DE6041C - Neuerungen an Brief- und Depeschen - Umschlägen - Google Patents

Neuerungen an Brief- und Depeschen - Umschlägen

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DE6041C
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H. RÖED in Christiania
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D27/00Envelopes or like essentially-rectangular flexible containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents
    • B65D27/12Closures
    • B65D27/14Closures using adhesive applied to integral parts, e.g. flaps

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Description

1879.
Klasse 54.
HELLEBARTH ROED in CHRISTIANIA. Neuerungen an Brief- und Depeschen-Umschlägen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1879 3^.
Bei den bis jetzt gebräuchlichen Briefumschlägen für gewöhnliche Briefe und Depeschen, die in der Regel nicht versiegelt werden, ist es stets Unberufenen sehr leicht, den Gummiverschlufs zu öffnen und wieder zu schliefsen, ohne dafs der legitime Empfänger hiervon etwas merkt.
Der Verschlufs der neuen Umschläge ist nun so construirt, dafs ohne den Gebrauch einer Scheere oder ohne Reifsen die Umschläge nicht geöffnet werden können, auch wenn man nur einen Klebstoff zum Verschliefsen benutzt.
Bei diesen Umschlägen ist die Rückseite der mit Gummi oder irgend einem Klebstoff bestrichenen Verschlufsfläche ohne ein Zerreifsen des Umschlages nicht zugänglich, da dieselbe noch von einer anderen Papierfläche bedeckt wird.
In der beiliegenden Zeichnung sind vier verschiedene Arten der Umschläge dargestellt und zwar in Fig. 1 und 5 ein vollständig aufgefalteter und geschlossener Umschlag. Die punktirten Linien bedeuten den Bruch des Umschlagpapieres.
Der Theil I ist etwas breiter als die Hälfte der Breite des Theiles V; Theil II hat genau die halbe Breite des Theiles V. Zuerst wird I umgelegt, dann II, dann der mit Klebstoff sowie einem Schlitz versehene Theil III, sodann der Theil IV. Dieser Theil ist, wie in der Zeichnung angegeben, mit einem zungenförmigen, theilweise mit Klebstoff bestrichenen Ansatz versehen, der Klebstoff wird nun mit dem Finger befeuchtet, die Zunge durch den Schlitz des Theiles III gesteckt, worauf sie auf den Theilen I und II und unter dem Theile III zu liegen kommt. Die Zunge kann nun nicht mehr herausgezogen werden, da der an ihr haftende Gummi sie mit den Theilen I und II verbunden hat. Ein heimliches Oeffnen dieses Umschlages wird hierdurch unmöglich.
Fig. 2 und 6 stellt eine Modification des beschriebenen Umschlages dar. Theil I wird umgelegt, dann Theil II, dann die mit Klebstoff versehenen Theile III und befestigt. So ist der Umschlag fertig; der Brief wird nun hineingesteckt, der Umschlag geschlossen und zwar so, dafs wieder die mit Klebstoff versehene Zunge des Theiles IV durch den Schlitz des Theiles II gesteckt wird. Durch den Klebstoff der Zunge findet dann eine Verbindung der Theile I und IV statt.
Fig. 3 und 7 stellen den soeben beschriebenen Umschlag mit daranhängendem Empfangszettel dar. Dieser letztere hängt amTheileHI(Linie^-2?). Theile I, II, III, IV und V werden wie in Fig. 2 zusammengelegt, und nachdem der Brief hineingelegt ist, verschlossen; dann wird der Empfangszettel um den Umschlag gewickelt und bei Abgabe des Briefes abgerissen; zu dem Zweck kann die Linie A-B perforirt sein.
Fig. 4 und 8 stellen einen Briefbogen mit daran befindlichem Verschlufs dar, wie er auch jetzt schon in anderer Anordnung hauptsächlich für telegraphische Depeschen im Gebrauch ist.
Der Bogen hat die in der Zeichnung angegebenen Kniffe; nachdem er mit Ausnahme der Theile I und IV auf der einen Seite beschrieben ist, legt man Theil I um, dann II, dann III, dann VI, dann V, und schliefslich steckt man, nachdem der Klebstoff der Zunge befeuchtet ist, diese durch den Schlitz des Theiles V. Nach dem mittelst einer Scheere zu bewerkstelligenden Oeffnen des Umschlages wird man finden, dafs die Zunge des Theiles IV an Theil I haftet.
Selbstverständlich können die einzelnen Theile der soeben beschriebenen Umschläge ganz nach Belieben noch theilweise mit Klebstoff versehen sein, um ein festeres Zusammenhalten zu ermöglichen und das gegenseitige Ineinanderschieben verschlossener Briefe zu verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Brief- und Depeschenumschläge, sowie der Verschlufs derselben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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