DE602103C - Verfahren zum Betriebe von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Brennkraftmaschinen

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DE602103C
DE602103C DE1930602103D DE602103DD DE602103C DE 602103 C DE602103 C DE 602103C DE 1930602103 D DE1930602103 D DE 1930602103D DE 602103D D DE602103D D DE 602103DD DE 602103 C DE602103 C DE 602103C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B23/00Other engines characterised by special shape or construction of combustion chambers to improve operation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/25Supply of fuel in the cylinder
    • F02B2720/257Supply of fuel under pressure in the cylinder without blowing fluid
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
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    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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Description

  • Verfahren zum Betriebe von Brennkraftmaschinen Gegenstand des Hauptpatents 555 737 ist ein Verfahren zum Betrieb von Brennkraftmaschinen mit Brennstoffeinspritzung, insbesondere Dieselmaschinen, bei welchen der flüssige Brennstoff auf dem Wege zum Arbeitszylinder unter Druck einer Erhitzung unterworfen wird, welche selbsttätig so geregelt wird, daß die diesem Druck entsprechende Verdampftemperatur möglichst angenähert erreicht, aber nicht überschritten wird. Hierbei ist zur Übertragung der Wärme von der Heizquelle auf den zu heizenden Brennstoff eine Flüssigkeit vorgeschlagen, die eine niedrigere Verdampfungstemperatur, höchstens aber die gleiche Verdampfungstemperatur wie der Brennstoff bei den in Frage komrnenden Drücken besitzt. Dadurch wird erreicht, daß die Verdampfung der vermittelnden Heizflüssigkeit zur Regelung der Heizung dienen kann, da, im Falle die vermittelnde Flüssigkeit auf die Verdampfungstemperatur erhitzt ist, der Brennstoff noch immer eine niedrigere Temperatur hat, also ohne Dampfbildung dosiert werden kann.
  • Die Erfindung beruht nun auf der Feststellung, daß es einer solchen vermittelnden Heizflüssigkeit nicht bedarf, um den jeweils einzuführenden Brennstoff ohne Gefahr einer Verdampfung vor der Einspritzung bis nahe an seine Verdainpfungstemperatur zu erhitzen.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß in einem geschlossenen Gefäß, in welchem Flüssigkeit und Dampf enthalten sind, der Druck, welcher im ganzen Raum derselbe ist, von der Temperatur der verdampfenden Oberfläche abhängig ist und diese Temperatur die höchste Temperatur der Flüssigkeitselemente darstellt; dieTemperatur der Flüssigkeitselemente in der Tiefe der Flüssigkeit ist um so geringer gegenüber der Oberflächentemperatur, je weiter die Flüssigkeitselemente von der Oberfläche entfernt sind; man kann also aus den unteren Schichten Flüssigkeit entnehmen, die eine niedrigere Temperatur hat, als bei welcher sie unter dem herrschenden Druck verdampfen würde. Der sich an der Oberfläche bildende Dampf kann also zur Regelung der Heizung benutzt werden, wodurch die Verdampfung in den unteren Flüssigkeitsschichten sicher vermieden wird. Infolgedessen ist der schädliche Einfluß des Dampfes bei der Dosierung für den Arbeitszylinder ausgeschlossen.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß die gewünschte Regelung auch bei solchen Brennstoffen sicher erreicht werden kann, für welche, wie es zumeist in der Praxis tatsächlich vorkommt, die thermischen Eigenschaften (Zusammenhang zwischen Dampfdruck und Temperatur usw.) unbekannt sind.
  • Die bisher gemachten Vorschläge der Bebeizung des Brennstoffes unter Druck auf dem Wege von der Pumpe zur Einspritzvorrichtung. sind aus diesem Grunde in der Praxis für eine selbsttätige Regelung der Brennstoffvorwärmetemperatur unbrauchbar.
  • Die Vorwärmetemperatur hängt von dem Druck ab, der im V orwärmegefäß herrscht und nach welchem die Heizungsregelvorrichtung arbeitet. Gemäß der Erfindung kann dieser Druck und dadurch die Erhitzungstemperatur, welche immer annähernd die diesem Druck entsprechende Sattdampftemperatur ist, durch Änderung der Belastung der Regelvorrichtung eingestellt werden. Diese Möglichkeit kann zweckmäßig ausgenutzt werden, wenn in derselben Maschine einmal ein leicht und einmal ein schwer verdampfender Brennstoff verwendet wird, bei welchen die demselben Druck entsprechende Verdampfungstemperaturen sehr verschieden sind.
  • Die Vorwärmung des Brennstoffes kann auch stufenweise vorgenommen werden, indem der Brennstoff in mehreren Heizgefäßen nacheinander immer bis auf einige Grade unter der dem Druck im Gefäß entsprechenden Sattdampftemperatur erwärmt wird.
  • Falls die Regelung der Beheizung in Abhängigkeit von dem Unterschied der Dichten von Dampf und Flüssigkeit erfolgen soll, kann man zur Regelung jede bekannte Vorrichtung verwenden, welche z. B. bei Kesselspeiseregelvorrichtungen üblich sind, die auf Grund von Unterschieden im Gewicht oder in der Wärmeleitfähigkeit oder in der elektrischen Leitfähigkeit von mit Dampf und Wasser berührten Flächen arbeiten. Zweckmäßig wird die Regelung der Beheizung erfindungsgemäß durch die verschiedene Beeinflussung elektrischer Widerstände durch den Unterschied der Dichte des Dampfes und der Flüssigkeit des Brennstoffes im Behälter bewirkt. Die Erwärmung bis zum kritischen Punkt hat den Vorzug, daß bei der kritischen Temperatur das Flüssigkeitsvolumen ein Maximum hat und daß bei dieser Temperatur die Flüssigkeit und der Dampf gleiches Volumen besitzen, also die regelrechte Dosierung der Pumpe durch Ansaugen von Dampf und Flüssigkeit gemischt nicht ungünstig beeinflußt wird. In der Zeichnung ist in Abb. i als Ausführungsbeispiel eine stufenweise Vorwärmung des Brennstoffes, die durch den Dampfdruck geregelt wird, gezeigt.
  • Die Pumpe i saugt Brennstoff aus dem Behälter z und fördert die Brennstofflüssigkeit in das erste Heizgefäß 3. Dieses Gefäß ist durch eine elektrische Heizvorrichtung 4. an der zylindrischen Mantelfläche gewärmt. Die Regelung der Heizung erfolgt durch einen mit dem Gefäß 3 zusammenwirkenden Kolben 5, der vermittelst eines unter der Wirkung einer einstellbaren Feder i8 stehenden Hebels 6 eine elektrische Regelvorrichtung 7 betätigt.
  • An das Gefäß 3 ist unten die Saugleitung einer Pumpe 8 angeschlossen, die den Brennstoff unten aus dem Gefäß 3 absaugt und denselben in das Heizgefäß 9 fördert, welches durch eine elektrische Heizvorrichtung io erwärmt wird, wobei diese Heizung durch einen Kolben i i vermittelst eines unter der Wirkung einer einstellbaren Feder ig stehenden Hebels 1a und einer elektrischen Regelvorrichtung 13 geregelt wird.
  • An das Gefäß 9 ist unten die Saugleitung einer Pumpe 1q. angeschlossen, die den Brennstoff aus dem unteren Teil des Gefäßes 9 absaugt und denselben durch ein gesteuertes Ventil 15 in den Motorzylinder 16 fördert.
  • Die Wirkungsweise der Heizungsregelung ist folgende: Sobald durch die Heizung im Heizgefäß 3 jene Temperatur überschritten ist, welche dem Dampfdruck entspricht, der durch Federdruck und dem Kolbendurchmesser 5 einheitlich bestimmt ist, drückt der an der Oberfläche der geheizten Flüssigkeit entstehende Dampf den Kolben 5 entgegen der Federkraft in die Höhe, wodurch die Heizung insolange vermindert wird, bis die dem durch die Federkraft bestimmten Druck im Gefäß entsprechende Temperatur aufrechterhalten bleibt.
  • Die Form des Behälters, welche z. B. eine hohe vertikalzylindrische Gestaltung sein kann, und die Anordnung der Heizung hat zur Folge, daß die Flüssigkeit in der Nähe der Oberfläche um einige Grade wärmer sein wird als in dem unteren Teil. Die Dampfbildung wird sich also auf den oberen Teil der Flüssigkeit beschränken, während vom unteren Teil bzw. am untersten Punkt Flüssigkeit von der Pumpe 8 abgesaugt wird, ohne daß dabei auch Dampf abgezapft wird.
  • Die Tourenzahl der Pumpe 14 ist durch die Tourenzahl des Motors :2i und dessen Taktzahl bestimmt, während die Pumpen 8 und i mit einer beliebigen Tourenzahl betrieben werden können.
  • Jedoch muß dann natürlich die maximale Fördermenge der Pumpe i größer sein als diejenige der Pumpe 8 und die der Pumpe 8 größer als die der Pumpe 14, und vs muß--in bekannter Weise dafür gesorgt werden, daß die überflüssige Brennstoffmenge vom Gefäß 3 bzw. 9 abfließen kann.
  • Der Druck im Behälter 3 und im Behälter 9 kann durch die Einstellung der Federn i8 bzw. 19 beliebig geregelt werden.
  • Es ist selbstverständlich, daß sowohl direkte Einspritzung als auch Vorkammereinspritzung angewendet werden kann.
  • Die Brennstofferwärmung kann auch in einer Stufe mit Hilfe eines einzigen Heizgefäßes durchgeführt werden; in diesem Falle fällt die Pumpe i und der Heizbehälter 3 samt Ausrüstungen weg, und die Pumpe 8 saugt direkt aus dem Brennstoffbehälter 2.
  • In Abb.2 der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel- eine Vorrichtung gezeigt, welche auf elektrischem Wege auf Grund von Unterschieden in der elektrischen Leitfähigkeit von in Dampf bzw. Wasser getauchten Widerständen wirkt. Im Heizgefäß 22, in welchem das Flüssigkeitsniveau durch eine Abflußleitung 23 gesichert ist, ist in dem Flüssigkeitsraum eine elektrische Leitung bzw. ein elektrischer Widerstand 24 und in dem Dampfteil des Gefäßes ein zweiter elektrischer Widerstand 25 untergebracht. Beide Widerstände sind aus einem Material angefertigt, durch welches sie je nach der Natur (der Dichte) des Mediums, in welches sie eingetaucht werden, verschiedenen elektrischen Widerstand aufweisen. Die beiden Widerstände sind in eine Wheatston-Brücke, welche durch die Widerstände 24, 25, 26, 27 und die Brücke 28 gebildet ist, eingeschaltet. Solange die Dichte des Dampfes und der Flüssigkeit verschieden sind, entsteht in der Brückenleitung 28 Strom, welcher durch das Relais 29 den Kontakt 30 schließt, wodurch der von der Stromquelle 31 gelieferte Strom durch die Heizleitung 32 des Gefäßes 22 strömt. Sobald der Zustand im Heizgefäß den kritischen Punkt des Brennstoffes erreicht hat, sind die Widerstände 24 und 25 gleich groß; die Brücke 28 wird stromlos, und das Relais a9 läßt den Kontakthebel 33 fallen, wodurch der Kontakt 30 und dadurch der Heizstrom unterbrochen wird. .

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betrieb von Brennkräftmaschinen mitBrennstoffeinspritzung und selbsttätiger Regelung der Heizung für die Brennstoffvorwärmung bis möglichst nahe an die Verdampftemperatur des Brennstoffes nach Patent 555 737, dadurch gekennzeichnet, daß die Beherizung des in bekannter Weise auf dem Wege von der Pumpe zur Einspritzvorrichtung unter Druck beheizten Brennstoffes in Gefäßen erfolgt, denen der Brennstoff an beliebiger Stelle zu- und aus denen er unten abgeführt wird und daß die durch die Dampfbildung in dem oberen, heißeren Teil des Behälters entstehende Druckerhöhung oder der Unterschied der Dichten des Dampfes und der Flüssigkeit zur Regelung der Beheizung benutzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung der die Beheizung in Abhängigkeit vom Druck regelnden Vorrichtung (Kolben 5, 1i) einstellbar ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmung des Brennstoffes stufenweise bewirkt wird und der Brennstoff in jeder Stufe bis auf einige Grade unter der dem Druck der jeweiligen Stufe entsprechenden Sattdampftemperatur erwärmt wird, wobei zweckmäßig der Brennstoff in der letzten Stufe unter einem niedrigeren Druck steht, als dem Einspritzdruck entspricht.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Beheizung in Abhängigkeit von dem Unterschied der Dichten von Dampf und Flüssigkeit durch die verschiedene Beeinflussung elektrischer Widerstände durch den Unterschied des Dampfes und der Flüssigkeit des Brennstoffes bewirkt wird.
DE1930602103D 1930-08-19 1930-09-23 Verfahren zum Betriebe von Brennkraftmaschinen Expired DE602103C (de)

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