DE610331C - Vorrichtung zum Trocknen des Kopfhaares mittels Heissluft - Google Patents
Vorrichtung zum Trocknen des Kopfhaares mittels HeissluftInfo
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- A45D20/22—Helmets with hot air supply or ventilating means, e.g. electrically heated air current
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine zum Trocknen des Kopfhaares mittels Heißluft
dienende Vorrichtung, die in bekannter Weise aus einer doppelwandigen, den Kopf teilweise umschließenden Haube und einem
die Luft hinten aus dem inneren Haubenraum absaugenden und in den äußeren Haubenraum
einführenden Gebläse besteht.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die äußere Haubenwand nach hinten verlängert
ist und am hinteren Ende der inneren Haubenwand einen Raum bildet, der durch ein mittleres Saugrohr oder eine mittlere
Saugöffnung mit dem inneren Haubenraum in Verbindung steht und das gleichachsig mit
dem Saugrohr oder der Saugöffnung angeord-nete Gebläse samt seinem Motor enthält.
Hierdurch ist nicht nur die Bauart derartiger Trockenhauben vereinfacht, sondern auch die
ao Luftführung günstiger gestaltet. Während nämlich bei bekannten Hauben ähnlicher Art
die aus dem inneren Haubenraum durch eine kleine Öffnung am hinteren Teil der inneren
Haubenwand abgesaugte Luft zunächst unter
as Ablenkung nach der Seite in eine Trockenkammer
und dann unter nochmaliger Ablenkung nach hinten in das Saugrohr des Gebläses
gelangt, welches sie dann durch einen über dem Saugrohr liegenden seitlichen Kanal
und einen verhältnismäßig engen Schlitz am hinteren Teil der äußeren Haubenwand
in den äußeren Haubenraum drückt, wird beim Erfindungsgegenstand die durch das in
der Mittelachse der Vorrichtung angeordnete Saugrohr nach hinten abgesaugte Luft unmittelbar
nach ihrem Austritt aus diesem Rohr in den dasselbe umgebenden äußeren
Haubenraum nach vorn eingeführt; der Luftstrom findet daher auf seinem Wege vom
Austritt aus der Haube bis zum Wiederein.-tritt in.diese nur geringen Widerstand.:
Vorteilhafterweise ist die nach hinten verlängerte äußere" Haubenwand in zwei Abschnitte
zerlegt, die. durch eine Muffe miteinander
verbunden"sind, welche einen zwischen den Abschnitten nach innen ragenden Flansch
hat, an dem der Motor und das Gebläse befestigt
sind. Dabei kann der hintere Teil der Äußeren Haubenwand Löcher für die Lüftung und Kühlung des Motors und der Flansch
der Verbindungsmuffe eine mittlere Öffnung aufweisen, durch welche Frischluft in den
Luftkreis eintritt. "
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigen: .-"."■ '.'...'- ' ' ■'■
-. Fig. ι eine Trockenhaube ,gemäß der Err
findung im senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 dieselbe Haube halb in Vorderansicht und halb im Querschnitt unmittelbar
vor den Heizwiderständen und
Fig. 3 in Hinteransicht nach Abnahme des 5 Gehäusehinterteils.
Figi 4 ist ein elektrischer Schaltplan der
Trockenhaube.
Das Gehäuse^ ist von eiförmiger Gestalt und hat an einem Ende eine Öffnung B, deren
ίο Rand vorn in einer ab- und rückwärts geneigten
Ebene und unten in einer waagerechten Ebene verläuft und sich dem Kopf der Person anpaßt, deren Kopfhaar getrocknet
werden soll, indem er sich an die Stirn, die Schläfen und den Nacken anlegt, so daß das Gehäuse das zu trocknende Haar
vollständig bedeckt.
Die Außenwand des Gehäuses^ besteht aus einer Anzahl von Teilen. Der Vorderteile
greift mit seinem hinteren Rand in eine Muffe b von kreisrundem Querschnitt, die
hinten eine Querwand b1 mit einer mittleren öffnung b2 hat. Diese Wand trägt mittels
Armen c1, die an ihrer Außenseite befestigt sind, den Elektromotor c, dessen Welle gleichachsig
zu den Teilen β und b angeordnet ist und an ihrem in das Innere der Muffe b
hineinragenden vorderen Ende das Flügelrad d trägt. Die Muffe & nimmt nach vorn
an Weite zu und hat im Umfang einige öffnungen, zwischen denen sich Stege bz zur
Verbindung der ringsum laufenden vorderen und hinteren Muffenränder befinden. In der
Muffe δ sitzt ein Ringö4 von gleichem Quer-3S
und Längsschnitt, dessen vorderer Rand mit dem hinteren Rand des Wandteiles α zusammenstößt
und der gleichzeitig den das Flügelrad d und das Saugrohr e umgebenden Teil
der Außenwand des Gehäuses A bildet. Das Saugrohr e ist in der Längsmittelachse
des Gehäuses A angeordnet und wird von der Querwand b1 der Muffe & mittels vier Stehbolzen
e1 getragen, die einerends an der Wand &1 und anderends an einem Flansch e2
des Rohres e mittels Laschen e3 befestigt sind. Das Saugrohr trägt die elektrischen
Heizkörper f in Form von schraubengangformig gewundenen Widerstandsdrähten, und
zwar mittels einer Anzahl auf dem Umfang des Saugrohres gleichmäßig verteilter Blöcke g
aus Isolierstoff. Diese Blöcke sind auf dem Rohre, zwischen dessen Flansche2 und einem
Ring g*, der in einer Vertiefung am vorderen
Ende jedes Blockes liegt, mittels Gewinde- stifteng1 befestigt, die am Flansche2 sitzen,
durch die Blöcke g sowie den Ringg2 hindurchgreifen
und vorn eine Mutter tragen. Die Blöcke g sind an der Außenseite mit Quernuten g3 zur Aufnahme der elektrischen
Heizkörper / versehen. Anstatt einzelner Blöcke kann ein ganzer Ring aus Isolierstoff
vorgesehen sein, der außen mit einer Anzahl von ringsum laufenden Nuten oder einer
schraubengangförmigen Nut zur Aufnahme der elektrischen Widerstände versehen sein
und in gleicher Weise wie die einzelnen Blöcke auf dem Saugrohr e befestigt werden
kann.
Die Innenwand h des Gehäuses hat eine der Form des Vorderteils α der Gehäuseaußenwand
entsprechende Form und erstreckt sich an Weite abnehmend von der Öffnung B bis
zu dem in ihr hinteres Ende eingreifenden Saugrohre. An dem Ringg·2 sind Gewindestifte
h1 befestigt, die durch unter· sich parallele
Bohrungen von Ansätzen h2 am Umfang
des hinteren Endes der Innenwand h hindurchgreifen und in Vertiefungen dieser
Wand Muttern tragen, so daß sie diese Wand in ihrer Lage gegenüber dem Saugrohr e
festhalten.
Die Muffe δ ist so groß im Durchmesser,
daß zwischen ihr und dem Flügelrad d sowie den auf dem Saugrohr e angebrachten elektrischen
Heizkörpern / ein Ringraum von genügender Größe frei bleibt, um der von dem
Flügelrad geförderten Luftmenge freien Durchgang zu gestatten. Die Weite des äußeren
Gehäuseteilesa nimmt gegen das vordere Ende des Gehäuses Tiin ab, während Jdie. des
inneren Teiles h nach vorn zunimmt; der hierdurch entstandene Ringraum zwischen
der äußeren und inneren Gehäusewand wird daher gegen das vordere Ende des Gehäuses
hin nach und nach enger.
Der die öffnung B begrenzende vordere
Rand des Teiles α ist um den Rand des Teiles h nach innen umgebogen, so daß. er die
Luft nach hinten durch das zu trocknende Haar leitet. Dieser Wandteil wird zweckmäßig
durch einen besonderen Ring abgebildet, der an dem Wandteil α durch
Löten, Schweißen oder in anderer Weise befestigt ist. ' .:
Die Innenwand h ist mit Löchern h3 versehen,
durch die ein Teil der heißen Luft unter der Saugwirkung des Flügelrades d unmittelbar
zurückströmen kann. Ferner sind außen an ihrem vorderen Ende eine Anzahl von Vorsprüngen h4- angebracht, deren Form uo
dem Querschnitt des Ringraumes zwischen dem Außenwandteil α und der Innenwand h
am vorderen Ende angepaßt ist, so daß sie diese Teile dort in dem nötigen Abstand voneinander halten.
In den hinteren Rand der Muffe & greift ein den hinteren Teil der Gehäuseaußenwand
bildender Deckel i, der den Elektromotor, c
einschließt und mit Löchern i2 für den Eintritt von Luft versehen ist. Das Saugrohr e
ist noch mit einem Gazesieb e5 versehen, welches
verhindert, daß das Flügelrad d mit der
aus demHaubeninnern angesaugtenLuft auch Haare durch das Rohr e hindurchsaugt.
An der Innenseite der Muffe &* sind eine
Anzahl von radial stehenden Schaufeln bs angebracht,
welche die Luft in der Längsrichtung des Gehäuses über die Heizkörper / hinweg leiten, so daß die durch das Flügelrad d
aus dem inneren Gehäuse abgesaugte Luft vor ihrem Wiederdurchgang durch das Gehäuse
erhitzt und getrocknet wird.
Die hintereinandergeschalteten Heizkörper/ sind in der Mitte angezapft, und die so
gebildeten zwei Teile sind über den Motor c parallel geschaltet. Ihr eines Ende ist z. B.
mit einer Klemme/1 verbunden, die Zapfstelle mit einer Klemme/2 und ihr anderes
Ende mit einer Klemme /3. Auf dem Deckel i ist ein Schalter/ angebracht, der im Stromkreis
des Motors c und des einen Teiles der Heizkörper/ liegt. Im Stromkreis des anderen
Teiles der Heizkörper liegt ein Schalter k (Fig. 4); die zu diesem führenden Drähte
sind mit den Stromzuleitungen durch eine Öffnung P in den Deckel i eingeführt und darin
an einem Verteilerstück I (Fig. 3) befestigt, an dem auch die von den Klemmen/1, /2
und /'kommenden Drähte befestigt sind. Es kann auch ein Schalter vorgesehen werden,
mittels dessen der gewöhnlich eingeschaltete Teil der Heizkörper ausgeschaltet werden
kann, um die Vorrichtung mit kalter Luft zu betreiben.
Das Flügelrad d saugt bei seiner Drehung Luft durch das Rohr e und die öffnung b2
der Wand b1 und drückt sie durch den das
Flügelrad und die Heizkörper/ umgebenden Ringraum in den Raum zwischen dem
Außenwandteil α und der Innenwand h, aus dem sie vorn ausströmt, um durch den ein-
-wärts gebogenen Randa1 der Öffnung^ rückwärts
über den Kopf der unter der Haube sitzenden Person geleitet zu werden. Außerdem wird auch eine gewisse Luftmenge von
außen her vorn zwischen dem Rand der Öffnung B und dem zu trocknenden Kopf angesaugt
werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Trocknen des Kopfhaares mittels Heißluft, bestehend
aus einer doppelwandigen, den Kopf teilweise umschließenden Haube und einem die Luft hinten aus dem inneren Haubenraum
absaugenden und in den äußeren Haubenraum einführenden Gebläse, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere
Haubenwand nach hinten verlängert ist und am hinteren Ende der inneren Haubenwand
(h) einen Raum bildet, der durch ein mittleres Saugrohr (e) oder
eine mittlere Saugöffnung mit dem inneren Haiubenraum in Verbindung steht und
= das gleichachsig mit dem Saugrohr oder der Saugöffnung angeordnete Gebläse (d)
samt seinem Motor (c) enthält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verlängerte
äußere Haubenwand (A) in zwei ,Abschnitte (ß, i) zerlegt ist, die durch eine
Muffe (b) miteinander verbunden sind, welche einen zwischen den Abschnitten
(a, i) nach innen ragenden Flansch (b1)
hat, an dem der Motor (c) und das Gebläse (d) befestigt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil (i)
der äußeren Haubenwand Löcher {&) für
die Lüftung und Kühlung des Motors und der Flansch^1) der Verbindungsmuffe [b)
eine mittlere öffnung (b2) aufweisen, durch welche Frischluft in den Luftkreislauf
eintritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1915331A GB390502A (en) | 1931-07-02 | 1931-07-02 | Improvements relating to hair drying apparatus |
Publications (1)
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|---|---|
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Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| GB (1) | GB390502A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947511C (de) * | 1952-04-30 | 1956-08-16 | Charles Hiltenbrand | Haartrockenhaube mit Zentrifugalgeblaese |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3827696B1 (de) * | 2018-09-19 | 2022-06-29 | LG Electronics Inc. | Trockner |
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- 1931-09-24 DE DES101067D patent/DE610331C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947511C (de) * | 1952-04-30 | 1956-08-16 | Charles Hiltenbrand | Haartrockenhaube mit Zentrifugalgeblaese |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR725164A (fr) | 1932-05-09 |
| BE382857A (de) | |
| GB390502A (en) | 1933-04-03 |
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