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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine unabhängige Vorrichtung
für die
Handhabung von Geldscheinen und Münzen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Die Erfindung bezieht sich auf Registrierkassensysteme in Läden, in
denen ein Kunde mit Geldscheinen und Münzen bezahlen kann, die in
eine Vorrichtung eingeführt
werden, wobei die Vorrichtung das Wechselgeld mit Artikeln zurückzahlt,
die vorher eingeführt
worden sind. Die Erfindung kann sich außerdem auf Läden und
Ladenketten beziehen, in denen die Vorrichtung verwendet wird. Die
vorliegende Erfindung bezieht sich außerdem auf ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 6. Diese Patentanmeldung erfolgt gleichzeitig mit
der
schwedischen Patentanmeldung
Nr. 0200986-8 .
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Es
gibt Auszahlungsvorrichtungen, in denen verschiedene Verfahren verwendet
werden, um Geldscheine und Münzen
in einer so effizienten Weise wie möglich auszugeben. In
US 4 185 646 ist z. B. eine
Konstruktion beschrieben, in der das Auszahlen verschiedener Nennwerte
gleichzeitig stattfindet, um Zeit zu sparen.
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Eine
Geldschein- und Münzhandhabungsvorrichtung
des CashGuard-Typs (eingetragenes Warenzeichen) wird gegenwärtig erfolgreich
verwendet. Eine separate Geldscheinhandhabungsvorrichtung ist in
SE 504 358 beschrieben.
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Die
Vorrichtung arbeitet zufriedenstellend, es ist aber festgestellt
worden, dass ein Ladeninhaber oder Kassierer bestimmte Handhabungseinheiten
in der Verwahrvorrichtung einer Registrierkasse relativ häufig leeren
muss. Außerdem
ist ähnlich
festgestellt worden, dass der Ladeninhaber die Registrierkassen relativ
häufig
mit Wechselgeld auffüllen
muss. Dies schließt
den teu ren Einkauf von Wechselgeld und teure Arbeit auf Grund der
häufig
wiederkehrenden Auffüllung
von Geldscheinen und Münzen
ein, was Ärger
usw. verursacht.
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US 6 356 805 A offenbart
ein Verfahren zum Steuern des Ausgebens von Geld in der Form von Einheiten,
die in mehreren Nennwerten verfügbar sind,
wobei es das Auswählen
der Einheiten für
eine Ausgabeoperation enthält,
indem die Rate der Änderung
der Anzahl der verwahrten Einheiten für wenigstens einen Nennwert
betrachtet wird.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile der
bekannten Vorrichtungen für
die Handhabung von Geldscheinen und Münzen in Registrierkassensystemen
zu vermeiden, wie z. B. die Vorrichtung weniger umfangreich zu machen.
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Es
ist eine weitere Aufgabe, eine Vorrichtung für die Handhabung von Geldscheinen
und Münzen zu
schaffen, die in einem System in Verbindung mit anderen Vorrichtungen
in dem Laden verwendet werden kann, um die Menge des Transportes
von Geldscheinen und Münzen
zu dem und aus dem Laden zu verringern.
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Die
oben beschriebenen Probleme werden mittels einer unabhängigen Vorrichtung
für die
Handhabung von Geldscheinen und Münzen, die in der Einleitung
beschrieben ist, gelöst,
die durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gekennzeichnet
ist. In dieser Weise kann ein Ladeninhaber sein Geschäft kosteneffektiver
als mit der bekannten Technologie ausführen. Unter Verwendung der
Vorrichtung und des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung
wird die Häufigkeit
des Auffüllens
und Leerens der Geldscheine und Münzen in einer Registrierkasse
verringert. Dies bedeutet, dass der Ladeninhaber Geldscheine und
Münzen
in der Form von Wechselgeld nicht so oft von einer Bank kaufen muss,
wie es früher
der Fall war. Die Handhabung der Geld scheine und Münzen ist
effizienter, wobei die Menge des Transportes der Geldscheine und Münzen zum
Laden verringert ist. Der Ladeninhaber muss die Verwahrvorrichtungen
der Geldscheine und Münzen
nicht so oft leeren, wie es früher
der Fall war, was kosteneffektiv ist.
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Jeder
Handhabungseinheit ist geeignet eine Zähleinheit zugeordnet, die eingerichtet
ist, in Verbindung mit der Steuereinheit zu arbeiten, um die Anzahl
von Artikeln zu zählen,
die ausgegeben werden sollen, wobei die Artikel dazu dienen, Artikel
des Nennwertes zu ersetzen, der nicht ausgegeben wird.
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In
dieser Weise können
die Zähleinheiten
für die
Speicherung von Daten bezüglich
der Anzahl der Artikel, die auszugeben sind, verwendet werden, bevor
eine Berechnung ausgeführt
wird, wie viele Artikel es vom nächsten
Nennwert gibt. Die Zähleinheit wird
dann entsprechend den neuen Berechnungen eingestellt, wobei die
Ausgabe ausgeführt
wird. Durch dieses Mittel können
die Zähleinheiten
teilweise für
die Berechnung und teilweise für
die Aufzeichnung verwendet werden. Diese integrierte Funktion trägt zur effizienten
und kosteneffektiven Verwahrung von Geldscheinen und Münzen bei
und führt
zu einem weniger komplizierten Stück der Vorrichtung als die
vorher bekannten Vorrichtungen.
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Der
Grenzwert ist vorzugsweise auf einen oberen Grenzwert gesetzt, um
die Anzahl von Artikeln in der Handhabungseinheit zu reduzieren.
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Demgemäß muss eine
Handhabungseinheit, wie z. B. eine Geldscheinkassette für einen
bestimmten Geldscheinnennwert, nicht so häufig wie mit der vorher bekannten
Technologie für
den Transport zur Bank entleert werden. Wenn eine Geldscheinkassette
voll ist, wird diese entleert und mit einer vorgegebenen Anzahl
von Artikeln als Wechselgeld nachgefüllt. Da ein niedrigerer Grenzwert
für die
Anzahl der Artikel implementiert werden kann, wie im Folgenden beschrieben
wird, muss der Ladeninhaber nicht eine überflüssige Menge von Artikeln in
der Handhabungseinheit auffüllen,
da die Vorrichtung sicherstellt, dass die Artikel, die im Begriff
sind, knapp zu werden, durch Artikel des nächsten Nennwertes ersetzt werden.
Dies bedeutet, dass die Handhabungseinheit mit weniger Artikeln
gefüllt
werden kann, was bedeutet, dass sie eine größere Kapazität für die Aufnahme
neuer Artikel besitzt und dass dadurch die endgültige Leerung verzögert wird.
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Alternativ
ist der Grenzwert auf einen unteren Grenzwert gesetzt, um die Anzahl
von Artikeln in der Handhabungseinheit beizubehalten.
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Demgemäß muss die
jeweilige Handhabungseinheit nicht so oft wie entsprechend der bekannten
Technologie nachgefüllt
werden. Während die
Anzahl der Artikel in der Handhabungseinheit mit einer langsameren
Rate weniger wird, wobei bei den Artikeln die Tendenz besteht, dass
sie andernfalls schnell knapp werden, besitzt dies gleichzeitig
eine vorteilhafte Wirkung auf die Ausgabe von Artikeln der Nennwerte,
bei denen die Tendenz besteht, dass die Anzahl zunimmt. Folglich
verringert sich die Häufigkeit
des Ausgebens der Artikel dieses Nennwertes. Eine Kombination der
oberen und unteren Grenzwerte bedeutet folglich, dass automatisch
veranlasst wird, dass die Anzahl der Nennwerte, bei denen die Tendenz
besteht, dass ihre Anzahl in einer Registrierkasse schnell abnimmt,
während
die Anzahl eines niedrigeren Nennwerts auf der Artikelebene zunimmt,
jeweils mit einer niedrigeren Rate als mit der vorher bekannten
Technologie abnimmt oder zunimmt.
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Die
Artikelaufzeichnungseinheit ist geeignet eingerichtet, in Verbindung
mit einer zentralen Datenbankeinheit, um Artikel, die eingegeben
werden und ausgegeben werden, hinsichtlich der Informationen, die
die Anzahl von Artikeln nach Nennwert aufweisen, aufzuzeichnen, und
in Verbindung mit einer Steuereinheit zu arbeiten, die mit dieser
Datenbank verbunden ist. In dieser Weise kann ein Laden mit mehr
als einer Kasse das Ausgeben von Artikeln durch die verschiedenen
Vorrichtungen für
die Handhabung von Geldscheinen und Münzen koordinieren. Falls z.
B. die Tendenz besteht, dass die Anzahl der Artikel eines Geldscheinnennwerts
an einer Kasse zunimmt, können
andere Kassen automatisch das Ausgeben dieses Nennwertes anstelle
des Nennwerts, der zuerst berechnet worden ist, um ausgegeben zu
werden, beginnen. In dieser Weise wird veranlasst, dass der Gesamtbestand
an Geldscheinen und Münzen
mit Nennwerten, bei denen die Tendenz besteht, dass ihre Anzahl
schneller als die der anderen Nennwerte zunimmt, mit einer langsameren
Rate in dem Laden zunimmt, was in einer ähnlichen Weise zu jener, die
oben beschrieben worden ist, effizient und kosteneffektiv ist. Falls
es Nennwerte gibt, bei denen die Tendenz besteht, dass sich ihre
Anzahl an einer Kasse relativ schnell verringert, wird dies in der zentralen
Datenbankeinheit aufgezeichnet, woraufhin die Steuervorrichtung
auf zentraler Ebene sicherstellt, dass die anderen Kassen, die eine
Artikelaufzeichnungseinheit aufweisen, das Ausgeben dieses Nennwerts
verringern, indem sie als Wechselgeld einen von diesem Nennwert
verschiedenen Nennwert ausgeben, wodurch die Gesamtzahl der Artikel
in dem Laden automatisch reguliert werden kann. Dies führt zu einem
selteneren Transport von Artikeln von der Bank zu dem Laden, was
kosteneffektiv ist und außerdem
Umweltvorteile besitzt.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zum Steuern der Geldscheine und Münzen aus einer Vorrichtung
für die
Handhabung von Geldscheinen und Münzen und ein Mittel, um die
Handhabung der Geldscheine und Münzen für den Ladeninhaber
weniger kompliziert zu machen, zu schaffen.
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Für diesen
Zweck ist das in der Einführung beschriebene
Verfahren durch die Schritte des kennzeichnenden Teils des Anspruchs
6 gekennzeichnet. In dieser Weise wird ein Artikeltyp eines Nennwerts, bei
dem die Tendenz besteht, dass er entleert werden muss, hauptsächlich in
einer derartigen Weise ausgegeben, dass die Entleerungsprozedur
verzögert wird.
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Alternativ
enthält
das Verfahren die Schritte: Prüfen,
ob die Anzahl von Artikeln des Nennwerts, der durch den Indikator
angezeigt wird, kleiner oder gleich einem unteren vorgegebenen Grenzwert
ist, und Prüfen,
ob die Anzahl von Artikeln des nächsten Nennwerts
größer als
der untere Grenzwert ist.
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Durch
dieses Mittel wird eine selbstregulierende Funktion des Verzögerns des
Knappwerdens oder der Auffüllung
von Artikeln in der jeweiligen Handhabungseinheit geschaffen, wobei
das Verfahren in Verbindung mit einem Registrierkassensystem, z.
B. des in
EP 0832473 beschriebenen
Typs, ausgeführt
wird, wo ein angeforderter Betrag, ein eingegebener Betrag und das
Wechselgeld bestimmt werden. In Verbindung mit diesem Registrierkassensystem
kann die Steuereinheit die Ausgabe von Artikeln aus der fraglichen
Verwahrvorrichtung steuern. In dieser Weise kann das Ausgeben von
Artikeln aus den jeweiligen Handhabungseinheiten, in denen Mängel aufgetreten
sind, seltener als mit der bekannten Technologie ausgeführt werden.
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Mittels
der Programmroutine kann der Ladeninhaber oder ein Kassierer selbst
programmieren, welche Ebene er den oberen bzw. unteren Grenzwerten
zuordnen will. Dies schafft Flexibilität, wenn die Vorrichtung zu
verschiedenen Zeiten, wie z. B. an den Abenden oder den Wochenenden,
verwendet wird, wo der Ladeninhaber aus Erfahrung weiß, dass ein
bestimmter Nennwert schneller als üblich aus dem Bestand ausgegeben
wird.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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Die
Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben,
worin:
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1a schematisch
zwei Vorrichtungen für die
Handhabung von Geldscheinen und Münzen zeigt, 1b schematisch
eine einzige Vorrichtung für
die Handhabung von Geldscheinen und Münzen zeigt,
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2a gemäß einer
ersten Ausführungsform
Artikel in verschiedener Anzahl mit verschiedenen Nennwerten in
den jeweiligen Handhabungseinheiten in einer Vorrichtung für die Handhabung
von Geldscheinen und Münzen
schematisch zeigt,
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2b gemäß einer
zweiten Ausführungsform
Artikel in verschiedener Anzahl mit verschiedenen Nennwerten in
den jeweiligen Handhabungseinheiten in einer Vorrichtung für die Handhabung
von Geldscheinen schematisch zeigt,
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3 einen
Ablaufplan gemäß der ersten Ausführungsform
schematisch zeigt,
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4 einen
Ablaufplan gemäß der zweiten Ausführungsform
schematisch zeigt,
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5 und 6 schematisch
zeigen, wie sich die Anzahl der Artikel in einer Handhabungseinheit
während
der Zeit ändert,
und
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7 und 8 schematisch
zeigen, wie sich die Anzahl der Artikel in bekannten Handhabungseinheiten
während
der Zeit ändert.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung wird nun in der Form von Ausführungsformen beschrieben. Um
der Klarheit willen sind die Komponenten, die für die Erfindung nicht von Belang
sind, in der Zeichnung weggelassen worden.
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1a zeigt
schematisch zwei unabhängige Vorrichtungen
1 für die Handhabung
von Geldscheinen und Münzen,
die auch als Vorrichtungen bezeichnet werden. Derartige Vorrichtungen
1 sind
gegenwärtig
in Laden
2 zu finden. Eine Vorrichtung, die für das abwechselnde
Eingeben und Ausgeben der Geldscheine
6 gestaltet ist,
ist in
EP 0 615 643 beschrieben.
Vorrichtungen zur Handhabung von Münzen
7 sind ebenfalls
gegenwärtig
auf dem Markt verfügbar.
Ein (nicht gezeigter) Kunde zahlt einem (nicht gezeigten) Kassierer
einen angeforderten Betrag für die
im Laden
2 gekauften (nicht gezeigten) Waren. Oft übergibt
der Kunde dem Kassierer einen Betrag, der größer als der angeforderte Betrag
ist, wobei er dann auf das Wechselgeld wartet. Der Kassierer gibt die
als Bezahlung von dem Kunden empfangenen Geldscheine
6 und/oder
Münzen
7 in
die Vorrichtung
1 ein. Damit die Vorrichtung
1 ihre
Aufgabe ausführen kann,
muss sie jedoch die Informationen, die eine Registrierkasse
3 handhabt,
wie z. B. den angeforderten Betrag und den eingezahlten Betrag,
erhalten. Die Differenz zwischen dem angeforderten Betrag und dem
eingezahlten Betrag entspricht dem Wechselgeld. Ein Typ des Registrierkassensystems
für die Arbeit
in Verbindung mit der obenerwähnten
Anordnung ist in
EP 0 832 473 beschrieben.
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Die
unabhängige
Vorrichtung 1 für
die Handhabung von Geldscheinen und Münzen weist eine Steuereinheit 5 auf,
die so eingerichtet ist, dass sie die Geldscheine 6 und
Münzen 7,
die auch als Artikel 8 bezeichnet werden, in eine in der
Vorrichtung 1 angeordnete Verwahrvorrichtung 9 eingibt
und aus einer in der Vorrichtung 1 angeordneten Verwahrvorrichtung 9 ausgibt.
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Die
Verwahrvorrichtung 9 weist außerdem eine Handhabungseinheit 11 und 11' auf, die für jeden
Nennwert und für
das Verwahrsystem bestimmt ist. Jede Handhabungseinheit 11 weist
in der Form einer Geldscheinhandhabungsvorrichtung eine Rollanordnung 12 zum
Aufrollen und Leeren der Geldscheine 6 auf. Die Handhabungseinheit
in der Form einer Münzhandhabungsvorrichtung 11' kann ein bekanntes
Modell des CashGuard-Typs (eingetragenes Warenzeichen) sein. Die
Steuereinheit 5 kann mit einer Artikelaufzeichnungseinheit 13,
die der Vorrichtung 1 zugeordnet ist, verbunden sein und
kann mit der Handhabungseinheit 11 verbunden sein.
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Die
Steuereinheit 5 weist eine erste Speichervorrichtung 15 zum
Speichern einer Programmroutine 17 auf, die auf Artikelebene
so eingerichtet ist, dass sie die Steuereinheit 5 veranlasst,
den Fluss der Geldscheine 6 und Münzen 7 während des
Ausgebens auf der Grundlage eines vorgegebenen Warnwertes (w, siehe 2b),
der sich auf die Anzahl der Artikel 8, die in jeder Handhabungseinheit 11 verwahrt
werden können,
bezieht, in einer derartigen Weise zu steuern, dass in Bezug auf
den berechneten Nennwert, der auszugeben ist, die Artikel 8 des nächstniedrigeren
Nennwerts ausgegeben werden, wenn der Warnwert w erreicht ist.
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Jeder
Handhabungseinheit 11 ist eine Zähleinheit 19 zugeordnet,
die so eingerichtet ist, dass sie in Verbindung mit der Steuereinheit 5 arbeitet, und
die so eingerichtet ist, dass sie die Anzahl der auszugebenden Artikel 8 zählt, die
die Artikel 8 des Nennwerts ersetzen sollen, der nicht
auszugeben ist.
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Wenn
die Steuereinheit 5 zählt,
wie viele Artikel 8 jedes Nennwertes als Wechselgeld auszugeben
sind, führt
sie diese Berechnung in einer derartigen Weise aus, dass hauptsächlich Artikel 8 des höchsten Nennwerts
ausgegeben werden. In Schweden beginnt die Steuereinheit 5 die
Berechnung mit dem Nennwert SEK 1000, wobei 1000-SEK-Geldscheine
in Schweden oft nicht verwendet werden, sondern statt dessen 500-SEK-Geldscheine
verwendet werden, wobei sie hinab bis zum Nennwert 50 Öre fortfährt. Algorithmen
für diese
Prozedur arbeiten gegenwärtig
zufriedenstellend und sind in Einzahl- und Ausgabevorrichtungen
des in der Einführung
beschriebenen CashGuard-Typs (eingetragenes Warenzeichen) implementiert.
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Die
oben beschriebene Vorrichtung 1 wird vorteilhaft in einem
Laden 2 verwendet, in dem es nur eine Registrierkasse oder
nur einige Registrierkassen gibt. 1b zeigt
schematisch eine Vorrichtung 11, die in Verbindung mit
einer Registrierkasse 3 arbeitet, die aber nicht in Verbindung
mit irgendeiner zentralen Datenbankeinheit arbeitet.
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Die
Artikelaufzeichnungseinheit 13 in 1 ist
alternativ so eingerichtet, dass sie in Verbindung mit einer zentralen
Datenbankeinheit 21 zum Aufzeichnen der eingegebenen und
ausgegebenen Artikel 8 bezüglich der Informationen, die
die Anzahl der in der Vorrichtung 1 verwahrten Artikel 8 auf
der Grundlage des Nennwerts aufweisen, und mit einer Steuereinheit 23,
die in Verbindung mit dieser zentralen Datenbank 21 implementiert
ist, arbeitet, wobei die Steuereinheit 23 wenigstens zwei
Vorrichtungen 1 steuert, so dass das Ausgeben der Geldscheine 6 und
Münzen 7 auf
der Grundlage des vorgegebenen Warnwertes w, der die Anzahl der
Artikel 8 betrifft, die in jeder Handhabungseinheit 11 verwahrt
werden können,
in einer derartigen Weise ausgeführt
wird, dass in Bezug auf die berechnete Anzahl der Artikel 8 eines
auszugebenden Nennwerts Artikel 8 des nächstniedrigeren Nennwerts ausgegeben
werden, wenn der Warnwert w erreicht ist.
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Eine
Schale 27 für
die ausgegebenen Münzen
ist entsprechend der bekannten Technologie an der Handhabungseinheit 11' für Münzen an
der Verwahrvorrichtung angeord net. Die Detektoren 28 sind so
eingerichtet, dass sie entsprechend der bekannten Technologie Signale,
die die passierenden Artikel 8 betreffen, an die Artikelaufzeichnungseinheit 13 senden.
Die verschiedenen Komponenten sind über Kabel 29 für die elektrische
Kommunikation oder alternativ über
drahtlose Kommunikation verbunden. Eine Öffnung 30 für das Eingeben
und das Ausgeben der Artikel entsprechend dem Nennwert ist in der
Vorrichtung 1 angeordnet.
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2a zeigt
gemäß einer
ersten Ausführungsform
schematisch, wie die erste Speichervorrichtung 15 in der
Steuereinheit 5, die die Zählereinheit 19 und
die Programmroutine 17 zum Verringern der Anzahl der ausgegebenen
Artikel 8 während
der Zeit mit Hilfe des ersten Warnwerts w, der auf einen oberen
Grenzwert ög
gesetzt ist und der auch als die Hochwarnung bezeichnet wird, aufweist,
angeordnet worden ist.
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Die
Vorrichtung 1 weist die Geldscheinhandhabungseinheit 11 und
die Münzhandhabungseinheit 11' auf. Der obere
Grenzwert ög
ist durch eine strichpunktierte Linie veranschaulicht. Jede schraffierte Säule 24 veranschaulicht
die gegenwärtige
Anzahl von Artikeln 8, die in der jeweiligen Handhabungseinheit 11 verwahrt
wird. Es ist schematisch gezeigt, dass die Anzahl der Artikel 8 in
der Handhabungseinheit 11, die für die Verwahrung von 100-SEK-Geldscheinen
bestimmt ist, den oberen Grenzwert ög erreicht hat, woraufhin ein
(nicht gezeigtes) Signal an die Steuereinheit 5 gesendet
wird. In 2a entspricht der Nennwert n1 1000-SEK-Geldscheinen (die in schwedischen
Registrierkassensystemen oft nicht verwendet werden), entspricht
der Nennwert n2 500-SEK-Geldscheinen, entspricht
der Nennwert n3 100-SEK-Geldscheinen usw. Unter Verwendung
eines Indikators 25 geht die Programmroutine 17 bezüglich der
Anzahl der Artikel 8 durch jede Handhabungseinheit 11,
wobei sie untersucht, ob der nächste
Nennwert den oberen Grenzwert ög übersteigt. Falls
dies der Fall ist, wird das Ausgeben des Nennwerts, der gegenwärtig untersucht
wird, durch eine Ausgabe des nächsten
Nennwerts ersetzt, der dem gleichen Betrag entspricht. In diesem
Fall werden statt eines 500-SEK-Geldscheins fünf 100-SEK-Geldscheine ausgezahlt, da der obere Grenzwert ög für n3 erreicht worden ist. In dieser Weise wird
die Zeit bis zur Leerung der 100-SEK-Geldscheine verzögert. Der
Ladeninhaber oder der Kassierer muss folglich die Handhabungseinheit 11 nicht so
oft wie entsprechend der bekannten Technologie auffüllen, was
kosteneffektiv ist. Danach wird der Indikator 25 zum nächsten Nennwert
bewegt, wobei die Prozedur wiederholt wird, bis der nächste Nennwert der
Letzte ist, d. h. Artikel 8 des Nennwerts n9,
der 50 Öre
beträgt.
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2b zeigt
schematisch gemäß einer
zweiten Ausführungsform,
wie Artikel 8 in verschiedener Anzahl mit verschiedenen
Nennwerten in verschiedenen Handhabungseinheiten 11 in
einer Vorrichtung 1 unter Verwendung der Steuereinheit 5,
die eine zweite Programmroutine 17' aufweist, gesteuert werden.
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Die
Steuereinheit 5 ist folglich so eingerichtet, dass sie
eine Zunahme der Anzahl der Artikel 8 sicherstellt, wenn
ein zweiter Warnwert w',
der auf einen unteren Grenzwert ug gesetzt ist und der auch als
die Niedrigwarnung bezeichnet wird, in der Handhabungseinheit 11,
die gegenwärtig
untersucht wird und die durch den Indikator 25 angegeben
wird, erreicht worden ist. Dies wird erreicht, in dem anstelle des
Ausgebens eines 500-SEK-Geldscheins
fünf Artikel 8 des
nächsten
Nennwerts, d. h. fünf 100-SEK-Geldscheine,
ausgegeben werden. In dieser Weise wird die Zeit bis zum Auffüllen der 500-SEK-Geldscheine verzögert, was
kosteneffektiv ist.
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Eine
Kombination der oberen und unteren Grenzwerte bedeutet, dass die
Zeit bis zum Auffüllen und
Leeren der Artikel 8 verzögert wird, da die Handhabungseinheiten 11, 11' seltener als
entsprechend der bekannten Technologie aufgefüllt und geleert werden. Dies
wird in Verbindung mit den 5–8 im
Folgenden ausführlicher
erklärt.
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3 zeigt
schematisch einen Ablaufplan gemäß der ersten
Ausführungsform,
der die folgenden Schritte aufweist.
- S1, Beginnen des Prüfens der
Anzahl der Artikel 8 in den jeweiligen Handhabungseinheiten 11 beginnend mit
den Artikeln 8 des höchsten
Nennwerts,
- S2, Bewegen des Indikators 25 zu den Artikeln 8 des höchsten relevanten
Nennwertes, der auszugeben ist,
- S3, Prüfen,
ob die Anzahl der Artikel 8 des nächsten Nennwertes größer als
der oder gleich dem oberen Grenzwert ög ist,
- S4, Weiterleiten der Daten zum Bewegen des Indikators 25 zum
nächsthöchsten Nennwert,
der auszugeben ist, falls die Anzahl der Artikel 8 des
nächsten Nennwertes
nicht größer als
der oder gleich dem oberen Grenzwert ög ist, danach Wiederholen des Schrittes
S3,
- S5, Weiterleiten der Daten für
die Speicherung der auszugebenden Anzahl von Artikeln 8 ohne
irgendeine Handlung, falls die Anzahl der Artikel 8 des
nächsten
Nennwertes größer als
der oder gleich dem oberen Grenzwert ög ist,
- S6, Löschen
der Zähleinheiten 19,
die die Anzahl der auszugebenden Artikel 8 halten, ohne
irgendeine Handlung,
- S7, Setzen der Anzahl der Artikel 8 des Nennwerts, den
der Indikator 25 angibt, gleich dem Betrag, der auszuzahlen
ist,
- S8, erneutes Berechnen der Anzahl der Artikel 8 des nächsten Nennwerts,
der den Artikel 8 des Nennwerts, den der Indikator 25 angibt,
ersetzen soll,
- S9, Prüfen,
ob die Anzahl der Artikel 8 des nächsten Nennwerts ausgegeben
werden kann,
- S10, Berechnen der Anzahl der Artikel 8 des nächsten auszugebenden
Nennwerts durch Addieren der Anzahl der entsprechend dem Schritt
S8 berechneten Artikel 8 des nächsten Nennwerts und der gespeicherten
Anzahl von Artikel 8 entsprechend dem Schritt S5, falls
die Bedingung im Schritt S9 wahr ist,
- S11, Subtrahieren von 1 von der Anzahl der Artikel 8 des
Nennwerts, den der Indikator 25 angibt, nach dem Schritt
10,
- S12, Rücksetzen
der Zähleinheiten 25 entsprechend der
gespeicherten Daten hinsichtlich der auszugebenden Anzahl der Artikel 8 ohne
irgendeine Handlung entsprechend dem Schritt S5, falls die Bedingung
im Schritt S9 nicht wahr ist,
- S13, Prüfen,
ob der nächste
Nennwert der Letzte ist,
- S14, Übertragen
der Daten zum Ausgeben der Artikel 8, falls die Bedingung
im Schritt S13 wahr ist,
- S15, Weiterleiten der Daten zum Bewegen des Indikators 25 zu
den Artikeln 8 des nächsten
auszugebenden Nennwerts, falls die Bedingung im Schritt S13 nicht
wahr ist.
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Wenn
eine Zahlungsanweisung von der Registrierkasse 3 zu der
Steuereinheit 5 übertragen worden
ist, wird die Anzahl der Artikel 8 jedes auszugebenden
Nennwerts auf der Grundlage der Zahlungsanweisung berechnet. Danach
wird der Indikator 25 der Steuereinheit 5 zum
höchsten
relevanten Nennwert, der auszugeben ist, bewegt. Falls der nächste Nennwert
größer als
der oder gleich dem oberen Grenzwert ög ist, werden in der Artikelaufzeichnungseinheit 13 die
Daten hinsichtlich der Anzahl der Artikel 8 des Nennwerts,
der auszugeben ist, gespeichert. Diese Prüfung, ob die Anzahl der Artikel 8 des
nächsten
Nennwerts in der Handhabungseinheit 11, die für diesen
Nennwert bestimmt ist, größer als
der oder gleich dem vorgegebenen oberen Grenzwert ög ist, wird
für jeden
Nennwert ausgeführt.
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Nachdem
die obenerwähnten
Daten gespeichert worden sind, werden die Zähleinheiten 19, die durch
das Ausgeben der Artikel 8 beeinflusst werden, mit einem
Betrag, der auszugeben ist und der gleich der Anzahl der Artikel 8 des
Nennwerts, auf den der Indikator gesetzt ist, gesetzt ist, gelöscht. Danach wird
die Anzahl der Artikel 8 des nächsten auszugebenden Nennwerts
berechnet, wobei eine Prüfung der
Anzahl der Artikel in der Handhabungseinheit 11, die für den nächsten Nennwert
bestimmt ist, ausgeführt
wird. Falls es möglich
ist, diesen Betrag auszugeben, wird die gespeicherte Anzahl der
Artikel 8, die auszugeben ist, zur berechneten Anzahl des
nächsten
auszugebenden Nennwerts addiert, wobei der Nennwert, auf den der
Indikator 25 gesetzt ist, um 1 dekrementiert wird.
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Falls
es nicht möglich
ist, den Betrag auszuzahlen, werden die Zähleinheiten 19 auf
die gespeicherte Anzahl zurückgesetzt,
wobei der Indikator 25 zu den Artikeln 8 des nächsten Nennwerts
bewegt wird. Die Prozedur wird wiederholt, wobei der Indikator 25 zum
nächsten
Nennwert, der auszugeben ist, bewegt wird, bis der nächste Nennwert
der Letzte ist.
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4 zeigt
schematisch einen Ablaufplan gemäß der zweiten
Ausführungsform.
Der Ablaufplan in 4 entspricht hauptsächlich dem
in 3 gezeigten Ablaufplan, aber mit dem Unterschied,
dass eine Prüfung
ausgeführt
wird, ob die Anzahl der Artikel 8 des Nennwerts, den der
Indikator 25 angibt, kleiner als ein oder gleich einem
unteren Grenzwert ug ist. Der untere Grenzwert ug ist vorgegeben
und wird durch den Lieferanten der Vorrichtung 1 oder durch
den Ladeninhaber gesetzt. Dies bedeutet, dass es eine Flexibilität für den Ladeninhaber
gibt, da er den Wert entsprechend dem Umsatz einstellen kann. Falls
der Umsatz hoch ist, wünscht
er vielleicht, den unteren Grenzwert ug auf einen hohen Wert zu setzen.
In dieser Weise wird die Zeit bis zum Auffüllen der Artikel in der Handhabungseinheit
verzögert.
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Falls
die Anzahl der durch den Indikator 25 angegebenen Artikel 8 kleiner
als der untere Grenzwert ug ist, prüft die Programmroutine 17,
ob die Anzahl der Artikel 8 des nächsten Nennwerts größer als der
untere Grenzwert ug ist.
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Falls
die Anzahl der Artikel 8 des nächsten Nennwerts größer als
der oder gleich dem unteren Grenzwert ug ist, werden die Daten hinsichtlich
der Anzahl der Artikel 8 des Nennwerts, der auszugeben ist,
in der Artikelaufzeichnungseinheit 13 gespeichert.
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Nachdem
die obenerwähnten
Daten gespeichert worden sind, werden die durch das Ausgeben der
Artikel 8 beeinflussten Zähleinheiten 19 gelöscht, wobei
der Betrag, der auszugeben ist, gleich dem Artikel 8 des
Nennwerts, auf den der Indikator 25 gesetzt ist, gesetzt
wird, wobei die Prozedur entsprechend der ersten Ausführungsform
weitergeht.
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Die
zweite Ausführungsform
folgt den oben beschriebenen Schritten S1–S3 und S5–S15, mit dem Unterschied,
dass diese Ausführungsform
außerdem
die folgenden Schritte aufweist:
- S3A, Prüfen, ob die Anzahl der Artikel 8 des
Nennwerts, den der Indikator 25 angibt, kleiner als der oder
gleich dem unteren Grenzwert ug ist,
- S4A, Weiterleiten der Daten zum Bewegen des Indikators 25 zum
nächsthöchsten Nennwert,
d. h. zum nächstniedrigeren
Nennwert, der auszugeben ist, falls die Anzahl der Artikel 8 des
Nennwerts, den der Indikator 25 angibt, nicht kleiner als
der oder gleich dem unteren Grenzwert ug ist, danach Wiederholen des
Schrittes S3,
- S3B, Prüfen,
ob die Anzahl der Artikel des nächsten Nennwerts
größer als
der oder gleich dem unteren Grenzwert ug für die Anzahl der Artikel 8 des
nächsten
Nennwerts ist, falls die Anzahl der Artikel 8 des Nennwerts,
den der Indikator 25 angibt, kleiner als der oder gleich
dem unteren Grenzwert ug für
diesen Nennwert ist,
- S4A, Weiterleiten der Daten zum Bewegen des Indikators 25 auf
den nächsthöchsten Nennwert,
der auszugeben ist, falls die Bedingung im S3B nicht wahr ist, danach
Wiederholen des Schrittes S3,
- S5, Fortsetzen der Prozedur entsprechend den oben beschriebenen
Schritten gemäß der ersten
Ausführungsform
bis zum Schritt S3, falls die Bedingung im S3B wahr ist.
-
In
dieser Weise können
die Artikel 8, an denen es einen Mangel in der Vorrichtung 1 gibt,
seltener ausgegeben werden.
-
5 zeigt
schematisch, wie sich die Anzahl der Artikel 8 in einer
Handhabungseinheit 11 gemäß der ersten Ausführungsform
während
der Zeit ändert. In
der Figur ist die Anzahl A der Artikel 8 eines Nennwerts
längs der
vertikalen Achse gezeigt, während die
Zeit t längs
der horizontalen Achse gezeigt ist. Der obere Grenzwert und die
unteren Grenzwerte ug sind durch strichpunktierte Linien gezeigt.
Die gestrichelte Linie f entspricht der maximalen Anzahl von Artikeln 8,
die in der Handhabungseinheit 11 verwahrt werden kann.
-
5 veranschaulicht,
wie die Anzahl der Artikel 8, bei denen eine Tendenz besteht,
dass ihre Anzahl in einer Handhabungseinheit 11 zunimmt,
mit der Zeit t entsprechend der Kurve k zunimmt. Wenn die Anzahl
der Artikel 8 des Nennwerts n3 (siehe 2a)
den oberen Grenzwert ög
erreicht, veranlasst entsprechend der oben in den 3 und 4 beschriebenen
Prozedur die Steuereinheit 5 die Vorrichtung, Artikel 8,
deren Anzahl den oberen Grenzwert ög erreicht hat, entsprechend
dem Betrag des Nennwerts n2, der andernfalls
ausgegeben worden wäre,
auszugeben. Falls z. B. die Anzahl der Artikel 8, wie z.
B. der 100-SEK-Geldscheine, den oberen Grenzwert ög erreicht
hat und Wechselgeld in der Form eines 500-SEK-Geldscheins auszugeben
ist, veranlasst die Steuereinheit 5 die Vorrichtung 1,
statt dessen fünf
100-SEK-Geldscheine auszugeben.
-
Die
Neigung L1 der Linie zeigt, wie die Anzahl S der Artikel 8 in
der Handhabungseinheit 11 werden der Zeit zunimmt. Zum
Zeitpunkt a ist die Leerung erforderlich, da die Anzahl den Wert
f erreicht hat. Dem Kassierer wird ein Signal gegeben, das angibt,
dass die Leerung erforderlich ist.
-
6 veranschaulicht,
wie sich die Anzahl von Artikeln 8, bei denen die Tendenz
besteht, dass sich ihre Anzahl in der Handhabungseinheit 11 verringert,
mit der Zeit verringert. Wenn eine Anzahl A der Artikel 8 des
Nennwertes n2 den unteren Grenzwert erreicht,
veranlasst gemäß der Prozedur
und der oben in 4 beschriebenen zweiten Ausführungsform
die Steuereinheit 5 die Vorrichtung 1, Artikel 8 des
Nennwertes n3 auszugeben, d. h., statt dessen des
nächsten
Nennwertes. Falls z. B. die Anzahl der Artikel 8, wie z.
B. der 500-SEK-Geldscheine, den unteren Grenzwert ug erreicht hat
und Wechselgeld in der Form eines 500-SEK-Geldscheins auszugeben ist,
veranlasst die Steuereinheit 5 die Vorrichtung 1, statt
dessen fünf
100-SEK-Geldscheine auszugeben.
-
Die
graphische Darstellung in 5 zeigt, dass
die Leerung der Artikel 8 des Nennwertes n2 zum
Zeitpunkt a verzögert
wird, was kosteneffektiv ist. Ähnlich
zeigt die graphische Darstellung in 6, dass
das Auffüllen
der Artikel 8 des Nennwertes n3 bis
zum Zeitpunkt b verzögert
wird, was ähnlich
kosteneffektiv ist. Die Neigung L1 und L2 der jeweiligen Kurven
zeigt die Zunahme und Abnahme der Anzahl der Artikel 8 in
der Handhabungseinheit 11 während der Zeit. Durch die Verwendung
beider Grenzwerte ug und ög
in Kombination können
die Neigungen L1 und L2 weniger steil als gemäß der bekannten Technologie
gemacht werden. Das heißt,
falls es viel von einem Nennwert und wenig von einem weiteren Nennwert
gibt, veranlasst die Steuereinheit 5, dass das Ausgeben
in einer derartigen Weise ausgeführt wird,
dass der Nennwert, von dem es viel gibt, hauptsächlich ausgezahlt wird, während der
Nennwert, von dem es wenig gibt, so wenig wie möglich ausgezahlt wird.
-
7 und 8 zeigen
schematisch, wie sich die Anzahl der Artikel 8 in einer
bekannten Handhabungseinheit 11 während der Zeit ändert. Der
Unterschied im Vergleich zu den graphischen Darstellungen in den 5 und 6 besteht
darin, dass das Leeren und das Auffüllen der Handhabungseinheit 11 zu
den Zeitpunkten a1 und a2 im Vergleich zu den oben beschriebenen
Ausführungsformen
häufiger
ausgeführt
werden.
-
7 zeigt
außerdem
eine Linie x, die die Anzahl der Artikel definiert, mit der die
Handhabungseinheit 11 aufgefüllt werden muss, um einen Puffer
B zu schaffen. Gemäß der zweiten
Ausführungsform kann
der Puffer B kleiner gemacht werden, da gemäß dieser Ausführungsform
die Steuereinheit 5 so eingerichtet ist, dass sie die Artikel 8 nicht
hauptsächlich ausgibt,
falls der untere Grenzwert ug passiert worden ist. In dieser Weise
kann die Vorrichtung 1 weniger umfangreich als entsprechend
der bekannten Technologie gemacht werden. Ähnlich können mehr Artikel 8 für die Verwendung
verwahrt werden, falls der Puffer B kleiner gemacht werden kann.
-
Die
Steuereinheit, die die erste Speichervorrichtung 15 zum
Speichern der Programmroutine 17 aufweist, ist so eingerichtet,
dass sie die Steuereinheit 5 veranlasst, das Ausgeben der
Geldscheine 6 und Münzen 7 aus
der Vorrichtung 1 zu steuern, die mit der Registrierkasse 3 verbunden
ist, wobei die Programmroutine 17 ein Medium m, das durch
einen Computer gelesen werden kann, aufweist, das, wenn es durch
die Steuereinheit 5 ausgeführt wird, die Steuereinheit 5 veranlasst,
die folgenden Schritte auszuführen: Übertragen
der Zahlungsanweisung von der Registrierkasse 3 zur Artikelaufzeichnungseinheit 13,
Berechnen der Anzahl der Artikel 8 jedes Nennwerts, der
auszugeben ist, auf der Grundlage der Zahlungsanweisung, Bewegen
des Indikators 25 zu einem höchsten Nennwert, der auszugeben
ist, Prüfen,
ob die Anzahl der Artikel 8 des nächsten Nennwerts in der Handhabungseinheit 11,
die für
diesen Nennwert bestimmt ist, größer als
ein oder gleich einem oberen vorgegebenen Grenzwert ög ist, Speichern
der Daten hinsichtlich der Anzahl der Artikel 8 des Nennwerts,
der auszugeben ist, in der Artikelaufzeichnungseinheit 13,
Berechnen der Anzahl der Artikel 8 des nächsten auszugebenden
Nennwerts, Prüfen
der Daten hinsichtlich der Anzahl der Artikel 8 des nächsten Nennwerts
in der Handhabungseinheit 11, die für den nächsten Nennwert bestimmt ist,
und Wiederholen der Prozedur, Bewegen des Indikators 25 zum
nächsten
Nennwert, der auszugeben ist, bis der nächste Nennwert der Letzte ist.
-
Alternativ
kann die Programmroutine 17, die ein zweites lesbares Medium
m' aufweist, außerdem die
Steuereinheit 5 veranlassen, die folgenden Schritte auszuführen: Prüfen, ob
die Anzahl der Artikel 8 des durch den Indikator 25 angegebenen
Nennwerts kleiner als der oder gleich dem unteren vorgegebenen Grenzwert
ug ist, und Prüfen,
ob die Anzahl der Artikel 8 des nächsten Nennwertes größer als
der untere ug Grenzwert ist.
-
Die
Erfindung bezieht sich außerdem
auf die Verwendung der unabhängigen
Vorrichtung 1 für
die Handhabung von Geldscheinen und Münzen mit einer Registrierkasse 3 zum
Eingeben und zum Ausgeben von Geldscheinen und Münzen.
-
Eine
Kombination beider Ausführungsformen
und anderer Ausführungsformen
ist selbstverständlich
im Rahmen der Erfindung möglich. Ähnlich beinhaltet
die vorliegende Erfindung Varianten, in denen andere Nennwerte als
aufeinanderfolgende Nennwerte verwendet werden. Die Algorithmen
und Systeme zum Ausführen
des Ausgebens der Artikel mit Nennwerten, die mehrere Schritte von
dem Nennwert entfernt sind, der angegeben wird, können ähnlich implementiert
werden und bilden eine Lösung
für die
in der Einführung
erwähnten
Probleme.
-
Alternativ
kann ein weiterer Grenzwert eingeführt werden, der als eine Vorwarnung
wirkt. Es kann ein Alarmsignal erzeugt werden, um dem Kassierer
zu signalisieren, dass es Zeit zum Leeren oder zum Auffüllen ist. Ähnlich können Statistiken
auf der Grundlage der in der Datenbankeinheit gespeicherten Daten,
die die Anzahl der Artikel betreffen, verwendet werden, wobei die
Statistiken durch den Ladeninhaber verwendet werden können.