DE608073C - Schaltvorrichtung fuer den Antriebsmotor von in Fluessigkeitskanaelen angeordneten Siebreinigern - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer den Antriebsmotor von in Fluessigkeitskanaelen angeordneten Siebreinigern

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DE608073C
DE608073C DED62278D DED0062278D DE608073C DE 608073 C DE608073 C DE 608073C DE D62278 D DED62278 D DE D62278D DE D0062278 D DED0062278 D DE D0062278D DE 608073 C DE608073 C DE 608073C
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switch
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sieve
switching device
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DED62278D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B8/00Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
    • E02B8/02Sediment base gates; Sand sluices; Structures for retaining arresting waterborne material
    • E02B8/023Arresting devices for waterborne materials
    • E02B8/026Cleaning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung für den Antriebsmotor von in Flüssigkeitskanälen angeordneten Siebreinigern Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für den Antriebsmotor von in Flüssigkeitskanälen angeordneten Siebreinigern.
  • Die in Flüssigkeitskanälen der verschiedensten Art, wie z. B. in Schlarnmwasserkanälen, angeordneten Siebe neigen zu Verstopfungen; deswegen müssen sie in gewissen Zeiträumen gereinigt werden. Hierzu sind bereits selbsttätig arbeitende Reinigungsvorrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen das Einschalten des Antriebsmotors durch die Flüssigkeitsstandsänderung vor dem Sieb bewirkt wird. Zu diesem Zweck wird ein Schwimmer verwendet, der beim Ansteigen der Flüssigkeit vor dem verstopften Sieb den Antriebsmotor für den Siebreiniger einschaltet.
  • Diese bekannte Vorrichtung ist aber für solche Flüssigkeitskanäle unbrauchbar, bei denen sich die Menge der durchfließenden Flüssigkeit und der Spiegel derselben ändert; vor allem also bei Anlagen im Freien, die dem Einfluß der Jahreszeiten und der Niederschlagsmengen unterworfen sind.
  • Die Erfindung verwendet zwar das bekannte Prinzip der Schwimmerregelung, vermeidet aber den genannten Nachteil, so daß sie für alle Anlagen Anwendung finden kann, bei denen sich der allgemeine Flüssigkeitsstand in den Kanälen, sei es unter dem Einfluß der Witterung, sei es infolge der Verschiedenheit der in der Zeiteinheit durchfließenden Flüssigkeitsmengen, ändert.
  • Dieser Erfolg wird dadurch erreicht, daß je ein Schwimmer vor und hinter dem Sieb angeordnet wird und daß beide Schwimmer gemeinsam auf ein Steuerorgan wirken, welches( um einen linear verschiebbaren Drehpunkt schwingt. Steigt bei einer solchen Anordnung der Flüssigkeitsspiegel vor und hinter dem Sieb gleichmäßig an, dann verschiebt sich zwar die von den Schwimmern betätigte Steuereinrichtung linear, wird aber nicht gedreht und wirkt deshalb nicht - auf den Antriebsmotor ein. Ändert sich andererseits der Flüssigkeitsstand vor dem Sieb gegenüber demjenigen hinter dem Sieb, und zwar gleichgültig, welcher allgemeine Flüssigkeitsstand zu; diesem Zeitpunkt besteht, dann wird durch die beiden Schwimmer das Steuerorgan verdreht und der Antriebsmotor eingeschaltet. In dieser vorzugsweisen Ausführungsform stellt die Vorrichtung eine sich selbst tragende Schwimmereinheit dar.
  • Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor, in der an Hand der beigefügten Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert wird.
  • In der Zeichnung zeigt: Fig. i ein Schaltschema der Steuervörrichtung mit dem Reiniger und verschiedenen Schaltern, Fig. z eine Vorderansicht des Schwimmerreglers, Fig.3 eine Seitenansicht dieses Reglers, Fig.4 einen Quecksilberschalter, der auf einem Tragorgan angebracht und von diesem betätigt wird und sich in geöffneter Stellung befindet, Fig. 5 denselben Schalter in geschlossener Stellung und Fig. 6 einen Grundr iß der in Fig. 4 dargestellten Vorrichtung.
  • Die Fig. i zeigt schematisch einen Reiniger io für ein Schlammwassersieb ii, eine Schwimmervorrichtung 12 für die Steuerung des Reinigers io. 13 zeigt einen selbsttätig wirkenden Schalter, der die Stromleitung 1q. mit einem für den Antrieb des Reinigers io bestimmten Motor 15 verbindet. Der Hauptschalter 13 wird durch einen Steuerstromkreis 16 entweder selbsttätig durch einen Quecksilberschalter 17 des Schwimmerreglers oder wahlweise durch einen Druckknopfschalter 18 gesteuert. Ein besonderer Halteschalter 18a kann durch die Bewegung des Reinigers io bewegt werden.
  • Der Schwimmerregler 12 besteht aus Schwimmern ig und 2o (Fig. 2), die in besonderen röhrenförmigen Schwimmerkammern 21 und 22 angeordnet sind. Diese Kammern befinden sich in dem Betonfundament 23 und haben Verbindungsleitungen 24 und 25, durch welche sie mit dem zugehörigen Flüssigkeitsstand kommunizieren. Die Flüssigkeit befindet sich vor und hinter dem Siebrost in einem Schlammwasserkanal26, und mit 27 und 28 ist der Wasserspiegel bei niedrigem oder hohem Wasserstand angegeben. Jeder Schwimmer ig und 2o besitzt ein mittleres Rohr 3o, durch welches sich eine Schwimmerstange 31 und 32 erstreckt. Jede Schwimmerstange trägt an ihrem unteren Ende den Schwimmer und ist mit ihrem oberen Ende durch einen Hebel 33 mit der anderen verbunden. Jede der Stangen 31 und 32 ist in einem Paar von Lagern 34 35 und 36, 37 geführt, die z. B. auf einem Haltebrett 38 befestigt sind, das durch Säulen 39 und 4o getragen wird, die wieder durch Ankerbolzen 41 und da auf dem Betonfundament befestigt sind. Der Hebel 33 trägt auf seinem mittleren Teil den Quecksilberschalter 17, der von üblicher Ausführung sein kann und aus einer Glasröhre 43 (Fig. 4) mit zwei sich nach unten erstreckenden Rohrstutzen 44 und 45 besteht, die mit den biegsamen Leitungen oder Kabeln 46, 47 verbunden und mit der notwendigen Menge Quecksilber gefüllt sind. Das Glasrohr 43 wird durch Schellen 48 gehalten, welche auf einer Grundplatte 49 befestigt sind. Diese Grundplatte 49 ist vermittels eines Bolzens 5o (Fig. 6) und einer Flügelschraube 5i mit Unterlagscheiben 52 verstellbar auf dem Hebel 33 angebracht und kann entsprechend der Gradeinteilung 53 verstellt werden. Durch eine Verbindungstafel 54 auf dem Hebel 33 und durch biegsame Kabel 55 ist der Quecksilberschalter mit dem Steuerstromkreis 16 verbunden. In Fig. 4 ist der Quecksilberschalter in offener (ausgeschalteter) Stellung gezeigt, während Fig. 5 die geschlossene Stellung zeigt.
  • Die Arbeitsweise der Schwimmerreglungsvorrichtung ist folgende: Der Flüssigkeitsspiegel in beiden Schwihlmerkammern steigt gleichmäßig an, wenn sich der Flüssigkeitsstand im Kanal erhöht. Dabei wird keine Bewegung der Steuervorrichtung bewirkt, weil die Flüssigkeit die beiden Schwimmer nur gleichmäßig mit den Schwimmerstangen und dem Hebel 33 hebt, der Hebel 33 aber in derselben, d. h. in seiner ersten Neigungsstellung verbleibt. Wenn dagegen infolge einer Verstopfung des Siebes ein Höhenunterschied zwischen dem Flüssigkeitsstand vor dem Siebrost und demjenigen hinter dem Sieb eintritt, so werden sich die Schwimmer ig und 2o verschieden hoch einstellen, und der Hebel 33 wird sich in die untere, in Fig. 2 gestrichelt gezeichnete, geneigte Stellung bewegen, so daß der Quecksilberschalter gekippt und der Kontakt herbeigeführt wird. Dadurch wird der Siebreiniger in Tätigkeit gebracht. Die bewegliche Kabelverbindung 55 erlaubt sowohl eine ungehinderte Aufundab- als auch eine Drehbewegung des Hebels 33. Wenn der Quecksilberschalter geschlossen wird, so schaltet er den Hauptschalter 13 und damit den Antriebsmotor 15 ein.
  • Man wird _ den Reiniger erst dann wieder anhalten, wenn die Wasserspiegel vor und hinter dem Rostsieb gleich hoch sind. Deshalb ist ein besonderer Halteschalter vorgesehen, welcher den Reiniger anhält, nachdem er eine bestimmte Bewegung ausgeführt hat. Dies kann ein gewöhnlicher Ausschalter sein, welcher durch den Reiniger io selbst betätigt wird, wenn dieser beispielsweise eine volle Umdrehung gemacht hat. Diese Anordnung schützt davor, daß der Reiniger eineu zu kurzen Zeitraum arbeitet, wie es eintreten könnte, wenn seine Bewegung allein vom Öffnen und Schließen des Quecksilberschalters abhängig wäre. Denn es ist leicht einzusehen, daß der Quecksilberschalter, nachdem er einmal geschlossen ist, sich sehr rasch wieder öffnen würde, wenn die Wasserspiegel vor und hinter dem Rostsieb sich ausgleichen, ohne daß dabei der Reiniger den Siebrost wirklich gereinigt hat.
  • Im vorstehenden wurde nur ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert, das leicht in verschiedener Weise abgeändert werden kann, ohne daß der Rahmen der Erfindung dabei überschritten wird. Beispielsweise sind als Träger der Schwimmer Stangen gezeigt worden. Statt dieser können aber auch Ketten oder andere biegsame Zugorgane verwendet werden, bei denen das Gewicht des Schwimmers bei niedrigem Wasserstand für die Betätigung des Hebels dient.
  • Schließlich könnte auch eine Verbindung aus Flaschenzügen mit Gegengewichten zum selben Zweck verwendet. werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung für den Antriebsmotor von in Flüssigkeitskanälen angeordneten Siebreinigern, welche von Schwimmern, die den Flüssigkeitsstandsänderungen folgen, gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor und hinter dem Sieb (i i) je ein Schwimmer (i9, 2o) angeordnet ist, welche gemeinsam auf ein Steuerorgan (i7) wirken, ,das um einen linear verschiebbaren Drehpunkt schwingt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bestehend aus einem an sich bekannten elektrischen Quecksilberkippschalter (i7), der auf einem von den beiden Schwimmern (i9, 2o) mittels angelenkter Stangen (3i, 32) getragenen Schwinghebel (33) befestigt ist, so daß die Vorrichtung eine sich selbst tragende Schwimmereinheit darstellt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kippschalter (i7) auf dem Schwinghebel (33) zur Veränderung des Einschaltzeitpunktes verstellbar angeordnet ist. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem von den Flüssigkeitsstandsänderungen beeinflußten Kippschalter (i7) ein zweiter Schalter (18a) parallel geschaltet ist, welcher von dem Siebreiniger (To) gesteuert wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schalter (i7, 180 in einen von einem Hauptschalter (i3) abgezweigten Steuerstromkreis (i6) eingebaut sind.
DED62278D 1930-11-17 1931-11-11 Schaltvorrichtung fuer den Antriebsmotor von in Fluessigkeitskanaelen angeordneten Siebreinigern Expired DE608073C (de)

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