DE609583C - Schwingungsdaempfer fuer Kraftmaschinen, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Schwingungsdaempfer fuer Kraftmaschinen, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen

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DE609583C
DE609583C DEM124029D DEM0124029D DE609583C DE 609583 C DE609583 C DE 609583C DE M124029 D DEM124029 D DE M124029D DE M0124029 D DEM0124029 D DE M0124029D DE 609583 C DE609583 C DE 609583C
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Germany
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vibration dampers
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liquid
chambers
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DEM124029D
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/12Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
    • F16F15/121Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon using springs as elastic members, e.g. metallic springs
    • F16F15/1215Leaf springs, e.g. radially extending
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/16Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using a fluid or pasty material

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Description

Bei von Kolbenkraftmaschine!! angetriebenen Maschinenanlagen treten oft innerhalb des gesamten Maschinengetriebes Drehschwingungen auf, die ihre Ursache in den periodisch schwankenden Drehkräften haben. Derartige Drehschwingungen rufen eine Verdrehung der Wellenleitung und dadurch eine zusätzliche = Beanspruchung derselben hervor. Sie sind an sich nicht sehr bedeutend, doch können sie gefährlich werden, wenn die Periodenzahl der Drehstöße mit der Eigenschwingungszahl der Maschinenanlage zusammenfällt. Die dann auftretenden Resonanzen können unter Umständen so groß werden, daß sie zum Bruch der Kurbelwelle oder der weiteren Wellenleitung führen.
Um diesem Übelstande abzuhelfen, hat/nan Vorrichtungen entworfen und an den betreffenden Schwingungssystemen angebracht, mit denen man eine wirksame Dämpfung der Schwingungen erreichen wollte. Man hat u. a. Flüssigkeitsdämpfer gebaut, die aus einem auf der Welle befestigten Hohlring bestehen, welcher durch eine Anzahl Querwände in mehrere Kammern unterteilt ist. In den Querwänden befinden sich an geeigneten Stellen Öffnungen, die der in den einzelnen Kammern befindlichen Flüssigkeit beim Auftreten von durch die Drehschwingungen hervorgerufenen Relativbewegungen gegenüber dem Dämpfergehäuse den Übertritt in die benachbarte Kammer gestatten. Da die Öffnungen in den Querwänden nur einen Bruchteil der gesamten Querwandfläche betragen, entsteht durch die eintretende Drosselwirkung Wärmeenergie, die der Bewegungsenergie entzogen wird. Dieser Energieverlust soll die Schwingungsbewegung so weit dämpfen, daß keine unzulässig großen Schwingungsausschläge mehr auftreten. Die Schwingungsdämpfer dieser Art haben sich jedoch nicht bewährt, da die durch die Drosselwirkung hervorgerufene Energievernichtung zu gering ist, um 'eine wirksame Dämpfung der Schwingungen herbeizuführen.
Bei dem Schwingungsdämpfer nach der Erfindung sind, im Gegensatz zu den bekannten, die Querwände so beschaffen, daß ein Übertreten der Flüssigkeit- von der einen Kammer zur anderen infolge der auftretenden Drehschwingungen nicht stattfinden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Querschnitt und
Abb. 2 !einen Axialschnitt durch den Schwingungsdäimpfer.
Der Hohlring 1 ist mittels der Scheibe 2 mit der Nabe 3 fest verbunden, mittels der er auf der zu dämpfenden Welle befestigt wird. Sein Hohlraum ist durch Trennwände 4 in eine Anzahl von Einzelkammern unterteilt, die untereinander nicht in Verbindung stehen. Diese Kammern werden mit einer Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, angefüllt und dann vollkommen dicht abgeschlossen. Eine Füllung von 95 bis 980/0 des Raumes jeder einzelnen Kammer mit der Dämpfungsflüssigkeit hat sich als besonders günstig erwiesen.
Durch geeignete Wahl der Abmessungen des Hohlringes kann außerdem die Eigen-
frequenz des Schwingungssystems so geändert werden, daß die kritischen Drehzahlbereiche, in denen, die Drehschwingungen gefährlich werden können, möglichst weit von den normalen Betriebsdrehzahlen der Maschine entfernt sind. In den Fällen, in denen aber die Maschine in den kritischen Drehzahlbereichen laufen muß, wirkt der mit Quecksilber gefüllte Hohlraum als Schwingungsdämpfer, da die in den einzelnen Kammern untergebrachten beschleunigten Quecksilbermassen beim Auftreten der Drehschwingungen den von der normalen Drehbewegung abweichenden Bewegungen des Hohlringes entgegenwirken. Die Quecksilbermassen legen sich gegen die Trennwände zwischen den einzelnen Kammern und dämpfen die Sehwingungsausschläge infolge der ihnen innewohnenden Bewegungsenergie erheblich ab.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Schwingungsdämpfer für Kraftmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen, mit einem mit der Wellennabe fest verbundenen Hohlring, der in einer Anzahl von mit Flüssigkeit gefüllten Kammern unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwände so beschaf- ' fen sind, daß ein Übertreten der Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, von der 'einen Kammer zur anderen infolge der auftretenden Drehschwingungen nicht stattfinden kann.
  2. 2. Schwingungsdämpfer für Kraftmaschinen nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsflüssigkeit die Kammern nur zum Teil, vorzugsweise 95 bis 9 8 0/0, ausfüllt.
    Hierzu τ Blatt Zeichnungen
DEM124029D 1933-06-02 1933-06-02 Schwingungsdaempfer fuer Kraftmaschinen, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen Expired DE609583C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748416C (de) * 1942-09-10 1944-11-02 Drehschwingungsdaempofer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE748416C (de) * 1942-09-10 1944-11-02 Drehschwingungsdaempofer

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