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Diese
Erfindung betrifft einen Reinigungskopf für einen Staubsauger und einen
Staubsauger, der einen derartigen Reinigungskopf umfaßt.
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Aufrechtstehende
Staubsauger, wie beispielsweise der in
1 gezeigte,
sind gut bekannt und umfassen einen Reinigungskopf mit einer motor- oder
druckluftgetriebenen Bürstenstange
für das Schütteln eines
Fußbodenbelages.
Derartige Staubsauger sind beim Reinigen jener Abschnitte eines Raumes
wirksam, die vom äußersten
Rand eines Raumes beabstandet sind. Der Staubsauger wird rückwärts und
vorwärts über eine
Fläche
geschoben, um so die Fläche
zu schütteln.
Ein motorgetriebener Ventilator im Staubsauger „saugt" den abgelösten Schmutz und Staub aus
dem Bereich unterhalb des Reinigungskopfes und transportiert ihn
zu einer Abscheide- und Sammeleinheit im Staubsauger. Es ist bekannt,
daß sich
Schmutz, Staub und anderes Kehrgut am äußersten Rand einer Fußbodenfläche längs der
Wand des Raumes sammeln können.
Aufrechtstehende Staubsauger können
bei einer alternativen Betriebsart verwendet werden, wo anstelle des
Schiebens des Staubsaugers über
eine Fläche und
des Zulassens, daß die
Bürstenstange
die Fläche
schüttelt,
ein Benutzer manuell einen Schlauch auf jene Abschnitte eines Raumes
richtet, die nicht vom Reinigungskopf erreicht werden können. Es
ist jedoch zeitaufwendig, den Staubsauger auf diese Weise zu benutzen,
und es wird bevorzugt, so viel Schmutz wie möglich aus dem Raum bei Benutzung des
Reinigungskopfes zu beseitigen. Die Dyson Limited stellt einen Staubsauger
unter dem Namen DC04
TM her, der ein einzelnes
Büschel
von Borsten auf jeder Seite des Reinigungskopfes umfaßt. Das
US 4219902 zeigt einen Staubsaugerkopf
mit Borsten, die nach außen
aus dem Reinigungskopf in einer Richtung vorstehen, die senkrecht
zur Seite des Reinigungskopfes und in Richtung der Fußbodenfläche verläuft. Das
US 4685170 zeigt ein Fußbodengerät für einen
Staubsauger, das ein Büschel
von Borsten auf jeder Seite aufweist, die sowohl länger als
auch weniger steif sind als die anderen Borsten, so daß sie sich
nach außen
biegen, wenn das Fußbodengerät auf einer
Fußbodenfläche benutzt
wird.
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Ein
Reinigungskopf für
einen Staubsauger entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 ist beispielsweise aus dem WO 9952411 bekannt.
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Die
vorliegende Erfindung strebt danach, einen Reinigungskopf für einen
Staubsauger bereitzustellen, der eine verbesserte Reinigungsleistung zeigt,
wenn er an den Rändern
eines Raumes benutzt wird.
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Entsprechend
einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Reinigungskopf
für einen
Staubsauger bereitgestellt, der aufweist: ein Gehäuse, das
sich quer zur Richtung der beabsichtigten Bewegung des Kopfes erstreckt;
und eine kontinuierliche Reihe von Borsten, wobei sich die Borsten
quer nach außen
und nach vorn von mindestens einer der Seiten des Gehäuses erstrecken,
und wobei sie sich zu einem Niveau unterhalb der untersten Fläche des Gehäuses erstrecken.
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Ein
Reinigungskopf dieser Art zeigt den Vorteil, daß Schmutz, Staub und anderes
Kehrgut, die sich am äußersten
Rand eines Raumes ansammeln, entweder aus dem Bereich neben der
Wand „herausgeführt" oder einem kräftigen „Fortschnippsen" unterworfen werden,
während
der Kopf über
den Fußboden
bewegt wird.
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Die
Reinigungsleistung des Kopfes wird weiter verbessert, indem ein
Saugkanal benachbart den Borsten bereitgestellt wird, wobei sich
der Saugkanal zwischen dem äußeren Rand
des Gehäuses
zu einem Saugraum innerhalb des Gehäuses erstreckt. Daher werden
jeglicher Schmutz, Staub und Kehrgut, die aus dem Bereich angrenzend
an die Wand herausgeführt
oder „herausgeschnippst" werden, wahrscheinlicher
in Richtung der Sammeleinrichtung am Staubsauger durch einen schnellfließenden Luftstrom
benachbart der Reihe von Borsten transportiert.
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Vorzugsweise
werden die Borsten entfernbar im Gehäuse gehalten. Das hat den Vorteil,
daß sie leicht
ausgewechselt werden können,
wenn sie abgenutzt oder beschädigt
sind.
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Ein
weiterer Aspekt der Erfindung liefert einen Staubsauger, der einen
Reinigungskopf der vorangehend beschriebenen Art enthält.
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Ausführungen
der Erfindung werden jetzt nur als Beispiel mit Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen
beschrieben, die zeigen:
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1 einen
bekannten Typ eines aufrechtstehenden Staubsaugers, bei dem der
Reinigungskopf verwendet werden kann;
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2 bis 5 einen
verbesserten Reinigungskopf für
den Staubsauger aus 1; und
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6 den
Reinigungskopf aus 2 bis 5 bei Benutzung
auf einer Fußbodenfläche.
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1 zeigt
einen Staubsauger 10 mit einem Hauptchassis 50,
das die Schmutz- und Staubabscheidevorrichtung 20 trägt. Der
untere Teil des Staubsaugers 10 weist einen Reinigungskopf 30 für ein Berühren mit
der Fußbodenfläche auf.
Der Reinigungskopf weist einen nach unten gerichteten Ansaugeintritt
auf, und eine Bürstenstange
ist in der Öffnung
des Eintrittes für
das Schütteln
der Fußbodenfläche montiert.
Der Reinigungskopf ist drehbar an einem Motorgehäuse 24 montiert, das
den Motor und den Ventilator des Staubsaugers aufnimmt. Stützräder 26 sind
am Motorgehäuse
für das
Tragen des Staubsaugers und das Zulassen einer Bewegung über eine
Fußbodenfläche montiert.
Ein Mittelteil des Chassis 50 erstreckt sich vom Motorgehäuse 24 nach
oben, um eine Halterung für
die Bauteile des Staubsaugers bereitzustellen. Ein Reinigungsstab 42 mit
einem zweiten Eintritt 43 für verunreinigte Luft ist mittels
eines Schlauches (nicht gezeigt) mit dem Chassis an der Basis des
Mittelteils 50 verbunden. Der Stab 42 ist vom
Mittelteil 50 lösbar,
um so zu gestatten, daß ein
Benutzer eine Reinigung oberhalb des Fußbodens und eine Reinigung
an Stellen durchführt,
die für
den Hauptreinigungskopf 30 unzugänglich sind. Wenn der Stab
am Mittelteil 50 befestigt ist, bildet der Stab 42 den
Griff des Staubsaugers, und ein Handgriff 40 am abgelegenen
Ende des Stabes 42 gestattet, daß der Benutzer den Staubsauger
manövriert.
Diese charakteristischen Merkmale des Staubsaugers sind gut bekannt
und wurden beispielsweise in anderen Staubsaugern gründlich dokumentiert,
die von der Dyson Limited hergestellt werden, und werden nicht weiter
detailliert beschrieben.
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Verunreinigte
Luft vom Reinigungskopf
30 oder dem Stabeintritt
43 wird
zur Abscheideeinheit
20 mittels eines Eintrittskanals (nicht
gezeigt) transportiert. Der Abscheider
20 kann ein Zyklonabscheider sein,
der Schmutz, Staub und anderes Kehrgut aus dem Luftstrom durch Zentrifugalabscheidung
schleudert, wie vollständiger
im
EP 0042723 beschrieben wird,
oder der Abscheider kann ein konventioneller Filterbeutel sein.
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2 bis 5 zeigen
einen Reinigungskopf 30 für eine Verwendung beim Staubsauger
aus 1. Wie in 5 gesehen
wird, weist der Reinigungskopf 30 ein Gehäuse 305 mit
einem Austritt 320 für
eine Verbindung mit dem Chassis des Staubsaugers auf. Ein elastischer
Schlauch (nicht gezeigt) verbindet den Austritt 320 mit
einem Kanal am Chassis, der zur Abscheideeinheit 20 führt. Das
Gehäuse 305 des
Reinigungskopfes weist einen vorderen Abschnitt 301, der
sich seitlich über
die Breite des Staubsaugers 100 quer zur Bewegungsrichtung
des Staubsaugers erstreckt, und zwei sich nach hinten erstreckende
Seiten 302, 303 auf. Ein Ansatz 340 erstreckt
sich nach außen
von jeder Seite 302, 303. Stützarme (315, 1)
stützen
den Reinigungskopf mittels dieser Ansätze 340 und gestatten,
daß sich der
Reinigungskopf 30 um die Ansätze dreht.
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Der
Reinigungskopf 30 weist eine obere Platte 351 und
eine untere Platte 352 auf, die aus Kunststoffmaterial
oder einem Metall, wie beispielsweise nichtrostendem Stahl, hergestellt
werden können. Die
obere und untere Platte 351, 352 werden miteinander
durch Vierteldrehungsbefestigungselemente (nicht gezeigt), durch
eine Preßpassung
oder mittels anderer geeigneter Hilfsmittel verbunden. Eine Dichtung 353 wird
zwischen der oberen und unteren Platte 351, 352 eingeschlossen,
um zu sichern, daß die Abdichtung
zwischen den Platten 351, 352 im wesentlichen
luftdicht ist. Rollen 356 sind drehbar am vorderen Rand
der unteren Platte 352 montiert, um den Reinigungskopf
auf dem Teppich oder einer anderen zu reinigenden Fläche zu tragen.
Die Rollen 356 können
an den oder angrenzend an die äußeren Ränder der
unteren Fläche
positioniert werden, oder sie können
sich alternativ entweder kontinuierlich oder in einer beabstandeten
Weise über
die gesamte Breite der unteren Platte 352 erstrecken.
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Eine
Ansaugöffnung 320, 321, 322 ist
in der unteren Platte 352 ausgebildet. Die Ansaugöffnung erstreckt
sich über
die gesamte Breite des Bürstengehäuses 305.
Eine Bürstenstange
(nicht gezeigt) ist drehbar im Gehäuse 305 montiert,
so daß die
Borsten der Bürstenstange
etwas aus der Ansaugöffnung 320, 321, 322 herausragen.
Die Bürstenstange
ist so angeordnet, daß sie
durch den Motor des Staubsaugers 100 in einer konventionellen
Weise angetrieben werden kann, beispielsweise mittels eines Antriebsriemens,
der in den Kopf über
einen Kanal 370 in der oberen Platte 351 des Kopfes
eintritt.
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Eine
Reihe von Borsten 310 ist auf jeder Seite der unteren Platte 352 des
Reinigungskopfes montiert. Die Borsten 310 werden mittels
einer U-förmigen
Metallklemme zusammengehalten, die um ein Ende eines jeden Büschels von
Borsten herum gepreßt
wird. Daher ist die Reihe der Borsten ein einzelnes Teil. Die Borsten 310 werden
in einem sich nach hinten erstreckenden Kanal 309 in der
unteren Platte 352 des Reinigungskopfes getragen. Die Borsten 310 werden
innerhalb des Kanals 309 durch einen Ansatz 311 am
vorderen Abschnitt der oberen Platte 351 gehalten. Die
Borsten können
leicht entfernt und ausgewechselt werden, indem die obere und die
untere Platte 351, 352 des Kopfes getrennt werden.
Die Borsten 310 können
dann aus dem offenen Ende des Kanals 309 herausgeschoben
werden.
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Die
Borsten 310 werden so getragen, daß sie in einer Richtung vorstehen,
die sowohl diagonal nach außen
als auch vorwärts
von der unteren Ecke des Reinigungskopfes verläuft. Die Länge der Borsten ist so, daß das distale
Ende der Borsten über
die Seite des Reinigungskopfes 30 hinaus vorsteht (siehe 4)
und unterhalb der unteren Fläche
des Reinigungskopfes. Die Borsten sind ausreichend fest, damit sie
ein wirksames „Fortschnippsen" beim Schmutz bewirken,
wenn sie für
die Reinigung des Randes des Raumes verwendet werden. Die Borsten sind
ebenfalls ausreichend elastisch, damit sie nicht unnötigerweise
die Fußbodenfläche abnutzen,
wenn sie weg vom Rand des Raumes verwendet werden. Ein Saugkanal 330 liegt
direkt neben den Borsten 310. Der Saugkanal 330 erstreckt
sich nach hinten von der Vorderkante des Reinigungskopfes. Der Saugkanal 330 weist
einen abgefasten Rand 312 auf, der dazu dient, den Schmutz
und Staub in Richtung des Saugkanals 330 zu führen. Der
Saugkanal 330 liefert einen Strom von sich schnell bewegender
Luft angrenzend an die Borsten, um zu sichern, daß der abgelöste Schmutz
und Staub in den Reinigungskopf 30 transportiert werden.
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6 zeigt
den Reinigungskopf 30 bei einer Benutzung auf einem mit
Teppich ausgelegten Fußboden. 6 zeigt
den Bereich des Raumes direkt angrenzend an eine Wand 410 eines
Raumes. Der Fußboden 400 wird
durch eine Unterlage 401 bedeckt. Eine Greiferleiste 403 liegt
zwischen dem Rand der Unterlage 401 und der Fußleiste 404.
Der Teppich 402 liegt über
der Unterlage 401 und der Greiferleiste 403 und
ragt nach unten in Richtung des Fußbodens 400 in dem
Bereich neben der Fußleiste 410 heraus.
Man kann sehen, daß sich
Schmutz und Staub leicht im Bereich 420 ansammelt, der
unterhalb des Niveaus des restlichen Teppichs liegt.
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Die
Borsten 310 auf der Seite des Reinigungskopfes 30 ragen
in den Bereich 420 hinein. Weil die Borsten nach vorn gelenkt
werden, werden Schmutz, Staub und anderes Kehrgut aus dem Bereich 420 herausgebracht
und sich entweder entlang die Vorderkante der Reihe von Borsten „bewegen" oder in den Raum
(in einer Richtung weg von der Wand 410) fortgeschnippst
werden. Daher wird der Schmutz entweder in Richtung des Saugkanals 330 geführt oder
in eine andere Position bewegt, wo eine viel größere Wahrscheinlichkeit besteht,
daß er
erfolgreich aufgegriffen wird. Ein guter Luftstrom sollte in das
Gehäuse
des Reinigungskopfes über
die Saugkanäle 330 gesaugt
werden. Der Schmutz und der Staub, die aus dem Randbereich und in
Richtung des Saugkanals 330 herausgebracht wurden, werden
in das Gehäuse
des Reinigungskopfes als Teil dieses Luftstromes oder über die
anderen Ansaugeintritte 320, 321, 322 befördert.