit einer r2,5 kg Natriumhydroxyd enthaltenden Lauge gelöst. Die Fällung wird vorgenommen mit einer solchen Menge Bleiessig, daß in der zugesetzten Menge sich die 25 kg NaOH äquivalente Bleimenge befindet. Die Fällung wird in üblicher Weise filtriert, gewaschen und getrocknet.
  • Das Produkt stellt ein Bleiresinat dar mit einem Gehalt von rund 34 91 Blei, also einem um rund 5o % höheren, als die handelsüblichen Bleiresinate ihn. aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von neutralen bzw. basischen Resinaten solcher Metalle, wie sie in den üblichen Trockenstoffen vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß man Alkaliresinate in wäßriger Lösung mit entsprechenden basischen Metallsalzen in äquivalenten Mengen oder mit einem Überschuß an solchen basischen Salzen umsetzt, wobei an Stelle der basischen Salze auch entsprechende Mengen neutraler Salze und Lauge oder Ammoniak verwendet werden können.
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