DE609124C - Verfahren zur Herstellung von Lautschrifttraegern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Lautschrifttraegern

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Publication number
DE609124C
DE609124C DET40360D DET0040360D DE609124C DE 609124 C DE609124 C DE 609124C DE T40360 D DET40360 D DE T40360D DE T0040360 D DET0040360 D DE T0040360D DE 609124 C DE609124 C DE 609124C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phonetic
carriers
production
formaldehyde
base plate
Prior art date
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Expired
Application number
DET40360D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Von Lohr
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/68Record carriers
    • G11B3/70Record carriers characterised by the selection of material or structure; Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Lautschriftträgern Die bisher verwendeten - Lautschriftträger aus Gelatine, Kasein: oder ähnlichen eiweißhaltigen Werkstoffen, die in neuerer Zeit insbesondere für die Zwecke der Selbstaufnahme von Schallplatten verwendet werden, zeigen infolge ihrer Struktur und ihrer mikroskopischen Eigenschaften einige beim Schneidprozeß sich sehr unangenehm bemerkbar machende Nachteile.
  • Bei der Herstellung derartiger Lautschriftträger in Platten- oder Folienform unter Verwendung des Walzprozesses treten Wellungen auf mit Krümmungen m einer oder zwei Achsen, die verursacht werden durch das Trocknen der Folien auf zylindrischen Körpern. Ferner sind eine Reihe kleiner Wel-Iungen wahrzunehmen, deren Ursache die beim Walzen entstehende ungleichförmige Dicke ist.
  • Werden die Folien nach dem Tauchverfahren gewonnen, so wird zwar das Werfen praktisch vermieden, aber -es treten Gaseinschlüsse auf, die sich in Form von Bläschen in der späteren Folie bemerkbar machen. Da die Folie eine gewisse Stärke, ungefähr o,3 mm, haben muß, um den Schneidprozeß zu ermöglichen, muß die Gallertelösung eine ziemlich teigige Konsistenz haben. Dies hat zur Folge, daß die entstehenden Gasblasen vor der Erhärtung nicht mehr aus der Folie entweichen können, zumal die Erhärtung von der Oberfläche aus nach innen fortschreitet. Ein weiterer Nachteil ist, daß, insbesondere bei dickeren Folien, die Oberfläche bereits für das Lautaufzeichnungsverfahren zu hart ist, während das Innere nicht genügend erhärtet ist.
  • Es ist bekannt, beim Herstellen von Gelatineschallplatten mit Papier- oder Pappekern dem Trägermaterial unmittelbar vor dem Aufbringen der Gelatineschichtein Härtungsmittel, z. B. Formalin, einzuverleiben, damit die Gelatine von innen heraus gehärtet wird. Dieses Verfahren ist jedoch verhältnismäßig umständlich, da eine besondere Behandlung des Tragkörpers für ,die Schicht erforderlich ist.
  • Gemäß der Erfindung wird die Härtung ebenfalls von innen heraus vorgenommen, und zwar in der Weise, daß für die Grundplatte Faserstoffe, beispielsweise Pappe, verwendet werden, die mit Formaldehyd im Überschuß enthaltenden Phenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukten getränkt sind. Diese Platten werden in die Gallerte eingetaucht. Der überschüssige Formaldehyd des Kunstharzes genügt, um langsam von innen heraus die Gallerte zu härten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren , zur Herstellung von Lautschriftträgern aus eiweißhaltigen Stoffen, wie Gelatine, die zwecks Härtung auf eine formaldehydhaltige Grundplatte aus Faserstoff aufgebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß für die Grundplatte Faserstoffe verwendet werden, die mit Formaldehyd im überschuß enthaltenden Phenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukten getränkt sind.
DET40360D 1932-03-10 1932-03-10 Verfahren zur Herstellung von Lautschrifttraegern Expired DE609124C (de)

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