DE608925C - Aschenbecher mit umklappbaren Seitenwaenden - Google Patents

Aschenbecher mit umklappbaren Seitenwaenden

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DE608925C
DE608925C DEZ20516D DEZ0020516D DE608925C DE 608925 C DE608925 C DE 608925C DE Z20516 D DEZ20516 D DE Z20516D DE Z0020516 D DEZ0020516 D DE Z0020516D DE 608925 C DE608925 C DE 608925C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F19/00Ash-trays

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  • Passenger Equipment (AREA)

Description

Es sind zusammenklappbare Aschenbecher in Verbindung mit anderen Gebrauchsgegenständen für Raucher bekannt. So wurde schon vorgeschlagen, Streichholzschachtelhülsen mit an allen vier Kanten der Hülsengrundfläche angelenkten, zu einem Aschenbecher aufklappbaren Seitenwänden zu versehen. Solche Aschenbecher haben jedoch den Nachteil, daß die Zündholzschachtelhülse selbst den Boden für den Aschenbecher bildet, der beim Herunterklappen der Seiten wände freigelegt wird. Es gelangen aber bei einer solchen Ausbildung des Aschenbechers leicht Aschenreste mit in die Rocktasche. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Aschenbecher ist, daß infolge der um die Zündholzschachtel heruntergeklappten Seitenwände des Aschenbechers es notwendig ist, jedesmal vor Benutzung der Schachtel diese Seitenwände erst hochzuklappen. Der
ao bekannte Aschenbecher selbst ist auch nicht feuersicher, da seine Seitenteile mittels Stoffstreifen miteinander verbunden und durch Gummi gegeneinander abgefedert sind.
Andererseits ist auch schon vorgeschlagen worden, an Streichholzschachteln vorgesehene Wände durch Federgelenke selbsttätig aufklappbar zu machen. Dabei sind aber stets nur drei Seitenwände vorgesehen, die im wesentlichen nur als Windschutz dienen sollen.
Diese bekannten Vorrichtungen haben ferner den Nachteil, daß sie nur in Verbindung mit Streichholzschachteln, nicht aber gleichzeitig noch mit anderen Gebrauchsartikeln für Raucher verwendet werden. Es sind zwar schon verschließbare Aschenbehälter bekanntgeworden, die z. B. beim Öffnen eine sich selbsttätig aufrichtende Zigarrenablage aufweisen. Jedoch sind hier alle Seitenwände des Aschenbechers starr und nicht zusammenlegbar, so daß ein solcher Aschenbecher verhältnismäßig viel Raum benötigt und auch nicht ohne weiteres mit anderen Gebrauchsartikeln für Raucher verbunden werden kann.
Alle diese Nachteile sollen gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die sich ■ *5 gegenüberliegenden umklappbaren Stirnwände des Aschenbechers mit Federgelenken versehen sind und in der Gebrauchsstellung sich gegen seitliche Umbiegungen der beiden anderen Wände legen, die in der Geschlossenstellung des Aschenbechers die beiden ersteren derart überlappen, daß ein vollständiger seitlicher Abschluß in beiden Stellungen erzielt wird. Ferner weist erfindungsgemäß die eine der federnd angelenkten Wände an ihrer Oberkante ein zweites Federgelenk auf, um das ein nach außen klappender, an der Außenkante mit einer Messerschneide versehener Auflageteller für die Zigarre o. dgl. schwingt, dessen über den Aschenraum ragende Verlängerung gleichzeitig als Aschen- und Glutabstreicher dient. Dieser nimmt mit dem Auflageteller beim Aufklappen-des Aschenbechers selbsttätig Gebrauchsstellung ein und legt sich beim Zusammenklappen unter die umgelegten Seitenwände.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι den Aschenbecher geöffnet, im Längsschnitt,
Fig. 2 den Aschenbecher schaubildlich m der Offenstellung und
Fig. 3 ebenso in der Geschlossenstellung in Verbindung mit einer Streichholzschachtelhülse, ίο Mit ι und i' sind die am Boden 2 des Aschenbechers mittels durchgehender Gelenke 3 befestigten, mit Anschlagnocken 5 versehenen und nach innen umklappbaren Wände aus beliebigem Werkstoff bezeichnet, von denen die beiden Stirnwände 1' in der Mitte der Gelenke je eine Feder 4 aufweisen. Eine Stirnwand i' hat an ihrer oberen Kante ein zweites Federgelenk 6, um das ein nach außen klappender Auflageteller 7 schwingt, dessen über dem Aschenraum liegender Teil entsprechend ausgespart als Glutentferner 8 ausgebildet und mit einer feinen Zahnung 9 versehen ist. Durch die Feder 10 wird beim Aufklappen des Aschenbechers der Auflageteller und Glutentferner nach oben geschwenkt und durch die an der Seitenwand 1 angeordnete Nooke 11 in waagerechter Lage gehalten. Die Außenkante des Auflagetellers 7 ist bei 12 als Messer zum Anschneiden der Zigarre ausgebildet. Die Längswände 1 weisen in ihrer Mitte eine nach außen gedruckte Wölbung 13 zum Öffnen des Aschenbechers und bei 14 seitliche Unibiegungen auf, gegen die sich in Gebrauchsstellung die Stirnwände 1' legen.
Die Benutzung des Aschenbechers erfolgt, indem man mit dem Finger unter die Wölbung 13 der oben liegenden Längswand 1 faßt, diese hochklappt, darauf den gleichen Vorgang mit der darunterliegenden Längswand .1 wiederholt, worauf alle anderen Teile durch die Federn 4 und 10 selbsttätig Gebrauchsstellung einnehmen. Auf dem Auflageteller 7 kann eine Zigarre o. dgl. jederzeit abgelegt werden, während die gezahnte Kante 8 zur Entfernung der Glut beim Ausmachen der Zigarre oder zum Ascheabstreichen dient.
Nach der Benutzung und Entleerung wird der Aschenbecher zusammengelegt, indem man unter den Auflageteller 7 faßt, diesen hochklappt und zusammen mit der angelenkten Stirnwand i' nach innen auf den Boden umlegt und mit dem Finger festhält, dann die gegenüberliegende Stirnwand i', darauf die mit der Nocke 11 versehene Längswand 1 und zum Schluß die andere Längswand 1 ebenfalls um-' legt. Durch die Anordnung der Federgelenke 4 und 10 bleibt nunmehr der Aschenbecher von selbst geschlossen.
Dem Raucher steht damit ein Aschenbecher zur Verfügung, der alle gewohnten Bequemlichketten gleichzeitig bietet, schnell gebrauchsfertig und ebenso schnell verschließbar ist, in geschlossenem Zustand fast keinen Raum benötigt und sowohl für sich allein wie auch mit den verschiedensten Rauchergebrauchsartikeln verbunden, ohne deren sonstige Verwendungsmöglichkeit einzuschränken, benutzt werden kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Aschenbecher mit umlegbaren, durch Federwirkung selbsttätig in die Gebrauchsstellung klappenden Wänden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden sich gegenüberliegenden und mit Federgelenken versehenen Wände (1') in der Gebrauchsstellung sich gegen seitliche Umbiegungen (14) der beiden anderen Wände (i) legen, die
in der Geschlossenstellung des Äschenbechers die beiden ersteren derart über- 8c lappen, daß ein vollständiger seitlicher Abschluß in beiden Stellungen erzielt wird.
2. Aschenbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der federnd angelenkten Wände (i') an ihrer Oberkante ein zweites Federgelenk (6) aufweist, um das ein nach außen klappender, an seiner Außenkante mit einer Messerschneide (12) versehener Auflageteller (7) für die Zigarre
0. dgl. schwingt, dessen über den Aschen- go raum ragende Verlängerung (8) als Aschen- und Glutabstreifer (9) dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEZ20516D 1932-10-11 1932-10-11 Aschenbecher mit umklappbaren Seitenwaenden Expired DE608925C (de)

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