DE602199C - Einspritzpumpenantrieb fuer Zweitakteinspritzbrennkraftmaschinen - Google Patents

Einspritzpumpenantrieb fuer Zweitakteinspritzbrennkraftmaschinen

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DE602199C
DE602199C DEF71648D DEF0071648D DE602199C DE 602199 C DE602199 C DE 602199C DE F71648 D DEF71648 D DE F71648D DE F0071648 D DEF0071648 D DE F0071648D DE 602199 C DE602199 C DE 602199C
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piston
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/02Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
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    • F01L1/04Valve drive by means of cams, camshafts, cam discs, eccentrics or the like
    • F01L1/06Valve drive by means of cams, camshafts, cam discs, eccentrics or the like the cams, or the like, rotating at a higher speed than that corresponding to the valve cycle, e.g. operating fourstroke engine valves directly from crankshaft
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    • F02M2700/1352Fuel pump with a constant stroke piston without control means

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Description

  • Einspritzpumpenantrieb für Zweitakteinspritzbrennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Zweitakteinspritzbrennkraftmaschinen, bei denen der Luftpumpenkolben an dem einen Arm eines doppelarmigen Schwinghebels angeschlossen ist, an dessen anderem als Lenker dienenden Arm eine Kuppelstange angreift, die an ihrem zweiten Kopf in der Nähe des Hauptkurbelzapfens an die Hauptpleuelstange der Maschine angelenkt ist.
  • Zweitaktmaschinen mit einem derartigen Lenkerantrieb für den Luftpumpenkolben sind an sich bekannt. Gegenüber dem Bekannten besteht das Neue der vorliegenden Erfindung darin, daß an die von der Hauptpleuelstange der Maschine angetriebene Kuppelstange in der Nähe des Anlenkpunktes des doppelarmigen Schwinghebels eine Pleuelstange zum Antrieb des Einspritzpumpenkolbens angeschlossen ist, und zwar in solcher Lage, daß das mit dem Einspritzkolben in Verbindung stehende Ende der Pleuelstange bei der Bewegung der genannten Kuppelstange eine Bewegung senkrecht oder angenähert senkrecht zur mittleren Kuppelstangenrichtung (bei stehender Bauart der Maschinen auf- und absteigend) beschreibt.
  • Der vorstehend gekennzeichneten Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß jeder beliebige auf der Mittellinie oder in deren Nähe liegende Punkt der Kuppelstange, welche die Hauptpleuelstange mit dem doppelarmigen Schwinghebel verbindet, für eine Bewegungsableitung senkrecht oder angenähert senkrecht zur mittleren Kuppelstangenrichtung geeignet ist und daß eine solche Bewegungsableitung zu einer gut verwertbaren Lage der Pumpenachse (parallel zur Zylinderachse) führt. Dazu kommt noch, daß ein Punkt der Kuppelstange, welcher sich in der Nähe des Anlenkpunktes des doppelarmigen Schwinghebels befindet, eine nierenförmige Koppelkurve beschreibt, welche die Eignung besitzt, dem Einspritzpumpenkolben im Verlauf des gesamten Arbeitsspieles zwangsläufig und mit aller Genauigkeit eine Bewegung in dem geringen, in der besonderen Natur solcher Pumpen begründeten Ausmaß zu erteilen. Dabei erfordert ein solcher Antrieb nur einfache Gelenkverbindungen, die sich leicht und betriebssicher ausbilden und herstellen lassen und auch den hohen, bei Einspritzpumpen auftretenden Drücken gewachsen sind. Eine Nockenwelle wird also durch den Erfindungsgegenstand entbehrlich gemacht.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß es an sich bei Brennkraftmaschinen, bei welchen der Brennstoff durch verdichtete Luft eingeblasen wird, bekannt ist, die Nockenwelle dadurch entbehrlich zu machen, daß man eine Lenkersteuerung vorsieht, die einerseits die Brennstoffpumpe und andererseits die Brennstoffnadel betätigt. Eine Einspritzpumpe im Sinne der' vorliegenden Erfindung, deren Druck ohne -Zuhilfenahme von verdichteter Luft den Brennstoff in den Zylinder fördert und deren Arbeiten daher für den Zeitpunkt und den Verlauf der Einspritzung maßgebend ist, ist bei der bekannten Einrichtung -aber nicht vorhanden. Infolgedessen liegen auch bei der bekannten Einrichtung gar nicht die Schwierigkeiten vor, die erfindungsgerüäß zu lösen sind. Ferner weist die in Rede stehende bekannte Einrichtung auch nicht das besondere, eingangs gekennzeichnete, die Grundlage der vorliegenden Erfindung ,bildende Lenkergestänge zwischen der Hauptpleuelstange und einer die Spül- und Ladeluft fördernden Kolbenpumpe auf. Das Fehlen dieses Lenkergestänges schließt aber von vornherein die Anwendung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Mittel zum Antrieb der Brennstoffeinspritzpumpe aus.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise schematisch veranschaulicht.
  • In der Zeichnung ist mit i der Zylinder einer Zw eitaktbrennkraftmaschine bezeichnet. In dem Zylinder i bewegt sich der Kolben 2. Der Kolben ist durch die Schubstange 3 mit der Kurbelwelle q. verbunden. Der Zylinder 5 der Spül- und Ladepumpe ist zweckmäßig gleichachsig zum Zylinder i angeordnet und enthält den ringförmigen Kolben 6. Wenn sich der Kolben 2 nahe seinem unteren Totpunkt befindet, gibt er die Öffnungen 7 frei und verbindet so die beiden Zylinder 5 und i miteinander für den Übertritt der Spül- und Ladeluft. Die öffnungen 7 werden vom Kolben 2 auch freigegeben, - sobald er in die obere Totpunktlage gelangt. Auf diese Weise wird der Pumpenzylinder 5 mit dem Gehäuse verbunden, dem die zweckmäßig gereinigte Frischluft zugeführt wird.
  • Auf die Hauptpleuelstange 3 ist eine Kuppelstange 13 angelenkt, deren anderes Ende an einem als Lenker dienenden Arm 12 eines doppelarmigen Schwinghebels io, i2 angreift. Der doppelarmige Schwinghebel ist um den Zapfen 9 schwenkbar. Das freie Ende des Armes io des doppelarmigen Schwinghebels ist durch eine Pleuelstange i i mit dem ringförmigen Kolben 6 der Luftpumpe verbunden.
  • Das Gelenk 14, in dem die Kuppelstange 13 an der Hauptpleuelstange 3 angelenkt ist, beschreibt während des Betriebes eine ellipsenähnliche Kurve A, und zwar mit etwas ungleichmäßiger Geschwindigkeit. Die Drehachse 9 ist mit Bezug auf die Ellipse A derart angeordnet und der Arm 12 des doppelarmigen Hebels erhält eine solche Länge, daß die ellipsenförmige Bewegung des Gelenkes 14 in eine hin und her schwingende Bewegung des Hebels r o, 12 umgewandelt wird.
  • Die Drehachse 9 des Hebels io, 12 kann fest in dem Maschinengestell gelagert sein. In diesem Fall muß die Pleuelstange i i zwischen den Arm io und den Kolben 6 eingeschaltet sein. Der Arm io kann aber auch ummittelbar an dem Kolben 6 angreifen. Dänn muß, wenn dieser Angriffspunkt als Gelenk ausgebildet wird, der Drehpunkt 9 beweglich, z. B. auf einem Schwinghebel, der seinerseits um eine feste Achse schwingt, gelagert sein.
  • Gemäß der Erfindung dient zum Antrieb des Kolbens der den Brennstoff unmittelbar in den Zylinder fördernden Einspritzpumpe 17. eine Pleuelstange i9, die an die Kuppelstange 13 in der Nähe des Lenkerarmes 12 des doppelarmigen Schwinghebels io, 12 angeschlossen ist. Die Lage der genannten Teile zueinander ist eine solche, daß das mit dem Pumpenkolben in Verbindung stehende Ende der -Pleuelstange i9 und bei dem Ausführungsbeispiel auch der Pumpenkolben selbst bei der Bewegung der Kuppelstange 13 eine Bewegung senkrecht oder angenähert senkrecht zur mittleren Kuppelstangenrichtung beschreibt. . Bei der stehenden Bauart der Maschine des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles bewegt sich also der Pumpenkolben auf- und abwärts.
  • Alle Punkte der Kuppelstange 13 sind an sich als Angriffspunkte für die Pleuelstange ig verwendbar. Besonders zweckmäßig sind jedoch diejenigen Punkte, die in der Nähe des Lenkers 12 liegen. Die Bewegung des bei dem Ausführungsbeispiel als Angriffspunkt für die Pleuelstange i9 gewählten Punktes 2o ist durch die nierenförmige Kurve B veranschaulicht. Derjenige Teil der Kurve B, der während der Einspritzung wirksam ist, ist durch eine dicke Linie bezeichnet. Dieser Kurventeil entspricht beispielsweise den Kolbenstellungen von einem Zeitpunkt an, in dem sich der Kolben etwas vor seinem oberen Totpunkt befindet, bis zu einem Augenblick, bei dem die Kurbel etwa 30° hinter dem genannten Totpunkt liegt. Der verdickte Teil der Kurve B wird von dem Punkt 2o rasch und ständig in dem gleichen Sinne und ohne Auftreten einer übermäßigen Krümmung beschrieben, so daß eine gleichmäßige und rasche Einspritzung herbeigeführt wird. Außerdem ergibt sich auch noch aus den Eigenschaften der Kurve B, daß die Pumpe sowohl bei ihrem Hingang als auch bei ihrem Rückgang stets zwangsläufig angetrieben wird.
  • Mit 32 ist das am äußeren Ende des Verbrennungszylinders befindliche Aüslaßventil bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einspritzpumpenantrieb für Zweitakteinspritzbrennkraftmaschinen, bei denen der Luftpumpenkolben an dem einen Arm eines doppelarmigen Schwinghebels angeschlossen ist, an dessen anderem als Lenker dienenden Arm eine Kuppelstange angreift, die an ihrem zweiten Kopf in der Nähe des Hauptkurbelzapfens an die Hauptpleuelstange der Maschine angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des Einspritzpumpenkolbens eine Pleuelstange (z9) an die von der Hauptpleuelstange angetriebene Kuppelstange (i3) in der Nähe des Lenkerarmes (z2) des doppelarmigen Schwinghebels (ro, 12) angeschlossen ist, und zwar in solcher Lage, daß das mit dem Pumpenkolben in Verbindung stehende Ende der Pleuelstange (r9) bei der Bewegung der Kuppelstange (z3) eine Bewegung senkrecht oder angenähert senkrecht zur mittleren Kuppelstangenrichtung (bei stehender Bauart der Maschine auf-und absteigend) beschreibt.
DEF71648D 1931-07-09 1931-08-13 Einspritzpumpenantrieb fuer Zweitakteinspritzbrennkraftmaschinen Expired DE602199C (de)

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