DE604222C - Ohmmeter zur Bestimmung des Betrages beliebiger Widerstaende - Google Patents

Ohmmeter zur Bestimmung des Betrages beliebiger Widerstaende

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DE604222C
DE604222C DES100147D DES0100147D DE604222C DE 604222 C DE604222 C DE 604222C DE S100147 D DES100147 D DE S100147D DE S0100147 D DES0100147 D DE S0100147D DE 604222 C DE604222 C DE 604222C
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DE
Germany
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resistance
transformer
circuit
measuring
measured
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DES100147D
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English (en)
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Arthur Mueller
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Ohmmeter zur Bestimmung des Betrages beliebiger Widerstände Es ist bereits bekannt, an ein Ohmmeter den zu messenden Widerstand über einen Transformator anzuschließen. Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Ohmmeters in Gestalt eines kleinen handlichen Gerätes, mittels dessen Widerstände beliebiger Art dem Betrage nach überschlägig gemessen werden können. Erreicht ist dies @duxch die Verwendung eines Gleichstrommeßgerätes mit Trockengleichrichter als Ventil in Verbindung mit einer eigenartigen Schaltung, für die charakteristisch ist, daß der zu messende Widerstand über einen mehrfach umschaltbaren Stufenübertrager unter Zwischenschaltung einer Gleichrichterschaltung an eine Wechselstromquelle gelegt ist, deren innerer Widerstand zuzüglich des Widerstandes der Richtschaltung klein ist gegen den kleinsten, auf der Primärseite des Übertragers erscheinenden Wert des zu messenden Widerstandes, und daß die Richtschaltung, die z. B. in einem zweiten, den Gleichrichter enthaltenden Stromkreis besteht, eine Induktivität enthält sowie ein Gleichstrommeßgerät, das den Betrag des zu messenden Widerstandes angibt. Der Vorteil dieser Anordnung besteht in einem großen Meßbereich; @es können mit ihr ohne weiteres Widerstände von i Ohm bis i Megohm gemessen werden.
  • Die neue Anordnung sei im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles, dessen Schaltung in Fig. i .dargestellt ist, näher erläutert.
  • Die Wechselstrommeßspannung wird von einem Topfsummer i o. d,gl. über einen Ausgangsübertrager 2 und eine Stromreinigungsschaltung 3 geliefert und besitzt etwa eine Frequenz von 8oo Hz. Die Speisung des Topfsummers i erfolgt aus einer Batterie q., z. B. einer Taschenlampenbatterie, über einen Regelwiderstand 5 und die eine Lamelle eines Schalters 6, der neben einer-Ausschaltstellung mit -Rücksicht auf den unten angegebenen Zweck der zweiten Lamelle zwei Einschaltungen besitzt; diese sind bei der ersten Lamelle schalttechnisch identisch. Zur Messung des Wechselstromes sind in .den Ausgangskreis des Übertragers 2 ein Trockengleichrichter 7 und ein Gleichstrommeßgerät 8- gelegt, und parallel zu beiden ist eine Sperrdrossel g geschaltet. Der mit Hilfe des Gleichrichters 7 erzielte Gleichstrom verläuft im wesentlichen über das Meßgerät 8 und die Sperrdrossel g, deren Induktivität so groß bemessen wird, daß sie bei der angegebenen Schaltung für Wechselstrom im wesentlichen undurchlässig ist. Das Meßgerät 8 kann selbstverständlich auch, abweichend von der Darstellung, in die zum Anschluß :der Drossel 9 an die übrige Schaltung dienende Zuleitung gelegt werden.
  • Da der Eigenwiderstand des Kreises zwischen den Übertragern 2 und io einschließlich des Eigenwiderstandes dieser Übertrager gegenüber dem zu bestimmenden Widerstand sehr klein ist und somit der Strom im wesentlichen dem zu bestimmenden Widerstand x umgekehrt proportional ist, erhält die Skala des Meßgerätes 8 hyperbolischen Charakter und kann daher mit Rücksicht auf die Genauigkeit nur etwa eine Größenordnung umfassen. Zur Erweiterung des Meßbereiches ist daher der Anpassungsübertrager ao vorgesehen, der bei dem Ausführungsbeispiel in Sparschaltung geschaltet ist und dessen Sekundärwicklung Anzapfungen besitzt, die zu den Kontakten eines Drehschalters i i geführt sind. Die Anzapfungen sind nach Zeh-; nerpotenzen abgestuft, d. h. so gewählt, daß jeweils die Anzeige des Meßgerätes 8, multipliziert mit der Zehnerpotenz, die der zur Messung verwendeten Anzapfung entspricht, den richtigen Wert angibt. Zur Kontrolle bzw. Einstellung der konstanten Meßspannung ist ein Eichwiderstand i2 vorgesehen, der über die zweite Kontaktlamelle des Schalters 6 angeschlossen werden kann.
  • Die Bedienung der neuen Meßanordnung erfolgt in folgender Weise: Nachdem der zu bestimmende Widerstand x angelegt ist, wird der Schalter 6 auf die Stellung Eichen gelegt und mittels des Drehwiderstandes 5 die !, dem Summer zugeführte Gleichspannung so geregelt, daß der Zeiger des Instrumentes sich auf eine eigens angebrachte rote Eichmarke einstellt. Nach Umlegen des Schalters 6 auf Messen wird der Stufenschalter i i, dessen Stellungen fortlaufend mit i, 1o, i02, 103, i04 USW. bezeichnet sind, von der Skalenanfangsstellung i (Fig. 2) beginnend, so weit gedreht, bis der Zeiger des Meßgerätes 8, dessen Skala sich nicht über den ganzen Ausschlagwinkel erstreckt, sich innerhalb der Skala befindet. Die Anzeige des Meßgerätes, multipliziert mit dem der Einstellung des Stufenschalters i i entsprechenden Faktor, ergibt nunmehr die Größe des gesuchten Widerstandes x.
  • Um jeden Widerstand unbeachtet seiner Phase, d. h. unbeachtet seines Verhältnisses zwischen Blind- und Wirkwiderstand, richtig zu messen, muß der innere Widerstand der Stromquelle einschließlich Stromreiniger-und Gleichrichtungskreis klein gegen den kleinsten Widerstand sein, den der Übertrager io primärseitig bei angelegtem zu messendem Widerstand x annimmt (beim Ausführungsbeispiel etwa 2o ooo Ohm). Weiterhin muß der Gleichstromwiderstand der einzelnen Wicklungsstufen des Übertragers io klein sein gegen die kleinsten zu messenden, den Wicklungsstufen zugeordneten Widerstände, insbesondere für solche reellen Charakters. Endlich soll der Leerlaufwiderstand des Übertragers groß sein gegen den größten zu messenden Widerstand. Letzteres ist bei dem Ausführungsbeispil durch eine hohe Windungszahl und durch- Übertragerresonanz vermittels eines parallel geschalteten Kondensators 13 erreicht.
  • Fig. 2 zeigt in Draufsicht den äußeren Aufbau der Meßanordnung. Wie ersichtlich, trägt die Deckplatte das Meßgerät 8, den Stufenschalter i i zur Einstellung der Meßbereiche, den Regelwiderstand 5 zur Eichung, den als Kippschalter ausgebildeten Schalter 6, der die Umschaltung des Gerätes auf Eichen, Messen und Aus ermöglicht, weiterhin zwei Rundklemmen für den Anschluß der zu messenden Widerstände x und außerdem eine Steckvorrichtung 1q. zum Anschluß der Gleichstromquelle, die aus zwei am Deckel des Gehäuses befestigten Taschenlampenbatterien besteht. Endlich trägt die Deckplatte des Gehäuses auch noch den halbversenkt angeordneten Topfsummer i.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ohmmeter zur Bestimmung des Betrages beliebiger Widerstände, bei dem der zu messende Widerstand über einen Übertrager in den Meßkreis eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertrager ein. mehrfach -.umschaltbarer Stufenübertrager ist und unter Zwischenschaltung einer Gleichrichterschaltung an eine Wechselstromquelle gelegt ist, deren innerer Widerstand zuzüglich des Widerstandes der Richtschaltung klein ist gegen den kleinsten, auf der . Primärseite des Übertragers erscheinenden Wert .des zu messenden Widerstandes, und daß die Richtschaltung ein den Betrag dieses Widerstandes angebendes Gleichstrommeßgerät und eine Induktivität enthält.
  2. 2. Ohmmeter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung des Meßkreises mittels eines Topfsummers o. dgl. über einen Übertrager und eine Stromreinigungsschaltung erfolgt.
  3. 3. Ohinmeter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßanordnung in sich selbst eichbar ist durch Anlegen eines eingebauten Normalwiderstandes mittels Umschalters, und daß auf der Skala des Meßgerätes eine der Größe dieses Normalwiderstandes entsprechende Marke angebracht ist, auf die durch Betätigung einer vorzugsweise den Speisestrom des Topfsummers o. dgl. steuernden Regeleinrichtung der Zeiger des MeB-gerätes- einstellbar ist. q.. Ohmmeter nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Übertrager, über,den der zu messende Widerstand in den Meßkreis eingeschaltet ist, ein Kondensator geschaltet ist.
DES100147D 1931-07-31 1931-07-31 Ohmmeter zur Bestimmung des Betrages beliebiger Widerstaende Expired DE604222C (de)

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