DE604155C - Zweiseilgreiferwindwerk - Google Patents

Zweiseilgreiferwindwerk

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DE604155C
DE604155C DEG84247D DEG0084247D DE604155C DE 604155 C DE604155 C DE 604155C DE G84247 D DEG84247 D DE G84247D DE G0084247 D DEG0084247 D DE G0084247D DE 604155 C DE604155 C DE 604155C
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DE
Germany
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drum
drums
gear
rope gripper
winch
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Expired
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DEG84247D
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BRUNO GARLEPP
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BRUNO GARLEPP
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes
    • B66C3/125Devices for control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

Bekannt sind Greiferwindwerke, bei denen eine Trommel unmittelbar auf dem Mantel der anderen Trommel gelagert ist. Bekannt ist es ferner, die nebeneinander gelagerten Trommeln eines Greiferwindwerkes durch ein Umlaufrädergetriebe zu verbinden.
Demgegenüber besteht die Erfindung in der Vereinigung der Merkmale, daß die auf den beiden Enden der inneren Trommel gelagerten beiden Trommeln verbunden sind mit einem vom Hubmotor angetriebenen, alle Trommeln antreibenden Zahnrade, welches als Träger der Planetenräder eines Planetengetriebes dient, das durch, einen Zahnkranz der inneren Trommel und ein auf der Achse sitzendes, nur die innere Trommel antreibendes Sonnenrad gebildet wird.
Hierdurch werden die Vorteile der gedrängten, leichten und einfachen Bauart und der Verbilligung des Windwerks durch Fortfall der Trommelmanteltragteile vereinigt mit den Vorteilen des einfachen Antriebes, der guten Zugänglichkeit des Getriebes und der einfachen Steuerung dank der Verwendung eines Umlaufrädergetriebes. Beim Heben des Greifers braucht bei dem Windwerk nach der Erfindung nur der Hubmotor zu laufen. Auch ist es möglich, alle treibenden Teile voE-ständig zu kapseln und in einem Ölbade umlaufen zu lassen, so daß das Windwerk nach der Erfindung im Freien aufgestellt werden kann.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist in der einen Trommelstirpwand ein abnehmbarer Lagerdeckel für den Ein- und Ausbau des Planetenrades vorgesehen. Hierdurch wird das Umlaufrädergetriebe gut zugänglich und die Vornahme von Ausbesserungen erheblich erleichtert. Die Lagerstellen der Planetenradachse können, getrennt von der Zahnräderschmierung, von außen mittels Schmierbuchsen geschmiert werden, so daß die empfindlichen Achslager durch den bisweilen im Öl enthaltenen Schmutz nicht beschädigt werden können.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung im Schnitt dargestellt. Die Schließtrommel 1 ist im Mantel der Trommeln 2,3 durch Gleit- oder Wälzlager 10, 11 gelagert. An ihrer einen Stirnseite ist die Trommel 1 mit einer Innenverzahnung 7 versehen. In diese greift ein Planetenrad 6 ein, dessen Achse in den Stirnscheiben der Trommeln 2, 3 gelagert ist. Die Trommeln sind auf einer Welle 4 gelagert, die ihrerseits in Lagern 8 und 9 ruht. Mit der Welle 4 ist ein Sonnenrad 5 verbunden, das mit dem Planetenrad 6 kämmt. Ihren Antrieb erhält die Welle 4 über die Zahnräder 19 und 18 vom ScHießmotor 15, auf dessen WeEe die 6Q
Schließwerkbremse 22 angeordnet ist. Die Trommel 2 ist mit einem Zahnkranz 17 verbunden, der über das Ritzel 16 vom Hubmotor 14 angetrieben wird. Auf der Welle des· Ritzels 16 ist eine Bremse 21 angeordnet. Die Trommeln 1, 2 und 3 :sind durch Dichtungen 12 öldicht gegeneinander abgeschlossen., so daß im Hohlraum der Trommel 1 ein Ölbad für das Umlaufrädergetriebe 6, 7 gebildet werden kann. In der einen Stirnscheibe der Trommel 2 ist eine Öffnung vorgesehen, die durch einen Deckel 23 verschlossen werden kann. Das Planetenrad 6 ist nach Fortnahme des Deckels 23 gut zugänglich und kann ohne Abnahme des Trommelsatzes leiclit ausgebaut werden.
Die Abmessungen des Ritzels 5, der Innenverzahnung 7 und die Durchmesser der Trommeln i, 2,3 können so gewählt werden, daß bei laufendem Hubmotor 14 und stillstehendem Schließmotor 15 die Umfangsgeschwindigkeiten der Schließtrommel und der Trommeln 2, 3 gleich groß sind. Der Schließmotor wird dann lediglich zum Schließen und Öffnen des Greifers eingeschaltet, während das Heben und Senken des Greifers allein durch den Hubmotor erfolgt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Zweiseilgreiferwindwerk mit gleichachsig ineinander angeordneten Trommeln, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den beiden Enden der inneren Trommel (1) gelagerten beiden Trommeln (2, 3) mit einem von dem Hubmotor angetriebenen, alle Trommeln (1, 2, 3) antreibenden Zahnrad (17) verbunden sind, welches als, Träger der Planetenräder eines durch einen Zahnkranz (7) der inneren. Trommel (1) und ein auf der Achse (4) sitzendes, nur die Trommel (1) antreibendes Sonnenrad (5) gebildeten Planetengetriebes dient.
  2. 2. Zweiseilgreiferwindwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stirnwand der Trommel (2) für den Ein- und Ausbau des Rades (6) ein abnehmbarer Lagerdeckel (23) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG84247D 1932-02-03 1932-12-11 Zweiseilgreiferwindwerk Expired DE604155C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP604155X 1932-02-03

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DE604155C true DE604155C (de) 1934-10-15

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ID=13141518

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG84247D Expired DE604155C (de) 1932-02-03 1932-12-11 Zweiseilgreiferwindwerk

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DE (1) DE604155C (de)

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