DE60306232T2 - Wattebauscheinrichtung und Verfahren - Google Patents

Wattebauscheinrichtung und Verfahren

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DE60306232T2
DE60306232T2 DE2003606232 DE60306232T DE60306232T2 DE 60306232 T2 DE60306232 T2 DE 60306232T2 DE 2003606232 DE2003606232 DE 2003606232 DE 60306232 T DE60306232 T DE 60306232T DE 60306232 T2 DE60306232 T2 DE 60306232T2
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    • Y10T436/25Chemistry: analytical and immunological testing including sample preparation

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Abstrich-Testvorrichtung, die zur Verwendung beim Erproben eines Abstrichtests geeignet ist, um den sanitären Zustand von Vorrichtungen, Materialien, Geräten, Instrumenten, Kochgeschirr und allen anderen Elementen zu prüfen, die bei Nahrungsmittelherstellungs- und -verarbeitungsanlagen und in Küchen von Restaurants zu verwenden sind, um dadurch zu verhindern, dass ein etwaiger bakteriologischer Kontaminant in Nahrungsmitteln aufgenommen wird. Eine derartige Vorrichtung kann ebenfalls verwendet werden, um den sanitären Zustand der Finger von Arbeitern zu inspizieren. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein neuartiges Abstrich-Testverfahren durch Verwenden einer derartigen Vorrichtung.
  • Beschreibung des Stands der Technik
  • Der sanitäre Zustand von Vorrichtungen, Materialien, Geräten, Instrumenten, Kochgeschirr und allen anderen Elementen, die bei Nahrungsmittelherstellungs- und -verarbeitungsanlagen und Küchen von Restaurants zu verwenden sind, müssen inspiziert werden, um die bakteriologische und mikrobiologische Sicherheit von Nahrungsmitteln zu prüfen und zu beweisen. Da die Hände und Finger von Arbeitern ebenfalls bakteriologisch und mikrobiologisch kontaminiert sein können, sogar nachdem sie gewaschen wurden, sollte der sanitäre Zustand von Händen und Fingern von Arbeitern ebenfalls inspiziert werden. Mit einer derartige Inspektion wird im allgemeinen ein Versuch durchgeführt, um die Anzahl von Mikroben, insbesondere von Dickdarmbazillen, in Nahrungsmitteln zu inspizieren. In einem Fall wird mit einer weiteren Inspektion ein Versuch durchgeführt, um die Anzahl von Staphylococcus aureus und Hefepilzen zu inspizieren. Ein Schimmelpilztest kann optional ausgeführt werden.
  • Ein Abstrichtest wurde vielfach als einer von typischen Inspektionsmaßnahmen verwendet. Der Abstrichtest wird gewöhnlicherweise durch die Schritte des Vorbereitens eines Wattetupfers oder einer Gaze, die in 1 ml von 0,1 % Peptoninkorporierter Salzlösung sterilisiert ist, Abtupfen einer Oberfläche eines zu inspizierenden Elements mit dem/der sterilisierten Wattetupfer oder Gaze, Halten des Wattetupfers oder der Gaze in einer Behälterflasche zusammen mit 9 ml von 0,1 % Pepton-inkorporierter Salzlösung, und Schütteln der Flasche, um die Mischung umzurühren, um eine Testprobe vorzubereiten. Diese Art und Weise des Abstrich-Testverfahrens ist jedoch aufwändig und könnte keine zuverlässigen Ergebnisse liefern, wenn sie in den meisten kleinen Anlagen und Küchen von Restaurants durchgeführt wird, die kein gut ausgerüstetes Labor aufweisen.
  • Der Abstrichtest wurde ebenfalls klinisch ausgeführt, um ein betroffenes Teil an Nase, Ohr oder Hals mit einem sterilisierten Wattetupfer oder sterilisierter Gaze abzutupfen, um eine Probe zu sammeln. Das herkömmliche klinische Abstrich-Testverfahren umfasst die Schritte des Sammelns einer Probe mit einem sterilisierten Wattetupfer oder sterilisierter Gaze, Eintauchen des Wattetupfers oder der Gaze mit Phosphorpuffer in ein Reagenzglas und Drängen des Wattetupfers oder der Gaze, um unter Druck die Innenwand des Reagenzglases während des Aufsteigens des Wattetupfers oder der Gaze zu kontaktieren, wodurch die Probe aus dem Wattetupfer oder der Gaze in den Puffer gedrückt wird. Diese Art und Weise des klinischen Abstrich-Testverfahrens ist ebenfalls ein aufwändiger und Erfahrung erforderlicher Vorgang.
  • Ein Abstrich-Testkit oder eine Abstrich-Testvorrichtung, die in dem japanischen Gebrauchsmustermodell, Registrierungs-Nr. 3 000 661 offenbart wird, umfasst einen Behälter, der ein Verdünnungsmittel enthält und mit einem Abschnitt mit einem verringerten Innendurchmesser ausgestattet ist, eine Abdeckung, die abnehmbar an einer Öffnung des Behälters angebracht ist, einen Stab, der an der Abdeckung gesichert oder mit dieser einstückig ist, und einen Wattetupfer, der an einem vorderen Ende des Stabs befestigt und in dem Verdünnungsmittel eingetaucht ist, wenn die Abdeckung an der Behälteröffnung angebracht ist. Während des Hochziehvorgangs der Abdeckung, nachdem sie von dem Behälter abgenommen wurde, wird das Verdünnungsmittel oder die Probenflüssigkeit, die mit dem Wattetupfer integriert ist, gedrückt, um davon entfernt zu werden und erneut in dem Verdünnungsmittel gesammelt zu werden, wenn der Wattetupfer durch den Abschnitt mit verringertem Innendurchmesser des Behälters läuft. Genauer gesagt wird, wenn der Behälter zuerst unbedeckt ist, eine übermäßige Menge des in dem Wattetupfer enthaltenen Verdünnungsmittels daraus entfernt, so dass der mit dem Verdünnungsmittel geeignet benetzte Wattetupfer für den Abstrich-Testvorgang verwendet werden kann. Nach Abschluß des Abstrichtests wird der die Probenflüssigkeit enthaltende Wattetupfer in den Behälter durch die Öffnung eingeführt, die dann mit der Kappe verschlossen wird. Während eines derartigen Abdeckvorgangs wird eine geeignete Menge der in dem Wattetupfer enthaltenen Probenflüssigkeit davon entfernt, um in das Verdünnungsmittel in den Behälter hinabzufallen.
  • Dieser Abstrich-Testkit oder diese Abstrich-Testvorrichtung stellte sich als sehr nützlich heraus, weil ein Abstrichtest durch einen einfachen Vorgang sogar durch eine unerfahrene Person und sogar in kleinen Anlagen und Küchen von Restaurants ohne Labor erreicht werden kann.
  • Mit dem/der oben beschriebenen Abstrich-Testkit oder Abstrich-Testvorrichtung des Stands des Technik wird es sehr einfach, den Abstrichtest durchzuführen und eine Probenflüssigkeit zu sammeln, die zuverlässige Testergebnisse erwarten kann. Sogar mit diesem Kit oder dieser Vorrichtung ist es jedoch notwendig, dass die Probenflüssigkeit in dem Behälter, nachdem er abgedeckt ist, in ein Kulturmedium in einer Laborschale oder einem Laborröhrchen pipettiert wird. Andernfalls wird der geöffnete Behälter geneigt, um eine Menge der Probenflüssigkeit aus dem Behälter in das Kulturmedium auszutragen. Es ist auf jede Weise sehr schwierig, eine erforderliche Menge der Probenflüssigkeit zu pipettieren. Der erstere Vorgang erfordert eine Pipette, die länger als ein Abstand von der Öffnung des Behälters zu dem Pegel der Probenflüssigkeit ist. Der letztere Vorgang erfordert ein Neigen des geöffneten Behälters mit skrupelloser Aufmerksamkeit, weil andernfalls eine größere Menge der Probenflüssigkeit von dem Behälter ausgetragen wird, um die Laborschale oder das Laborröhrchen zu überströmen.
  • Die US 3 918 435 offenbart ein Abstrichröhrchen mit einem Behälter, der ein Verdünnungsmittel und eine abnehmbar auf einer Öffnung des Behälters angebrachte Abdeckung, einen länglichen, an der Abdeckung befestigten oder mit dieser einstückigen Stab und einen mit einem Vorderende des Stabs verbundenen und – wenn die Behälteröffnung mit der Abdeckung verschlossen ist bzw. wird – in das Verdünnungsmittel eingetauchten Wattetupfer enthält, wodurch:
    • (a) die Abdeckung einen Verbindungskanal bereitstellt, der mit einem Innenraum des Behälters verbindbar ist und auch mit der Atmosphäre durch eine an der Abdeckung ausgebildete Öffnung verbindbar ist,
    • (b) die Abdeckung auch einen Deckel aufweist, durch den die Öffnung geöffnet und geschlossen werden kann, und
    • (c) etwaige Flüssigkeit in dem Behälter über den Verbindungskanal und die Öffnung ausgetragen werden kann, wenn die Abdeckung geöffnet wird, um den Verbindungskanal mit der Atmosphäre über die Öffnung zu verbinden, auch wenn die Öffnung des Behälters mit der Abdeckung verschlossen bleibt. Die Lehren dieses Dokuments beziehen sich nicht auf die Aufnahme von Bezugspegeln und Skalierungen in eine Abstrich-Testvorrichtung.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, Nachteile und Minuspunkte des Abstrich-Testkits oder der Abstrich-Testvorrichtung des Stands der Technik zu überwinden, und genauer gesagt, eine neuartige Abstrich-Testvorrichtung bereitzustellen, mit der es besonders einfach ist, eine erforderliche Menge einer Probenflüssigkeit in einen Behälter zu einem Kulturmedium in einer Laborschale oder einem Laborröhrchen zu pipettieren.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein neuartiges Abstrich-Testverfahren bereitzustellen, das ohne weiteres sogar durch eine unerfahrene Person sogar bei privaten Nahrungsmittelanlagen ohne Labor durchgeführt werden kann.
  • Um diese und weitere Aufgaben in Übereinstimmung mit einem Aspekt der Erfindung zu erreichen, wird eine Abstrich-Testvorrichtung mit einem Behälter, der ein Verdünnungsmittel und eine abnehmbar auf einer Öffnung des Behälters angebrachte Abdeckung, einen länglichen, an der Abdeckung befestigten oder mit dieser einstückigen Stab und einen mit einem Vorderende des Stabs verbundenen und – wenn die Behälteröffnung mit der Abdeckung verschlossen ist bzw. wird – in das Verdünnungsmittel eingetauchten Wattetupfer umfasst, wobei:
    • (a) die Abdeckung einen Verbindungskanal bereitstellt, der mit einem Innenraum des Behälters verbindbar ist und auch mit der Atmosphäre durch eine an der Abdeckung ausgebildete Öffnung verbindbar ist,
    • (b) die Abdeckung auch einen Deckel aufweist, durch den die Öffnung geöffnet und geschlossen werden kann, und
    • (c) etwaige Flüssigkeit in dem Behälter über den Verbindungskanal und die Öffnung ausgetragen werden kann, wenn die Abdeckung geöffnet wird, um den Verbindungskanal mit der Atmosphäre über die Öffnung zu verbinden, auch wenn die Öffnung des Behälters mit der Abdeckung verschlossen bleibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit einer Bezugsmarke unter einem Pegel einer darin enthaltenen Flüssigkeit und mehreren Skalierungen unterhalb der Bezugsmarke versehen ist, wobei, wenn der Behälter mit der Abdeckung nach unten gehalten wird, die Bezugsmarke einen Flüssigkeitspegel angibt, von dem aus eine Pipettierung begonnen werden kann, und jede der Skalierungen eine Flüssigkeitsmenge angibt, die ausgetragen oder pipettiert wurde.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Unterseite der Abdeckung ein nach unten hohles Rohr mit mehreren sich durch dieses erstreckenden Schlitzen aufweist, und das hohle Rohr und die Schlitze bilden den Verbindungskanal. Die Schlitze können gleich beabstandete, sich radial erstreckende Schlitze sein.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Unterseite der Abdeckung ein nach unten hohles Rohr, das einen geringfügig größeren Innendurchmesser als einen Außendurchmesser des Stabs hat, und das hohle Rohr mit mehreren inneren Vorsprüngen versehen ist, die miteinander zusammenwirken, um den Stab zu umgeben und zu haltern. Die oberen Enden mindestens eines der inneren Vorsprünge erstrecken sich nach innen zu einem Spalt zwischen der Unterseite des hohlen Rohrs und der Oberseite des Stabs. Bei dieser Ausführungsform werden die Zwischenräume zwischen benachbarten inneren Vorsprüngen und zwischen dem hohlen Rohr und dem Stab sowie der Spalt zwischen der Unterseite des hohlen Rohrs und der Oberseite des Stabs den Verbindungskanal bilden. Die inneren Vorsprünge können einstückig an/auf der Innenseite des hohlen Rohrs mit gleicher Beabstandung ausgebildet sein.
  • Bei noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst Behälter ein Ausdrückmittel zum Entfernen und Zurückgewinnen einer in dem Wattetupfer enthaltenen überschüssigen Flüssigkeitsmenge aufweist, wenn der Wattetupfer während eines Öffnungsvorgangs der Abdeckung aus dem Behälter gezogen wird, sowie zum Entfernen und Zurückgewinnen von in dem Wattetupfer enthaltener Probeflüssigkeit, wenn der Wattetupfer während eines Verschlussvorgangs der Abdeckung in den Behälter eingesetzt wird, nachdem der Wattetupfer verwendet worden ist, um eine Oberfläche eines bakteriologisch oder mikrobiologisch zu inspizierenden Gegenstands abzutupfen.
  • Der Stab der erfindungsgemäßen Abstrich-Testvorrichtung kann hohl sein, wobei in diesem Fall ein hohler Innenraum des Stabs ebenfalls ein Teil des Verbindungskanals sein kann. Der Stab der erfindungsgemäßen Abstrich-Testvorrichtung kann ebenfalls teleskopisch sein.
  • In Übereinstimmung mit einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Wattetupfer-Testverfahren mit den folgenden Schritten bereitgestellt:
    • (i) Vorbereiten einer Abstrich-Testvorrichtung mit einem ein Verbindungsmittel enthaltenden Behälter, einer abnehmbar an einer Öffnung des Behälters angebrachten Abdeckung, wobei der Behälter mit einer Bezugsmarke unter einem Pegel einer darin enthaltenen Flüssigkeit sowie mehreren Skalierungen unterhalb der Bezugsmarke versehen ist, wenn der Behälter mit der Abdeckung nach unten gehalten wird, wobei die Abdeckung einen Verbindungskanal bereitstellt, der mit dem Inneren des Behälters verbindbar ist und auch mit der Atmosphäre über eine in der Abdeckung ausgebildete Öffnung verbindbar ist, einem mit der Abdeckung verbundenen Deckel zum Öffnen und Schließen der Öffnung, einem an der Abdeckung befestigten oder mit dieser einstückigen länglichen Stab und einem an einem Vorderende des Stabs angebrachten und in das Verdünnungsmittel eingetauchten Wattetupfer, wenn die Behälteröffnung mit der Abdeckung verschlossen ist,
    • (ii) Entfernen der Abdeckung von dem Behälter,
    • (iii) Verwenden des mit dem Verdünnungsmittel durchtränkten Wattetupfers, um eine Oberfläche des bakteriologisch oder mikrobiologisch zu inspizierenden Gegenstandes abzutupfen,
    • (iv) Einsetzen des Wattetupfers mit einer Probe in den Behälter und Verschließen des Behälters mit der Abdeckung,
    • (v) Öffnen des Deckels und Halten der Abstrich-Testvorrichtung im Wesentlichen von oben nach unten, wobei der Behälter nach wie vor mit der Abdeckung verschlossen ist,
    • (v-1) um die Austragung einer bestimmten Flüssigkeitsmenge in dem Behälter durch den Verbindungskanal und die Öffnung der Abdeckung zu gestatten, bis der Flüssigkeitspegel die Bezugsmarke des Behälters erreicht, und
    • (v-2) um die Austragung einer vorbestimmten Flüssigkeitsmenge in dem Behälter über den Verbindungskanal und die Öffnung der Abdeckung und dadurch eine Pipettierung in irgendeinen Behälter zur sanitären Laboruntersuchung zu gestatten, indem auf eine ausgewählte der Skalierungen (3) des Behälters Bezug genommen wird.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein Wattetupfer-Testverfahren mit den folgenden Schritten bereitgestellt:
    • – während des Entfernens der Abdeckung von dem Behälter wird der Wattetupfer mit dem Ausdrückmittel behandelt, so dass eine in dem Wattetupfer enthaltene überschüssige Flüssigkeitsmenge aus diesem entfernt und in den Behälter zurückgeführt wird, und
    • – während des Einsetzens des Wattetupfers mit einer Probe in den Behälter wird der Wattetupfer wieder mit dem Ausdrückmittel behandelt, so dass eine bestimmte Menge der infolge des Abstrich-Tests an dem Wattetupfer haftenden Probe von diesem entfernt wird, um in dem Behälter gesammelt zu werden.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung können aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen verstanden werden, in denen zeigen:
  • 1(a) und 1(b) Vor der- und Seitenansichten einer Abstrich-Testvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
  • 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht, die einen Mittelabschnitt einer Abdeckung der Abstrich-Testvorrichtung von 1(a) und 1(b) zeigt, wenn eine obere Öffnung der Abdeckung mit einem Deckel verschlossen ist;
  • 3 eine Draufsicht, die den Mittelabschnitt der bedeckten Abdeckung zeigt;
  • 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht, die den Mittelabschnitt der Abdeckung zeigt, wenn die Vorrichtung von oben nach unten gehalten wird und der Deckel von der Abdeckung entfernt ist, um das Austragen und Pipettieren von Flüssigkeit darin zu ermöglichen;
  • 5 eine erläuternde Ansicht, die den Pipettiervorgang zeigt, der durch Benutzen dieser Abstrich-Testvorrichtung auszuführen ist;
  • 6 einen Querschnitt, der eine geschlossene Abdeckung und damit verbundene Teile einer Abstrich-Testvorrichtung zur Bestimmung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 7 einen Querschnitt, der entlang der Linie X-X in 6 genommen ist;
  • 8 eine teilweise geschnittene Seitenansicht, die den Mittelabschnitt der Abdeckung zeigt, wenn die Vorrichtung von oben nach unten gehalten wird und der Deckel von der Abdeckung entfernt ist, um das Austragen und Pipettieren von Flüssigkeit darin zu ermöglichen; und
  • 9(a) und 9(b) einen Teleskopstab, der bei der Abstrich-Testvorrichtung der Erfindung verwendet werden kann.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Mit spezifischem Bezug auf 1(a) und 1(b) umfasst eine bevorzugte Ausführungsform einer Abstrich-Testvorrichtung einen Behälter 1, der aus einem weichen biegsamen Material, das unter Kompression verformbar ist, mit Polyethylen hoher Dichte (HDPE = high density polyethylene) hergestellt ist. Eine obere Öffnung des Behälters 1 kann durch eine abnehmbare Abdeckung 10 hermetisch verschlossen werden, die einen einstückigen länglichen Stab 4 mit einem Wattetupfer 5 an einem vorderen Ende davon aufweist. Wenn der Behälter 1 bedeckt ist, ist der Stab 4 vollständig in dem Behälter in koaxialer Beziehung zueinander aufgenommen, und der Wattetupfer 5 ist in der Nähe des Bodens des Behälters 1 positioniert, wie am besten in 1(a) gezeigt wird.
  • Die Abdeckung 10 kann ausgestaltet sein, um jedes geeignetes Mittel bereitzustellen, um die abnehmbare Anbringung auf der oberen Öffnung des Behälters 1 zu erreichen, soweit wie es einen hermetische Verschluss an der oberen Öffnung des Behälters 1 bereitstellt. Beispielsweise umfasst die Abdeckung 10 ein Innengewinde, das in ein Außengewinde um die obere Öffnung des Behälters 1 geschraubt werden kann. Bei einer anderen Ausführungsform wird die Abdeckung 10 auf die Öffnung des Behälters eingepresst.
  • Der Stab 4, der massiv oder hohl sein kann, ist aus einem geeigneten Kunststoffmaterial, wie beispielsweise Polypropylen (PP), hergestellt und an einer Mitte der unteren Seite der Abdeckung 10 durch Schrauben, Kleben oder jedes andere geeignete Mittel befestigt, das praktisch eine untrennbare Verbindung zwischen dem Stab 4 und der Abdeckung 10 bereitstellt. Bei der dargestellten Ausführungsform ist, wie insbesondere in 2 gezeigt ist, ein hohles Rohr 11 einstückig mit der Abdeckung 10 ausgebildet, das sich nach unten von einer Mitte der Unterseite der Abdeckung 10 erstreckt, um das obere Ende des Stabs 4 in Eingriff zu nehmen. Bei einer anderen Ausführungsform ist der Stab 4 ein einstückiges Teil der Abdeckung 10, wobei in diesem Fall der Stab 4 einstückig mit der Abdeckung aus dem gleichen Kunststoffmaterial gebildet ist.
  • Eine vorbestimmte Menge von Verdünnungsmittel 7 ist im Voraus in dem Behälter 1 aufgenommen. Ein Beispiel des Verdünnungsmittels 7 ist 10 ml einer Salzlösung, zu der 0,1 von Pepton inkorporiert ist. Wie oben beschrieben ist, wird, wenn die Abdeckung 10 abdichtend auf der Öffnung des Behälters 1 befestigt wird, der an dem unteren Ende des Stabs 4 befestigte Wattetupfer 5 in der Nähe des Bodens des Behälters 1 positioniert, so dass er vollständig in dem Lösungsmittel 7 in dem Behälter 1 eingetaucht ist, wie am besten in 1(a) ersichtlich ist. Mit anderen Worten ist die Position des Wattetupfers 5 in dem geschlossenen Behälter 1 immer niedriger als ein Flüssigkeitspegel 8 des Verdünnungsmittels 7.
  • Der Behälter 1 ist im Wesentlichen zylindrisch mit einem oberen Abschnitt, der den die obere Öffnung umgebenden Hals aufweist, einem unteren Abschnitt, der mit der Verdünnung 7 gefüllt ist, und einem Zwischenabschnitt, der einen Durchmesser aufweist, der erheblich geringer als jener der oberen und unteren Abschnitte ist. Der reduzierte Zwischenabschnitt 2 umfasst ein Paar von gegenüberliegenden, im Wesentlichen flachen Oberflächen 2, 2 mit einem Abstand dazwischen, der geringfügig größer als der Durchmesser des Wattetupfers 5 ist.
  • Eine Reihe von Skalierungen 3 ist auf einer Oberfläche 2 des Zwischenabschnitts des Behälters dargestellt. Wie in 1(b) gezeigt ist, werden Skalierungen 3 in umgekehrten Reihenfolgen gezeigt, so dass der Flüssigkeitspegel 8 jeder Flüssigkeit im Behälter 1 ohne weiteres und genau in bezug auf Skalierungen 3 erkannt werden kann, wenn der geschlossene Behälter 1 von oben nach gehalten wird. Wie ausführlicher beschrieben wird, werden die Skalierungen 3 verwendet, um die Flüssigkeitsmenge zu messen, die von dem Behälter 1 zu einer Laborschale oder einem Laborröhrchen zu pipettieren ist, um einem Abstrichtest oder einer sanitärer Laborinspektion unterzogen zu werden. Unter den Skalierungen, die durch Zahlen „0" bis „6" gekennzeichnet werden, die auf der Oberfläche 2 bei dieser Ausführungsform gezeigt werden, gibt eine durch die Zahl „0" gekennzeichnete Skalierung einen Bezugspegel an, und andere Skalierungen, die durch Zahlen „1" bis „6" gekennzeichnet werden, geben die von dem Behälter 1 ausgetragene Flüssigkeitsmenge an.
  • Der Aufbau der Abdeckung 10 wird nun ausführlicher mit Bezug auf 2 und 3 beschrieben. Die Abdeckung 10 bei dieser Ausführungsform umfasst einen Deckel 15, der abnehmbar mit dem Oberteil der Abdeckung 10 verbunden ist, um eine Öffnung 18 der Abdeckung 10 hermetisch zu verschließen, die mit dem hohlen Rohr 11 verbunden ist. Wie insbesondere in 5(a) bis 5(c) gezeigt ist, umfasst der Deckel 15 bei dieser Ausführungsform eine längliche Klappe, die ein Ende drehbar mit einem peripheren Ende des Oberteils der Abdeckung 10 verbunden hat, und einen zylindrischen Ansatz 16, der auf der Unterseite der Klappe ausgebildet ist und davon hervorsteht, um einpaßbar mit der Öffnung 18 in Eingriff genommen zu werden. Wenn der Ansatz 16 des Deckels 15 innerhalb eines aufrechten Oberabschnitts 13 des hohlen Rohrs 11 in Eingriff kommt, das die Öffnung 18 umgibt, ist ein Innenraum oder Kanal 12 des hohlen Rohrs 11, der mit dem Innenraum des Behälters 1 auf eine hier nachstehend beschriebene Art und Weise verbunden ist, hermetisch abgeschlossen und von der Atmosphäre getrennt.
  • Eine Mehrzahl von radialen Schlitzen erstreckt sich durch die Wand des hohlen Rohrs 11, das mit einem Innenraum 6 des Behälters 1 unter der Unterseite der Abdeckung 10 verbunden ist. Demgemäß ist, wenn die obere Öffnung des Behälters 1 durch die Abdeckung 10 verschlossen ist, der Innenraum 6 des Behälters 1 immer mit dem Innenkanal 12 des hohlen Rohrs 11, jedoch nicht mit der Atmosphäre verbunden, soweit wie der Ansatz 16 des Deckels 15 angepasst ist, um die Öffnung 18 an der Oberseite der Abdeckung 10 hermetisch zu verschließen, was die Leckage von Verdünnungsmittel 7 oder Probenflüssigkeit im Behälter 1 und ebenfalls deren Kontaminierung verhindert, die durch die Verbindung mit der Atmosphäre verursacht wird. Sobald der Ansatz 16 des Deckels 15 von dem oberen Abschnitt 13 des hohlen Rohrs 11 abgenommen ist, um die Öffnung 18 zu öffnen, ist, sogar wenn der Deckel 10 immer noch auf dem Behälter 1 verbleibt, die Innenseite des Kanals des hohlen Rohrs 11 zu der Atmosphäre offen, um einen Durchgang bereitzustellen, der etwaiger Flüssigkeit in dem Behälter 1 ermöglicht, daraus zu der Außenseite des Behälters 1 ausgetragen zu werden.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform gibt es drei sich radial erstreckende Schlitze 14 mit gleichmäßiger Beabstandung, d.h. 120° Intervallen, was jedoch lediglich ein Beispiel ist, und sie können eine andere Ausgestaltung aufweisen, soweit wie sie als Umgehungsmittel arbeiten, um immer den Innenraum 6 des Behälters und die Innenseite des Kanals 12 des hohlen Rohrs 11 zur Flüssigkeitsverbindung dazwischen verbinden.
  • Die wie oben aufgebaute Abstrich-Testvorrichtung wird vorbereitet, so dass eine vorbestimmte Menge von Verdünnungsflüssigkeit 7 in dem Behälter 1 enthalten ist, der hermetisch durch die Abdeckung 10 mit dem Deckel 15 in einer geschlossenen Position abgedichtet und dann in einer Autoklavkammer oder durch Strahlung zur Speicherung und Verkauf sterilisiert wird.
  • Ein Abstrich-Testverfahren, das durch Benutzen der oben beschriebenen Vorrichtung durchzuführen ist, wird nun beschrieben. Um das Abstrichtesten zu starten, wird die Vorrichtung in einer normalen Orientierung gehalten, wie in 1(a) und 1(b) gezeigt ist, und die Abdeckung 10 wird von dem Behälter 1 entfernt, um in einer im Wesentlichen aufrechten Richtung hochgezogen zu werden, so dass der Wattetupfer 5, der lange in dem Verdünnungsmittel 7 eingetaucht war, über den Flüssigkeitspegel 8 heraufgezogen wird. Wenn der Wattetupfer 5 von dem Flüssigkeitspegel 8 getrennt wurde und er immer noch in dem Zwischenabschnitt des Behälter positioniert ist, der durch die Oberfläche 2 mit Skalierungen 3 definiert wird, werden gegenüberliegende Oberflächen 2, 2 nach innen durch Finger gedrückt, um den Abstand zwischen den Oberflächen 2, 2 weiter zu verringern. Wie oben beschrieben ist, wird der Abstand zwischen den Oberflächen 2, 2 in einer normalen Konfiguration des Behälters 1 bestimmt, um geringfügig größer als der Außendurchmesser des Wattetupfers 5 zu sein, der verringert wird, um kleiner als der Außendurchmesser des Wattetupfers 5 zu sein, indem Druck mit Fingern angelegt wird, während der Wattetupfer 5 durch den Zwischenabschnitt des Behälters 1 während des Abdeckungsziehvorgangs läuft, so dass der Wattetupfer 5 gedrückt wird, um eine übermäßige Menge von Verdünnungsmittel 7 daraus freizugeben, der erneut zurück in den Behälterinnenraum 1 strömt. Es sollte ersichtlich sein, dass der Zwischenabschnitt aufgrund der Materialeigenschaft des Behälters 1 und einer Ausgestaltung zum einfachen Greifen unter Kompression, die an den Zwischenabschnitt angelegt wird, der von einem Paar von gegenüberliegenden parallelen Oberflächen 2, 2 abhängt, kollabierbar und verformbar ist.
  • Obwohl nicht dargestellt, wird bei einer anderen Ausführungsform der Abstand zwischen den Oberflächen 2, 2 des Zwischenabschnitts mit verringertem Durchmesser des Behälters 1, der aus hartem Kunststoffmaterial hergestellt ist, bestimmt, geringfügig kleiner als der Außendurchmesser des Wattetupfers 5 zu sein. Bei dieser Ausführungsform wird der Wattetupfer 5, wenn er durch den Zwischenabschnitt des Behälters 1 geleitet wird, während des Abdeckungs-Ziehvorgangs automatisch gedrückt, so dass eine übermäßige Menge von Verdünnungsmittel, die in dem Wattetupfer 5 mitgeführt wird, davon getrennt wird, um nach unten zu einem Vorrat aus Verdünnungsmittel 7 ohne eine Notwendigkeit zu fallen, internen Druck an die Oberflächen 2, 2 manuell anzulegen. Die Menge des Verdünnungsmittels, die von dem Wattetupfer 5 zu entfernen ist, wird im Wesentlichen von einer Differenz zwischen dem Abstand zwischen den Oberflächen 2, 2 und dem Außendurchmesser des Wattetupfers 5 abhängen.
  • Als Ergebnis des manuellen oder automatischen Drückens des Wattetupfers 5 während des Abdeckungsziehvorgangs wird eine übermäßige Menge des von dem Wattetupfer 5 getrennten Verdünnungsmittels 7 nun bereit zur Verwendung beim Abtupfen einer Oberfläche einer Probe, die mikrobiologisch bei einem Abstrichtest zu inspizieren ist. Da der Wattetupfer 5 an der Abdeckung 10 befestigt oder mit dieser in einer unitären Anordnung einstückig ist, kann der Abstrichtest ohne weiteres mit dem Wattetupfer 5 durchgeführt werden, während lediglich der Umfang der Abdeckung 10 durch Finger gehalten wird, was den sterilisierten Zustand des Wattetupfers 5 nicht beeinflusst.
  • Nachdem der Wattetupfer 5 verwendet wird, um die Probenoberfläche abzutupfen, wird er dann in den Behälter 1 eingefügt, und der Behälter 1 wird mit der Abdeckung 10 bedeckt. In dem bedeckten Behälter 10 wird der Wattetupfer 5 erneut in das Verdünnungsmittel 7 eingetaucht. Während der Einfügung des Wattetupfers 5 in den Behälter 1, genauer gesagt, währenddessen der Wattetupfer 5 durch den Zwischenabschnitt mit verringertem Durchmesser des Behälters 1 läuft, sollte eine Menge einer Probenflüssigkeit, die hauptsächlich das Verdünnungsmittel 7 umfasst, die jedoch einen etwaigen Mikroorganismus enthalten kann, der auf der Probenoberfläche existieren kann, der an dem Wattetupfer 5 haftet, davon auf die gleiche Art und Weise mit dem Abdeckungs-Ziehvorgang entfernt werden. Genauer gesagt wird, wenn der Abstand zwischen den Oberflächen 2, 2 in einer normalen Konfiguration des Behälters 1 ausgestaltet ist, um geringfügig größer als der Außendurchmesser des Wattetupfers 5 zu sein, indem die Oberflächen 2, 2 gezwungen werden, sich nach innen zu verformen, so dass der Abstand dazwischen auf weniger als der Außendurchmesser des Wattetupfers 5 während des Abdeckungs-Einfügungsvorgangs verringert wird, der Wattetupfer 5 gedrückt, um etwas von der Menge der Probenflüssigkeit in einen Vorrat von Verdünnungsmittel 7 in dem Behälter 1 freizugeben. Alternativ kann im Wesentlichen die gleiche Funktion automatisch bereitgestellt werden, wenn der Wattetupfer 5 durch den Abschnitt mit verringertem Durchmesser des Behälters 1 während des Abdeckungs-Einfügungsvorgangs läuft, wobei der Abstand zwischen den Oberflächen 2, 2 ursprünglich ausgestaltet ist, um geringfügig kleiner als der Außendurchmesser des Wattetupfers 5 zu sein. Vorzugsweise wird ein derartiger Drückvorgang mehrere Male wiederholt, so dass eine ausreichende Menge der Probenflüssigkeit von dem Wattetupfer 5 zu dem Flüssigkeitsvorrat in dem Behälter 1 transferiert wird. Der bedeckte Behälter 1 wird gut geschüttelt, so dass die mit dem Verdünnungsmittel 7 verdünnte Probenflüssigkeit eine vorbestimmte Verdünnung aufweist.
  • Die verdünnte Probenflüssigkeit wird in eine Laborschale oder ein Laborröhrchen pipettiert, um in einem Kulturmedium darin kultiviert zu werden. Die Art und Weise des Pipettierens wird mit Bezug auf 4 und 5(a) bis 5(c) beschrieben.
  • 5(a) zeigt die Abstrich-Testvorrichtung in einer normalen aufrechten Orientierung, wobei die geeignet verdünnte Probenflüssigkeit 9 im Innenraum 6 des Behälters 1 enthalten ist. Wie zuvor mit Bezug auf 2 beschrieben wurde, kann, obwohl der Innenraum 6 des Behälters 1 mit dem Kanal der Innenseite 12 des hohlen Rohrs 11 der Abdeckung 10 über Umgehungsschlitze 14 verbunden ist, die Probenflüssigkeit 9 in dem Behälter 1 nie nach außen ausgetragen werden, sogar wenn die Abstrich-Testvorrichtung von oben nach unten umgekehrt wird, soweit der Ansatz 16 des Deckels 15 in dem oberen Ringabschnitts 13 des hohlen Rohrs 11 in Eingriff genommen ist, um die Öffnung 18 hermetisch abzudichten.
  • Dann wird der Deckel 15 geöffnet, wie in 5(b) gezeigt ist, und die Abstrich-Testvorrichtung von 5(a) wird von oben nach unten gehalten, wie in 5(b) gezeigt ist. Sobald der Deckel 15 geöffnet ist, wird der Innenraum 6 des Behälters 1 mit der Außenseite oder der Atmosphäre über Umgehungsschlitze 14 und den Innenkanal 12 verbindbar, so dass es möglich wird, dass die Probenflüssigkeit 9 in dem Behälter 1 gravitationsmäßig durch die Öffnung 18 ausgetragen wird, wenn die Vorrichtung von oben nach unten gehalten wird, wie in 4 gezeigt ist. Um die Austragung der Probenflüssigkeit 9 im Behälter 1 nach außen durch die Öffnung 18 zu steigern, ist es wünschenswert, dass der untere Abschnitt des Behälters 1 in der Orientierung von oben nach unten von gegenüberliegenden Seiten komprimiert wird, wie durch Pfeile in 5(c) gezeigt ist, um die Flüssigkeitsprobe 9 zu einem Auslaß, d.h. der Öffnung 18, heraufzupumpen. Die Flüssigkeitsprobe 9 wird somit durch die Öffnung 18 als Tröpfchen 17 ausgetragen, weil die Öffnung 18 im Durchmesser sehr klein ist.
  • Beim Pipettieren der Probenflüssigkeit 9 von dem Behälter 1 zu irgendeiner/irgendeinem gewünschten Laborschale oder Laborröhrchen sollte eine vorbestimmte Menge von Probenflüssigkeit 9 durch die Öffnung 18 mit sorgfältigem Bezug auf die Skalierungen 3 ausgetragen werden. Genauer gesagt wird eine Menge von Probenflüssigkeit 9 in dem Behälter 1 ausgetragen und weggeworfen, bis der Pegel 8 die durch die Zahl "0" gekennzeichnete Bezugslinie erreicht. Zu dieser Zeit enthält der Behälter 1 eine Bezugsmenge von Probenflüssigkeit 9, und ist nun bereit, um das Pipettieren zu starten. Dann wird, während die Vorrichtung immer noch in von oben nach unten gehalten bleibt, der untere Abschnitt des Behälters 1 von gegenüberliegenden Seiten komprimiert, um Probenflüssigkeit 9 heraufzupumpen, um von der Öffnung 18 zu einer Laborschale oder Laborröhrchen ausgetragen zu werden. Der Flüssigkeitspegel 8 wird allmählich abgesenkt, wenn die Austragung der Probenflüssigkeit 9 fortgesetzt wird. Wenn beispielsweise 3 ml der Probenflüssigkeit 9 zu pipettieren ist, ist die Austragung von Probenflüssigkeit 9 durch die Öffnung 18 beendet, wenn der Flüssigkeitspegel 8 eine der Skalierungen 3 erreicht, die durch die Zahl "3" gekennzeichnet ist.
  • 6 und 7 veranschaulichen eine weitere Abdeckungsausgestaltung einer Abstrich-Testvorrichtung, die ebenfalls die Erfindung verkörpert. Bei dieser Ausführungsform umfasst eine Abdeckung 20 eine seitliche periphere Wand 22 mit einem Innengewinde 21, das mit einem Außengewinde (nicht gezeigt) an der Mündung des Behälters 1 in Eingriff genommen werden kann, eine obere Wand 23, die einstückig mit dem oberem Ende der seitlichen peripheren Wand 22 verbunden ist, ein nach unten gerichtetes hohles Rohr 24, das koaxial mit der seitlichen peripheren Wand 22 ist und einstückig mit dem Mittelabschnitt der Unterseite der oberen Wand 23 verbunden ist, und einen Deckel 25 mit einem nach unten gerichteten Vorsprung 26, der innerhalb einer Öffnung 23a (8) an einer Mitte der oberen Wand 23 hermetisch in Eingriff genommen werden kann.
  • Der Innendurchmesser des hohlen Rohrs 24 der Abdeckung 20 ist ausgestaltet, um geringfügig größer als der Außendurchmesser eines Stabs 4 zu sein. Eine Mehrzahl von beabstandeten, sich axial erstreckender Vorsprünge 27 ist an der Innenoberfläche des hohlen Rohrs 24 ausgebildet, um den Stab 4 kooperierend zu umgeben und zu haltern. Bei dieser Ausführungsform erstrecken sich fünf Vorsprünge 27 axial mit gleicher Winkelbeabstandung untereinander. Die oberen Enden der Vorsprünge 27 sind nach innen gerichtet, um mit dem oberen Ende des Stabs 4 in Eingriff zu kommen. Der Stab 4 wird durch jedes geeignete Mittel an dem hohlen Rohr 24 in relativer Position mit dem hohlen Rohr 24 gesichert oder geklebt, das gerade oben beschrieben wurde.
  • Mit der wie oben aufgebauten Abdeckung 20 wird jeder Kanal 30 zwischen benachbarten zwei Vorsprünge 27, 27 ausgebildet. Das untere Ende jedes Kanals 30 ist mit einem inneren Raum 29 der Abdeckung 20 verbunden, der ein Teil des Innenraums des bedeckten Behälters 1 sein wird. Das obere Ende jedes Kanals 30 ist verbindbar mit einem Spalt 31 verbunden, der aufgrund dessen gebildet wird, dass die oberen Enden von Vorsprüngen 27 nach innen gerichtet sind, um das obere Ende des Stabs 4 zwischen dem oberen Ende des Stabs 4 und der Unterseite der oberen Wand 23 zu kontaktieren. Demgemäß wird die Abstrich-Testvorrichtung mit der Abdeckung 20 bei dieser Ausführungsform im Wesentlichen die gleiche Funktion und Nützlichkeit wie jene der ersten Ausführungsform bereitstellen, die mit Bezug auf 1 bis 5 beschrieben wurden. Wenn die Abdeckung 20 auf der Mündung des Behälters 1 eng angebracht oder geschraubt ist, so dass der Innenraum des Behälters 1 hermetisch abgeschlossen ist, ist keine Leckage von etwaiger Flüssigkeit in dem Behälter 1 möglich, soweit die mittlere Öffnung 23a der oberen Wand 23 durch den Vorsprung 26 des Deckels 25 verschlossen ist. Sobald der Deckel 22 geöffnet ist, wird jedoch der Innenraum des Behälters mit der Außenseite über Kanäle 30, dem Spalt 31 und der Öffnung 23a verbindbar, so dass es möglich wird, dass eine Flüssigkeitsmenge in dem Behälter 1 durch die Öffnung 23a nach außen von der Vorrichtung durch Umkehren der Vorrichtung von oben nach unten, wie in 8 gezeigt wird, und Drücken des unteren Abschnitts des Behälters 1, wie auf eine mit Bezug auf 5(c) beschriebene Art und Weise, ausgetragen wird. Die Pfeile in 8 geben den Fluß der auszutragenden Flüssigkeit an.
  • Obwohl der Stab 4 als ein hohler Stab bei den dargestellten Ausführungsformen gezeigt wird, kann er ein massiver Stab sein.
  • Eine Wand eines hohlen Stabs 4 kann perforiert sein, um eine Flüssigkeitsverbindung zwischen der Innenseite und der Außenseite des Stabs 4 zu ermöglichen. Wenn beispielsweise der hohle Stab 4 bei der in 6 gezeigten Ausführungsform so ausgestaltet ist, kann zuerst eine vorbestimmte Menge eines Verdünnungsmittels in dem Behälter 1 auf eine derartige Art und Weise gegossen werden, dass eine Spritzenkanüle in das obere Ende des Stabs 4 durch die Öffnung 23a der oberen Wand 23 eingefügt wird, die durch Entfernen des Deckels 25 geöffnet wurde, so dass das von der Spritzenkanüle injizierte Verdünnungsmittel durch die Innenseite des hohlen Stabs 4 hinabströmt und dann zu der Außenseite des hohlen Stabs 4 hin, d.h. dem Behälterinnenraum, durch Perforationen an der Wand des hohlen Stabs 4 dispergiert wird.
  • Der Stab 4 kann einen Teleskopaufbau aufweisen, wobei Beispiele davon in 9(a) und 9(b) gezeigt werden. Bei der in 9(a) gezeigten Ausführungsform umfasst ein Stab ein erstes Element 32, das hohl sein muß, und ein zweites Element 34, das massiv oder hohl ist, das innerhalb eines Endes des ersten Elements 32 ein- und ausziehbar ist. Ein Wattetupfer 5 ist an dem anderen Ende (nicht gezeigt) des ersten Elements oder Rohrs 32 befestigt oder damit verbunden. Das zweite Element 34 ist an einer Abdeckung (nicht gezeigt) an einem Ende davon (nicht gezeigt) gesichert oder mit dieser verbunden. Ein Endabschnitts der oberen Öffnung 33 wird beispielsweise thermisch verarbeitet, um einen verringerten Durchmesser aufzuweisen, während ein entsprechender Endabschnitt des zweiten Elements 34 vergrößert wird, um einen Durchmesser aufzuweisen, der viel größer als der verringerte Durchmesser des oberen Endes des ersten Elements 32 ist, wodurch die Entfernung oder die Trennung des zweiten Elements 34 von dem ersten Element 32 verhindert wird, wenn das zweite Element 34 aus dem ersten Element 32 gezogen wird, um die axiale Länge des Stabs zu vergrößern. Der Innendurchmesser des ersten Elements 32 wird festgelegt, um im Wesentlichen mit dem Außendurchmesser eines vergrößerten Endabschnitts oder Anschlags 35 des zweiten Elements 34 gleich zu sein, um eine stabile Befestigungsbeziehung zwischen den ersten und zweiten Elementen 32, 34 sowie auch eine reibungslose Gleitbewegung relativ zueinander zu ermöglichen.
  • Ein Teleskopstab einer anderen, in 9(b) gezeigten Ausführungsform umfasst ein hohles erstes Element 32' mit einem Wattetupfer 5 an einem Ende davon (nicht gezeigt) und ein zweites Element (34), das das gleiche wie das bei der in 9(a) gezeigten Ausführungsform sein kann. Ein Abschnitt in der Nähe der oberen Öffnung des ersten Elements 32' wird beispielsweise durch einen thermischen Druckvorgang komprimiert, um eine Ausnehmung 33' zur Ineingriffnahme mit einem vergrößerten Endabschnitt 32 des zweiten Elements 34 bereitzustellen.
  • Wenn ein Teleskopstab, wie beispielsweise in 9(a) und 9(b) gezeigt ist, bei der Abstrich-Testvorrichtung der Erfindung verwendet wird, kann sich seine axiale Länge vom Mindestwert in den Maximalwert ändern, wobei die Mindestlänge erhalten wird, wenn mindestens ein Teil des zweiten Elements 34 in dem ersten Element 32, 32' aufgenommen wird, und die Höchstlänge erhalten wird, wenn das zweite Element 34 aus dem ersten Element 32, 32' gezogen wird, bis der vergrößerte Endabschnitt 32 mit dem Anschlag 33, 33' in Eingriff kommt. Der Teleskopstab kann in dem Behälter 1 in seiner Mindestlänge aufgenommen werden, was ermöglicht, die Längsgröße des Behälters 1 zu verringern. Nichtsdestotrotz wird der Teleskopstab automatisch zu der Höchstlänge verlängert, indem gegenüberliegende Oberflächen 2, 2 des Zwischenabschnitts des Behälters 1 nach innen gedrückt werden, um den Wattetupfer 5 während des Abdeckungsziehvorgangs zu drücken. Die Höchstlänge des Stabs 4 ist dafür gut, beim Abtupfen der Probenoberfläche verwendet zu werden. Wenn der Behälter 1 erneut mit einer Abdeckung zu bedecken ist, kommt der Wattetupfer 5 an dem vorderen Ende des Stabs 4 in Kontakt mit dem Boden des Behälters 1 während der Einfügung des Stabs 4 dahinein, so dass die axiale Länge des Stabs 4 durch seine Teleskopanordnung verringert wird.

Claims (11)

  1. Abstrich-Testvorrichtung mit einem Behälter (1), der ein Verdünnungsmittel (7) und eine abnehmbar auf einer Öffnung des Behälters (1) angebrachte Abdeckung (10, 20), einen länglichen, an der Abdeckung (10, 20) befestigten oder mit dieser einstückigen Stab (4) und einen mit einem Vorderende des Stabs (4) verbundenen und – wenn die Behälteröffnung mit der Abdeckung (10, 20) verschlossen ist bzw. wird – in das Verdünnungsmittel (7) eingetauchten Tupfer bzw. Wattebausch (5) aufweist, wobei: (a) die Abdeckung (10, 20) einen Verbindungskanal (12, 14, 27, 31) bereitstellt, der mit einem Innenraum (6) des Behälters (1) verbindbar ist und auch mit der Atmosphäre durch eine an der Abdeckung (10, 20) ausgebildete Öffnung (23a) verbindbar ist, (b) die Abdeckung (10, 20) auch einen Deckel (15, 25) aufweist, durch den die Öffnung (23a) geöffnet und geschlossen werden kann, und (c) etwaige Flüssigkeit in dem Behälter (1) über den Verbindungskanal (12, 14, 23, 31) und die Öffnung (23a) ausgetragen werden kann, wenn die Abdeckung (15, 25) geöffnet wird, um den Verbindungskanal (12, 14, 27, 31) mit der Atmosphäre über die Öffnung (23a) zu verbinden, auch wenn die Öffnung des Behälters (1) mit der Abdeckung (10, 20) verschlossen bleibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) mit einer Bezugsmarke (0) unter einem Pegel (8) einer darin enthaltenen Flüssigkeit und mehreren Skalierungen (3) unterhalb der Bezugsmarke (0) versehen ist, wobei, wenn der Behälter (1) mit der Abdeckung (10) nach unten gehalten wird, die Bezugsmarke (0) einen Flüssigkeitspegel angibt, von dem aus eine Pipettierung begonnen werden kann, und jede der Skalierungen (3) eine Flüssigkeitsmenge angibt, die ausgetragen oder pipettiert wurde.
  2. Abstrich-Testvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Unterseite der Abdeckung (10, 20) ein nach unten hohles Rohr (11) mit mehreren sich durch dieses erstreckenden Schlitzen (14) aufweist, wobei das hohle Rohr (11) und die Schlitze (14) miteinander zusammenwirken, um den Verbindungskanal (12, 14, 27, 31) zu bilden.
  3. Abstrich-Testvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Schlitze (14) mehrere gleich beabstandete, sich radial erstreckende Schlitze (14) umfassen.
  4. Abstrich-Testvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Unterseite der Abdeckung (10, 20) ein nach unten hohles Rohr (24) aufweist, das einen geringfügig größeren Innendurchmesser als einen Außendurchmesser des Stabs (4) hat, und das hohle Rohr (24) mit mehreren inneren Vorsprüngen (27) versehen ist, die miteinander zusammenwirken, um den Stab (4) zu umgeben und zu haltern.
  5. Abstrich-Testvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die oberen Enden mindestens eines der inneren Vorsprünge (27) sich nach innen zu einem Spalt (31) zwischen der Unterseite des hohlen Rohrs (24) und der Oberseite des Stabs (4) erstrecken, wobei die Zwischenräume zwischen benachbarten inneren Vorsprüngen (27) und zwischen dem hohlen Rohr (24) und dem Stab (4) sowie der Spalt zwischen der Unterseite des hohlen Rohrs (24) und der Oberseite des Stabs (4) miteinander zusammenwirken, um den Verbindungskanal (12, 14, 27, 31) zu bilden.
  6. Abstrich-Testvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die inneren Vorsprünge (27) integral an/auf der Innenseite des hohlen Rohrs (24) mit gleicher Beabstandung ausgebildet sind.
  7. Abstrich-Testvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Behälter (1) ein Ausdrückmittel zum Entfernen und Zurückgewinnen einer in dem Wattebausch (5) enthaltenen überschüssigen Flüssigkeitsmenge aufweist, wenn der Tupfer bzw. Wattebausch (5) während eines Öffnungsvorgangs der Abdeckung aus dem Behälter (1) gezogen wird, sowie zum Entfernen und Zurückgewinnen von in dem Tupfer/Wattebausch (5) enthaltener Probeflüssigkeit, wenn der Tupfer/Wattebausch (5) während eines Verschlussvorgangs der Abdeckung in den Behälter (1) eingesetzt wird, nachdem der Tupfer/Wattebausch (5) verwendet worden ist, um eine Oberfläche eines bakteriologisch oder mikrobiologisch zu inspizierenden Gegenstands abzutupfen.
  8. Abstrich-Testvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Stab (4) hohl ist und ein hohler Innenraum des Stabs ein Teil des Verbindungskanals (12, 14, 27, 31) ist.
  9. Abstrich-Testvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Stab (4) teleskopisch ist.
  10. Wattebausch-Testverfahren mit den folgenden Schritten: (i) Vorbereiten einer Abstrich-Testvorrichtung mit einem ein Verbindungsmittel (7) enthaltenden Behälter (1), einer abnehmbar an einer Öffnung des Behälters (1) angebrachten Abdeckung, wobei der Behälter (1) mit einer Bezugsmarke (0) unter einem Pegel (8) einer darin enthaltenen Flüssigkeit sowie mehreren Skalierungen (3) unterhalb der Bezugsmarke (0) versehen ist, wenn der Behälter (4) mit der Abdeckung (10, 20) nach unten gehalten wird, wobei die Abdeckung (10, 20) einen Verbindungskanal (12, 14, 27, 31) bereitstellt, der mit dem Inneren des Behälters (1) verbindbar ist und auch mit der Atmosphäre über eine in der Abdeckung (10, 20) ausgebildete Öffnung (23a) verbindbar ist, einem mit der Abdeckung (10, 20) verbundenen Deckel (15, 25) zum Öffnen und Schließen der Öffnung (23a), einem an der Abdeckung (10, 20) befestigten oder mit dieser einstückigen länglichen Stab (4) und einem an einem Vorderende des Stabs (4) angebrachten und in das Verdünnungsmittel (7) eingetauchten Tupfer bzw. Wattebausch (5), wenn die Behälteröffnung mit der Abdeckung (10, 20) verschlossen ist, (ii) Entfernen der Abdeckung (10, 20) von dem Behälter (1), (iii) Verwenden des mit dem Verdünnungsmittel (7) durchtränkten Tupfers/Wattebauschs (5), um eine Oberfläche des bakteriologisch oder mikrobiologisch zu inspizierenden Gegenstandes abzutupfen, (iv) Einsetzen des Tupfers/Wattebauschs (5) mit einer Probe in den Behälter (1) und Verschließen des Behälters (1) mit der Abdeckung (10, 20), (v) Öffnen des Deckels (15, 25) und Halten der Abstrich-Testvorrichtung im wesentlichen von oben nach unten, wobei der Behälter (1) nach wie vor mit der Abdeckung (10, 20) verschlossen ist, (v-1) um die Austragung einer bestimmten Flüssigkeitsmenge in dem Behälter (1) durch den Verbindungskanal (12, 14, 27, 31) und die Öffnung (23a) der Abdeckung (10, 20) zu gestatten, bis der Flüssigkeitspegel die Bezugsmarke (0) des Behälters (1) erreicht, und (v-2) um die Austragung einer vorbestimmten Flüssigkeitsmenge in dem Behälter über den Verbindungskanal (12, 14, 27, 31) und die Öffnung (23a) der Abdeckung und dadurch eine Pipettierung in irgendeinen Behälter zur sanitären Laboruntersuchung zu gestatten, indem auf eine ausgewählte der Skalierungen (3) des Behälters (1) Bezug genommen wird.
  11. Wattebausch-Testverfahren nach Anspruch 10, mit den folgenden Schritten: – während des Entfernens der Abdeckung von dem Behälter wird der Tupfer/Wattebausch mit dem Ausdrückmittel behandelt, so dass eine in dem Tupfer/Wattebausch enthaltene überschüssige Flüssigkeitsmenge aus diesem entfernt und in den Behälter zurückgeführt wird, und – während des Einsetzens des Tupfers/Wattebauschs mit einer Probe in den Behälter wird der Tupfer/Wattebausch wieder mit dem Ausdrückmittel behandelt, so dass eine bestimmte Menge der infolge des Abstrich-Tests an dem Tupfer/Wattebausch haftenden Probe von diesem entfernt wird, um in dem Behälter gesammelt zu werden.
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