DE604397C - - Google Patents

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DE604397C
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pliers
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DENDAT604397D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/24Hole-piercing devices
    • B67B7/26Hole-piercing devices combined with spouts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers Opened By Tearing Frangible Portions (AREA)

Description

  • Zangenartiges Werkzeug zur Erzeugung von Ausgußlöchern in Konservendosen, z. B. Milchdosen Zur Entnahme von Flüssigkeiten aus Konservendosen pflegt man in den Deckel, gewöhnlich einander gegenüberliegend, mit irgendeinem spitzen Werkzeug zwei Löcher einzustechen, aus deren einem man die Flüssigkeit ausgießt, während das andere den Lufteintritt gestattet. Für die Herstellung des Ausgußloches sind Werkzeuge vorgeschlagen worden, bei deren Benutzung zugleich mit der Herstellung des Loches nahe am Rande des Deckels die Seitenwand zu einer Ausgußtülle ausgeformt wird. Solche Werkzeuge sind beispielsweise zangenartig ausgestaltet worden, wobei der eine Zangenschenkel zum Einschneiden des Loches und zum Ausformen der Tülle dient, während der andere Schenkel gabelförmig gestaltet ist und als Widerlager unter den Deckelrand faßt.
  • Auf ein zangenartiges Werkzeug der letztgenannten Art bezieht sich die Erfindung, durch die eine solche Ausgestaltung des Loches erreicht wird, daß ohne das geringste Nachtropfen beim Wiederaufrichten der Dose auch eine Flüssigkeit, wie Milch, ausgegossen werden kann. Zu diesem Zweck haben erfindungsgemäß die Gabelenden des unter den Deckelrand fassenden Zangenschenkels Druckflächen, mit denen sie die Seitenwand der Dose nach innen drücken und sie beiderseits der durch den anderen Zangenschenkel erzeugten Schlitzöffnung dem Deckel so weit nähern, daß neben der Ausgußtülle zwei quer zum Schlitz laufende, enge, flache Kanäle gebildet werden, die auf die nach dem Ausgießen am Tüllenrand verbleibende Flüssigkeitsmenge,eine Kapillarwirkung ausüben und sie einsaugen, so daß jedes Ab-oder Nachtropfen vermieden ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. z stellt das Werkzeug in Seitenansicht, Fig. 2 in Vorderansicht und Fig. 3 in einem Schaubild dar, während die Fig. q. und 5 den oberen Teil einer mit dem Werkzeug gelochten Konservendose zeigen; Fig. q. ist eine Seitenansicht davon mit teilweisem Schnitt und Fig. 5 ein Aufblick auf die hergestellte Öffnung.
  • An dem Maulteil z des einen Zangenschenkels ist eine Schneide 2 angebracht, die in eine Spitze 3 ausläuft. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Maulteil z mit einem nach oben sich erstreckenden Steg q. versehen, auf dem sich ein Knopf 5 befindet. Auf diesen kann man beim Gebrauch der Zange mit dem Finger drücken und so die Durchlochung des Dosendeckels erleichtern. Gleich oberhalb der Schneide 2 liegen auf beiden Seiten des Steges vom Zangenmaul x gebildete Anschlagflächen 6, die sich gleich nach dem Durchdrücken der Spitze 3 und dem Aufschneiden des Deckels zo beiderseits des erzeugten länglichen Schlitzes 7 auf den Deckel auflegen.
  • Der Maulteil 8 des anderen Zangenschenkels ist längsgeteilt, so daß zwei Druckflächen g entstehen, zwischen denen beim Gebrauch die Schneide 2 hindurchtritt. Die Vorderkanten dieser Druckflächen legen sich beim Zusammendrücken der Zange unter den Lötrand des Deckels und werden beim Eindrücken der Schneide auf die Dosenwand a= zu gedrängt, so daß sie diese nach innen eindrücken. Hierauf werden dann beiderseits der durch die Schneide erzeugten Öffnung 7 durch die Anschlagflächen 6 über der Schneide einerseits und die ein Widerlager bildenden Druckflächen 9 andererseits Deckel ro und Wandung zz der Dose einander so weit genähert, daß zwischen ihnen ganz enge, flache Kanäle za entstehen, die nach dem Ausgießen die vorstehend erwähnte kapillare Saugwirkung auf die Flüssigkeit ausüben, während der Dosenrand zwischen den beiden Kanälen 12 zur Ausgußtülle 13 ausgeformt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Zangenartiges Werkzeug zur Erzeugung von Ausgußlöchern in Konservendosen, z. B. Milchdosen, dessen Maul mit dem einen, mit einer Schneide versehenen Schenkel auf den Deckel, nahe am Rand, aufgesetzt wird und ein schlitzartiges, zu einer Tülle ausgeformtes Loch einschneidet, und mit dem anderen, gabelförmigen Schenkel unter den Deckelrand faßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelenden des unter den Deckelrand fassenden Schenkels (8) Druckflächen (9) haben, mit denen sie die Seitenwand (ix) der Dose nach innen drücken und sie beiderseits der Schlitzöffnung (7) dem Deckel (zo) so weit nähern, daß neben der Tülle (i3) zwei quer zum Schlitz laufende, enge, flache Kanäle (z2) gebildet werden, die auf die nach dem Ausgießen am Tüllenrand verbleibende Flüssigkeitsmenge eine Kapillarwirkung ausüben und sie einsaugen, so daß jedes Ab- oder Nachtropfen vermieden ist.
  2. 2. Zangenartiges Werkzeug nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Maulschenkel (z) beiderseits der Schneide (2), etwas oberhalb dieser, zwei Anschlagflächen (6) vorgesehen sind, die bei Bildung der flachen Kapillarkanäle (z2) mit den Druckflächen (9) des anderen Maulschenkels (8) zusammenwirken.
  3. 3. Zangenartiges Werkzeug nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Schneide(?,) tragenden Maulschenkel (z) ein zusätzlicher Fingerdruckknopf ($) vorgesehen ist.
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DE (1) DE604397C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2964842A (en) * 1958-01-09 1960-12-20 David J Weirich Can opener

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2964842A (en) * 1958-01-09 1960-12-20 David J Weirich Can opener

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