DE609031C - Kittlose Sockelbefestigung an elektrischen Gluehlampen unter Verwendung eines mit dem Gefaesshals in Eingriff stehenden Blechringes und eines daraufgeschraubten Sockels - Google Patents

Kittlose Sockelbefestigung an elektrischen Gluehlampen unter Verwendung eines mit dem Gefaesshals in Eingriff stehenden Blechringes und eines daraufgeschraubten Sockels

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DE609031C
DE609031C DEP65943D DEP0065943D DE609031C DE 609031 C DE609031 C DE 609031C DE P65943 D DEP65943 D DE P65943D DE P0065943 D DEP0065943 D DE P0065943D DE 609031 C DE609031 C DE 609031C
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DE
Germany
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base
vessel
neck
sheet metal
metal ring
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Expired
Application number
DEP65943D
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Aisch
Heinrich Asmussen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/50Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it
    • H01J5/54Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it supported by a separate part, e.g. base
    • H01J5/58Means for fastening the separate part to the vessel, e.g. by cement
    • H01J5/60Means for fastening the separate part to the vessel, e.g. by cement for fastening by mechanical means

Landscapes

  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
6. FEBRUAR 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M609031 KLASSE 21 f GRUPPE
daraufgeschraubten Sockels
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. September 1932 ab
Die Erfindung betrifft eine kittlose Sockelbefestigung an elektrischen Glühlampen und ähnlichen Glasgefäßen unter Verwendung eines auf den Gefäßhals aufgesetzten und mit dem einen Stromzuführungsdraht verlöteten Blechringes mit in eine Längsnut des Gefäßhalses eingreifender pfannenartiger Vertiefung und eines daraufgeschraubten Sockels. ·
Es sind bereits Sockelbefestigungen für elektrische Glühlampen und ähnliche Glasgefäße bekanntgeworden, bei welchen unter Fortfall von Kitt zwischen dem Sockel und dem Gefäßhals ein geschlitzter Blechring oder Blechstreifen angeordnet ist, dessen einwärts gebogene, erne Vertiefung bildende Enden in eine Längsnut des Gefäßhalses eingreifen. Der eine Stromzuführungsdraht der Lampe wird hierbei in die Längsnut des Gefäßhalses eingelegt und beim Verlöten der
ao Blechringenden mit festgelötet, worauf dann über den Blechring der Sockel geschraubt wird. Ein Nachteil derartiger Sockelbefestigungen besteht einesteils darin, daß beim Zulöten des zwischen den Blechringenden verbleibenden Spaltes das Glasgefäß leicht durch das zwischen den Spalt dringende flüssige Lötmetall zum Zerspringen gebracht wird und andernteils noch darin, daß der Sockel leicht nachträglich abgedreht werden kann.
Es wurde ferner auch schon eine Sockelbefestigung für elektrische Glühlampen vor» geschlagen, bei welcher im Hals des Lampengefäßes gelagerte pfannenartige Blechstücke mit der über den Gefäßhals geschobenen Sockelhülse verlötet wurden. Letztere ist hierbei mit Löchern. ausgestattet, die in Überdeckung mit den Vertiefungen der eingelagerten Blechstücke gebracht werden müssen, um dann nachträglich durch die Löcher des Sockels hindurch das Lötmetall einführen zu können. Die Einführung des Lötmetalles ist bei dieser Sockelbefestigungsart jedoch sehr schwierig einwandfrei durchzuführen, da das LötmetaE beim Einführen meist schon oberhalb der nur kleinen Löcher ersfarrt und nicht in genügendem Maße von außen in die pfannenartigen Blechstücke eindringt. Dies gilt in erhöhtem Maße dann, wenn der eine Stromzuführungsdraht über das eine pfannenartige Blechstück hinweggebogen und durch das zugehörige Loch der Sockelhülse herausgeführt wird, damit er gleichzeitig mit angelötet werden kann. Ein weiterer Nachteil dieser Sockelbefestigung liegt noch darin, daß der Sockel, da er nicht auf ein Gewinde des Gefäßhalses aufgeschraubt ist und nur durch die kleinen Lötstellen gehalten wird, nicht genügend sicher auf dem Gefäßhals sitzt.
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Heinrich Asmussen in Berlin-Steglitz und Johannes Aisch in Berlin,
Schließlich ist noch eine Httlose Sockelbefestigung bekanntgeworden, bei welcher zunächst auf den mit einigen Vertiefungen versehenen, im übrigen glatten Kolbenhals eine ' 5 Schraubhülse, die Eindrückungen aufweisende Lappen besitzt, so aufgesetzt wird, daß die Lappeneindrückungen in die Vertiefungen des Kolbenhalses einschnappen. Über diese Schraubhülse wird dann die eigentliche to Sockelhülse geschraubt, die mit ihrem unteren Rand die genannten Lappen überdeckt, so daß diese beim Einschrauben des Sockels in die Fassung sich nicht von den Eindrückungen des Kolbenhalses lösen können. Zur weiteren Vereinigung der beiden Hülsen dienen noch einige mittels eines Meißels von außen her angebrachte Einkerbungen. Auch diese Sockelausbildung ist nicht voll befriedigend, weil beim Aufschrauben der Sockelhülse auf die Lappenhülse und auch heim Einschrauben der Lampe in die Fassung die Eindrückungen der Lappen stark beansprucht werden, so daß der Sockel meist nicht genügend festsitzt. Ein weiterer Nachteil dieser Sockelbefestigung liegt zudem darin, daß in umständlicher Weise zuerst der eine Stromzuführungsdraht mit der Lappenhülse verlötet, dann die Sockelhülse übergeschraubt und endlich erst der zweite Stromzuführungs draht mit der Sockelhülse verlötet wird. Das Löten beider Stromzuführungsdrähte kann somit nicht in einem Arbeitsgang gleichzeitig oder unmittelbar aufeinanderfolgend stattfinden.
Der Gegenstand der Erfindung vermeidet diese den bekannten kittlosen Sockelbefestigungen anhaftenden Übelstände dadurch, daß die pfannenartige Vertiefung des Blechringes oder Blechstückes, welches seinerseits durch den auf ein Gewinde des Gefäßhalses aufgeschraubten Sockel in Stellung gehalten wird, schon vor dem Aufschrauben des Sockels mit einem vorgeformten Lötkörper oder einer pastenförmigen Lötmasse angefüllt ist. Es gelingt hierdurch nach dem Aufschrauben des Sockels nur durch örtliche äußere Erhitzung des über der pfannenartigen Vertiefung liegenden Sockelteiles, den Lötkörper oder die Lötmasse zum Schmelzen zu bringen und dadurch dann eine feste Vereinigung des Blechringes 5a oder Blechstreifens sowohl mit dem über die pfannenartige Vertiefung hinweggebogenen Stromzuführungsdraht als auch gleichzeitig mit dem Sockel herzustellen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser sehr leicht durchzuführenden Sockelbefestigung liegt noch darin, daß sicher und bequem eine stets gleiche Lötmetalhnenge an die Lötstelle herangebracht wird und daß die seitliche Sockellötstelle geschützt im Innern des Sockels liegt und damit der Sicht vollkommen entzogen ist.
Auf der Zeichnung, ist die Sockelbefestigung einer elektrischen Glühlampe in einem Ausführungsbeispiel in Abb. 1 teilweise im Schnitt in vergrößertem Maßstabe und in Abb. 2 in Ansicht dargestellt.
Die Abb. 3 zeigt einen zwischen Sockel und Gefäß angeordneten Ring im Grundriß in vergrößertem Maßstabe.
Die mit der neuen Sockelbefestigung versehene Glühlampe besteht in bekannter Weise aus einem Glasgefäß 1, einem Fußrohr 2, einem Traggestell 3, den Haltedrähten 4, dem Wendelleuchtkörper 5 und den durch die Quetschstelle 6 des Fußrohres luftdicht hindurchgeführten Stromzuführungsdrähten 7, 8. Der Halsteil des Glasgefäßes weist ein Gewinde 9 tind außerdem noch eine Längsnut ι ο auf, die zweckmäßig auf der Einschmelzmaschine kurz nach erfolgtem Einschmelzen des Fußrohres in den noch weichen Gefäßhals eingepreßt werden.
Auf das Gewinde 9 ist ein Edisonsockel normaler Bauart aufschraubbar, der in bekannter Weise aus einer Gewindehülse 11, einer Isolierung 12 und einer Bodenplatte 13 besteht. Bevor der Sockel aufgeschraubt wird, wird auf den Gefäßhals ein geschlitzter Ring 14 aufgeschoben und der Stromzuführungsdraht 8 über die Längsnut 10 hinweggebogen. Der Ring 14 besitzt einen geringfügig vortretenden Flansch 15, der sich gegen die an der Übergangsstelle des Gefäßhalses zum eigentlichen kolbenartigen Gefäß vorhandene Ringschulter 16 abstützt, und außerdem eine pfannenartige Vertiefung 17, die zur Aufnahme von vorgeformtem oder pastenförmigem Lötmetall 18 dient. Der Ring 14 wird auf dem Gefäßhals gedreht, bis seine pfannenartige Vertiefung 17 in die Längsnut 10 eingreift. Das über die Längsnut hinweggebogene Ende des Stromzuführungsdrahtes 8 liegt dann über der pfannenartigen Vertiefung und damit auch über dem Lötmetall 18. Der andere Stromzuführungs draht 7 wird bei dem dann erfolgenden Aufschieben des Sockels durch die mittlere Öffnung der Bodenplatte 13 hindurchgeführt, dicht oberhalb der Bodenplatte abgeschnitten und dann in bekannter Weise auf der Außenfläche der Bodenplatte festgelötet. Das Festlöten des Stromzuführungsdrahtes 8 erfolgt nur durch genügend starkes Erhitzen des über der pfannenartigen Vertiefung 17 liegenden Sokkelhülsenteiles. Das hierbei schmelzflüssig werdende Lötmetall bettet das Ende des Stromzuführungsdrahtes 8 sicher zwischen dem Ring 14 und der Sockelhülse 11 ein und kann selbst beim Lötvorgang nicht mit den benachbarten Glasteilen in Berührung kommen.
An Stelle des " Ringes 14 kann auch ein kurzer Blechstreifen mit Aufnahmetasche für
das Lötmetall Anwendung finden. Die Gestalt dieser Aufnahmetasche und auch der mit ihr zusammenwirkenden Nut io des Gefäßhalses kann eine beliebig andere sein. Auch der gegenseitige Eingriff zwischen dem Sockel und dem Gefäßhals kann ein anderer sein. So kann z. B. der Sockel nach innen vortretende Stifte aufweisen, die in bajonettschlitzartige Vertiefungen des Gefäßhalses ι ο eingreifen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kittlose Sockelbefestigung an elektrischen Glühlampen und ähnlichen Glasgefäßen unter Verwendung eines auf den Gefäßhals aufgesetzten und mit dem einen Stromzuführungsdraht verlöteten Blechringes mit in eine Längsnut des Gefäßhalses eingreifender pfannenartiger Vertiefung und eines daraufgeschraubten Sokkels, dadurch gekennzeichnet, daß die pfannenartige Vertiefung (17) des Blechringes (14) mit einem vorgeformten Lötkörper (18) oder einer pastenförmigen Lötmasse angefüllt ist, die nach Erhitzung von außen den Blechring (14) mit dem Stromzuführungsdraht (S) und dem übergeschraubten Sockelteil (11) fest verbindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEP65943D 1932-09-02 1932-09-02 Kittlose Sockelbefestigung an elektrischen Gluehlampen unter Verwendung eines mit dem Gefaesshals in Eingriff stehenden Blechringes und eines daraufgeschraubten Sockels Expired DE609031C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2615073A (en) * 1949-03-12 1952-10-21 Lumalampan Ab Electric lamp bulb
US2683865A (en) * 1951-09-01 1954-07-13 Gen Electric Electric lamp and base construction
FR2507012A1 (fr) * 1981-05-27 1982-12-03 Philips Nv Lampe electrique comportant un culot fixe par voie mecanique

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US2683865A (en) * 1951-09-01 1954-07-13 Gen Electric Electric lamp and base construction
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