DE159147C - - Google Patents

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DE159147C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, daß gewöhnliches Handelszink mitunter einen nicht unerheblichen Gehalt an Blei aufweist, welcher bis zu zwei oder drei Hundertteilen beträgt und das Zink für viele Verwendungszwecke unbrauchbar macht. Es ist nun bekanntlich schwierig, das Zink hinreichend frei von Blei darzustellen. Man hat deshalb zwecks Abscheidung des Bleies die bleihaltigen Zinkdämpfe durch eine Schicht
ίο von glühenden Kohlen hindurchgeleitet, die entweder in der Retorte selbst oder in einer besonderen Vorlage untergebracht waren. Um in zuverlässiger Weise eine Trennung des Bleies von dem Zink auch ohne Verwendung von Kohle zu erreichen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung die Geschwindigkeit der Zinkdämpfe bei deren Übergang von der Retorte nach der eine erheblich niedrigere Temperatur besitzenden Vorlage, also an einer Stelle, wo von selbst eine niedrigere Zwischentemperatur herrscht, verlangsamt, so daß das von den Zinkdämpfen mitgeführte Blei vermöge seines höheren spezifischen Gewichts zurückgehalten und unter dem Einfluß der Zwischentemperatur in Form von geschmolzenem Blei niedergeschlagen wird, bevor die Zinkdämpfe in die eigentliche \^orlage gelangen.
Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des beschriebenen Verfahrens dargestellt, und zwar im Längsschnitt.
Die dem Retortenraum α zugekehrte Wand b der Vorlage ist mit Durchtrittsöffnungen für die Zinkdämpfe versehen. Das Innere der Vorlage ist durch die Einschnürung bei c in einen kleineren Raum d für die Abscheidung des Bleies und einen größeren Raum e für die Verdichtung der Zinkdämpfe geteilt.
Während der Arbeit wird das vordere Ende der Vorlage teilweise durch Lehm oder Ton verschlossen, wie bei f gezeigt ist. Der in die Retorte hineinragende Teil der Vorlage kann in gebräuchlicher Weise unter Abschluß der Retorte gehalten werden.
Die bleihaltigen Zinkdämpfe gelangen von der Retorte α durch die engen Durchtrittsöffnungen der Wand b in den Raum d, so daß eine Verlangsamung· des Stromes eintritt. Bevor die Dämpfe über die Brücke c zu dem Raum e der Vorlage gelangen, wo die Zinkdämpfe verdichtet werden, werden die Bleidämpfe, die zusammen mit den Zinkdämpfen in die Kammer d gelangt sind, hier unter dem Einfluß der Verlangsamung und der Temperaturerniedrigung als flüssiges Metall niedergeschlagen, von wo das Blei auf dem schrägen Boden in die Retorte α zurückfließt.
Um den Durchfluß der Dämpfe durch die Kammer noch mehr zu verlangsamen und dadurch für die Abscheidung des Bleies besser Zeit zu gewinnen, wird in die Kammer d vorteilhaft aus Brocken bestehendes feuerfestes Material eingebracht.

Claims (2)

  1. 65 Patent-Ansprüche :
    ι. Verfahren zur Trennung des Bleies von Zinkdämpfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom der Dämpfe unmittelbar
    vor ihrem Eintritt in die Zinkkondensationskammer (Vorlage), also an einer Stelle, wo eine Zwischentemperatur zwischen der der Retorte und der Zinkkondensationskammer herrscht, durch Querschnittserweiterung verlangsamt wird, damit hier das von den Dämpfen mitgeführte schwerere Blei als geschmolzenes Metall niedergeschlagen und in die Retorte zurückgeführt wird, so daß nur die Zinkdämpfe in den Kondensationsraum gelangen.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlage hinter der mit Öffnungen für den Durchtritt der Dämpfe aus der Retorte versehenen Wand (b) einen erweiterten, zweckmäßig mit Brocken feuerfesten Materials gefüllten Raum (d) besitzt, dessen nach dem Zinkkondensationsraum ansteigender Boden eine Brücke (c) bildet, über die die Dämpfe nach Niederschlagen des Bleies in den Zinkkondensationsraum gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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