DE60413C - Einrichtung zur Verhütung des Ueberwindens bei Förderkörben - Google Patents

Einrichtung zur Verhütung des Ueberwindens bei Förderkörben

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DE60413C
DE60413C DENDAT60413D DE60413DA DE60413C DE 60413 C DE60413 C DE 60413C DE NDAT60413 D DENDAT60413 D DE NDAT60413D DE 60413D A DE60413D A DE 60413DA DE 60413 C DE60413 C DE 60413C
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Germany
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conveyor
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brake
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60413D
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English (en)
Original Assignee
C. A. ElSSNER in Lugau, Sachsen
Publication of DE60413C publication Critical patent/DE60413C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/08Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for preventing overwinding

Landscapes

  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Vorrichtung soll bei Bergwerksförderungen, Aufzügen und dergleichen das Zuhochtreiben gegen die Förderseilscheiben im Seilscheibenstuhl verhüten.
Dieselbe bleibt bei einer bestimmten geringen Geschwindigkeit in Ruhe; wird diese Geschwindigkeit jedoch überschritten, so tritt die Vorrichtung in Thätigkeit, wirkt auf die Bremse und bringt durch diese die Maschine zum Stillstand.
In Fig. ι und 2 bedeutet Q die emporgehende Schale, welche mit der aufgenieteten Zunge ^ bei der zulässigen Seilgeschwindigkeit von 4 bis 5 m nur mäfsig gegen den Hebel h des Rohres r stöfst. Die Kugel k bewegt sich daher nur bis zu dem Drehungspunkt d und kehrt alsdann zurück. Bei einer Geschwindigkeit von 5 bis 7 m hingegen stöfst \ heftig gegen h und treibt die Kugel über den Drehungspunkt d hinaus, so dafs dieselbe in die punktirte Stellung fällt, die Höhe w durchläuft und etwa eine Drahtverbindung von 0 aus nach der Dampfbremse derartig kürzt, dafs dieselbe durch diese Zugkraft in Thätigkeit gesetzt wird.
Fig. 3 und 4 zeigen eine in d abgewogene Rinne, die eine Kugel k trägt. Diese Rinne wird durch ein verticales Gestänge bei s erfafst, welches mit den Hebelvorrichtungen bei h und hl für Auf- und Niedergang der Schale Q in Verbindung steht, so dafs dasselbe ebenfalls eine Auf- und Niederbewegung mitmacht. Drückt z. B. die aufgehende Schale Q bei h diese aus den Leitungsbaum hervorspringende Hebelvorrichtung zurück, so hebt sich die Rinne mit der Kugel, so dafs die Rinne aus ihrer horizontalen Lage ab in die schräge Lage a1 b1 fällt. Die Kugel läuft nun in 4 Secunden bis a\ drückt daselbst gegen die Zunge m, welche durch einen Doppelhebel mittelst Kreuzdrähte die Hebelvorrichtung χ und den mit derselben verbundenen Hebel y einen Weg w durchlaufen läfst, der diesen Hebelj^ aus dem Bereich der aufgehenden Schale Q seitlich verschiebt. Die Schale Q erreicht nun ohne Anschlag an den Hebel y die darüber liegende Hängebank oder Aufsetzvorrichtung. Es bestimmt sich nun die Höhe ν aus obigem Kugellauf von 4 Secunden und der Geschwindigkeit der Schale Q von h aus. Letztere sei z. B. 4,5 m pro Secunde, demnach 4 Secunden X 4,5 m = 18 m.
Wird die Geschwindigkeit der Schale Q nun gesteigert, z. B. auf 6 m pro Secunde, so werden 4 X 6 m = 24 m durchlaufen. Die Kugel k würde bei 1.8 m in letzterer Geschwindigkeit erst 3 Secunden gelaufen sein, der Hebel y demnach von der aufgehenden Schale Q erfafst und die Bremse in Thätigkeit gesetzt werden.
Das Mafs v1 bestimmt sich aus der Länge der Schale Q. :
Bei Rückgang derselben Schale Q in die Tiefe wird durch h] h wieder nach aufsen gedrückt, die Rinne hebt sich umgekehrt, k läuft zurück nach a" b" und setzt in gleicher Weise die Hebelvorrichtung füvy wieder in die vorher eingenommene Lage.
Die Vorrichtung läfst sich dahin abändern, dafs eine Rinne schräg nach dem Schacht zu gelagert wird. An ihrem Ende ist eine Hebelvorrichtung, . gegen welche eine Kugel liegt, angebracht. Die aufgehende Schale Q. stöfst dann gegen diesen Hebel und treibt die Kugel nach der Stärke des Schlages schrägauf. Die

Claims (1)

  1. Rinnenlänge wird nun so bemessen, dafs bei 5 bis 7 m Seilgeschwindigkeit die Kugel auf der Endseite der Rinne ausläuft, in ein Gefäfs hineinfällt und die Kugelschwere, ähnlich wie oben bei ο in Fig. ι bis 4, auf die Bremse wirkt.
    Ebenso kann die Bewegung der Schale auf Zahnstangen, Räder und sonstige Maschinenelemente übertragen werden.
    An Stelle der Kugeln können auch Wagen oder dergleichen verwendet werden.
    Patent-AνsprOche:
    i. Einrichtung zum Bethä'tigen der Dampfbremse beim Ueberwinden des Förderkorbes, bestehend aus einer bei (0) mit dem Dampfzulafsventil der Bremse verbundenen, kippbar gelagerten Laufrinne fr), die vom Förderkorb bei übermäfsiger Geschwindigkeit desselben derart angestofsen wird, dafs die Kugel (k) die Rinne fr) umwirft.
    Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher die in der vom Förderkorb angestofsenen Laufrinne rollende Kugel die Laufrinne und ein Hebelwerk fmx) umstellt, das einen mit dem Dampfzulafsventil der Bremse verbundenen Hebel fy) aus der Bahn des Förderkorbes entfernt, wenn die Geschwindigkeit desselben eine normale ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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