DE608301C - Doppelt wirkende Brennkraftmaschine - Google Patents

Doppelt wirkende Brennkraftmaschine

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DE608301C
DE608301C DES104382D DES0104382D DE608301C DE 608301 C DE608301 C DE 608301C DE S104382 D DES104382 D DE S104382D DE S0104382 D DES0104382 D DE S0104382D DE 608301 C DE608301 C DE 608301C
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DES104382D
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Sulzer AG
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Sulzer AG
Gebrueder Sulzer AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/10Control of the timing of the fuel supply period with relation to the piston movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine doppelt wirkende Brennkraftmaschine mit auf beiden Zylinderseiten gleichartigen Brennstoffeinspritzvorrichtungen und besteht darin, daß __ 5 die verschiedenen Erhebungen des den Brennstoffeintritt der unteren Zylinderseite steuernden Nockens denjenigen bzw. annähernd denjenigen Kurbel winkeln zugeordnet sind, welche den gleich langen Kolbenwegen wie die gleich großen Erhebungen des den Brennstoffeinlaß der oberen Zylinderseite steuern-• den Nockens entsprechen. Dadurch kann man den Verbrennungsvorgang auf der unteren Zylinderseite entsprechend der infolge der endlichen Schubstangenlänge im unteren Teil des Arbeitshubes langsamer verlaufenden KoI-benbewegungen langsamer verlaufen lassen.
Bisher ist dem Brennstoffnocken auf der
Zylinderunterseite die gleiche Form wie dem durch Versuche ermittelten Brennstoffnocken der Zylinderoberseite, dem Brennstoffeinführungsvorgang auf der Unterseite, also der gleiche zeitliche Verlauf wie demjenigen auf der Oberseite gegeben worden. Infolge der endlichen Schubstangenlänge bewegt sich aber der Arbeitskolben während des Verbrennungsvorganges auf der unteren Zylinderseite wesentlich langsamer als auf der oberen Zylinderseite. Der bisher übliche untere Nocken hat somit zur Folge, daß der Brennstoff zu rasch in den langsamer als der obere zunehmenden unteren Verbrennungsraum eingeführt wird, was in diesem zu unerwünscht hohen Druck- und Temperaturanstiegen An-
laß gibt. - - .
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht.
In Fig. ι ist α das Profil des den Brennstoffeintritt der unteren Zylinderseite steuernden Nockens und b das Profil des den Brennstoffeintritt der oberen Zylinderseite steuernden Nockens der Brennstoffeinspritzvorrichtung einer nicht weiter gezeichneten doppelt wirkenden Brennkraftmaschine, von der in Fig. 2 die vom oberen und die vom unteren Totpunkt an gemessenen Kolbenwege O1, o2, O3, O4... bzw. U1, U2, U3, U1 ... "in Funktion des ebenfalls von den entsprechenden Totpunkten" an gemessenen Drehwinkels der gemeinsamen Steuerwelle aufgetragen sind.
Die unteren Kolbenwege (Linie U) fallen, wie bekannt, infolge der endlichen Schubstangenlänge kürzer als die den gleichen Drehwinkeln zugeordneten oberen Kolbenwege (Linie O) aus. Dementsprechend nimmt auch das Volumen des unteren Verbrennungsraumes entsprechend langsamer als dasjenige des oberen Verbrennungsraumes zu. Daraus ergibt sich auch, daß die unteren Kolbeüwege M1, W2, U3, M4 ... größeren Drehwinkeln (a%, a2, a3, a4...) als die gleich langen oberen Kolbenwege O1, O2, O3, O1..., denen die Drehwinkel ßx, ß2! ßs, ßi ■ ■ ■ entsprechen, zugeordnet sind.
Das Profil α des unteren Brennstoffnockens ist in der Weise verschieden vom Profil b des oberen Nockens ausgebildet, daß seine verschiedenen Erhebungen 1, 2, 3, 4, anstatt wie bisher denselben Drehwinkeln ß1; ßä, ß3, /S4 ...
wie die gleich großen Erhebungen i', 2', 3', 4' des oberen Nockens zugeordnet zu sein, größeren Drehwinkeln O1, a^, a3, 0(4 . ·. zugeordnet sind, welche den den oberen Kolbenwegen O1, o2, O3, O1 gleichen unteren Kolbenwegen U1, H2, M3, U1 entsprechen. Den gleichen Kolbenwegen werden somit gleiche Nockenerhebungen zugeordnet.
Dadurch wird der Verlauf des Brenstoffeintritts in den unteren Verbrennungsraum entsprechend der langsameren Zunahme von dessen Volumen in der Weise verlangsamt, daß Druck und Temperatur in ihm ungefähr denselben Verlauf wie im oberen Verbrennungsraum annehmen. Ist also für diesen die richtige Nockenform, wie bisher üblich, auf dem Versuchsweg ermittelt worden, so wird mit dem gemäß der Erfindung ausgebildeten Brennstoffnocken ohne weiteres auch auf der Unterseite des Zylinders der Brennstoffeinlaß so gesteuert, daß die Verbrennung dort den als günstigst gefundenen Verlauf annimmt. Unter Brennstoffnocken sind im vorstehenden bei Maschinen mit Lufteinblasung des Brennstoffes die Nocken zur Bewegung der Brennstoffventile und bei Motoren mit luftloser Einspritzung des Brennstoffes die Nocken zur Bewegung der Brennstoffpumpenstempel verstanden.
Mit der Maßnahme nach der Erfindung wird beim unteren Brennstoffnocken, wie aus dem obigen hervorgeht, die Anhubkurve in die Länge gezogen, wodurch bei Maschinen mit luftloser Brennstoffeinspritzung die Fördergeschwindigkeit des Brennstoffpumpenstempeis vermindert wird/ Um trotzdem den gleichen Einspritzdruck und damit die gleiche Durchschlagsfähigkeit der Brennstoffstrahlen wie mit dem oberen Nocken erzielen zu können, empfiehlt es sich, den Brennstoffdüsenquerschnitt auf der Zylinderunterseite zu verkleinern.
Natürlich können auch die übrigen Steuernocken der unteren Zylinderseite auf ähnliche Weise wie der Brennstoffnocken von dem entsprechenden oberen Nocken verschieden ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. . Patentanspruch:
    Doppelt wirkende Brennkraftmaschine mit auf beiden Zylinderseiten gleichartigen Brennstoffeinspritzvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Erhebungen des den Brennstoffeintritt der unteren Zylinderseite steuernden Nockens denjenigen Kurbelwinkeln zugeordnet sind, welche den gleich langen Kolbenwegen wie die gleich großen Erhebungen des den Brennstoffeinlaß der oberen Zylinderseite steuernden Nockens entsprechen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES104382D 1932-04-28 1932-04-28 Doppelt wirkende Brennkraftmaschine Expired DE608301C (de)

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