DE603281C - Malschloss, dessen saemtliche Sperrscheiben von einem einzigen Stellmittel, beispielsweise einer Stellscheibe aus, einstellbar sind - Google Patents

Malschloss, dessen saemtliche Sperrscheiben von einem einzigen Stellmittel, beispielsweise einer Stellscheibe aus, einstellbar sind

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DE603281C
DE603281C DET41211D DET0041211D DE603281C DE 603281 C DE603281 C DE 603281C DE T41211 D DET41211 D DE T41211D DE T0041211 D DET0041211 D DE T0041211D DE 603281 C DE603281 C DE 603281C
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/0044Permutation or combination locks; Puzzle locks with telephone-type dial

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

Malschlösser, bei denen die Einstellung der Sperrscheiben durch ein einziges Stellmittel, ζ. B. einen Stellknopf, geschieht und deren Sperrscheiben unter dem Einfluß' von Federn stehen, welche sie nach Benutzung des Schlosses selbsttätig wieder in ihre Ausgangsstellung zurückdrehen, sind bekannt. Diese Schlösser haben aber den Nachteil, daß das Einstellen der Sperrscheiben auf ihre Freigabestellung nicht einfach und schnell genug geht, und die Möglichkeit besteht, bei der Einstellung Fehler zu machen, insbesondere wenn das· Schloß im Dunkeln geöffnet werden soll. Bei den bekannten Schlössern mit nur einer Einstellscheibe für mehrere Sperrscheiben muß diese in genauer Reihenfolge zwischen den Kennziffern oder Buchstaben der gültigen Losungszahl oder des Losungswortes mehrmals vor und zurück gedreht werden.
ao Die Einstelkahlen und auch, die Marke auf der Einstellscheibe sind in dunklen Räumen aber schlecht erkennbar, und es genügt schon die gringste Ungenauigkeit bei der Einstellung, um ein öffnen des Schlosses zu verhindem. Der ganze langwierige Einstellvorgang muß dann wiederholt werden. Diesen ■Übelständen wird nach vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, daß als Stellmittel eine Einstellscheibe verwendet wird, die nach· Art der bei selbsttätigen Fernsprechgeräten gebräuchlichen Lochscheibe ausgebildet ist, so daß durch Drehen dieser Lochscheibe bis zu einem festen Anschlag jede Malscheibe mit einem Bediemingsgriff schnell und bequem frei gestellt werden kann und daß die Malscheiben sich durch einen Schaltmechanismus selbsttätig hintereinanderschalten'. Dadurch ist eine einfache und schnelle Bedienung des Schlosses ohne Möglichkeit, Fehler zu machen, gewährleistet.
Es ist ferner bekannt, daß Malschlösser von außen, ohne das Schloß auszubauen, durch Betätigung des zum öffnen dienenden Stellmittels auf eine neue Losungszahl oder ein neues Losungswort eingestellt werden können. Die dazu erforderliche Einrichtung ist aber sehr kompliziert und, was wichtiger ist, für Schlösser mit selbsttätig zurücklaufenden Sperrscheiben nicht verwendbar, weil der äußere Teil der zweiteilig ausgebildeten Sperrscheiben dabei festgehalten wird, während bei auf einer Welle sitzenden Sperrscheiben die erforderlichen Federn, Klinken und· Anschläge nur auf dem· äußeren Umfang der Sperrscheiben arbeiten können und dieser daher zum Einstellen) einer neuen Kombination nicht festgehalten werden darf. Deshalb sind in der Anordnung gemäß der Erfindung die Sperräder oder -scheiben mit ihrer gemeinsamen Achse auf einem Schwenkhebel gelagert und können von den Schalträdern entfernt werden, so daß ein einfaches Umstellen von außen möglich wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für ein Schloß gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι das Schloßeingerichte bei abgenommener Schloß decke,
Abb. 2 einen Schnitt durch das Schloß nach der Linie A-B der Abb. 1 in Stirnansicht,
Abb. 3 die Anordnung des eigentlichen Schaltmechanismus,
"Abb. 4 eine Außenansicht der Wählerscheibe, Abb. 5 die Nabe des Mitnehmerrades, Abb. 6 das Mitnehmerrad1 mit Nabe und Mitnehmerscheibe und den Schalträdern im Schnitt C-D,
Abb. 7 das Klinkenrad,
Abb. 8 das Klinkenrad im Schnitt, ίο Abb. 9 den Lagerzapfen für das Klinkenrad mit Nocken,
Abb. io ein Schaltrad,
Abb. Ii die Anordnung der Mitnehmerstifte im !Mitnehmerrad und Abb. 12 einen Grundriß des Sperrmechanismus.
An der Außenseite der Tür befindet sich die nach Art der bekannten Telephonwählerscheiben ausgebildete Einstellscheibe 1. Sie weist 10 Löcher auf, unter denen auf dem Wählerschildi 2 eine Zahlenskala 3 mit den Zahlen von ο bis 9 angebracht ist. Auf dem feststehenden Wählerschild 2 ist ein Anschlag 4 befestigt. Beim Wählen, z. B. der • 25 Zahl 5, steckt man wie beim Telephon einen Finger in das Loch über der Zahl 5 und dreht die Scheibe im Uhrzeigersinne, bis der Anschlag 4 ein Weiterdrehen unmöglich macht. Nun löst man den Finger und wartet bis die im Schloßinnern in einem Zahnrad 85 gelagerte Spiralfeder 104 über das auf der Achse 6 der Lochscheibe sitzende Antriebsritzel17 die Scheibe ι in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt hat. Ritzel· 7 treibt ein Mitnehmerrad 8 durch einen fest auf ihm aufgesetzten MitnehmerkranK 9 an. Auf dem nabenartigen Ansatz 10 des Mitnehmerrades 8 sind lose für sich drehbare Schalträder ii, 12, 13, 14 aufgesetzt. Auf der einen Seite liegen diese Schalträder am dem Mitnehmerkranz 9 an, auf der anderen Seite werden sie durch zwei Laschen 15 gehalten, die mittels Schrauben 16 an dem Ansatz 10 befestigt sind. Die Schalträder 11 bis 14 lassen sich durch Mitnehmerstifte 17, 18, 19, 20 mit dem MitnehmerradS kuppeln. Diese Mitnehmerstifte 17 bis 20 sind in dem nabenartigen' Ansatz 10 des Mitnehmerrades' 8 im Winkel zueinander versetzt gelagert. Jedem Schaltrad 11 bis 14 ist ein Stift 17 bis 20 zugeordnet. Durch Federn werden· die Stifte in radialer Richtung nach innen gedrückt. In ihrer innersten Stellung ragen sie in eine bogenförmige Erweiterung 21 der Nabembohrung 23 hinein. In der Bohrung 23 auf der Führungshülse 108 des nabenartigen Ansatzes 10 ist mit einem Zapfen 24 ein Klinkenrad 25 gelagert. Dabei ist der Zapfen 24 derartig gestaltet, daß er das Klinkenrad 25 gut auf der Hülse 108 führt, zugleich aber noch genügend Raum zur Unterbringung einer Spiralfeder 5 läßt, die mit ihrem einen Ende an dem Zapfen 24 und mit dem anderen in der Bohrung· 23 des Mitnehmers! 8 befestigt ist. Fest mit dem Klinkenrad 25 ist ein Nocken 27 verbunden, der sich in der Erweiterung 21 der Nabenbohrung 23 unter die Enden der Mitnehmerstifte 17 bis 20 bei dem Stellvorgang schrittweise entlang bewegt und' bei jeder Drehung der Einstellscheibe 1 unter einen Mitnehmerstift tritt und diesen nach außen drückt, wodurch die Kupplung· zwischen dem Mitnehmerrad 8 und dem betreffenden Schaltrad herbeigeführt wird. Das· Klinkenrad 25 trägt Zähne «bis e, und zwar einen mehr als Schalträder 11 bis 14 vorhanden sind, in diesem Falle also fünf. Hinter den Zähnen ist der Umfang des Klinkenrades in einem Kreisbogen 26 fortgeführt, der dann plötzlich einen Absatz bildend in, einen Kreisbogen von einem kleineren Durchmesser abfällt, der an seinem anderen Ende etwa diametral gegenüber dem ersten Absatz eine Schulter 21 bildet und dann in die Verzahnung α bis· e übergeht. In die Zähne greift eine unter Wirkung einer Feder stehende Klinke 28 ein, die an dem Kranz 9 des Mitnehmerrades 8 gelagert ist. Die Feder 5 drückt vor der ersten Drehung der Wählerscheibe 1 das Klinkenrad 25 mit der Schulter 21 gegen den Anschlag 22 des Mitnehmerrades 8. Bei der zweiten und folgenden Drehung der Wählerscheibe bringt die die beiden Teile elastisch kuppelnde Feder 5 die Zähne des Klinkenrades 25 zur Anlage an die Klinke 28. Außer der Klinke 28 greift im diese Zähne α bis e noch eine ebenfalls- unter dem Einfluß einer Feder stehende Klinke 29 ein., die am Schloßgehäuse gelagert ist und an ihrem? freien Ende einen Gleitnocken 30 trägt, mit dem sie auf einem kurvenförmig gestalteten Bahnstück des Mitnehmerkranzes 9 gleitet. Die Klinke 29 fällt nach jeder Schaltbewegung in das in 'die Ausgangsstellung zusammen mit dem Mitnehmerrad zurückkehrende Klinkenrad 25 ein und hält es in der Stellung fest, während das die Mitnehmerstifte 17 bis 20 tragende Mitnehmerrad 8 sich darunter bis in seine Ausgangsstellung hinwegbewegt, so daß Nocken 27 unter den nachfolgenden Mitnehmerstift 18 gelangt. Dabei spannt sich die die beiden Teile elastisch verbindende Feder 5.
Da aber der Nockeni27 bei jeder Drehung der Wählerscheibe 1 nur um den Abstand zweier Mitnehmerstifte vorrücken soll, ist es erforderlich, daß die am Schloß sitzende Klinke 29 erst dann einfällt, wenn beim Zurückgehen des Mitnehmerrades'8 die Entfernung seiner Nase 32 von dem Anschlag noch etwas' größer ist als die Sperrzahnteilung des Klinkenrades 25. Erreicht wird dies durch die eigenartige Ausbildung des
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Mitnehmerkranzumfanges, der zunächst von der An'schlagnase 32 aus im Kreisbogen 33 verläuft und dann allmählich in- ein kurzes Bogenstück 34 von kleinerem Durchmesser übergeht. Auf diesen beiden Bogenstücken gleitet das freie Ende der Klinke 29 mit der Rolle oder dem Nocken 30. Dadurch wird die Klinke 29 im gegebenen Augenblick aus den Zähnen des· Klinkenrades ausgehoben und wieder eingeschaltet. Zum Bewegen des Mitnehmerkranzes 9 dient eine sich an das kurze Bogenstück 34 anschließende Verzahnung 35, die sich über etwas mehr als ein Viertel des Kranzumfanges erstreckt. Hinter der Verzahnung 35 setzt sich der Kranz dann in Höhe des Zahnfußes in einem Kreisbogen 36 bis zu der Ansdhlagnase 32 fort. In die Verzahnung 35 greift das mit der Wählerscheibe starr gekuppelte Ritzel 7 ein. Die Schalträder 11 bis 14 werden beim Drehen der Lochscheibe, wie schon erläutert, nacheinander durch die Mitnehmerstifte 17 ,. bis 20 mitgenommen. Ihre Innenbohrung entspricht dem Durchmesser der Mitnehmerradnabe 10. An ihrem Innenumfang weisen sie langgestreckte bogenförmige Ausnehmungen 37 auf. Die Bogenlänge eines solchen Ausschnittes 37 entspricht dem größtmöglichen Ausschlag der Wählerscheibe. Diese Länge ist notwendig, um beim Wählen der Zahl 9 den jeweiligen Mitnehmerstift ein ungehindertes Zurückgehen zu ermöglichen, da das betreffende Schaltrad1 durch eine der Klinken 45 am Zurückgehen; gehindert wird. Jeder der Mitnehmerstifte ist gegenüber dem nachfolgenden um eine Zahnteilung der Klinkenscheibe25 versetzt. Aus diesem Grunde muß auch der Ausschnitt des jeweils folgenden Schaltrades gegenüber dem Ausschnitt des vorangehenden um eine Zahnteilung des Klinkenrades versetzt sein. Auf dem Außenumfang der Schalträder ist gegenüber der Erweiterung 37 eine Verzahnung 38 vorgesehen, die etwas langer ist als der Ausschnitt. Im Uhrzeigersinne hinter dieser Verzahnung setzt sich der Umfang in Höhe des Zahnfußes bis zu einer zweiten Verzahnung 39 von etwa gleicher Länge fort, die dann in eine sägezahnartige Verzahnung 40 übergeht, die ihrerseits in einem glatten Kreisbogen 41 und dann in die zuerst erwähnte Verzahnung 38 übergeht. In die bogenförmigen Ausnehmungen 37 der Innenbohrung treten die Sperrstifte 17 bis 20 ein, wenn sie durch den Nokken 27 des Klinkenrades>25 radial nach außen gedrückt werden. Sie setzen sich bei der Drehung des Klinkenrades gegen die die Ausnehmungen in Drehrichtung begrenzende Schulter der Schalträder und nehmen diese mit. In .die ihr etwa diametral gegenüberliegende Verzahnung 38 greifen die Sperrscheiben 42 mit ihrer Verzahnung ein. Die Zahl der Sperrscheiben entspricht der Anzahl der Schalträder 11 bis 14. In die Verzahnung 39 greifen die unter dem Einfluß ihrer spiralförmigen Rückholfeder 43 stehenden Übertragungsräder 44 ein und in die sägeartige Verzahnung 40 die Sperrklinken 45. Jedem Schaltrad ist eine Sperrklinke 45 zugeordnet. Sämtliche Klinken sind unabhängig voneinander um einen gemeinsamen Zapfen 67 schwenkbar. Die Sperräder sitzen entsprechend der Anordnung der Schalträder 11 bis 14 auf einer Achse 46 nebeneinander. Sie sind auf dieser unabhängig voneinander drehbar. An dem Umfang sind sie durchgehend gezahnt ausgebildet. An einer Stelle weist die Verzahnung einen tieferen und breiteren Einschnitt 47 auf, in den bei richtiger Einstellung der Sperrscheiben ein Sperransatz 48 des Riegelmechanismus eintreten kann. Die Achse 46 der Sperrscheiben ist an ihren beidseitigen Stirnflächen mit sich über den Mittelpunkt erstreckenden Zapfen 49 versehen, mit denen sie sich in Schlitzen 50 der beiden Schloßdecken führt. Überdies ist sie auf der einen Seite in einem Schwenkhebel 51 gelagert, der mit einem Rundzapfen 52 in einem Winkelstück 53 gelagert ist und mit dem anderen Ende 54 an einen etwa T-förmig gestalteten Schwenkhebel 55 anliegt. Eine Feder 56 hält den Hebel 51 stets in Anlage an das Quer stück des Hebels 55. Das andere Ende des Querstückes liegt an einem Dorn 57 an, der in einer Hülse 58 am Stülp geführt ist und durch den Stülp hindurch erreichbar ist. Durch einen Druck gegen den Dorn 57 wird der T-förmige Hebel zurückgeschwenkt und drückt dabei den Schwenkhebel 51 abwärts, so daß die Verzahnung der Sperräder 42 aus den Zähnen 38 der Schalträder 11 bis 14 heraustritt und die Sperrscheiben jetzt beliebig gegeneinander verstellt werden können. Um den Schwenkhebel 51 in der tiefen Stellung vorübergehend feststellen zu können, ist der Dorn 57 an seinem von außen erreichbaren Ende mit einem Schlitz für einen Schraubenzieher versehen. Ferner trägt er einen Stift 59, der in einem Schlitz seiner am Stülp befestigten Führungsbüchse gleitet. Wird nun der Dorn zurückgedrückt und dann um seine Mittelachse um einen kleinen Winkel gedreht, dann setzt sich der Stift 59 gegen den Rand 60 der Büchse 58 und läßt den Dorn nicht wieder nach vorn gleiten.
Bei richtiger Einstellung sämtlicher Sperrausschnitte 47 zueinander und zu dem Sperransatz 48 eines Sperrhebels 61 läßt sich dieser nach oben schwenken. Der Sperrhebel 61 ist schwenkbar um einen festen Zapfen 62, der am Schloßgehäuse gelagert ist, und steht unter dem Einfluß einer Feder 63, die an
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einem seitwärts ragenden Arm 64 eines Hebels 70 eingehängt und bestrebt ist, den Sperrhebel 61 gegen den Hebel 70 zu ziehen. Begrenzt wird diese Bewegung des Sperrhebeis 61 durch einen Zapfen 65, der sich gegen die Unterkante des Schwenkhebels 70 legt. Der Hebel 70 ist um den gleichen Zapfen 62 wie der Sperrhebel 61 schwenkbar und erstreckt sich etwa über die ganze Breite des Schlosses.
Gelenkig mit dem Sperrhebel 61 ist eine Sperrklinke 66 verbunden, die um einen Zapfen 65 drehbar ist. Sie wird durch eine Feder 68 derart beeinflußt, daß ihr dem Stülp zugekehrtes Ende sich gegen die Nabe des Sperrhebels 61 legt und das andere Ende nach unten ragt in die Bahn einer Nockenscheibe 69. Der Hebel 70 wird durch eine an seinem freien Ende angreifende Feder 71 nach unten gezogen und mit einer Nase 72 gegen den Umfang der Nockenscheibe 69 gehalten. Das freie Ende des Hebels 70 ragt überdies unter eine Anbiegung 73 einer an der hinteren Schloßwand verschiebbar gelagerten Gleitschiene 74. Eine Feder 75 ist bestrebt, die Schiene 74 nach unten zu ziehen. Etwas unterhalb der Mitte weist die Schiene einen U-förmig gestalteten Bügel 76 auf, mit dem sie über einen Zapfen 78 eines, schwenkbaren Segments 79 greift, dessen Kante 109 bei hochgeschobener Gleitschiene die Nase 110. der Klinke 28 ergreift- und sie aushebt und das mit einem Finger 80 über eine fingerartige Fortsetzung 81 des freien Endes der Klinke 2 9 greift. Fest verbunden mit dem Segment 79 ist ein sich über die ganze lichte Höhe des Schlosses erstrekkender Nocken 82, der sich bei hochgeschobener Gleitschiene gegen die unteren Fortsätze der die Schalträder 11 bis 14 in ihrer jeweiligen Stellung haltenden Sperrklinken 45 legt und diese aus der sägeartigen Verzahnung 40 aushebt. An ihrem oberen Ende schließlich trägt die Schiene 74 eine hakenartige Anbiegung 83. Die Abwärtsbewegung der Schiene wird durch einen festen Anschlag 84 begrenzt, auf den sich das Ende der Anbiegung setzt. In hochgeschobener Lage greift das Ende 83 der Anbiegung über eine Nase 86 eines doppelarmigen Hebels 87, der um einen Zapfen 89 schwenkbar ist. Dieser Hebel 87 liegt neben dem die Rückholfeder 104 für das Ritzel 7 bzw. die damit verbundene Lochscheibe 1 bewirkenden Zahnrad 85. Ein' mit diesem· Zahnrad fest verbundener Nocken 90 trifft bei seiner Drehung gegen den oberen Arm des Schwenkhebels 87 und drückt ihn so weit zur Seite, daß seine untere Nase 86 die Gleitschiene 74 freigibt. Angehoben wird die Gleitschiene durch die Nockenscheibe 69, deren Nocken 91 den Hebel 70 aufwärts drükken, der dann die Schiene 74 vor sich herschiebt. Mit der Nockenscheibe 69 fest verbunden ist eine Triebscheibe 92 für den darunter angeordneten Riegel 94, und zwar so, daß die Nockenseheibe 69 neben der äußeren Schloßdecke liegt, in der sie mit einem Achsstummel 95 drehbar gelagert ist. Daneben, nach dem Schloßinnern zu, Hegt die Triebscheibe 92. Ihre beiden sich gegenüberstehenden Triebzap'fen 93 sind um etwa 30 ° gegen die sich gegenüberliegenden Nocken 91 der Nockenscheibe 69 versetzt. Gleichachsig, aber unabhängig von der ersten Triebscheibe 92, ist eine gleichartig gestaltete Triebscheibe 96 neben der Innendecke gelagert, die aber keine Nockenscheibe trägt. Der Schaft 97 des Riegels besteht aus zwei parallel zu den Schloßdecken liegenden Wangen, zwischen die eine um den Zapfen 98 schwenkbare Zuhaltung 99 greift. Eine Feder 100 bringt die Nase 10 r der Zuhaltung in Eingriff in die an der Unterkante der Schaftwangen vorgesehenen Sperreinschnitte 102. An der Oberkante sind die beiden Schaftwangen mit einer Eingriffsrast 103 für die Triebzapfen 93 der Scheiben 92 und 96 versehen.
Die Wirkungsweise des Schlosses ist folgende:
Es soll beispielsweisef die Zahl 5555 gewählt werden. In Ausgangsstellung wird' das KHnkenrad 25 von der Spiralfeder 5 mit seiner Nase 21 gegen den Zapfen 22 gehalten. Die Klinke 28 liegt auf einem sich ani den gezahn ten Umfangsteil in gleichem Durchmesser anschließenden Bogenstück 26 auf. Die Klinke 29 und die Klinken 45 sindf in Arbeitsstellung. Der Nocken 27 des Klinkenrades 25 liegt unter dem ersten der Stifte 17 bis 20, also unter Stift 17, und treibt ihn radial nach außen. Der Stift ragt mit seinem äußeren Ende in die Ausnehmung 37 des zugehörigen Schaltrades 11 ein. Wird jetzt die Zahl 5 an der Lochscheibe gedreht, dann wird durch die Bewegung der Wählerscheibe unter Vermittlung des Ritzels 7 das Mitnehmerrad 8 in Bewegung gesetzt. Die Winkel zwischen je zwei Zahlen der Einstellskala "mögen mit α und der Winkel von der Zahl 0 bis zum Anschlag mit β bezeichnet sein. Nach Zurücklegung des Winkels β — — faßt der Stift 17 die in "°
Drehrichtung liegende Kante des Ausschnittes in der Bohrung des Schaltrades 11 und
nimmt dieses um 5 α -) mit.
Nach Los-
lassen der Wählerscheibe wird diese 'und das Mitnehmerrad 8 und mit ihm das durch die Feder 5 nachgiebig gekuppelte Klinkenrad 25 durch die im Zahnrad 85 gelagerte Spiralfeder in· seine Ausgangsstellung zurückgedreht. Das Schaltrad 11 ist durch eine der Klinken in seiner Stellung festgehalten worden.
Klinke 29 ist bei Beginn der Einstellbewegung durch das Bogenstück 33 mit dem größeren Radius ausgehoben worden. Bei einer Winkelstellung von etwa 1,5 β vor der Ausgangsstellung gelangt die Klinke 29, indem ihre Rolle 30 auf das Bogenstück 34 gelangt, wieder in Eingriff mit dem Klinkenrad, und zwar faßt sie jetzt hinter den zweiten Zahn und hält das Klinkenrad 25 an dem Gehäuse fest, während sich das Mitnehmerrad 8 mit der Klinke 28 weiter rückwärts bewegt bis zum Anschlag der Kante 32 gegen den Arm 31. Dabei spannt sich die Feder 5 unter der Kraft der Rückholfeder 104. Die Kante 21 des KUrikenrades25 hat sich, also jetzt um eine Zahnlänge von dem Anschlag 22 des Mitnehmerrades 8 entfernt, und der Nocken 27 ist unter den zweiten Stift, also Stift 18, gelangt, der nun nach außen· in die Erweiterung 37 des zugehörigen Schaltrades 12 gedruckt wird. Stift 17 ist in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt. Wenn der Mitnehmerkranz 9 wieder mit dem Anschlag 31 in Berührung gekommen ist, kann dia Wählerscheibe 1 abermals betätigt werden. Es soll jetzt wieder die Zahl 5 gewählt werden. Nach kleiner Drehung der Wählerscheibe faßt die Klinke 28 des Mitnehmerkranzes 9 die Klinkenscheibe 25, bei weiterer Drehung löst sich der zweite Zahn der Klirikenscheibe von der Klinke29, und nun drückt die Feder 5, die die Klinkenscheibe wieder auf den Anschlag 22 zurückdrücken möchte, den Zahn α dieser Scheibe gegen die Klinke 28. Die Klinke 28 hat also nur den Zweck, die Klinkenscheibe 25 am Zurückgehen zu hindern. Im übrigen vollzieht sich derselbe Vorgang wie bei der ersten Drehung der Wählerscheibe. Bei den folgenden Drehungen der Wählerscheibe vollzieht sich der gleiche Vorgang wie bei der zweiten Drehung. Jedesmal entfernt sich die Kante 21 des Klinkenrades 25 um eine Zahnteilung.mehr von dem Anschlag 22. Bei der fünften Drehung hört das Weiterschalten auf, denn die Sperrklinke 29 findet keinen Zahn mehr vor, um die Klinkenscheibe 25 zu sperren. Es ist also nur möglich, das vierte Rad höchstens bis 9 zu drehen. Nachdem nun alle Sperrscheiben richtig eingestellt sind, kann der Riegel von der Außenseite der Tür aus zurückgezogen werden. Durch den Knauf 105 werden die Nockenscheibe 69 und die Triebscheibe 92 gedreht. Dabei setzt sich einer der Nocken 91 unter den Hebel 70 und hebt diesen an. Da die Sperreinschnitte 47 sämtlicher Sperrscheiben 42 gegenüber dem Sperransatz 48 des Sperrhebels 61 sich befinden, kann der Sperrhebel ungehindert mit in die Höhe gehen und ebenso die an ihm angelenkte Sperrklinke 66. Beim Hochgehen drückt der Hebel 70 den Schieber 74 vor sich her. Dieser verschwenkt das Segment 79 und hebt die Klinke 28 und die Klinke 29 aus der Klinkenscheibe 25 und die Sperrklinken 45 aus den Zähnen der Schalträder 11 bis 14 aus. Die Schiene 74 fängt sich an der Nase 86 des oberen zweiarmigen Hebels 87 und wird in dieser hochgezogenen Lage festgehalten. Währenddessen kann nun der Knauf 105 weitergedreht werden, wobei die mit der Nockenscheibe 69 verbundene Triebscheibe 92 die Zuhaltung 99 aus der Rast 102 des Riegels 94 aushebt und den Riegel zurückschiebt.
Bei Beginn der nächsten Einstellung nach ganz kleiner Drehung der Wählerscheibe wird der zweiarmige Hebel 87 durch den Nocken 90 des oberen Federrades 85 zur Seite geschwenkt und die Gleitschiene 74 freigegeben, so daß sie wieder unter dem Einfluß ihrer Feder 75 nach unten gehen kann und die Bewegung der Klinken 45, 28 und 29 freigibt.
Bei einem Öffnungsversuch ohne vorherige Einstellung der Sperrscheiben wird zunächst auch der Hebel 70 ein Stück in die Höhe gedrückt. Der mit ihm durch eine Feder elastisch verbundene Sperrhebel 61 legt sich gegen den Umfang der Sperrscheiben 42 und kann infolgedessen nicht weiter nach oben. Der am Sperrhebel sitzende Sperrarm 66 versperrt nun dem Nocken 91 der Nockenscheibe 69 den Weg, so daß eine Weiterdrehung nicht mehr möglich ist. Die Riegelzuhaltung 99 kann daher nicht ausgelöst und der Riegel nicht zurückgezogen werden.
Von der Türinnenseite her läßt sich der Riegel 94 ohne weiteres durch den auf der Türinnenseite befindlichen Knauf 106 unabhängig von der Nockenscheibe 69 und der mit ihr verbundenen Triebscheibe 92 zurückziehen, da die mit ihm verbundene Scheibe 96 in keiner Weise gesperrt ist.
Um das Schloß auf ein neues Losungswort einzustellen, werden die Sperrscheiben 42 durch Einwärtsdrücken des Domes 57 nach unten ausgehoben, nachdem sie zuvor gemäß der bisher gültigen Losungszahl eingestellt worden sind. Danach schaltet man den Wählermechanismus durch Drehen des Außenhebels 105 zurück und wählt dann unabhängig von den Sperrscheiben die gewünschte neue Zahl. Wird der Bolzen 57 dann wieder losgelassen, so tritt die Verzahnung der Sperrräder 42 wieder in die Verzahnung der Schalträder 11 bis 14 ein, und die Neueinstellung ist fertig. Diese wenigen Handgriffe können von jedem Laien ohne weiteres durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Malschloß, dessen sämtliche Sperrscheiben von einem einzigen Stellmittel, beispielsweise einer Stellscheibe aus, ein-
    stellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung nach Art der bei selbsttätigen Fernsprechgeräten gebräuchlichen Wähleranordnung aus einer drehbaren Lochscheibe einer darunter angeordneten feststehenden Ziffernscheibe und einem die Drehbewegung der Lochscheibe begrenzenden festen Anschlag besteht.
    2. Malschloß nach Anspruch i, dadurch
    ίο gekennzeichnet, daß die Lochscheibe unter dem Einfluß einer sie nach jeder Drehbewegung in die Ausgangsstellung zurückdrehenden Feder (104) steht und über ein Zahnrad (7) mit einem Mitnehmerrad (8) in zwangsläufiger Verbindung steht, um dessen nabenartigen Ansatz (10) die die Sperrscheiben (42) bewegenden kranzartigen Schalträder (11 bis 14) drehbar sind und in dessen Ansatz (10) radial bewegbare, durch Federn nach innen gedrückte Mitnehmerstifte (17 bis 20) angeordnet sind, die der Reihe nach durch einen Nocken (27) eines durch zwei Klinken (28, 29) je nach Drehrichtung der Einstellscheibe und des damit in Eingriff stehenden Mitnehmerrades (8) gegen dieses oder gegen das Gehäuse feststellbaren Klinkenrades (25) zum Eingriff mit den Schalträdern (11 bis 14) gebracht werden.
    3. Malschloß, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheiben (42) mit ihrer gemeinsamen Achse (46) in einem schwenkbaren Hebel (51) gelagert sind, der durch eine Feder (56) mit seinem freien Ende (54) zur Anlage an einen zweiten Schwenkhebel (55) gebracht ist, der sich seinerseits gegen einen durch den Stülp hindurchgeführten Bolzen (57) abstützt, so daß beim Einwärtsdrücken des Bolzens (57) die Sperrscheiben (42) außer Eingriff mit den Schalträdern (11 bis 14) gelangen und zwecks Änderung der Einstellziffer letztere gegeneinander verdreht werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET41211D 1932-08-18 1932-08-18 Malschloss, dessen saemtliche Sperrscheiben von einem einzigen Stellmittel, beispielsweise einer Stellscheibe aus, einstellbar sind Expired DE603281C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2677265A (en) * 1949-06-30 1954-05-04 E A Rosengrens Kassaskapsfabri Combination type control mechanism for lock bolts
DE1074443B (de) * 1960-01-28 Christen Vese naz Genf Albert (Schweiz)

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