DE601394C - Verfahren zum Schwelen feinkoerniger bzw. staubfoermiger Kohle - Google Patents

Verfahren zum Schwelen feinkoerniger bzw. staubfoermiger Kohle

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B47/00Destructive distillation of solid carbonaceous materials with indirect heating, e.g. by external combustion
    • C10B47/18Destructive distillation of solid carbonaceous materials with indirect heating, e.g. by external combustion with moving charge
    • C10B47/22Destructive distillation of solid carbonaceous materials with indirect heating, e.g. by external combustion with moving charge in dispersed form

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Description

  • Verfahren zum Schwelen feinkörniger bzw. staubförmiger Kohle Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schwelen feinkörniger hzw. staubförmiger Kohle.
  • Es ist schon bekannt, staubförmiges Gut in einem Gasstrom schwebend zu verschwelen. Um der auf das Gut ausgeübten Schwerkraft entgegenzuwirken, ist hierbei aber eine im Verhältnis zum Schwelgut große Gasmenge erforderlich, welche in .den Schwelraum eingeführt werden muß: Demgegenüber soll gemäß vorliegender Erfindung staubförmiges oder feinkörniges Gut verschwelt werden, indem es in einen flüssigkeitsähnlichen Zustand durch außenbeheizte Rohre geführt wird, deren Querschnitte derart allmählich erweitert sind, daß die Geschwindigkeit des Gutes annähernd gleichbleibt. Zu diesem Zwecke lockert man das Gut in einer verhältnismäßig geringen Menge Gas auf, welches in waagerecht oder schwach geneigt liegenden beheizten Rohren bzw. Kanälen fortbewegt wird. Der Hauptteil des Fortbewegungsmediums besteht aus dem vom Gut selbst entwickelten Gas. Die Rohre oder Kanäle erhalten erfindungsgemäß einen sich allmählich erweiternden Querschnitt, um entsprechend der nach und nach eintretenden Gasentwicklung die Querschnittsgestaltung so anzupassen, daß eine konstante Strömung bzw. Fließgeschwindigkeit eintritt.
  • Die Verwendung von außenbeheizten Rohren mit allmählich erweitertem Querschnitt ist schon bei der Wassergasgewinnung bekanntgewörden, und zwar lediglich zum Zwecke der Vermeidung von explosionsartigen Reaktionen.
  • Bei dem beanspruchten Schwelverfahren handelt es sich jedoch um die Erzeugung einer innigen Mischung und um die Erzielung einer gleichmäßigen Wärmeübertragung von der Wandung der von außen beheizten, Rohre oder Kanäle auf das Gut. Dies kann ferner dadurch erreicht werden, daß ,die nach dem Beginn der Gasentwicklung erwünschte Ouerschnittserweiterung dadurch bewirkt wird, daß man von dem entsprechend zu wählenden Punkt an zwei Kanäle parallel schaltet. Erforderlichenfalls kann diese Maßnahme auch wiederholt werden. Die Fortbewegung,des Gutes soll bis zum Beginn der Schwelung durch den Einfluß der Schwerkraft erfolgen, was dadurch zu erzielen ist, daß man dem Kanal eine entsprechende Neigung gibt. Es ist an sich bekannt, das Gut nur unter dem Einfluß der Schwerkraft zu verschwelen. Von dem Augenblick der Gasentwicklung an wird das Schwelgut in den Zustand einer Flüssigkeit versetzt und fließt, in seinem eigenen Gas schwimmend, schon bei geringer Neigung der Kanäle. Die Zuführung des Gutes bis zur Schwelzone kann dadurch unterstützt werden, daß seine Förderung nach Art einer pneumatischen Förderanlage durch Über- oder Unterdruck erfolgt, oder aber seine Einführung und Fortbewegung erfolgt nach Art der bekannten Kohlenstaubförderanlagen durch Schraubschnecken oder Pumpen. Es ist auch möglich, vor Eintritt in die Rohre bzw. Kanäle das Behandlungsgut mit so geringen Gas- oder Dampfmengen, etwa 2o bis 30 m3/t zu mischen, daß eine homogene, sich wie eine Flüssigkeit bewegende Emulsion entsteht, die dann mit Hilfe einer an sich bekannten Kohlenstaubpumpe in die Rohre eingeführt wird. Die bei den zuletzt beschriebenen Fällen dein Gut erstmalig zugemischten Gasmengen können auch in zweckentsprechender Weise erhitzt sein.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRi1CIIR: i. Verfahren zum Schwelen von feinkörnigem bzw. staubförmigem Gut, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut in einem flüssigkeitsähnlichen Zustand durch außenbeheizte Rohre geführt wird, deren Querschnitte derart allmählich erweitert sind, daß .die Geschwindigkeit des Gutes annähernd gleichbleibt. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittserweiterun.g durch ParalleG2halten mehrerer Rohr- bzw. Kanalstränge erfolgt. 3. Verfahren nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortbewegung des Gutes mit Hilfe der aus dein Gute selbst entstehenden Gase und Dämpfe erfolgt. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführung .des Gutes bzw. die Fortbewegung desselben his zur Bildung von zur Fortbewegung des Gutes ausreichenden Gas-und Dampfmengen lediglich unter dein Einfluß der Schwerkraft erfolgt. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführung und Fortbewegung des Gutes bis zur Bildung von zur Fortbewegung desselben ausreichenden Gas- und Dampfmengen durch Schraubschnecken oder Pumpen erfolgt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746918C (de) * 1936-12-15 1944-08-30 Herbert Pitz Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zur Waermebehandlung feinkoerniger oder staubfoermiger Stoffe, insbesondere Brennstoffe
DE1092437B (de) * 1953-04-25 1960-11-10 Steinmueller Gmbh L & C Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen von Brennstoff
DE4307167A1 (de) * 1993-03-06 1994-09-08 Lurgi Lentjes Babcock Energie Verfahren zur Herstellung eines Brenngases zur Verfeuerung in einer Brennkammer

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