DE60147C - Einfettungs-Apparat für Faserstoffe - Google Patents

Einfettungs-Apparat für Faserstoffe

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Publication number
DE60147C
DE60147C DENDAT60147D DE60147DA DE60147C DE 60147 C DE60147 C DE 60147C DE NDAT60147 D DENDAT60147 D DE NDAT60147D DE 60147D A DE60147D A DE 60147DA DE 60147 C DE60147 C DE 60147C
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DE
Germany
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oil
greasing
hose
container
atomizer
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60147D
Other languages
English (en)
Original Assignee
B. BELLERSTEIN in Neufs a. Rh
Publication of DE60147C publication Critical patent/DE60147C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G29/00Arrangements for lubricating fibres, e.g. in gill boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Apparat bezweckt, das OeI oder dergleichen, welches vor dem Spinnen bezw. Reifsen auf die Gespinnstfasern oder Lumpen gebracht werden soll, gleichmäfsig aufzutragen unter Vermeidung des Abwiegens oder Abmesseris des OeIs.
Die Benutzungs - und Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Durch den Trichter d wird der luftdicht verschliefsbare Behälter a mit OeI gefüllt, das OeI passirt dabei die Siebe e und wird durch dieselben gereinigt. Hierauf wird der Absperrhahn am Trichter d geschlossen und sodann das Ventil η der Dampfleitung c geöffnet. Durch das Dampfrohr c, welches schlangenförmig durch den Behälter α geführt ist, unten in a ausmündet und an seinem unteren Schlangenende mit kleinen Oeffnungen versehen ist, strömt jetzt Dampf und erwärmt das OeI. Dabei condensirt sich der Dampf, das Gondensationswasser senkt sich auf den Boden des Behälters und bleibt unterhalb des OeIs.. Zeigt das im Deckel des Behälters α angebrachte Thermometer, dafs das OeI genügend erwärmt ist, so wird das Ventil des Wasserleitungsrohres b geöffnet, welches Rohr ebenfalls an dem Boden des Behälters α ausmündet. Das jetzt einströmende Wasser bleibt unterhalb des OeIs, da Wasser schwerer ist als OeI, und drückt nun das OeI nach oben, wo. der Sprengschlauch/ angebracht ist, und durch den nunmehr zu öffnenden Sprengschlauch und Zerstäuber kräftig hinaus.
Kann oder soll Wasserdruck nicht verwendet werden, so kann das OeI auch durch eine Luftpumpe herausbefördert werden, es mufs dann aber der Sprengschlauch unten am Apparat angebracht sein.
Der Zerstäuber am Ende des Sprengschlauches hat eine sehr enge Ausgangsöffnung und ist mit einer Zerstäuberrinne versehen. Das OeI wird mit starkem Druck durch die kleine Ausgangsöffnung geprefst, und ist die Zerstäuberrinne so gestellt, dafs der Oelstrahl sich auf derselben bricht und das OeI in kleinste Atome zerstäubt. Die noch besonders an dem Zerstäuber angebrachten Schutzschienen s geben dem zerstäubten OeI eine ganz bestimmte Richtung, so dafs weder OeI verloren geht, noch andere Gegenstände bei dem Besprengen des zu ölenden Materials beschmutzt werden. Das Spinnmaterial kann an beliebiger Stelle ausgebreitet ' und mit. dem beweglichen Sprengschlauch nach Bedürfnifs, stark oder wenig, durchaus gleichmäfsig befeuchtet werden.
Zur Vermeidung des lästigen Abwiegens des OeIs ist an dem Apparat ein Wasserstand mit einer Scala sb angebracht, dafs der gesammte Inhalt des Behälters a an OeI oder Wasser ersichtlich ist. Die Scala, welche von Strich zu Strich ι kg OeI anzeigt, wird von unten nach oben gelesen. Ist durch den Wasserdruck z. B. ι kg OeI aus dem Behälter hinausgedrückt, so steht das Wasser unten im Behälter und ebenso in dem Wasserstandsglas einen Strich der Scala hoch, es kann also, da das Wasser mit jedem versprengten kleinen Quantum langsam steigt und solches sich in dem Wasserstandsglas anzeigt, genau zu jeder Zeit ersehen werden, wie viel OeI verbraucht ist. Ist das OeI versprengt, so ist im Wasserstandsglas
kein OeI, sondern nur Wasser ersichtlich, es wird dann durch den untersten Hahn des Wasserstandes das Wasser aus dem Behälter abgelassen und von neuem mit dem Einfüllen des OeIs begonnen.
Der Apparat ist gebildet aus einem luftdicht verschliefsbaren Gefäfs a, in welches unten ein Wasserleitungsrohr b und ein schlangenförmig gebogenes Dampfrohr c ausmündet; beide sind mit Abschlufsventilen versehen. Oben an dem Deckel von α ist der Trichter d zum Einfüllen des OeIs angebracht, in den drei Siebböden e gelegt sind. Das obere Sieb hat etwa 2 mm, das mittlere etwa 1 a/2 mm, das untere etwa ι mm weite Löcher. In dem Behälter α befindet sich unterhalb des Deckels noch ein weiteres Sieb 0 und über diesem ist der Sprengschlauch / angebracht. Das Sieb 0, auf welches auch eine Filtermasse gelegt werden kann, soll die eventuell durch den Dampf eingeführten Schmutztheile von dem Zerstäuber fernhalten, während die Siebe e das OeI beim Einfüllen bereits gereinigt haben. Der Apparat ist, wie schon erwähnt, mit einem Flüssigkeitsmesser bezw. einem Wasserstande mit einer auf Kilogrammgewicht eingetheilten Scala versehen; die Rohrstutzen, welche diesen Wasserstand mit dem Behälter λ verbinden, sind oben und unten so angebracht, dafs das Wasserstandsglas den ganzen Inhalt des Behälters anzuzeigen vermag. Zur Verhütung jeglichen Unfalles ist ein Manometer k und ein Sicherheitsventil i angebracht, ferner ist in dem Deckel des Behälters α ein unten geschlossenes Rohr eingelassen, in welches ein Thermometer gestellt wird.
An dem Deckel von α befindet sich der Sprengschlauch, mit einem Absperrventil versehen, damit der Schlauch nicht unnöthig unter Druck steht. Die Befestigung des Schlauches an dem Apparat und die des Zerstäubers an dem Schlauch ist eine eigenthümliche, da gewöhnliche Befestigungen wegen des schlüpfrigen OeIs nicht halten. Es ist nicht nur das Rohr wie gewöhnlich gewellt, sondern auch der Schlauch selbst ist an der Befestigungsstelle wellenförmig gebildet, ebenso die Zwingen h. Durch diese Einrichtung wird nicht nur das Losgehen des Schlauches verhütet, es leidet derselbe auch an den Befestigungsstellen weniger; an dem Ende des Schlauches befindet sich der bei der Erläuterung der Arbeitsweise schon des Näheren beschriebene Zerstäuber mit Absperrhahn.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Einfettungs - Apparat für Faserstoffe, bei welchem die genaue Abmessung des Einfettungsmittels (z.B. OeI) dadurch erfolgt, dafs dasselbe aus einem mit durchsichtigem Scalenrohr ausgestatteten Mefskasten (a) mittelst Druckwassers, das man unterhalb des OeIs zuführt, nach dem Zerstäuber befördert wird.
    .2. Ein Einfettungs-Apparat der unter 1. festgesetzten Art, bei welchem das Fferausbefördern des Einfettungsmittels mittelst Wasserdampfes, der durch, ein Schlangenrohr (c) zugeführt wird, erfolgen kann.
    3. Ein Einfettungs-Apparat der unter 1. festgesetzten Art, bei welchem das Einfettungsmittel durch Druckluft dem Zerstäuber oder Schlauch, welcher in diesem Falle unten an dem Behälter angebracht ist, zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT60147D Einfettungs-Apparat für Faserstoffe Expired - Lifetime DE60147C (de)

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