DE610C - Zweitheilige Achsen für Eisenbahnwagen - Google Patents
Zweitheilige Achsen für EisenbahnwagenInfo
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B37/00—Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
Description
1877.
Klasse 20.
BENJAMIN TALBOT BABBITT in NEW-YORK. Zweitheilige Axen für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. August 1877 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine aus zwei getrennten Theilen bestehende Axe fur
Eisenbahn-Wagenräder, derart, dafs sich jeder Theil, mit dem je ein Rad fest verbunden ist,
unabhängig von dem anderen drehen kann, wodurch alsdann die Unzuträglichkeiten, welche
sich aus dem Gebrauche von Axen mit festsitzenden Rädern namentlich beim Befahren von
Curven ergeben, vollständig vermieden werden.
Es ist hinlänglich bekannt, dafs, wenn zwei einander gegenüberliegende Eisenbahn-Wagenräder
fest mit einer Axe verbunden sind, welche aus einem Stück besteht, das eine oder das andere
dieser Räder stets auf der Schiene schleifen mufs, sobald der Zug eine Curve befährt. Um
dieses Schleifen zu vermeiden, hat man die Schienen der einen Seite der Curve höher gelegt
und dem Radumfange eine konische Form gegeben, so dafs diese Räder beim Passiren einer
Curve auf Kreisen von verschiedenem Durchmesser laufen. Dieses Erhöhen der Schienen und
der konische Umfang der Räder kann, jedoch ein Schleifen der Räder nur dann verhüten,
wenn die Curven einer Bahnlinie sämmtlich einander gleich sind und wenn die konische
Form der betreffenden Räder derart ist, dafs sie mit der Curve und der Schnelligkeit der die
Curve passirenden Räder correspondiren. Diese Bedingungen sind jedoch schwer zu erfüllen und
wenn daher auch das Schleifen der Räder durch die oben angegebenen Vorrichtungen auf ein geringeres
Mafs zurückgeführt werden kann, so bleibt doch immer bei Axen mit festsitzenden Rädern diese Schwierigkeit bestehen und kann
nur dadurch gehoben werden, dafs man die Axe in zwei. Theile theilt, von welchen sich
jeder unabhängig von dem anderen dreht.
Bisher scheiterte der Gebrauch solcher Radaxen an der Schwierigkeit, denselben eine unabhängige
Auflagerung und eine freie Bewegung zu geben, sowie die inneren Enden der zusammengesetzten
Axe hinlänglich mit Schmiermaterial zu versehen.
Diese Erfindung hebt diese Schwierigkeiten. Dieselbe besteht aus einer an dem inneren Ende
eines der beiden Axtheile sitzenden Büchse, welche mit einer ringförmigen Rinne zur Aufnahme des
Schmiermaterials versehen ist; ferner aus einem Ring, welcher an dem inneren Ende des
anderen Theiles angebracht ist und sich in der erwähnten Büchse dreht und durch einen auf
die Büchse aufgeschraubten Deckel nebst Stopfbüchse in der Büchse gehalten wird. Die Schmierrinne
in der Büchse kann in manchen Fällen auch wegbleiben oder in dem Ringe angebracht
sein.
Diese Construction und Combination der Theile bildet eine "einfache, dauerhafte, wirksame und
selbstschmierende Verbindung der beiden Theile der zusammengesetzten oder getheilten Axe.
A Ax sind die beiden Theile der zusammen-,
gesetzten Axe, an welcher die Räder B befestigt sind. An das innere Ende des Axtheiles A ist
durch einen Keil b oder*sonstwie eine cylindrische Büchse C aufgekeilt, welche über das innere
Ende des Axtheiles A1 hinüberreicht. Auf das innere Ende des Theiles A ' ist durch den Keil b l
oder sonstwie ein Ring D- aufgekeilt, welcher frei in der Büchse C rohren kann und durch
einen Deckel E, welcher durch Schrauben c auf die offene Seite der Büchse aufgesetzt ist, in
letzterer gehalten wird.
Dieser Deckel E ist mit einer Stopfbüchse versehen, welche sich um den Theil A' legt
und das in der Büchse C befindliche Schmiermaterial zurückhält. Um das Schmieren der
Verbindungstheile zu erleichtern und dieselben für eine längere Dauer mit hinlänglichem Schmiermaterial
zu versehen, ist die Büchse auf der inneren Fläche mit einer Rinne ί versehen,
welche den Ring D umgiebt und durch die Oefinung e gespeist wird. Letztere kann durch
die Schraube / verschlossen werden.
Claims (1)
- P ATENT-An SP rüche:Die beiden unabhängig von einander rotirenden Axtheile A A * in Verbindung mit der an dem einen Theile befestigten Büchse C, dem an dem anderen Theile befestigten Ringe D und dem Deckel E mit der Stopfbüchse, wie oben beschrieben und für den angegebenen Zweck.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE610T | 1877-08-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE610C true DE610C (de) |
Family
ID=70968598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE610DA Expired - Lifetime DE610C (de) | 1877-08-23 | 1877-08-23 | Zweitheilige Achsen für Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE610C (de) |
-
1877
- 1877-08-23 DE DE610DA patent/DE610C/de not_active Expired - Lifetime
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