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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einheit zur druckbeaufschlagten
Verpackung und Ausgabe eines Produkts, insbesondere eines kosmetischen
Produkts, wie eines Pflegeprodukts, eines Körperhygieneprodukts, eines
Haarpflegeprodukts, eines Schminkprodukts oder eines Sonnenschutzprodukts.
Ein solches Produkt kann insbesondere in Form eines Sprays, eines
Schaums, eines Gels oder einer Creme vorliegen.
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Auf
dem Gebiet der Aerosol-Verpackung gibt es hauptsächlich zwei Ventiltypen: ein
Eindrückventil, dessen
Betätigung
ausschließlich
durch einen auf eine Auflagefläche
in der Achse des Ventils ausgeübten
Druck erfolgt; das andere ist ein Kippventil, das auch unter der
Bezeichnung "Tilt"-Ventil bekannt ist, und
dessen Betätigung
als Reaktion auf eine seitlich oder quer zur Achse des Ventils ausgeübte Kraft
bewirkt werden kann. Für
diesen letzteren Ventiltyp kann die Betätigung auch als Reaktion auf
einen axial ausgeübten
Druck hervorgerufen werden. Die Wahl des einen oder des anderen
Ventils hängt
insbesondere von der Stelle ab, auf die das Produkt aufgetragen
werden soll. Ein Ventil vom Typ Kippventil ist insbesondere in der
PCT-Anmeldung WO 95/03234 beschrieben.
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Einer
der Vorteile der Kippventile liegt darin, dass aufgrund ihrer Konfiguration
die Betätigung
sowohl als Reaktion auf einen seitlichen als auch auf einen axialen
Druck erfolgen kann. Dieses Merkmal erleichtert die Benutzung einer
solchen Vorrichtung in allen Betätigungsstellungen.
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Was
in manchen Fällen
ein Vorteil ist, kann sich aber für manche Anwendungen als nachteilig
erweisen. Es gibt nämlich
bestimmte Anwendungen, bei es denen aufgrund der starken Neigung
des Produkts, zu verstopfen oder in Kontakt mit der Luft zu oxydieren,
wün schenswert
ist, die Ausgabeöffnung des
Produkts so dicht wie möglich
zu verschließen. Zu
diesem Zweck ist es wünschenswert,
eine Kappe zu verwenden, deren Innenfläche ein Organ, insbesondere
ein Zäpfchen,
aufweist, das in der montierten Stellung der Kappe dicht gegen die
die Ausgabeöffnung
begrenzenden Ränder
anliegt. Die dieser Konfiguration inhärente Gefahr ist es, dass beim
Aufsetzen der Kappe diese eine ungewollte Betätigung des Ventils durch axiales
Eindrücken
und einen unerwünschten
Austritt von Produkt bewirkt. Letzteres verschmutzt anschließend den
Ausgabekopf, was jede spätere
Benutzung der Vorrichtung unangenehm macht.
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In
der oben erwähnten
PCT-Patentanmeldung wird die Gefahr der unbeabsichtigten Betätigung durch
die bezüglich
eines oberen Rands des Ausgabekopfes zurückgezogene Anordnung des Endes
der Ventilstange verringert (wenn auch nicht ganz beseitigt). Das
Problem ist aber gar nicht gelöst, wenn
das Produkt von einem der oben erwähnten Typen ist, d.h. ein sehr
dichtes Verschließen
der Ausgangsöffnung
erfordert. Eine Kappe mit einem Zapfen, der mit der Ausgangsöffnung der
Ventilstange in Eingriff kommen kann, kann nämlich durch axiales Eindrücken eine
unbeabsichtigte Betätigung
der Ventilstange bewirken. Außerdem
ist eine solche Vorrichtung nicht für die Ausgabe in Form einer
Creme, eines Schaums oder eines Gels geeignet, da es schwierig ist,
das Produkt bei seinem Austritt aus der Ventilstange mit der Hand
zu entnehmen.
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Die
gleiche Problematik stellt sich bei der in der Druckschrift US-A-3
583 607 beschriebenen Vorrichtung. Gemäß dieser Druckschrift mündet nämlch die
Ausgabeöffnung
seitlich und ist fest mit einem Bauteil verbunden, das auf die Ventilstange
aufgeschoben ist. Das Bauteil begrenzt eine Betätigungszone in Form einer Zunge,
die als Reaktion auf einen sowohl seitlich als auch axial ausgeübten Druck
einen Austritt von Produkt auslösen
kann.
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Daher
ist es einer der Gegenstände
der Erfindung, eine Vorrichtung herzustellen, die die soeben unter
Bezugnahme auf die übliche
Vorrichtungen erörterten
Probleme ganz oder teilweise löst.
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Es
ist insbesondere ein Gegenstand der Erfindung, eine Vorrichtung
vom Typ Aerosol zu liefern, die ein Kippventil verwendet und bei
der die Gefahr der unbeabsichtigten Betätigung, insbesondere beim Aufsetzen
der Schutzkappe, deutlich verringert ist.
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Es
ist ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung
zu liefern, die wirtschaftlich in der Herstellung, zuverlässig, und
einfach zu benutzen ist.
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Es
ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, eine Vorrichtung zu liefern,
die ein Kippventil verwendet und die ebenfalls für Produkte in Form einer Creme,
eines Gels oder eines Schaums verwendet werden kann.
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Es
ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung, eine Vorrichtung zu liefern,
die auch mit Produkten verwendet werden kann, die sich in Kontakt mit
der Luft verändern
können.
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Weitere
Gegenstände
gehen aus der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung hervor.
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Erfindungsgemäß werden
diese Ziele durch die Herstellung einer Vorrichtung gemäß Anspruch
1 erreicht.
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Ein
seitlich auf das Ventil ausgeübter
Druck ist als ein gemäß einer
nicht zur Achse des Ventils oder der zu einem solchen Ventil gehörenden Ventilstange
parallelen Richtung, und vorzugsweise gemäß einer zur Achse des Ventils
oder der Ventilstange im Wesentlichen lotrechten Richtung ausgeübter Druck
zu verstehen. Im Gegensatz zu den üblichen Vorrichtungen, die
mit einem Kippventil versehen sind, dessen Öffnung sowohl durch axiales
Eindrücken
als auch durch seitliches Kippen hervorgerufen werden kann, kann
die Öffnung
des die erfindungsgemäße Vorrichtung
ausstattenden Ventils nur durch Kippen erfolgen.
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In
andern Worten wird erfindungsgemäß die Konfiguration
des Ausgabekopfes so gewählt,
dass die Betätigung
des Ventils durch axiales Eindrücken nicht
möglich
ist. Nur eine quer zur Ventilstange ausgeübte Kraft kann die Öffnung des
Ventils hervorrufen.
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Wenn
die Vorrichtung eine Kappe verwendet, von der ein Teil dazu bestimmt
ist, mit der Ausgabeöffnung
in dichten Eingriff zu gelangen, sind die Gefahren des Hervorrufens
einer ungewollten Betätigung
des Ventils beim Aufsetzen der Kappe stark verringert.
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Auch
wenn das Produkt, insbesondere in Form eines Gels, eines Schaums
oder einer Creme, direkt mit dem Finger oder der Hand direkt an
der Ausgabeöffnung
zu entnehmen ist, sind die Gefahren einer unerwünschten Betätigung des Ventils bei der Entnahme
deutlich verringert.
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Außerdem erlaubt
eine solche Konfiguration eine originelle Ästhetik für diese Art Vorrichtung.
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Vorteilhafterweise
weist der Ausgabekopf Mittel auf, um seine Befestigung am Behälter zu
gewährleisten,
wobei die Ausgabeöffnung
in einem Abschnitt des Kopfes mündet,
der axial bezüglich
des Behälters
unbeweglich ist. Zum Beispiel kann eine solche Befestigung durch
Einrasten, Kleben oder Schraubbefestigung gewährleistet werden.
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Wenn
der Behälter
eine Achse X hat, kann die Ausgabeöffnung, die auch Austrittsöffnung genannt
wird, in der Achse X oder außerhalb
der Achse X des Behälters
angeordnet sein. In diesem letzteren Beispiel kann die Ausgabeöffnung gemäß einer
bezüglich
der Achse X geneigten Richtung ausgerichtet sein. Die Wahl der einen
oder der anderen Konfiguration hängt
in großem
Maße vom
aufzutragenden Produkt und von der Oberfläche ab, auf die das Produkt aufgetragen
werden soll.
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Vorzugsweise
weist der Ausgabekopf mindestens eine Auflagefläche zur Betätigung des Ventils auf, wobei
die Auflagefläche(n)
in der Lage ist (sind), um eine Zone des Ausgabekopfs herum nachzugeben,
die sich in der Nähe
der Ausgabeöffnung befindet.
In der Annahme eines Ausgabekopfes mit zwei oder mehreren seitlichen
Auflageflächen
sind sie vorzugsweise in gleichem Abstand auf dem Umfang des Ausgabekopfes
verteilt. Solche Auflageflächen
können
zumindest zum Teil von einem Ausschnitt begrenzt werden, der insbesondere
durch Formen im Ausgabekopf ausgebildet ist. In dieser Ausführungsform
kann die Auflagefläche
sofort in der Stellung geformt werden, die der Betriebsstellung entspricht.
Vorzugsweise besteht der Ausgabekopf aus einem einzigen Bauteil.
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In
diesem letzteren Fall kann (können)
die Auflagefläche(n) über ein
Kopplungselement fest mit einem Abschnitt des Ausgabekopfs verbunden
sein, in dem ein Kanal ausgebildet ist, der an der Ausgabeöffnung mündet, wobei
der Abschnitt in der Lage ist, insbesondere durch Krafteinpassung
mit einer Ventilstange in Eingriff zu kommen.
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Alternativ
kann (können)
die Auflagefläche(n)
um eine Zone des Ausgabekopfes herum nachgeben, die entgegengesetzt
zur Ausgabeöffnung
angeordnet ist. Aus Gründen
des Entformens kann es wünschenswert
sein, die Auflagefläche
in einer anderen Stellung als derjenigen zu formen, die der Betriebsstellung
entspricht, wobei der Übergang von
der einen Stellung in die andere insbesondere durch Schwenken um
eine Achse (zum Beispiel Folienscharnier) lotrecht zur Achse des
Ventils erfolgt.
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In
diesem letzteren Fall kann (können)
die Auflagefläche(n)
in der Lage sein, insbesondere durch Schwenken um eine Achse, von
einer ersten, so genannten Formungsstellung, in der ein Kopplungselement
von einem Abschnitt des Ausgabekopfs entfernt ist, in dem ein Kanal
ausgebildet ist, der an der Ausgabeöffnung mündet, in eine zweite, so genannte
Betriebsstellung überzugehen,
in der das Kopplungselement als Reaktion auf einen seitlich des
Ventils auf eine Auflagefläche
ausgeübten Druck
mit dem Abschnitt des Ausgabekopfs in Eingriff kommen und die Betätigung des
Ventils bewirken kann.
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Vorteilhafterweise
weist die Vorrichtung eine Kappe auf, um den Ausgabekopf lösbar zu
bedecken. Ein solcher Verschlussdeckel kann lösbar auf die Vorrichtung montiert
werden, insbesondere durch Schraubverbindung, Einrasten oder Klemmbefestigung.
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Vorzugsweise
besitzt ein solcher Verschlussdeckel ein Organ, insbesondere einen
Zapfen, eine Wölbung,
eine Schürze
oder ein Zäckchen,
das in der Lage ist, sich dicht auf die Ausgabeöffnung der Vorrichtung zu legen.
Dieses Organ kann aus dem gleichen Material wie der Verschlussdeckel
oder aus einem anderen Material hergestellt werden. In diesem Fall
kann der Verschlussdeckel durch Bi-Injektion erhalten werden, wobei
das Dichtungsorgan aus einem Elastomerma terial gebildet wird, während der
Rest des Verschlussdeckels aus einem steifen oder halbsteifen Material
(PP oder PE) hergestellt wird.
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Abgesehen
von den oben erläuterten
Maßnahmen
besteht die Erfindung aus einer gewissen Anzahl weiterer Maßnahmen,
die nachfolgend anhand von nicht einschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispielen
erläutert
werden, die unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren beschrieben werden.
Es zeigen:
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die 1A–1B eine
Gesamtansicht (sowie eine Teilschnittansicht) der Vorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform;
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die 2A–2D ebenfalls
Ansichten der Vorrichtung bezüglich
der ersten Ausführungsform der
Erfindung;
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die 3A–3D Ansichten
der Vorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung; und
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die 4A–4D Ansichten
der Vorrichtung gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung.
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Die
in Gesamtansicht in 1A gezeigte Vorrichtung 1 weist
einen Behälter 2 von
zylindrischer Form auf, insbesondere aus Aluminium oder Weißblech. Über dem
Behälter
sitzt ein Ausgabekopf 10 zur Betätigung eines Kippventils, das
zum Behälter 2 gehört, und
zur Ausgabe des Produkts über
eine Ausgangsöffnung 11,
die sich in der Achse X der Vorrichtung befindet. Die Betätigung des
Ventils erfolgt über
eine Auflagefläche 12,
die seitlich auf dem Ausgabekopf angeordnet und in Form einer Zunge
ausgebildet ist, die um eine Zone herum nachgeben kann, die in der
Nähe der
Ausgabeöffnung 11 ausgebildet
ist. Die Zunge 12 wird zum Teil von einer im Wesentlichen
U- förmigen Öffnung 18 begrenzt,
die in der Seitenwand des Ausgabekopfes 10 ausgebildet ist.
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Die
Vorrichtung 1 weist eine lösbare Kappe 6 auf,
die dazu bestimmt ist, leicht klemmend auf den Ausgabekopf 10 montiert
zu werden, um ihn vor der Außenumgebung
zu schützen,
wenn die Vorrichtung in der Lagerstellung ist. Am Boden der Kappe 6 ist eine
axiale Wölbung 7 geformt,
die in der geschlossenen Stellung des Verschlussdeckels in der Lage ist,
sich dicht auf die Austrittsöffnung 11 aufzulegen.
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Der
Ausgabekopf 10 und die Kappe 6 können durch
Formen von thermoplastischen Materialien wie Polyethylenen oder
Polypropylenen erhalten werden. Das in der Vorrichtung verpackte
Produkt kann ein Schaum, ein Frisiergel, oder eine Pflegecreme sein.
Im Inneren des Behälters 2 kann
das Produkt mittels eines Treibgases unter Druck gesetzt werden,
insbesondere in komprimierter oder verflüssigter Form. Das Produkt kann
vom Treibmittel durch einen Kolben oder eine geschmeidige Tasche
isoliert sein.
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Die 2A~2D,
auf die nun Bezug genommen wird, stellen verschiedene Schnittansichten der
Vorrichtung dar, die in den 1A und 1B globaler
gezeigt ist.
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Der
Ausgabekopf 10 hat eine allgemein zylindrische Form und
weist ein erstes geschlossenes Ende auf, das in Form einer Kuppel
konfiguriert ist. Am Scheitel der Kuppel in der Achse X der Vorrichtung
mündet
eine Ausgangsöffnung 11,
die an einem Ende eines axialen Kanals 13 ausgebildet ist.
Das andere Ende des axialen Kanals 13 ist so konfiguriert,
dass es klemmend auf eine Ventilstange 3 aufgeschoben werden
kann. Der Kanal 13 erstreckt sich über etwa die Hälfte der
axialen Höhe
des Ausgabekopfs 10. Das andere Ende des Ausgabekopfs ist
offen und weist auf seiner Innenfläche mehrere Wülste 14, 15 auf,
die dazu bestimmt sind, die Einrastbefestigung des Ausgabekopfs 10 auf
dem Behälter 2 zu gewährleisten. Über im Wesentlichen
seine ganze Höhe
ist der axiale Kanal 13 fest mit dem ersten Rand eines
Kopplungsabschnitts 16 verbunden. Der andere Rand des Kopplungsabschnitts 16 ist
fest mit einer Zunge 12 verbunden, die in der Seitenwand
des Ausgabekopfs geformt und in der Lage ist, um eine Zone herum
nachzugeben, die sich im Wesentlichen am Scheitel der Kuppel, d.h.
in der Nähe
der Ausgabeöffnung 11 befindet.
Allgemein besteht die nachgebende Zone aus der Zone, in deren Höhe die Zunge 12 an
den Rest des Ausgabekopfs anschließt. Diese Zone ist auf eine
Achse im Wesentlichen lotrecht zur Achse X der Vorrichtung 1 zentriert.
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In
der montierten Stellung, wie in 2C gezeigt,
wirken die Wülste 14, 15 durch
Einrasten mit dem Klemmwulst 4 des Ventils 5 zusammen.
Eine solche Montage gewährleistet
eine axiale Blockierung des Ausgabekopfs 10 auf dem Behälter 2.
Daher ist die Ausgabeöffnung 11 ebenfalls
bezüglich des
Behälters 2 axial
fest.
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Um
die erfindungsgemäße Vorrichtung
zu verwenden, übt
der Benutzer in der durch den Pfeil 17 (2D)
gezeigten Weise einen seitlichen Druck auf die Zunge 12 aus.
Dieser Druck wird über
den Kopplungsabschnitt 16 auf den axialen Abschnitt des Kopfes übertragen,
in dem der Kanal 13 ausgebildet ist. Dabei kippt die Stange 3 leicht,
bis sie die Öffnung des
Ventils 5 und den Austritt des Produkts durch die Ausgangsöffnung 11 bewirkt.
Typischerweise genügt ein
Kippen der Ventilstange 3 um einen Winkel von einigen Grad, um die Öffnung hervorzurufen.
Dagegen ist jeder Druck, der an anderer Stelle als auf die Zunge 12,
insbesondere auf den kuppelförmigen
Bereich des Ausgabekopfes 10, ausgeübt wird, ohne Wirkung auf das
Ventil 5. Daher sind die Gefahren einer unbeabsichtigten
Betätigung
des Ventils, insbesondere beim Aufsetzen der Kappe 6, deutlich
verringert.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
wird der Ausgabekopf 10 direkt durch Formen erhalten, wobei die
Zunge 12 direkt in der Stellung geformt wird, die sie beim
Betrieb der Vorrichtung 1 einnimmt. Die im Wesentlichen
U-förmige
Konfiguration der Öffnung, die
zum Teil die Zunge 12 begrenzt, wird so gewählt, dass
das Entformen bequem erfolgen kann, unter Berücksichtigung einer Ästhetik,
die mit dem Markt kompatibel ist, für den die Vorrichtung 1 bestimmt
ist.
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Die
Ausführungsform
der 3A–3D unterscheidet
sich von der vorhergehenden Ausführungsform
dadurch, dass die Zunge 12 um eine Achse (von einem Folienscharnier 19 gebildet)
angelenkt ist, die sich in der Nähe
des offenen Endes des Ausgabekopfes 10 befindet. Aus Gründen des
Formens/Entformens wird die Zunge 12 in einer anderen Konfiguration
als der Betriebskonfiguration der Vorrichtung geformt. Die Formungskonfiguration
ist in 3A gestrichelt dargestellt.
Der Übergang
von der Formungskonfiguration in die Betriebskonfiguration erfolgt,
indem die Zunge um etwa 90° um
die vom Folienscharnier 19 definierte Achse geschwenkt
wird. Ein Verriegeln, insbesondere durch Einrasten, kann vorgesehen
werden, um die Zunge 12 in ihrer Betriebsstellung zu verriegeln.
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Bei
der Betätigung
des Ventils, die sich aus einem seitlich zur Achse X ausgeübten Druck
ergibt (Pfeil 11, 3D), wird
das Kippen der Ventilstange 3 und somit die Öffnung des
Ventils 5 durch das Ineingriffbringen eines freien Endes
des Kopplungsabschnitts 16, der von der Zunge 12 getragen
wird, mit dem axialen Abschnitt des Kopfes bewirkt, in dem der Kanal 13 ausgebildet
ist. Bei der Betätigung schwenkt
die Zunge 12 um die vom Folienscharnier 19 definierte Achse.
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Der
Betrieb der Vorrichtung gemäß dieser Ausführungsform
ist ansonsten in allen Punkten gleich demjenigen der vorhergehenden
Ausführungsform.
Wie bei der vorhergehenden Ausführungsform
wird die Betätigung
des Ventils 5 durch axiales Eindrücken der Ventilstange 3 unmöglich gemacht.
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Die
in den 4A–4D gezeigte
Ausführungsform
unterscheidet sich von der Ausführungsform
der 2A–2D dadurch,
dass der Kanal 13 einen axialen Bereich 130, der
auf die Ventilstange 3 aufgeschoben ist, und einen Bereich 131 aufweist, der
bezüglich
der Achse X geneigt ist und an der Ausgabeöffnung 11 mündet, so
dass der Austritt von Produkt (4D) in
zur Achse X geneigter Weise erfolgt.
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Wie
bei allen anderen Ausführungsformen
ist jeder außerhalb
der Zunge 12, insbesondere in der Achse der Vorrichtung 1,
ausgeübte
Druck ohne Wirkung auf das Ventil 5. Erneut wird die Betätigung des Ventils
durch Eindrücken
unmöglich
gemacht.
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Die
obige ausführliche
Beschreibung bezog sich auf bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung.
Es ist klar, dass Varianten hinzugefügt werden können, ohne sich von der Erfindung,
wie sie nachfolgend beansprucht wird, zu entfernen.