DE565652C - Schaltungsanordnung zur Ferneinstellung zweier elektrischer Widerstandsmesseinrichtungen in Abhaengigkeit von einem gemeinsamen Widerstandsgeber - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Ferneinstellung zweier elektrischer Widerstandsmesseinrichtungen in Abhaengigkeit von einem gemeinsamen Widerstandsgeber

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DE565652C
DE565652C DE1930565652D DE565652DD DE565652C DE 565652 C DE565652 C DE 565652C DE 1930565652 D DE1930565652 D DE 1930565652D DE 565652D D DE565652D D DE 565652DD DE 565652 C DE565652 C DE 565652C
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DE
Germany
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transmitter
resistance
cross
resistor
coil
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Expired
Application number
DE1930565652D
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English (en)
Inventor
Kurt Sieber
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/02Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is magnitude of current or voltage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Ferneinstellung zweier elektrischer Widerstandsmeßeinrichtungen in Abhängigkeit von einem gemeinsamen Widerstandsgeber Es sind Schaltungsanordnungen bekannt zur Einstellung von Kreuzspuleninstrumenten mit Hilfe eines gemeinsamen Regelwiderstandes. Der gemeinsam mit einem Anschluß und einem Abgriff versehene Regelwiderstand ist dabei parallel zu je einer Spule jedes Kreuzspuleninstrumentes geschaltet und in Reihe mit je einem Zusatzwiderstand an die Betriebsstromquelle angeschlossen.
  • Weiter sind auch Schaltungsanordnungen bekannt, bei welchen zwei getrennte Regelwiderstände oder die beiden Teile eines einzigen Regelwiderstandes in die Stromkreise der beiden Spulen eines einzigen Quotienteninessers eingeschaltet sind.
  • Diese bekannten Schaltungsanordnungen sind weder dazu bestimmt noch dafür geeignet, um wahlweise eine oder zwei gleichartig oder beliebig anders ausgebildete Widerstandsmeßeinrichtungen von einem gemeinsainen Geberwiderstand aus einzustellen, also z. B. zum Anschluß zweier Kreuzspuleninstrumente oder eines Kreuzspuleninstruinentes und einer Brückenschaltung. Um diese Aufgabe zu lösen, wird gemäß der Erfindung das eine Ende des gemeinsamen Geberwiderstandes über die eine Meßeinrichtung mit dem einen Pol und das andere Ende über eine gleichartige oder verschiedene zweite Meßeinrichtung mit dem gleichen Pol der Betriebsstromquelle verbunden und ein a n dem Geberwiderstand vorgesehener Abgriff unmittelbar an den anderen Pol der Stromquelle und außerdem an beide Meßeinrichtungen angeschlossen. Bei der neuen Schaltungsanordnung besteht dabei gegenüber den bekannten auch noch der Vorteil, daß man jede der Widerstandseinrichtungen be-Liebig ein- und ausschalten kann, ohne die eingeschaltet bleibende irgendwie zu beeinflussen. Außerdem wird auch noch der Vorteil erreicht, daß man gewünschtenfalls eine der Widerstandsmeßeinrichtungen auch ohne jedwede Schwierigkeiten auf irgendeinen anders ausgebildeten Widerstandsgeber, insbesondere auf einen gewöhnlichen Regelwiderstand, umschalten kann, ohne dadurch das Arbeiten der Schaltungsanordnung zu beeinträchtigen. Eine derartige Anordnung kann beispielsweise beim Anschluß von llehrfachregistriergeräten vorteilhaft verwendet werden. Schließlich besteht auch noch der Vorteil, da.ß man mit dem einen Teil 32s Geberwiderstandes bei der neuen Schaltungsanordnung einen Einzelwert messen, registrieren oder zählen kann und mit der anderen Seite Summenschaltungen auf anderen gleichartig ausgeführten Meßanordnungen ausführen-kann.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der neuen Einrichtung dargestellt. In Abb. i werden durch einen nach Art eines Potentiometers geschalteten Geber a zwei Kreuzspuleninstruinente b und c ferneingestellt. Das eine Ende des Geberwiderstandes d ist mittels einer Leitung e mit der einen Spule b1 des Kreuzspuleninstrumentes b verbunden, während das andere Ende des Geberwiderstandes d über eine Leitung f mit der Spule cl des Kreuzspuleninstrumentes c in Verbindung steht. Der Abgriff g des Geberwiderstandes ist einerseits mit dem einen Pol einer Batterie lt und anderseits mittels der Leitungen i und k mit dem einen Ende der Spulen b2 und c2 der beiden Kreuzspuleninstrumente b und c verbunden. Beide Spulen jedes Kreuzspuleninstrumentes stehen mittels einer Leitung L bzw. in mit dem anderen Pol der Batterie lt in Verbindung. Die Widerstände iz und o, welche für jedes der beiden Kreuzspuleninstrumente vorgesehen sind, dienen zur Eichung. Wird der Abgriff ä des Gebers a aus seiner Nullstellung verstellt, so wird die Größe dieser Verstellung durch die beiden Kreuzspuleninstrumente b und c angezeigt, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß beide Kreuzspuleninstrumente nach der gleichen Richtung hin ausschlagen. Gewünschtenfalls kann natürlich auch das eine oder beide Kreuzspul;.ninstrumente als Registriergerät ausgebildet sein.
  • Um der häufig gestellten Forderung, daß eines der Instrumente mit einem oder mehreren anderen Widerstandsgebern verbindbar sein soll, zu genügen, ist in den Zuleitungen k und fein Umschalter p angedeutet, mit welchem das Kreuzspuleninstrument c gewünschtenfalls mit einem zweiten Widerstandsgeber q, der gegebenenfalls auch nach Art eines Potentiometers ausgeführt sein kann, verbunden werden kann.
  • Bei der Anordnung nach Abb.2 ist ein Kreuzspuleninstrument b in entsprechender Weise mit einem Geberwiderstand d verbunden, wie dies oben mit Bezug auf Abb. i beschrieben ist. Für das Kreuzspuleninstrument ist lediglich noch zum Unterschied von Abb. i ein zusätzlicher Widerstand r vorgesehen, der eine Dämpfung der beweglichen Kreuzspulen bewirkt. Ein derartiger Widerstand kann natürlich auch bei den Kreuzspuleninstrumenten derAbb. i vorgesehen sein. Zum Unterschied von Abb. i ist an Stelle des zweiten Kreuzspuleninstrumentes in Abb.2 eine Wheatstonesche Brückenschaltung s als zweites Meßgerät dargestellt. Der Abgriff g des Gebers a und das eine Ende des Geberwiderstandes d sind mittels der Zuleitungen t und iz in die Brückenschaltung s eingeschaltet, wobei der Regelkontakt g wiederum mit dem einen Pol der Batterie la verbunden ist. In die Verbindungsleitung v zwischen dem anderen Pol der Batterie lt und der Brückenschaltung s ist ein Regelwiderstand w für die an der Brücke liegende Spannung eingefügt. Die Ausbildung und Anordnung des Umschalters p' und des zweiten Widerstandsgebers q' entspricht im wesentlichen derjenigen der mit p und q bezeichneten Teile der Abb. i.
  • Auch bei der Einrichtung nach Abb.2 können die beiden Einrichtungen b und s so geschaltet sein, daß ihre Ausschläge in der gleichen Richtung erfolgen. Als Geberwiderstand kann man gewünschtenfalls ein sogenanntes Ringrohr mit drei Anschlüssen verwenden. Bei diesem ist innerhalb eines geschlossenen Hohlringes aus Isoliermaterial ein Widerstandsdraht und eine größere Menge Quecksilber angeordnet, wobei zwei Zuleitungen zu den Enden des Widerstandes und die dritte Zuleitung zum Quecksilber führen, so daß offene Kontaktstellen, die leicht zur Bildung von übergangswiderständen neigen, vermieden sind. Ein derartiges Quecksilberringrohr kann gewünschtenfalls unmittelbar auf der Achse eines be- liebigen Meßinstrumentes angeordnet sein, so daß in diesem Falle die Einstellung der beiden an das Ringrohr angeschlossenen Meßgeräte vollkommen selbsttätig inAbhängigkeit von dem den Widerstand einstellenden Gebermeßgerät erfolgt.
  • Die neue Einrichtung hat in der gezeichneten Ausführung insbesondere den Vorteil, daß Widerstandsänderungen in den Zuleitungen zu den einzelnen Instrumenten, zu der Batterie oder zu dem Geber, wie sie besonders durch Änderungen der Temperatur eintreten können, keinen merkbaren Einfluß auf die Messungen ausüben, da die Widerstandsänderungen gleichmäßig in die Meß-und Vergleichsstromkreise eingehen. Im Falle der Anwendung einer Brückenschaltung kann man diese durch passende Bemessung der Zuleitungen ebenfalls so ausbilden, daß die durch Temperaturschwankungen bedingten Widerstandsänderungen der Zuleitungen keinen Einfluß auf das Meßergebnis haben. Gewünschtenfalls kann man auch eine Brükkenschaltung mit Kreuzspuleninstrument verwenden, wobei die eine Spule des Kreazspuleninstrumentes an den Diagonalzweig der Brücke und die andere Spule an die Betriebsspannung der Brücke anzuschließen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Ferneinstellung zweier elektrischer Widerstand5-meßeinrichtungen, insbesondere Kreuzspuleninstrumente und Brückenschaltungen, in Abhängigkeit von einem gemeinsamen Widerstandsgeber, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Geberwiderstandes (d) über die eine Meßeinrichtung (b) mit dein einen Pol und das andere Ende über eine gleichartige oder verschiedene zweite Meßeinrichtung (c oder s) mit dem gleichen Pol der Stromquelle (h) verbunden ist, und daß ein an dem Geberwiderstand (d) vorgesehener Abgriff (g) unmittelbar an den anderen Pol der Stromquelle (h) und außerdem an beide Meßeinrichtungen (b, c oder b, s) angeschlossen ist. z. Einrichtung nach Anspruch i für zwei Kreuzspuleninstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile des Geberwiderstandes in die Stromkreise von verschieden liegenden Spulen der beiden Kreuzspulengeräte eingeschaltet sind, derart, daß bei Veränderung des Geberwiderstandes beide Kreuzspuleninstruniente nach der gleichen Richtung ausschlagen. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kreazspuleninstrument und eine Brückenschaltung an die beiden Teile des als Geber dienenden Widerstandes angeschlossen sind. d.. Einrichtung nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuleitungen zwischen dem einen Teil des Geberwiderstandes und dem einen Meßgerät ein Umschalter zur Verbindung dieses Meßgerätes mit einem zweiten Widerstandsgeber eingefügt ist. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß als Geberwiderstand ein Ouecksilberringrohr mit drei Anschlüssen vorgesehen ist, das zweckmäßig durch ein Meßinstrument eingestellt wird.
DE1930565652D 1930-04-11 1930-04-11 Schaltungsanordnung zur Ferneinstellung zweier elektrischer Widerstandsmesseinrichtungen in Abhaengigkeit von einem gemeinsamen Widerstandsgeber Expired DE565652C (de)

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DE (1) DE565652C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763535C (de) * 1940-10-02 1954-04-05 Siemens & Halske A G Einbauanordnung fuer elektrische Anzeigeanlagen in Flugzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE763535C (de) * 1940-10-02 1954-04-05 Siemens & Halske A G Einbauanordnung fuer elektrische Anzeigeanlagen in Flugzeugen

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