DE609059C - Ein- oder Mehrwalzenmuehle - Google Patents

Ein- oder Mehrwalzenmuehle

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DE609059C
DE609059C DES110695D DES0110695D DE609059C DE 609059 C DE609059 C DE 609059C DE S110695 D DES110695 D DE S110695D DE S0110695 D DES0110695 D DE S0110695D DE 609059 C DE609059 C DE 609059C
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DE
Germany
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roller
scraper
mill
grinding
airtight
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Expired
Application number
DES110695D
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English (en)
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Ateliers J Hanrez SA
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Ateliers J Hanrez SA
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/10Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member
    • B02C4/18Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member in the form of a bar
    • B02C4/22Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member in the form of a bar specially adapted for milling paste-like material, e.g. paint, chocolate, colloids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine luftdicht durch ein Gehäuse abgeschlossene Ein- oder Mehrwalzenmühle für flüchtige Stoffe, wie Cellulosefarben, mit einem das Gut von einer Walze abnehmenden Schaber und bezweckt, eine Vergasung der Stoffe, sowohl während ihres Durchganges durch die Mahlwerkzeuge als auch während ihres Verbleibens im Sammelraum nach dem Vermählen zu verhindern.
Die gewöhnlichen Walzenmühlen für flüchtige Stoffe, wie Cellulosefarben u. dgl., arbeiten in der Weise, daß das Mahlgut in dünner Schicht der Wirkung der Außenluft oder einem ungesättigten Luftkörper ausgesetzt werden, wodurch die Mühlen nur wenig zufriedenstellende Resultate ergaben, weil die Stoffe auf den Walzen schnell trocknen und sich an der Walzenoberfläche festsetzen, so daß danach jede wirksame Mahlarbeit unmöglich wird.
Man hat zwar schon zur Vermeidung dieses Übelstandes vorgeschlagen, die Mahlwalzen in einem abgeschlossenen Gehäuse unterzubringen und das vermahlene Gut in einem Behälter aufzufangen, zu dem der Auslauf vom oberen Teil der Walze führt. Hierbei hat sich aber in der Praxis herausgestellt, daß, wenn bei dieser Anordnung die Mühle auch bei Beginn ihrer Tätigkeit gut arbeitet, solange der Behälter leer ist, die Arbeit nicht in gleich günstiger Weise fortgeführt werden kann, sobald sich erst eine gewisse Menge angehäuft hat, vielmehr ergab sich dann ein ungünstiger Wirkungsgrad.
Gemäß der Erfindung wird nun die Schabvorrichtung innerhalb des luftdichten Mühlengehäuses an der unteren Seite der Mahlwalze oberhalb eines unmittelbar an den Mahlumgang luftdicht anschließenden Sammelraumes angelegt.
In der beiliegenden Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist ein Querschnitt durch die Maschine, Abb. 2 ein Längsschnitt durch eine Hälfte.
Die Mahlwalze α ist in beweglichen, durch die Schrauben ν einstellbaren Lagern δ angebracht, wodurch eine Einstellung der Öffnung zwischen der Walze und dem Fülltrichter ermöglicht ist.
Diese Lager sind mit Seitenflanschen b' versehen, die eine Abdichtung des Gestelles in allen Lagen der Lager sichern. Das Gestell c endet oben in einer durch die punktierte Linie d-e-f dargestellten ausgerichteten Oberfläche, die in ihrem Teile e-f die Mahlstange g einbegreift, die in einer Aushöhlung des Gestellteiles c' untergebracht ist. Der Sockel h des Fülltrichters s ist in seinem Unterteile mit einer der der gemäß Linie d-e-f verlaufenden Oberfläche des Gestelles entsprechend ausgebildeten Oberfläche versehen. Zur Erleichterung der
Reinigung schwenkt der Fülltrichter um eine Achse i und läßt sich öffnen und wieder schließen, ohne die Maschine zu stören. Den Gestellteil c' durchquerende Schrauben j halten die Mahl-S stange g gegen die Anlagefläche h des Fülltrichtersockels ; den Gestellteil c' durchquerende Schrauben I gestatten die Druckeinstellung der Stange g gegen die Walze a. Die Stellschrauben j und Z werden außerhalb der vom Fülltrichter
ίο und dem Gestell gebildeten dichten Kammer bedient. Der Schaber m mit seinem Schabmesser η ist senkrecht im Gestell unterhalb der Mahlwalze auf einer Leiste ο angebracht; Federn p sichern einen guten Kontakt zwischen dem Schabmesser η und der Walze«. Diese Einrichtung gestattet eine wesentliche Verminderung der Ausmaße des Gestelles unter gleichzeitiger Sicherstellung eines wirksamen Abschabens. Das Gesteh1 c ist mit einer dichten Tür q versehen, die die Einführung des die fertigbehandelten Stoffe auf nehmendenBehälters zuläßt, und ein Beobachtungsfenster r gestattet, dem Verlaufe des Vorganges zu folgen. Der Fülltrichter s wird durch einen abnehmbaren Deckel t verschlossen, der zur größeren Bequemlichkeit einen anderen kleinen Deckel u trägt, den zu öffnen zur Einbringung der zu behandelnden Stoffe genügt.
In. der wiedergegebenen Ausführung ist in dem Gestell eine Wandung c2 vorgesehen, um das 30 Innenvolumen der dichten Kammer zu verringern.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Luftdicht durch ein Gehäuse abgeschlossene Ein- oder Mehrwalzenmühle für flüchtige Stoffe, wie Cellulosefarben, mit einem das Gut von einer Walze abnehmenden Schaber, dadurch gekennzeichnet, daß die Schabvorrichtung innerhalb des luftdichten Mühlengehäuses an dem unteren Teil der Mahlwalze oberhalb eines unmittelbar an den Walzenumgang luftdicht anschließenden Sammelraum.es anliegt.
2. Walzenmühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schabmesser (m, n) im wesentlichen senkrecht in einem Verbindungskanal zum Sammelraum gegen eine Stelle der Mahlwalze elastisch angepreßt ist, die höher als die unterste Mantellinie der Walze und im Sinne der Bewegungsrichtung vor ihr liegt.
3. Walzenmühle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaber in Abstand von den achsparallelen Wänden des Mühlengehäuses angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES110695D 1932-11-22 1933-08-25 Ein- oder Mehrwalzenmuehle Expired DE609059C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE609059X 1932-11-22

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DE609059C true DE609059C (de) 1935-02-07

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