DE604071C - Gasnietfeuer - Google Patents

Gasnietfeuer

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DE604071C
DE604071C DEL73227D DEL0073227D DE604071C DE 604071 C DE604071 C DE 604071C DE L73227 D DEL73227 D DE L73227D DE L0073227 D DEL0073227 D DE L0073227D DE 604071 C DE604071 C DE 604071C
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Germany
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rivet
gas
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opening
rivets
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DEL73227D
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MICHEL J LACKNER DIPL ING
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0093Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for screws; for bolts

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Description

  • Gasnietfeuer Zum Erwärmen von Nieten werden vielfach offene Kohle- oder Koksfeuer verwendet, bei denen die Niete von oben, durch eine Eisengabel gestützt, in die Glut eingehängt werden. Diese Feuer haben vor allem den Nachteil, daß sie viel Rauch erzeugen, der sich im Arbeitsraum verbreitet, die Arbeiter belästigt und, nach oben steigend, die Dachträger und Bedachung angreift.
  • Es sind ferner Nietwärmöfen mit Gasfeuerung bekanntgeworden, bei denen die Niete von oben durch eine Öffnung auf eine im Ofenraum angeordnete feuerfeste Schale fallen, die von einer unten seitlich eingeführten Flamme tangential umspült wird. Bei diesen Öfen wird der ganze Niet gleichmäßig auf Weißglut erhitzt, ein Verfahren, das in Deutschlind nur für ganz kleine Niete Anwendung findet. Für größere Niete kommt dagegen nur die Erhitzung des Nietschaftes durch Einhängen von oben in Betracht.
  • Bei anderen bekanntgewordenen gasgefeuerten Ausführungsarten werden zwar die Niete von oben eingehängt, jedoch erfolgt die Flammenführung einfach von unten nach oben, so daß die Flamme ficht genügend für den Arbeitsgang ausgenutzt wird und großenteils oben aus dem Ofen austritt, wodurch wiederum der Bedienungsmann belästigt wird. Es sind auch noch andere Nietwärmöfen, bekanntgeworden; bei denen der Verbrennungsraum von dem eigentlichen Erhitzungsraum getrennt ist, was auf jeden Fall den Gasverbrauch und auch die Baukosten des Ofens erhöht.
  • Diesen bekannten Nietwärmöfen gegenüber handelt .es sich bei der vorliegenden Erfindung um ein Gasnetfeuer, das sich in der Anordnung und Wirkungsweise weitgehend den bisher benutzten, Kohle- und Koksfeuern anschließt, dabei die bekannten. Vorzüge der Gas-Ramme möglichst für den Arbeitsvorgang ausnutzt, für Niete jeder Länge und Sorte dienen kann, infolge des geringen Gewichtes leicht tragbar ist und bei sehr geringem Gasverbrauch nur niedrige Anschaffungskosten verursacht.
  • In beiliegender Zeichnung stellt Abb. i einen senkrechten Schnitt, Abb.2 eine Seitenansicht und Abb.3 eine Draufsicht des Erfindungsgegenstandes dar.
  • Der Verbrennungsraum a ist ringförmig ausgebildet und geht nach oben in Alen länglichen Schlitz b. über, in, den die Niete c mittels Gabeln d eingehängt werden. Zur Aufnahme längerer Niete kann der Schlitz b durch Auflegen von Steinplatten o. dgl. (nach oben verlängert werden:. Der Boden des Verbrennungsraumes kann eine Reänigungsöffnung L mit einem abnehmbaren Deckel m besitzen.
  • Die Beheizung des Nietfeuers erfolgt durch eine oder mehrere Düsen e, durch die Gas uiid Luft bereits vorgemischt tangential eingeführt werden. Die Stirnseite der Düse ist mit einer Anzahl kleiner Löcher für den Austritt des Brennstoff-Luft-Gemisches versehen, die als Katalysator wirken. Durch die Rotation der Flamme wird eine Stauung der Hitze im Verbrennungsraum hervorgerufen.
  • Die Vormischung von Gas und Luft erfolgt in bekannter Weise in einer Mischdüse f. Zum Regeln von Gas und Luft dienen Hähne g und h. Diese sind miteinander durch eine Stange i gekuppelt, deren Länge durch ein Schraubenschloß k verändert werden kann,.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasnietfeuer mit einer schlitzartig ausgebildeten Einlegeöffnung, in welche die Niete mit ihren Schäften von oben hineinragen, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Einlegeöffnung (b) eine ringförmige Erweiterung (a) mit tangential @einmündendem Gasbrenner (e) anschließt, welche' unten eine durch eine Klappe (m) verschließbare Reinigungsöffnung (L) besitzt.
DEL73227D Gasnietfeuer Expired DE604071C (de)

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